Super, in der Region Rhein/Sieg ist auf Grund des guten Wetters und der vielen untrainierten Motorradfahrer die Zahl der Toten jetzt schon oberhalb des Vorjahresniveau. Und bevor wieder irgendwer blöde Sprüche gegen Autofahrer macht: 1. Ohne Führerschein, nicht zugelassenes Motorrad, überholt im Ort, stürzt, rutscht gegen Schild 2. + 3. Motorradfahrer überholt und übersieht Motorradfahrer 4. Weit überhöhte Geschwindigkeit, aus der Kurve ins freie Feld, leider ohne Schutzkleidung 5. Motorradfahrer überholt mit über 100 km/h in der 70iger Zone vor der Kreuzung nachts und "übersieht" Auto Wer immer noch behauptet, auch ohne regelmäßige (wie auch immer geartete) Trainings sicher Motorrad zu fahren, dessen Führerschein sollte aus dem Verkehr gezogen werden, sonst müssen bald alle, die wirklich was für die Sicherheit (Ihre und die der Anderen, weil sie Notfallpläne trainieren) tun, und das sind Gott lob inzwischen ja auch verdammt viele, mit noch mehr Repressalien rechnen.
Wahrnehmungsverschiebung
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Frapan -
11. Juli 2011 um 14:26
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jetzt legst Du dich aber weit aus dem Fenster, und wenn die Trainings zu vernünftigen Preisen angeboten werden dann wird sich der Zulauf sicher steigern lassen und damit auch dein Verdienst.
. Ich sehe nicht ein für 160€ einen Tag im Kreis rumzufahren. Jaja...ich kenne auch die anderen Übungseinheiten.
Und dann kommt hinzu das in diesem Jahr das Wetter auch gut mitgespielt hat. Umso besser und früher Moppedwetter herrscht umso mehr wird natürlich gefahren, und die Unfallzahlen steigen. Wenn das Wetter bis in den Mai rein schlecht ist sinken natürlich auch die Unfallzahlen. Das ist immer eine subjektive Einschätzung mit den Unfalltoten.
Tanti saluti
pommes -
1. Ohne Führerschein, nicht zugelassenes Motorrad, überholt im Ort, stürzt, rutscht gegen Schild da hilft auch kein Sicherheitstraining!! Und - Heizer bleiben meist Heizer
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Frapan Hallo Frapan, sorry , aber beim Lesen Deines Kommentares mußte ich grinsen und meine Gedanken gingen in Richtung : ,,Werbung in eigener Sache ! ''Obwohl ich es in dem Fall hier , eher als Negativ Werbung ansehe. Als Bike Instruktor sich so zu äußern , hat schon was ........ Ob, wann, - und wie oft ich ein Training absolviere, das möchte ich immer noch alleine entscheiden. Den Anbieter suche ich mir gerne selbst aus . Mit viel Freude, viele Kilometer im Jahr zu fahren, ist ebenfalls Training in eigener Sache. ................und Bekloppte gibt's zu Hauf in allen Sparten, aber auch das ist nur eine Auslegungssache. [size=tiny]Gruß WhiteLady[/size]
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Um irgendwelchen Missverständnissen vorzubeugen: Wo wer wie trainiert, ist mir völlig egal, wichtig ist, dass er oder sie trainiert. Wer aber glaubt, ohne sinnvolle Fortbildung auszukommen, der kann sich ja mal überlegen, ob er sich selber in einer grenzwertigen Situation auf der Gegenspur entgegen kommen möchte. Und nebenbei, wie lange könnt ihr ohne professionelle Fortbildung in Eurem Beruf up to date sein???
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Ich glaube wenn mehr mit meinen Farben Samstag und Sonntag ihre Wohnung streichen würden, gäbe es deutlich weniger Motorradunfälle
Tscharlie -
Zitat
Wo wer wie trainiert, ist mir völlig egal, wichtig ist, dass er oder sie trainiert.
dann schreib das auch mal den Autofahrern, den Radfahrern und den Fußgängern! sind ebenfalls Verkehrsteilnehmer... und, gegen sture Raserei und grenzwertiges Fahren is eh kein Kraut gewachsen... die lernen es eh erst wenn es sie selbst erwischt hat.. manche auch dann nicht. Uwe
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mh....also pommes, ich hatte mehrfach das vergnügen mir die veranstaltungen auf der oberbergischen kartbahn anzusehen. auch wenn ich nur als unbeteiligter zuschauer vor ort war, es ist erstaunlich wenn man die erfolge der teilnehmer sieht. 160,oo€ ist sicher eine stange geld, aber es sind, frank bitte korrigiere mich, mindestns 5 instruktoren vor ort die sich alle mühe geben den teilnehmern einen runden und somit auch sicheren fahrstil zu zeigen und auch nahe zu bringen und es gelingt.....
auch ich als nur fotograf/zuschauer habe nur durch das zuschauen und zuhören eine menge gelernt.
in den pausen kann man sich anhand von gesprächen selbst ein bild von der zufriedenheit und der motivation der teilnehmer machen.
und nein, ich kriege kein geld ich mache auch keine werbung.
es ist einfach mein gewonnener eindruck vor ort. 
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Moin Gemeinde! Na na...... ich denke mal, daß Frank hier nur einen Denkanstoß geben wollte. Ihm geschäftliches Interesse vor zu werfen ist wohl fehl am Platze. Und das ein Training hier und da sinnvoll ist, darüber sollte es wohl keine zwei Meinungen geben..... Allerdings ist das Finanzielle schon auch ein Argument, daß nicht vergessen werden sollte. Pommes, ich geb' Dir da mal wieder recht! So ein Kurventraining wie in Ampfing, welches nicht nur mit rund 200 Öcken daher kommt, sondern auch noch eines Tages Urlaub bedarf (weil eben unter der Woche), das schüttelt nicht mal so eben jeder aus dem Ärmel! Da ist dann auch ziemlich das Gleiche wie bei den Heizern. Man braucht nur mal unter der Woche abends an den Keselberg zu fahren. Hoch, runter, hoch, runter...... Natürlich ist es ein Argument, wenn gesagt wird: "...sollen sie doch auf die Rennstrecke fahren...". Allerdings macht es da schon einen Unterschied, ob man am Nachmittag mal einen Tank verheizt oder 600-800 Euronen für ein Renntrainingswochenende auf den Tisch blättert! Wohlgemerkt: Ich rede hier nicht von der Verkehrssicherheit oder der Gefährdung für andere Verkehrsteilnehmer..... nur um die Kosten mal anzusprechen ;-). Es soll wohl einige Biker geben, die sich ihr Hobby gerade so finanzieren können. Mehr ist da eben oft nicht drin. Aber dürfen die dann nicht fahren, bloß weil die Kohle für entsprechende Trainings nicht reicht :-? ? Dem muß ich widersprechen - ich kenne einige Fahrer, deren Blickwinkel sich in Bezug auf's Motorradfahren im Laufe der Jahre entschieden verändert hat! LG Steffen
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Das ist doch verrückt: Wir geben Unsummen an Geld für Motorrad, Kleidung, Zubehör aus, aber 160 EUR sind zu viel für ein gutes Sicherheitstraining!? Ich meine, das ist gut investiertes Geld in die eigene Sicherheit und kann dazu beitragen, dass nicht andere ein teuer bezahltes Motorrad, Schutzkleidung und Zubehör von der Straße kratzen müssen. @Pommes: Was ist denn Deiner Meinung nach ein vernünftiger Preis für ein Sicherheitstraining? Wieviel Geld hast Du schon in Dein Motorrad gesteckt und ist alles davon wirklich notwendig und sinnvoll? Sicher gibt es die Unbelehrbaren, die Helden dieser Straße, die meiner Meinung nach an Selbstüberschätzung leiden und nicht nur für sich, sondern auch für alle anderen eine Gefahr darstellen, und hier spreche ich nicht nur von Motorradfahrern, sondern von allen Verkehrsteilnehmern. Die Frage ist doch: Mecker ich nur über die anderen oder wann fange ich mal bei mir selber an? Und nein, wenn man viel fährt, ist das noch lange nicht Übung genug! Hier schleifen sich mit der Zeit Fehler ein und machen mitnichten sensibel auf Ereignisse, auf die ich unvermittelt treffe. Wenn dies aber gezielt geübt wird, bin ich besser vorbereitet. Zu glauben, mir wird das schon nicht passieren, steckt den Kopf in den Sand! Michael
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Manche stecken gar nichts rein..... weil sie dafür nichts übrig haben und sie froh sind, wenn sie überhaupt fahren können. Nicht alle Motorradfahrer haben den Sack voll Kohle! LG Steffen
Bearbeitet von simonlike am 11. Jul 2011 - 17:28 Uhr. -
Das stimmt, Steffen - aber wie viele Omas, Opas, Mamas, Papas, Onkel, Tanten, Freunde, Bekannte gibt es, die einen hier unterstützen würden, dass "der Bub" oder "das Mädel" wieder heile zu Hause ankommt. Also schenken lassen, wenn ich es mir nicht selber leisten kann. Statt Auspuff-Anlage für 1000 Eur ein SHT für 160 Eur - da stimmt dann auch das Preis-Leistung-Verhältnis
Gruß Michael -
Hallo, Da hab ich auch ein bischen Senf für...
Dass es grundsätzlich ohne regelmäßiges (professionelles) Training garnicht klappen kann mit dem sicheren Fahren, soweit würde ich nicht gehen. Es gibt halt verschiedene Möglichkeiten, auf dem Mopped fit zu werden und zu bleiben. Aber SHTs und andere Trainings mit ihren kontrollierten Bedingungen sind nunmal wirklich die beste Gelegenheit dafür.
Ich wage zu behaupten, dass mindestens die Hälfte aller Motorradunfälle durch die Motorradfahrer selbst vermeidbar wären, wenn alle die Möglichkeiten ihrer Motorrades ausnutzen könnten und durch entsprechende fahrerische Fertigkeiten weniger aktiv mit dem Motorradfahren als solches beschäftigt sein müssten und sich deshalb mehr auf den Verkehr konzentrieren könnten. Dabei schließe ich auch ausdrücklich viele letztlich von Autofahrern verursachte Unfälle mit ein!
Mindestens ein Sicherheitstraining sollte meiner Meinung nach jeder Fahrer machen, und das nicht zu lange nach der Fahrprüfung nach etwas erster Fahrpraxis.
Es ist nunmal leider so, dass in vielen Fahrschulen im wesentlichen Verkehrskunde und ein wenig "AufdemFahrzeugbleiben" inkl. Vorankommen gelehrt wird. Für mehr ist meist keine Zeit(Geld) da und/oder der Fahrlehrer nicht ausgebildet genug.
Viele hören in Fahrsicherheitstrainings das erste mal Sachen, die in Richtung Fahrdynamik gehen, Sachen, die beim Langsam fahren helfen (die meisten Umfaller passieren beim Rangieren) oder hören dort das erste mal interessante Fakten zur (Sicherheits-)Technik des Motorrades. Und wer hat schon wirklich richtig Bremsen gelernt in der Fahrschule?
Ausgehend von so einem Sicherheitstraining gibts es dann halt mehrere Wege, auf dem Mopped fit zu bleiben oder wieder zu werden:
- Die einen fahren viel und bekommen so die nötige Routine und das Vertrauen in das Motorrad und die eigenen Fähigkeiten, um in Grenzsituationen richtig handeln zu können. Die Gefahr bei dieser Methode ist aber auch, dass man je nach selbst gewählten Anspruch (Fahrweise) selbst weit unterhalb der Möglichkeiten des Motorrades bleibt und halt dann doch diese in Grenzsituationen nicht anwenden kann.
- Andere nehmen sich vor, bewusst die in Sicherheitstrainings (SHT) gelernten Aufgaben alleine zu üben. Also auf abgelegenen Plätzen mal Bremsen gehen, per Lenkimpuls Gullydeckeln und anderen Markierungen ausweichen usw.. Auch hier fehlt eine äußere Kontrolle, die erkennen kann, ob das wirklich in Grenzsituationen ausreichen würde.
- Manche nehmen sich Literatur (bsw. Bent Spiegel) dafür und lernen recht theoretisch das "bessere" Fahren. Mitdem großen Nachteil, dass man viel zu lange beim Fahren gedanklich mit dem Fahren beschäftigt, ich würde sogar sagen, abgelenkt, ist.
- etc..
- weitere Sicherheitstrainings
- Kurventrainings
- Sicherheiztrainings (Ringtrainings)
Außerdem muss man sich mal das Fahrverhalten eines durchschnittlichen Motorradfahrers heutzutage mal anschauen.
Er fährt überwiegend in Gruppen, was durch die Gruppendynamik sowohl einerseits eine Weiterentwicklung des eigenen Fahrverhaltens behindern kann, andererseits den Fahrer auch ziemlich überfordern kann. Eine gezielte Beschäftigung mit Sicherheitsaspekten ist an solchen Tagen kaum möglich, weil es nur heisst: Dran- und Hintereinanderbleiben!
Ausnahmen bestätigen die Regel. Natürlich gibt es auch Gruppen, die je nach aktueller Zusammenstellung recht unterschiedlich unterwegs sind oder die selbst innerhalb einer Tagestour recht unterschiedliche Fahrweisen praktizieren können.
Die Regel ist das aber sicher nicht.
Fahrsicherheit auf dem Motorrad entwickeln heißt meiner Meinung nach also viel Fahren, wenn dabei auch unterschiedliche Fahrweisen praktiziert werden können oder gezielt Grenzsituationen in professionell geführten Trainings unter kontrollierten Bedingungen ausprobieren und lernen zu können. Nur da (also bei Trainings) kann man sich auf die richtige Ausführung der nötigen Fahrmanöver in Grenzsituationen konzentrieren und durch häufige Wiederholung die entsprechende Routine dafür aufbauen. Und nebenbei lernt man die Möglichkeiten des Motorrades kennen, deren Auslotung sich die meisten im normalen Strassenverkehr schlauerweise nie trauen würden.
Wie so oft ist aber die beste Lösung ein Zusammenspiel beider Wege. Also viel Fahren und ab und an ein SHT, ein Kurventraining oder gar Rennstreckentraining besuchen oder halt weniger Fahren und dann regelmäßig (1x pro Jahr) ein SHT mitmachen und dort jedesmal wieder die verlorene Blickführung, die versaute Kurvenlinie und das richtige Bremsverhalten wiederfinden.
Im übrigen plädiere ich sogar für eine Pflichtlösung mit SHT. Ich würde die unsinnige und ungerechte Zeitlösung (2 Jahre nach beschränktem A-Schein darf man automatisch offen fahren) ablösen und die PS-Freigabe von Fahrleistung abhängig machen. So ist der vielfahrende Führerscheinneuling bsw. nach 2 Monaten und 5000km gefahrenen Kilometern sicher eher befähigt, ein PS-starkes Motorrad zu fahren als der Wenigfahrer, der nach 2 Jahren grad mal 2000km oder weniger abgerissen hat.
Die Altersregelung (ab 25 Jahre gleich offen) würde ich respektive auch gleich mit abschaffen, aus gleichem Grund.
Die Fahrleistung respektive Fähigkeit könnte man bsw. durch eine Kombination von Fahrtenbuch (mit Tanknachweise) und Empfehlung durch einen SHT-Instruktor oder TÜV-Prüfer nach einem freiwilligen SHT nachweisen.
Nach zwei Jahren Führerschein sollte das SHT dann ausreichen, davor sollten Vielfahrer, wenn sie offen fahren wollen, die Fahrleistung nachweisen können und mit einem SHT die 34PS-Phase viel früher abschliessen dürfen.
Mir ist durchaus bewusst, dass der Nachweis (Fahrtenbuch, Tachostand, Tankquittungen) manipulierbar ist. Deshalb die zwingende Empfehlung NACH einem SHT. Natürlich wird das auch Geld kosten. Aber es ist ja freiwillig. Niemand muss ja mit mehr als 34 PS fahren
Aber es wäre ein denkbarer Weg aus der heutigen schlechteren rein zeitlichen oder gar altersbedingten Lösung.
Das nur mal so mein Senf dazu... wie immer ein bischen mehr von mir
sichere Grüße
vom falo -
falo ...für eine große Wurst;-) Gruß Tota... PS. ...brauche auch wieder bald ein Motorradtraining!
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ich nochmal... Noch ein Wort zur Kostenfrage: die hier kolportierten 160,- sind schon für ein besseres Kurventraining gefragt. Wenn man will, kann man auch 600,- oder 800 Euro dafür ausgeben. Aber darum gehts hier nicht. Es geht ja erstmal in diesem Thread um die grundsätzliche Frage des Sinns von Trainings. Die Kosten von normalen Sicherheitstrainings bewegen sich in meiner Erfahrung zwischen 60,- und 120,- Euro, wovon viele Berufsgenossenschaften und einige Versicherungen bis zu 60,- (Erfahrungswert) erstatten. Bleiben also ca. 2-3 Tankfüllungen als Kosten übrig. Und wenn man sich einredet, dass man am SHT-Tag ohnehin ne Tour gefahren wäre und damit Geld verbrannt hätte, relativieren sich die Kosten nochmal. Und erst recht, wenn man sich dazu noch ausrechnet, was man durch die erlernten Fähigkeiten an potentiellen Kosten vermeiden kann. Kosten, die durch das eigene Unvermögen übrigens auch andere haben könnten. Die Kosten sind also meiner Meinung nach das schwächste grundsätzliche Argument gegen ein Training. Allerdings auch das einzigste
kostenlose Grüße
vom falo -
Falo, außer Scharlie der lieber Pinseln geht was ich auch befürworte, hat niemand was gegen die Durchführung von SHT's geschrieben. Nur ist es so das auch die meisten SHT's von einem Trainer durchgeführt werden und dann sind da 10-12 Biker die viel Geld bezahlen und dann durchgeschleust werden. Mehr Zeit bleibt ja nicht für den einzelnen. Und die Qualität der Trainer, wer kontrolliert die ? Bevor man hier Gesetzgeberisch tätig wird sollte man erstmal vernünftige Veraussetzungen schaffen. Gibt es einen Ausbildungsberuf zum SHT Trainer ? Wo lernt man sowas ? Kann das auch ein völlig unbegabter Moppedfahrer lernen ? Gibt es eine Prüfung vor der Handwerkskammer oder ähnlichem. Ich könnte noch etliche Dinge aufführen, oder sind die jetzigen Trainer Biker die sich das selber angeeignet haben und dann ihr Können/ Nichtkönnen an gutgläubige und gutzahlende Teilnehmer weitergeben. Das sind grade so meine Gedanken
pommes grüßt -
Vor einigen Tagen war hier von einem leider tödlich verunglückten Motorradtrainer zu lesen. Man sollte also solche Trainings nicht überbewerten. Kein Zweifel, dass sie Fahrern helfen können, die nur mit den Mindeststunden den Führerschein erlangten, oder die selten und wenig fahren. Aber Trainings als Mittel Unfälle zu verhindern - glaube ich nicht dran. Die geschilderten Fälle wären allesamt auch mit Training passiert. Ich lese immer wieder meinen Professor Spiegel und probiere das davon aus, was für mich relevant ist. Sein Trainingsbuch für alle Tage fährt immer mit und immer wenn ich Lust verspüre, arbeite ich eine der Trainingskarten ab. Auch so trainiert man sich sehr wirksam. Und nebenbei ist für mich jede Fahrt immer auch eine Trainingsfahrt. Immerhin habe ich jetzt in 6 Jahren 90 Tkm unfall- und punktefrei auf Touren in EU, USA und Südafrika absolviert - indem ich mich einfach um verantwortliches und gewissenhaftes Verhalten bemühe - was nebenbei kostenlos und unschlagbar praxisnah ist. Das hilft mir jedenfalls mehr, als diese Zirkusnummern, die bei (manchen) Trainings einstudiert werden.
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Zitat von Frapan
Wer immer noch behauptet, auch ohne regelmäßige (wie auch immer geartete) Trainings sicher Motorrad zu fahren, dessen Führerschein sollte aus dem Verkehr gezogen werden, sonst müssen bald alle, die wirklich was für die Sicherheit (Ihre und die der Anderen, weil sie Notfallpläne trainieren) tun, und das sind Gott lob inzwischen ja auch verdammt viele, mit noch mehr Repressalien rechnen.
Verdienst du deine Kohle damit, oder warum rührst du hier so kräftig die Werbetrommel ? Ich fahre seit 30 Jahren Zweirad und habe bislang ohne kostenpflichtiges Training bestens überlebt, da ich mich an gewisse Regeln des Lebens halte. Ich würde auch niemals einen Euro dafür ausgeben, sondern ivestiere lieber in sinnvolle Ausgaben. Aber Heutzutage wird ja gern mit dem Thema Sicherheit abkassiert und den Leuten erzählt, das sie nur gute Motorradfahrer sind, wenn sie an Sicherheitstrainings teilnehmen. Das ist meiner Meinung nach völliger Blödsinn Hier mal ein kostenloser Tipp von mir : Sich immer an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten und den Umgebungseinflüssen anpassen, vorrausschauend fahren, die Strasse lesen, ständig mit der Blödheit anderer rechnen und auf alle Fälle " Warnwestenträger" meiden ! Damit kommt man schon sehr weit in einem Motorradleben. Die letzten 20% sind leider nicht einkalkulierbar. Wenn ich 100% Sicherheit haben will, gehöre ich nicht aufs Mopped. Gruß: Ernie
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Zitat von Pommes
Und die Qualität der Trainer, wer kontrolliert die ? Bevor man hier Gesetzgeberisch tätig wird sollte man erstmal vernünftige Veraussetzungen schaffen.
Da bin ich voll bei Dir. Da die von mir im letzten Absatz erwähnte Empfehlung eine gewisse Verantwortung beinhaltet, müssen natürlich vergleichbare Strukturen und Kapazitäten dafür geschaffen werden. Deshalb bsw. auch der Hinweis auf die ja schon vorhanden TÜV-Prüfer in ähnlicher Verantwortung. (Natürlich kann das auch nicht jeder von denen leisten). Alle Instruktoren, die ich bisher durch mitgemachte SHTs, durch Hospitationen oder durch meine Ausbildung zum SHT-Moderator kennengelernt habe, haben eine fundierte Ausbildung zum SHT-Instruktor. In der Regel lehnt sich diese Ausbildung an Richtlinien vom DVR an. Und die BGs und Versicherungen zahlen Zuschüsse üblicherweise nur bei vom DVR zertifizierten Ausrichtern. Natürlich gibt es auch unter den organisierten Instruktoren Unterschiede, die sich schon allein durch die pädagogischen Fähigkeiten ergeben. Und sicherlich gibt es auch nicht organisierte SHT-Anbieter, die sehr gut oder auch schlecht sind. Wie überall im Leben muss man sich also auch bei SHTs auch vorher mal über einen Anbieter informieren. Zu Zeiten von Internet und Vernetzung der Motorradfahrer in diversen Communitys ist das auch kein großes Problem mehr. informierte Grüße vom falo
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@pommes: Es gibt durchaus Richtlinien, nach denen Instruktoren ausgebildet werden. Diese werden insbesondere vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) gepflegt. Nach diesen orientieren sich alle seriösen Anbieter (z. B. ACE, ADAC, BVDM etc.) bzw. deren Instruktoren sind dementsprechend qualifiziert. Und es gibt auch eine Qualitätssicherung. Alle Instruktoren müssen in regelmäßigen Abständen (jährlich, zweijährlich) überprüft werden. Wenn ich mir also ein Training aussuche, sollte ich darauf achten, dass der Instruktor entsprechend qualifiziert ist. @ernie66: Ich gebe Dir recht, wer mit offenen Augen fährt, kommt sehr weit. Unsinn ist aber, dass mit dem Thema Sicherheit, bezogen auf Fahrsicherheitstrainings, abkassiert wird. Gerade diejenigen, die versuchen, diese günstig anzubieten, machen damit keine großen Gewinne. Und gemessen an der Gesamtheit aller Motorradfahrer in Deutschland gönnen sich weniger als 10% ein SHT. Gruß, Michael
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Mal abgesehen davon, dass man bei einem Training in der Regel auch etwas lernt, erlebe ich solche Trainings auch immer wieder als Event das Spaß macht. Man trifft andere Leute und hat ein gemeinsames Ziel... Gut --- Ich mache jedes Jahr ein Training "Light" das vom örtlichen Moppedhändler zum "Saisonanfang" organisiert wird ... Mampf gibts inklusive kostet 59€ und man trifft oft dieselben Leute. Hat sowas wie Tradition ;-). ... Gut hab auch schon "teureres" gemacht ... Kurventraining, Rennstrecke. Hat alles seinen Reiz, mir immer Spaß gemacht und was gebracht. Sowas erlebt man als Eigenbrödler nicht... ebenso hat man keine Kontrolle ob das was man so an Bernt Spiegels "Motorradtraining für alle Tage " (Ich hab das Büchlein auch) Tips trainiert wirklich so umgesetzt wird wie man selber meint. Aber egal ... ein bisschen Freiheiten hat man noch in diesem Land ... man sollte keinen zu seinem "Glück" zwingen... das sollte auch so bleiben. Ich halte viel von Trainings ... aber das als Zwang zu machen halte ich für quatsch. Es gibt halt Menschen die meinen sie können alles, die haben gar nicht die charakterliche Fähigkeit, von anderen Rat anzunehmen... da hilft auch kein (Zwangs-)Training.
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Zitat von Alabama
Vor einigen Tagen war hier von einem leider tödlich verunglückten Motorradtrainer zu lesen. Man sollte also solche Trainings nicht überbewerten.
Ja stimmt.. und vor drei Tagen hat er uns hier geschrieben, wie er damals umgekommen ist.
Zitat von AlabamaAber Trainings als Mittel Unfälle zu verhindern - glaube ich nicht dran.
Das glaube ich mal für Dich mit.
Zitat von AlabamaDie geschilderten Fälle wären allesamt auch mit Training passiert.
Gut, dass Du das so genau weisst
Zitat von AlabamaIch lese immer wieder meinen Professor Spiegel und probiere das davon aus, was für mich relevant ist. Sein Trainingsbuch für alle Tage fährt immer mit und immer wenn ich Lust verspüre, arbeite ich eine der Trainingskarten ab. Auch so trainiert man sich sehr wirksam. Und nebenbei ist für mich jede Fahrt immer auch eine Trainingsfahrt. Immerhin habe ich jetzt in 6 Jahren 90 Tkm unfall- und punktefrei auf Touren in EU, USA und Südafrika absolviert - indem ich mich einfach um verantwortliches und gewissenhaftes Verhalten bemühe - was nebenbei kostenlos und unschlagbar praxisnah ist.
Was in meiner Ausführung durchaus auch als mögliches Mittel genannt wurde. Mit der Einschränkung, dass es das bewusste (theoretische) Motorradfahren fördert und somit Konzentration verbraucht, die für den Verkehr fehlen könnte. Wenn man es aber nur ab und zu und dann in verkehrsarmen Strassen macht, spricht nichts dagegen.
Zitat von AlabamaDas hilft mir jedenfalls mehr, als diese Zirkusnummern, die bei (manchen) Trainings einstudiert werden.
Also doch auch schon Trainings mitgemacht? Oder woher kennst Du solche Märchen? reagierende Grüße vom falo
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So, nu muss ich aber auch mal...
Was die Kosten eines Sicherheitstrainings angeht, denke ich, ist jede Diskussion hinfällig, denn kein SHT kann teurer sein, als mein Leib und Leben!
Ich habe in meinen bisherigen knapp drei Jahren Moppedführerschein-innehaben einige SHTs mitgemacht und keine Teilnahme bisher bereut! Was diese Trainings an Sicherheitsgefühl, neu erworbenem Handling und auch an Erweiterung des eigenen Horizontes, was denn so mit dem eigenen Mopped alles möglich ist, bieten, dass ist die Kohle allemal wert.
falo
ICH!!! :yes:
Denn hier fängt meines Erachtens schon das Sicherheitstraining an: mit der richtigen Fahrschule und einem gut ausgebildeten, moppedfahrenden Fahrlehrer!Zitat von faloAußerdem muss man sich mal das Fahrverhalten eines durchschnittlichen Motorradfahrers heutzutage mal anschauen.
...vor allem muss man sich mal anhören, was einige von diesen "ich-fahre-schon-hunderttausend-Jahre-und-hatte-noch-nie-nen-Unfall-oder-dergleichen" einem als Fahranfänger so verzapfen, weil können tun's ja immer alle... neee, neee, wenn ich da immer drauf gehört hätte, ich weiss nicht :denk: Ich für meinen Teil kenne meine Instruktoren des Vertrauens und auch der kleine Offroad-Exkurs dieses Jahr nach Hechlingen (jaaaa, das is teuer!) war jeden Cent wert! Jeder meiner bisherigen Instruktoren hat sich im Zweifel auf's Mopped gesetzt und Dir einfach vorgemacht, dass, für einen selbst schier unmögliche Sachen, eben doch möglich sind! Wenn einer das nicht kann, dann isses der Falsche, die mag es wohl auch geben, ich hatte vielleicht bisher einfach Glück, die richtigen Leute zu treffen...
Für meinen Teil ist es beim Motorradfahren auch nicht anders, als früher beim Dressurreiten. Diejenigen, die Dir möglichst oft und bereitwillig erzählen, wie toll sie doch alles können, die kannste mit Vorsicht behandeln. Die, die es wirklich drauf haben, halten das Maul und machen's Dir vor.
@Alabama: ich habe selber Reiter unterrichtet und am liebsten war mir die sog. "Ich-hab-auch-Bücher-gelesen"-Fraktion... theoretisch konnten die alles, aber wehe, Du setzt sie auf ein Pferd...
8-)
Im August gehts auf die Kartbahn zum Kurventraining, und lieber Frittierter, glaube mir, das ist noch ein wenig mehr als "im-Kreis-rumfahren".
Ich habe für mich festgestellt, dass natürlich möglichst viel Mopped fahren auch viel Erfahrung und Routine bringt, dass sich aber eben auch schnell mal wieder Fehler einschleichen, die man selbst überhaupt nicht bemerkt. Ein erfahrener Trainer sieht das aber... und kann es dann optimalerweise analysieren und Dir auch erklären, warum es falsch ist und wie Du es am besten abstellen kannst. Und dann ist es durchaus hilfreich, mal doch für sich allein zu üben, auf nem Parkplatz o.ä., auch wenn man dafür mal den inneren Schweinehund überwinden muss. Ich für meinen Teil freu mir dann aber immer nen Loch in den Bauch, wenn's dann plötzlich doch klappt!
Es ist beim Moppedfahren doch nicht anders, als in allen anderen Dingen: Man lernt nie aus!
...und abgesehen davon machen diese Training einen Wahnsinns-Spass!!! :yes:
In diesem Sinne,
:winke: Casey, die dieses Jahr noch das "Wenden-mit-Lenker-am-Anschlag-und-Füsse-auf-den-Fussrasten" üben muss, damit das endlich mal sitzt! 8-) ...ist aber nur eins von vielen Dingen... :whistle: -
das erklär mal Lieschen Müller die grade den Lappen gemacht hat.
p.g. -
Zitat
Im August gehts auf die Kartbahn zum Kurventraining, und lieber Frittierter, glaube mir, das ist noch ein wenig mehr als "im-Kreis-rumfahren". I
ZitatCasey, die dieses Jahr noch das "Wenden-mit-Lenker-am-Anschlag-und-Füsse-auf-den-Fussrasten" üben muss, damit das endlich mal sitzt! ...ist aber nur eins von vielen Dingen...
wie du schon schreibst....Kurventraining.... :lol: :lol: und entschuldige bitte das ich das Kreis fahren mit Mauken auf den Rasten schon beherrsche..
ebenso kann ich ne 8 fahren und sogar nen Wheely und nen Stoppie :lol: außerdem solltest du entschuldigen, liebste Käsie, das ich im Alter von 13 Jahren mein erstes Motorrad gefahren habe und wenn du hochrechnest sind das bis heute 43 Jahre...aber dafür kann ich doch nichts.
Mein einziger schwerer Unfall war halt das Auto das mich untergemangelt hat..muss ich mich dafür auch entschuldigen das ich nicht ins Klischee passe und immer noch lebe?
ps. ich habe immer noch nichts gegen SHT's :lol: :lol: :lol:
verständnisvolle Grüße
von Pommes -
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