1. 🏠
  2. Blog
    1. Alle Artikel / alle Blogs
    2. Netbiker-News
    3. User-Blog: Tourenberichte und Reisetipps
    4. User-Blog: Netbiker-Touren und Netbiker-Events
    5. User-Blog: Anleitung fürs Artikel schreiben
  3. Foren
    1. Alle Diskussionsforen
    2. nur interne Support-Foren
    3. nur allgemeine Foren / Hauptforen
    4. nur regionale Foren
    5. nur Gruppen / Stammtische
    6. Wissenswertes zu Gruppen / Stammtischen
    7. Unerledigte Themen
    8. Moderatorencharta
  4. Mitglieder
    1. Mitgliederkarte
    2. Letzte Aktivitäten
    3. Mitgliedersuche
  5. Bilder
    1. Alle Alben
  6. Kalender
    1. Allgemeine Informationen
    2. Alle Termine
  7. Touren&Pässe
    1. Pass-Verzeichnis
    2. Tourenverzeichnis
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Blog-Artikel
  • Galerie
  • Termine
  • Tracks & POIs
  • Erweiterte Suche
  1. Netbiker.de - die online biker community!
  2. Forum
  3. Hauptforen Netbiker
  4. Motorradzubehör, Schrauber- und Technikecke, TÜV, Polizei & Co

Wieso nicht in Jeans?

  • Alper
  • 17. Dezember 2005 um 20:45
  • Online
    Alper
    Reaktionen
    39
    Beiträge
    686
    Bilder
    7
    • 17. Dezember 2005 um 20:45
    • #1
    Zitat von Koenigscobra

    Ich würde dann Eigenverantwotlich keine Erste Hilfe leisten, bei den jenigen, die nur in Jeans und T-Shirt gefahren sind und verunglückt sind... lasse sie verbluten, mir egal, ist dann auch nicht mein Problem...

    Böses Eigentor. Es ist schon gesetzlich vorgeschrieben Erste Hilfe leisten zu müssen. :mrgreen: Aber davon ab, auch der Rest ist schwach................. ich selbst würde keinen (noch nicht einmal einen, der keinen Unfall hatte :wink: )Moppedfahrer am Strassenrand liegen lassen, nur weil er Schutzkleidung trägt. :mrgreen: @ Tom: Was glaubst du eigentlich, wie wenig du sowieso schon mitzahlst??? Denk mal an die Rente, denk mal an die Werbung, denk mal an die Raucher (bist du etwa auch so ein böser Bube :wink: ). Ach ja, da sind ja noch die 'älteren Leute' und Behinderten, die unheimlich viel aus der Krankenkasse abschöpfen, weil sie ewig zum Arzt müssen und Medikamente in Unmengen brauchen. Meinst du, da kommt es auf ein paar Hautabschürfungen noch an ???? schon wieder ein Gruss vom Fussel

    Bis bald

    Jörg aus Hamm

  • Online
    Alper
    Reaktionen
    39
    Beiträge
    686
    Bilder
    7
    • 17. Dezember 2005 um 20:45
    • #2

    [quote:9304ec9285] Wieso nicht in Jeans? ... die Franzosen und Italiener fahren doch auch ohne Leder und Protektoren. Recht haben sie! Manchmal jedenfalls von Thomas Delekat Das Institut für Zweiradsicherheit teilt etwas hocherfreuliches mit: daß die "Schutzkleidungstragequote" in Deutschland auffällig gestiegen sei. Jetzt sind es 62 Prozent, ein ordentlicher Zuwachs gegenüber den Vorjahren. 98 Prozent schützen den Kopf, so hoch ist die Helmquote (...andererseits, wer bloß sind die anderen zwei Prozent, rund 40 000 Fahrer, die ohne fahren?). 62 Prozent tragen "geeignete Schutzkleidung für jeweils eine Körperhälfte", also entweder Jacke oder Hose, meistens Jacke. Komplett gerüstet vom Helm zur Sohle sind rund 20 Prozent. Dieses zufriedene Gefühl, auf der sicheren Seite zu sein, ist eine weltweit einmalige deutsche Marotte - wie auch die überwiegende Begeisterung fürs ABS (52 Prozent) ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich der Nationen ist. Vor der Fotofahrt mit einem neuen Motorrad konnte man im vergangenen Frühjahr einen schon komischen Beschiß beobachten: Wie sich Fachjournalisten (und -innen) dünne, protektorenlose Hosen aus Nylonfolie über die Jeans zogen. Damit gings aufs Motorrad und möglichst schräg am Fotografen vorbei. Das flatterte und kantterte und sah hinterher tatsächlich aus nach professioneller Montur. Wieso die Scharade? Wegen der Berufsgenossenschaft, aber vor allem wegen der empfindlichen Leserschaft. Das hat auch die MotorradWelt zu spüren bekommen als sie sich unterstand, das Foto einer Kawasaki ER-6n zu drucken mit einem bejeansten Redakteur obendrauf. Wie es praktisch alle in Italien, Frankreich, England tun - fahren in Jeans, mit gewöhnlicher Straßenlederjacke - genau so treiben es auch heimlich die Profis in Deutschland. Bei einer kleinen, absolut nicht repräsentativen WELT-Blitzumfrage fand sich kein Motorradjournalist und kein Herstellervertreter, der auf dem privaten Motorrad den ganzen Sicherheitshabit anlegt - immer und überall. Zwar keine Badelatschen, aber doch Stoffhose und T-Shirt, wenn die Sonne knallt. Kann es nicht sein, daß ein bißchen Hysterie bei der Sache mit den Protektorenklamotten untermischt ist? Und ist es nicht ein kurioser Umstand, daß die beiden bekanntesten, qualitativ unumstritten führenden Hersteller von extrem teuren Spitzenklamotten Protektoren vernähen, die aus allen Labortests mit klar unterdurchschnittlichen Werten hervorgehen? Beide Hersteller haben ihre stillschweigende Entscheidung zugunsten eines Kompromisses gefällt zwischen Tragekomfort, Gewicht, Belüftung, Atmungsfähigkeit und dem Gewinn, den ein etwas besserer, aber hinderlicher Protektor abwirft. Die heute gültige EC-Protektorennorm ist erfüllt, wenn 35 kN Restschlagkraft unterschritten sind bei einem genormten Belastungstest. Reicht das hin, um Leben zu retten? 35 kN - das ist knapp die sechsfache Kraft, die es zum Zertrümmern von Knochen braucht. Abgesehen von diesem- sind Protektoren aber für alle anderen Fälle gut. Es sind Unfälle, die uns allen irgendwann einmal zustoßen. Ein Umfaller, ein Wegschmieren vom Vorder- oder Hinterrad bei Stadtgeschwindigkeit mit anschließender Schlitterpartie, solche Dinge. Man steht wieder auf ohne Schürfwunden, keine Prellungen, ein bißchen tut dieHüfte weh. Das hätte ohne Protektorenzwar nicht lebensgefährlich, aber schmerzhaft und mit Blutvergießen geendet. Wir fahren vorsichtiger, es gibt weniger Unfälle, jetzt wieder gut zehn Prozent unter der Vorjahresbilanz.In Städten und Ortschaften sind schwere Motorradunfälle ausgesprochen selten - übrigens auch auf der Autobahn. Und Erfahrung, siebter Sinn und gezügeltes Temperament schützen gewiß wirkungsvoller als eine tüchtige Lederkombi. Ist es wirklich so verantwortungslos, einmal lustvoll auf gut italienisch in Jeans zu fahren? Artikel erschienen am Sa, 17. Dezember 2005 [/quote] http://www.welt.de/data/2005/12/17/818638.html :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :roll: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: Grüße Jörg der immer mit Schutzkleidung fährt

    Bis bald

    Jörg aus Hamm

  • fred_on_star
    Beiträge
    64
    Bilder
    25
    • 17. Dezember 2005 um 22:34
    • #3

    Ich kann es nicht mehr lesen :( Wenn ich mir vorstelle, in Jeans gefahren zu sein, als ich meinen Unfall hatte, säße ich mit schwersten Verbrennungen im Rolli und nicht bzw. nie wieder auf dem Bike. Hatte Leder vom Nacken, bis zu den Füßen an, von dem relativ wenig übrig blieb, aber lieber Leder auf der Straße, als mein Fleisch. Mit einem tauben Gefühl in der linken Seite verbleibe ich und wünsche allen die in Jeans fahren VIEL GLÜCK. Gruß Fred Ich fahre weiter in Leder egal bei welcher Temp.

  • Cruisertreiber
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    318
    Bilder
    7
    • 18. Dezember 2005 um 06:35
    • #4

    Es kommt halt immer auf die Art von Unfall an. Als es mich erwischte, hatte ich die Italienische Schutzkleidung an, d.h. Jeans und Jeansjacke. Und richtige Motorradstiefel. Und genau da hatte ich eine minimale Verletzung, unter dem Stiefelschaft, ansonsten kein Kratzer, von einer leichten Rippenprellung abgesehen, aber da hätte mich nur ein komplettes Exoskelett vor geschützt und wer zieht sich schon ne Ritterrüstung an?. OK; seitdem achte ich auch mehr auf Schutz, aber das ich mich jedes mal Rüste als wenn ich den Geschwindigkeitsrekord brechen wolle, nöö, dann lass ichs lieber sein. Zum Sklaven lass ich mich nicht machen. Dieses ist meine ganz persönliche nicht represantative Meinung und nun zerfleischt mich :wink: , aber bitte mit sterilen Messern, will ja keine Blutvergiftung kriegen :lol:

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 18. Dezember 2005 um 08:07
    • #5

    ich weiss nur eins: aus mir wird kein chirurg eingebrannte jeansfasern aus meiner haut schneiden. zum glück hatte ich bei meinem unfall lederhose, protektorenjacke stiefel usw. an, die mich vor schlimmeren verletzungen geschützt haben. da sage ich nur: jeder ist sein glückes schmied.......

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 18. Dezember 2005 um 08:40
    • #6
    Zitat von schluppenjupp

    ich weiss nur eins: aus mir wird kein chirurg eingebrannte jeansfasern aus meiner haut schneiden. zum glück hatte ich bei meinem unfall lederhose, protektorenjacke stiefel usw. an, die mich vor schlimmeren verletzungen geschützt haben. da sage ich nur: jeder ist sein glückes schmied.......

    eingearbeitetes Fremdmaterial wird nicht rausoperiert. Es gibt spezielle "Kärcher" = Jet-Lavage dafür. Die Patienten bekommen in den meisten Fällen eine Vollnarkose, weil die Schreie sonst für die Anderen unerträglich sind. Schlimmer als Jeans sind Kunstfasern, die schmilzen beim rutschen. Gruß Wolf

  • vupig
    Beiträge
    39
    Bilder
    8
    • 18. Dezember 2005 um 12:13
    • #7

    Hi, ich hab's bis vor drei Jahren auch relativ locker gesehen mit der Ganzkörperschutzkleidung. Bis dann die Probefahrt kam. Ich wollte eben nur mal um den Block fahren, höchstens 30 km/h, um eine entlüftete Bremse zu testen. Dabei riss mir der Kupplungsseilzug und ich fand mich unverhofft auf dem Asphalt wieder - in Jeans und mit T-Shirt. Das anschließende herauspopeln des Splitts aus meiner rechten Körperhälfte war auch für den Chirurg - selbst Motorrad-Fahrer - 'ne Tortour. Seit dem fahre ich nie wieder, und wenn auch viele spotten, ohne geeignete Stiefel, Hose, Jacke (oder Protektorenjacke unter dem Cross-Hemd), Handschuhe und Helm. Und in Italien und Spanien habe ich schon mehrere Mopedunfälle von Jugendlichen mit Badelatschen und kurzen Klamotten gesehen, die auch nicht gerade appetitlich waren. Höchstens für Kannibalen, die Gulasch mögen. Allzeit gute Fahrt wünscht Frank

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 18. Dezember 2005 um 21:01
    • #8

    Ich kann da Frank nur rechtgeben! Bei einem Hochgeschwindigkeitsunfall ist meistens sowieso Hopfen und Malz verloren (kommt auf den Sturzraum an). Ich bin bei 130 km/h "italienisch" mit einem 3 fachen Salto (hat mir ein schwer geschockter LKW-Fahrer mehrmals erklärt) vom Bike abgestiegen und hatte ein Weizenfeld zum ausrollen. Die Honda war als Motorrad nicht mehr erkennbar, ich hab mir "nur" 2mal die Hand gebrochen, mein rechter Turnschuh war weg, lag 50 Meter weiter und in der Unterhose hatte ich jede Menge Erde und Gras. Ein guter Freund fuhr nur mal schnell 10 km in die Werkstätte, um einen neuen Hinterreifen aufziehen zu lassen. Mit dem neuen Gummi kam er grad mal 150 Meter weit, da stieß ihn ein 72igjähriger im Kreisverkehr um ("Ich hab sie jetzt gar nicht gesehn!"). Langsam und gut geschützt gabs für ihn einige Prellungen und riesige blaue Flecken. Ohne Protektoren hätte das ziemlich blutig geendet. Auch wenns umständlich ist, für mich gilt nur mehr volle Kluft vom Scheitel bis zur Sohle!

  • TKuehn
    Gast
    • 19. Dezember 2005 um 09:42
    • #9

    Ein Kommilitone hatte sich mal auf einer Autobahnauffahrt mit ca. 50 gelegt. Neben der Jeans ist der halbe Oberschenkelmuskel auf der Fahrbahn geblieben. Es sah es aber recht locker, denn nach einem Jahr konnte er schon wieder ohne Krücken laufen ... Aber muß jeder selbst wissen, ich fahre NIE ohne. Gruß Thomas

  • CX-Biker
    Gast
    • 30. Januar 2006 um 13:53
    • #10

    hallo Bikerfreund, für mich unbegreiflich, daß man die Sicherheit von zweckmäßiger Motorradbekleidung als typisch deutsches Angstverhalten ansieht. Mag ja sein, daß es bei 160 Km/h wurscht ist, was man anhat, die Bilder die ich von "eingeschweißten" Jeans gesehen habe, bringen mich dazu auch bei Kurzstrecken eine geeignete bekleidung zu tragen :lol:

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 5. Februar 2006 um 00:20
    • #11

    Also, die Jungs im Rettungswagen fanden es auch ganz erfreulich, dass ich von oben bis unten gut verpackt war, als ich mich und das Mopped in die Botanik warf. Immerhin war der Boden da weich und der Maschendraht ein wunderbarer Fangzaun. Aber ich möchte mir nicht irgendwelche halben Gliedmaßen auf dem Asphalt wegschmirgeln, wenn es mich womöglich nochmal schmeißt. Weiß nicht, was daran nun so besonders unerfreulich deutsch sein soll. Nur die Zecke, die dann noch im RTW aus dem Helm kroch, die fanden wir ein bisschen deplatziert... Aber das ist ein anderes Thema.

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 5. Februar 2006 um 06:31
    • #12

    Zu dem Thema: Der Gesetzgeber sollte eine klare und sehr eindeutige Regelung schaffen: …“ Jeder Motorradfahrer ist verpflichtet, geeignete, mit CE Protektoren ausgestattete Schutzkleidung zu Tragen, die entweder aus Leder oder Cordura, Schoeller oder einem anderem hoch abriebfesten Material ist, welches vorher nach EN-Norm oder DIN geprüft und zugelassen worden ist“. Bei Zuwiderhandlungen sollte es ruhig 3 Punkte in Flensburg geben und auch 250 ¤ sollten dann dem Geldbeutel wehtun, die mit Sicherheit bei beachten besser in die entsprechende Schutzkleidung investiert wäre. In allen anderen Angelegenheiten schafft es die Regierung ja auch einen entsprechenden Gesetzestext auf die Beine zu stellen. Es kann nicht angehen, dass der Helm das einzige Bekleidungsstück ist. welches gesetzlich vorgeschrieben ist. Und diese Braincaps sollten gänzlich vom Markt verschwinden! Wenn man sich schon zum Motorradfahren entscheidet, dann bitte richtig und mit allen Konsequenzen, oder, man lässt es gleich ganz sein und fährt mit dem Auto durch die Gegend und sieht sich die gut bekleideten Motorradfahrer an. Sicherheit geht vor!

  • eifel-ninja
    Beiträge
    1.061
    Bilder
    95
    • 5. Februar 2006 um 06:44
    • #13
    Zitat von Koenigscobra

    Zu dem Thema: Der Gesetzgeber sollte eine klare und sehr eindeutige Regelung schaffen: …“ Jeder Motorradfahrer ist verpflichtet, geeignete, mit CE Protektoren ausgestattete Schutzkleidung zu Tragen, die entweder aus Leder oder Cordura, Schoeller oder einem anderem hoch abriebfesten Material ist, welches vorher nach EN-Norm oder DIN geprüft und zugelassen worden ist“. Bei Zuwiderhandlungen sollte es ruhig 3 Punkte in Flensburg geben und auch 250 ¤ sollten dann dem Geldbeutel wehtun, die mit Sicherheit bei beachten besser in die entsprechende Schutzkleidung investiert wäre. In allen anderen Angelegenheiten schafft es die Regierung ja auch einen entsprechenden Gesetzestext auf die Beine zu stellen. Es kann nicht angehen, dass der Helm das einzige Bekleidungsstück ist. welches gesetzlich vorgeschrieben ist. Und diese Braincaps sollten gänzlich vom Markt verschwinden! Wenn man sich schon zum Motorradfahren entscheidet, dann bitte richtig und mit allen Konsequenzen, oder, man lässt es gleich ganz sein und fährt mit dem Auto durch die Gegend und sieht sich die gut bekleideten Motorradfahrer an. Sicherheit geht vor!

    Also bitte nicht noch mehr Gesetze :evil: Ich bin der Meinung das man von Erwachsenen Menschen doch verlangen kann das sie Vernünftig genug sind selber zu entscheiden ob sie in Schutzkleidung Fahren oder nicht! Ich fahre eigentlich immer mit schutzkleidung! Auch als ich meinen Klatsch hatte der nun zwar schon 17 Jahre her ist hatte ich Zum Glück Leder an. In Jeans hätte ich klasse ausgesehen nach einer Freiflug einlage von 20Metern und ner Teer rutschpartie von 10 Metern :( Gruß Ninja

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 5. Februar 2006 um 07:08
    • #14
    Zitat

    Also bitte nicht noch mehr Gesetze :evil: Ich bin der Meinung das man von Erwachsenen Menschen doch verlangen kann das sie Vernünftig genug sind selber zu entscheiden ob sie in Schutzkleidung Fahren oder nicht! Ich fahre eigentlich immer mit schutzkleidung! Auch als ich meinen Klatsch hatte der nun zwar schon 17 Jahre her ist hatte ich Zum Glück Leder an. In Jeans hätte ich klasse ausgesehen nach einer Freiflug einlage von 20Metern und ner Teer rutschpartie von 10 Metern :( Gruß Ninja

    Deinen Zorn kann ich verstehen, aber im Sommer fahren noch immer genug Biker ohne Kleidung und nur mit kurzer Hose und T-Shirt. Beim Handy Telefonieren ist auch ein entsprechender Gesetzestext verfasst worden, Winterreifenpflicht für Autos besteht auch seid diesem Jahr usw. Es gibt genug Biker die die Gesetzeslage nach ihren Vorstellungen beugen und sich nicht an die Regeln halten . Ich musste auch schon erste Hilfe bei einem Motorradunfall leisten und bin eigentlich nicht gewillt, blutüberströmte Klamotten oder T-Shirts ausziehen zu müssen, geschweige denn den Anblick dieser jämmerlichen Kreaturen nach einem Unfall noch Wochen in meinem Kopf zu behalten! Leider spreche ich aus Erfahrung. Gruss Ralf

  • eifel-ninja
    Beiträge
    1.061
    Bilder
    95
    • 5. Februar 2006 um 09:42
    • #15

    Hallo Ralf Nee ich hab keinen Zorn :D Es ist schon traurig das man für alles und jedes Gesetze erlassen muß :( Du hast schon recht , wen man die Biker verpflichtet in schutzkleidung zu Fahren wird mann den erfolg bestimmt bald merken. Aber ist es nicht Traurig das die Leute selbst sowenig auf ihre Gesundheit Halten? :cry: Gruß Ninja

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 5. Februar 2006 um 11:48
    • #16

    Ich verstehe nicht ganz, warum die Italiener zum Vergleich herangezogen werden. Die meisten schalten mit einem Griff die Zündung ein und das Hirn aus. Von daher ist es egal, was sie für Kleidung tragen. Die meisten Unfälle enden eh tödlich. Hier ein paar Aufnahmen, die ich 2002 in Meran gemacht habe, nachdem ein Italiener versucht hat, in der Stadt bei Gegenverkehr zu überholen. Der Lenkkopf ist aus dem Rahmen herausgebrochen, die Gabel hängt nur noch am Kabelbaum. Ich habe einen Polizisten gefragt, wie es dem Fahrer geht. Er sagte, der wäre im Krankenhaus und es wäre ihm nicht viel passiert. Im Nachhinein kam mir aber der Gedanke, daß wir uns falsch verstanden haben und er gemeint haben könnte, daß er nicht mehr viel gelebt hat. Ich fahre auch weiterhin in den Klamotten, die ich für richtig halte (Cordurakombi, Stiefel, Handschuhe). Von Gesetzen halte ich nicht viel. Soll jeder selber entscheiden, welchem Risiko er sich aussetzen will. Was die Redakteure angeht: die fahren doch fast nur noch auf abgesperrten (Renn)Strecken mit weiten Sturzräumen und nicht im normalen Straßenverkehr. Und wenn sich von denen einer das Hirn einrennt, ist der Verlust meist nicht groß. Viele Grüße Alleinfahrer

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 5. Februar 2006 um 15:03
    • #17
    Zitat von Koenigscobra

    Zu dem Thema: Der Gesetzgeber sollte eine klare und sehr eindeutige Regelung schaffen: …“ Jeder Motorradfahrer ist verpflichtet, geeignete, mit CE Protektoren ausgestattete Schutzkleidung zu Tragen...

    Das reicht doch. Irgendwo hinterm Helm oder auch davor. Dann noch Hinweis auf Norm und fertig.

    Zitat von Koenigscobra

    Und diese Braincaps sollten gänzlich vom Markt verschwinden!

    Eher doch wohl No-Brain Cap....

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 5. Februar 2006 um 21:57
    • #18

    vielleicht könten ja auch die Versicherungen die Anglegenheit regeln. Wer ohne Schutzkleidung fährt handelt grob fahrlässig und fährt ohne Versicherungsschutz. Lorenz

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 5. Februar 2006 um 22:10
    • #19
    Zitat von Lorenz1

    vielleicht könten ja auch die Versicherungen die Anglegenheit regeln. Wer ohne Schutzkleidung fährt handelt grob fahrlässig und fährt ohne Versicherungsschutz. Lorenz

    Tja... Machen die das vielleicht sogar schon? Ist mit Gurt in der Dose ja auch... ach nee, da gibt's ja 'ne Gurtpflicht... Kann auch nicht mehr denken um diese Zeit. Hab mir das Hirn aber wenigstens ein bisschen durchgepustet auf der Honda heute - juhu! :)

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 6. Februar 2006 um 05:20
    • #20
    Zitat von Lorenz1

    vielleicht könten ja auch die Versicherungen die Anglegenheit regeln. Wer ohne Schutzkleidung fährt handelt grob fahrlässig und fährt ohne Versicherungsschutz. Lorenz

    Geltendes Gesetz ist: Als Motorradfahrer, der nicht ordnungsgemäss gekleidet ist, bekommt man eine Teilschuld, auch wenn man vermeidlich Schuldlos an dem Unfall beteiligt ist. Zudem wird von der gegnerischen Versicherung nicht der eigene komplette Schaden bezahlt. Wie viel liegt dann im Verhandlungsgeschick der Anwälte. Massgeblich ist der Urteilsspruch des Rechtspflegers oder Richters, wie viel der Biker dann bekommt. Gruss Ralf

  • stjopa
    Gast
    • 6. Februar 2006 um 11:07
    • #21

    Lorenz1 Versicherungsschutz wofür? Am Mopped ist gleich viel kaputt, gleichgültig ob ich Schutzkleidung trage oder nicht. Am Fahrzeug des Unfallgegners auch. Meine Behandlungskosten zahlt die gegnerische Haftpflicht- oder meine eigene Krankenversicherung. Das eventuell zu zahlende Schmerzensgeld könnte kann womöglich drücken. Aber ob sich davon jemand beeindrucken lässt? Grüße Steffen

  • LuderLady
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    42
    Bilder
    5
    • 6. Februar 2006 um 13:56
    • #22

    Ich denke das der Ruf nach dem Gesetztgeber hier falsch ist. :( Jeder mit ein bisl Verstand im Kopf weis was seine / ihre Haut Wert ist und kleidet sich entsprechend. :) Jedesmal wenn ich so Hirnlose Leute ohne Schutzkleidung auf dem Bike (vom Roller bis zur ZZR) sehe denke ich nur eines "Fall mal auf die Nase - dann weiste wo Du gespart hast" Sorry - anders lernen es die meisten nicht. :( :( :( Ich hatte zwei Rutscher in 25 Jahren. Einen mit einem Mockick (Frontal über ein plötzlich auftauchendes Hinderniss) und einen mit der ZZR im letzten Winter (beim anfahren aus dem Parkhaus weggerutscht). Beides bei wenig als 30 kmh. Die Klamotten sind hin. Aber ich bin jedesmal ganz geblieben. :) Niemals ohne die passende Bekleidung ist mein Motto!! Aber das sollte es bei allen sein. Und wer nicht? Sein / Ihr Pech. Nur den finaziellen Schaden (mehraufwand gegenüber mit Schutzkleidung) an der Allgemeinheit (Krankenhaus / Reha usw.) sollte der / die jenige dann aus eigener Tasche zahlen. Gruß Claudia

  • Red-Bambi-Killer
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    181
    Bilder
    58
    • 6. Februar 2006 um 14:01
    • #23

    Hey Leutz, worüber wird hier eigentlich diskutiert? Die Menge der Leute die ohne vernünfitige Klamotten unterwegs ist reduziert sich doch automatisch. Ich find nur, das sie, wenn noch nötig, ihre Heilbehandlung komplett selbst bezahlen sollten. Vor ca. 4 Jahren habe ich auf dem Außengelände der IAA (Internationale Dosen Ausstellung) in Frankfurt a. M. eine kleine aber eindrucksvolle Demonstration gesehen: Es wurde ein Mensch in "Jeansmontur" mit ca. 50km/h eine Stracke von ca. 100m hinter einem Auto hergezogen, währenddessen rollte der Stuntman auch mehrfach hin und her. Am Zielpunkt angekommen stand der Stuntman auf und der Sprecher der Veranstaltung sagte bloss: "Dies war in etwar die Geschwindigkeit und die Distanz bei einem Sturz mit ca.100km/h. Und überall wo sie jetzt den gelben Motorradkombi sehen können, währe normalerweise ihre Haut!" Also ehrlich, meißt sind wir doch auch eine winzigkeit schneller unterwegs... Gruss vom Killer

  • Eifelcat
    Reaktionen
    21
    Beiträge
    752
    Bilder
    79
    • 6. Februar 2006 um 18:57
    • #24

    @ Red-Bambi-Killer Diese Demonstration, die wird jedes Jahr auch bei der Eröffnung der Motorradsaison auf dem Nürburgring, dem "Anlassen" gezeigt. Sehr deutlich wird gezeigt, was im Falle eines Sturzes von der Haut abgegangen wäre. Diese Vorführungen - und andere - werden immer von Leuten der Polizeimotorradstaffel gezeigt. Für mich ist das sehr beeindruckend. Ich gestehe, dass ich auch schon in Jeans/kurzer Hose und Bluse Motorrad gefahren bin. Und ich muss sagen, es ist einfach ein toll-klasse-geiles Fahrgefühl. Trotzdem, ich mache es nicht mehr. Meine Haut ist mir dann doch zu kostbar. Und von Eigenverantwortung ist in solchen (wie auch in meinem Fall dann) echt nicht zu sprechen. @Königscobra also mein Voting ist da sehr eindeuting: Ja, ich bin für eine gesetzliche Regelung. Wo liegt das Problem???? Bei den Autofahrern ist ja die Anschnallpflicht auch gesetzlich geregelt und vieles mehr. An die Eigenverantwortung zu apellieren - echt, ich glaub nicht, dass das wirklich funktioniert. Zwar glaube ich nicht, dass durch die Schutzkleidung (außer natürlich dem Helm) viele tödliche Unfälle verhindert werden, denn die meisten Biker sterben ja bei Aufprallunfällen wohl an Genickbruch. Aber die anderen Blessuren könnten bestimmt merklich gemindert werden. Und so'n Stück gehäutetes Fleisch - ich denke, dass das ungeheuer schmerzt. LG Renate

    Mit dem, was ich nicht weiß,

    könnten ganze Schulklassen sitzenbleiben. :)

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 6. Februar 2006 um 20:11
    • #25
    Zitat von LuderLady

    Ich denke das der Ruf nach dem Gesetztgeber hier falsch ist. :( Jeder mit ein bisl Verstand im Kopf weis was seine / ihre Haut Wert ist und kleidet sich entsprechend. :)

    soweit so gut, Aber: darf ich mir dann auch in Eigenverantwortung aussuchen, wem ich Erste Hilfe leisten darf bzw. muss und wem nicht? Dann sage ich es mal ganz krass: Demjenigen, der keine ordnungsgemässe Kleidung getragen hat, dem verweigere ich die Erste Hilfe weil ja blutüberströmt und für mich kein leichter Anblick und noch viel wichtiger Aufgabe, und Demjenigen darf ich dann Erste Hilfe leisten, der ordnungsgemäss bekleidet war??? Warum Verpflichtet man mich zur der einen Sache und lässt meinem Verunglücktem Gegenüber freie Wahl? Auch ich habe schon den Asphalt zu spüren bekommen und war mehr als froh dass meine ganze Bekleidung fast alles bis auf einen Bruch des linken Radius (Handgelenk) abgehalten hat. Gruss Ralf

  • Dieses Thema enthält 115 weitere Beiträge, die nur für registrierte Benutzer sichtbar sind.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen Anmelden

Registrierung

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Support / Hilfe
  2. Hausordnung
  3. Unterstütze Netbiker!
  4. Werbung
  5. Datenschutzerklärung
  6. Impressum
x
Community-Software: WoltLab Suite™