Fahrverbote künftig schneller ab 21 bzw. 26 km/h zu viel..?.

  • Die richtgeschwindigkeit SixtyOne ist eine aus vielerlei Gründen allgemein empfohlene.

    Gerade hier in Deutschland eben ohne näheren Bezug auf die Gegebenheiten (130 km/h auf allen Autobahnen der Republik )

    Ich hatte etwas anderes beschrieben ! (Mal richtig lesen und verstehen)

    Die „ empfohlene Geschwindigkeit“ die es z.T. in anderen europäischen Ländern gibt ist ortsspezifisch und auch tatsächlich als Hilfestellung zu erkennen . Es wäre eine Alternative zu den in Deutschland so beliebten ge- und verboten, wenn man dann dem Fahrer eigenverantwortliches handeln zugesteht .

    Würde ich anstelle von verboten sehr begrüßen .


    Aber gern noch ein anderes Beispiel :

    Die in Deutschland so beliebten Überholverbote , (oft auch auf längeren Streckenabschnitten)

    Da beklagt sich der Fahrer eines 40 Tonners über den schilderwald in DE ... ist doch klar dass ich hier nicht überholen kann . Der hochmotorisierte pkw Fahrer , wie auch der Motorradfahrer beklagt sich über unzumutbarer gängelung , weil diese hier wirklich gefahrlos überholen könnten . Nur die untermotorisierten Fahrer , die die ihr eigenständiges denken hinterm Lenkrad eingestellt haben , oder ihr Fahrzeug/Motorrad nicht beherrschen , finden es gut . Sie halten sich dran und sind dem Staat dankbar, dass sie trotzdem sicher an ihr Ziel kommen .

    Um dieses fragwürdige Streckenverbot für ALLE durchzusetzen werden dann die Strafen immer mehr erhöht .

    Alternative wäre dann ein deutlicher Hinweis „Achtung gefährliches überholen auf xxkm“

    Aber der „gute Deutsche“ steht eben auf klare Reglementierung , und wundert sich dann , angesichts des Beispiels , über mangelnde Beachtung . Die Folge ist dann noch höhere Strafen . (Und genau diese höheren Strafen sind nun hier Thema .... zu recht! )

  • Die Einstellung und Meinung eines anderen als Quatsch zu bezeichnen zeugt von Respektlosigkeit...was jetzt von mir aber auch respektlos ist...ein Teufelskreis.

  • Respektlos und intolerant bin ich weit von entfernt !

    ich toleriere jedemmans Lebenseinstellung !!!

    Ich würde besagtes sogar unterschreiben!


    Aber als Beitrag zu dem Thema welches wir hier diskutieren .

    Bleib ich dabei . Eine Abwägung von allem was es in dieser Republik gibt , relativiert diese „Fahrverbote ab 21km/h drüber“ ist für mich blödsinn .

    (Es ist eine -Bewertung des Beitrages- zu dem Thema Fahrverbote , keine Intoleranz gegenüber persönlicher Lebenseinstellung)


    Nachtrag :

    Wenn ich das für mich nicht genau so abwägen würde , wäre ich schon weg .

    Ändert aber nun so garnichts daran dass den Behörden nichts anderes einfällt als immer noch mehr verbote und höhere Strafen .


    Ich Plädiere für weniger verbote , dafür mehr Hilfestellung , Hinweise , die dem verantwortungsvoll , selbst denkend fahrenden nützen .

    Verbote die nicht nachvollziehbar sind , provozieren deren Missachtung .

    Richtig aufregen mich Blitzer an gut übersichtlichen Strecken, nur weil sie lukrativ sind .

    Stattdessen verbote an neuralgischen Wegpunkten , in dichter wohnbebauung ! und vor allem ... warum steht nicht vor jeder Schule ein Blitzer und auf den Wegen dorthin mehrer ? Da sind dann sogar 21 drüber schon viel zu viel !!!( während des schulbetriebes)

    Hier sollte vielmehr kontrolliert werden .


    Aber Landstraße mit wenig Verkehr , gut ausgebaut .... 21 drüber = Führerschein Entzug ???

    Ist für mich völlig daneben !

    Einmal editiert, zuletzt von rudiratlos ()

  • Das mit eurem Respekt ist doch nichts anderes als ein Todschlagargument - wenn hier jeder jeden respektieren würde wäre es ja eine Utopie. Kaum jemand respektiert Leute die er nicht real kennt und wenn ich so Unsinn höre wie immer nach den Regeln fahren, dann schleicht ihr entweder wie Opa durch die Gegend oder habt keinen Blick für die Landschaft, wie schnell ist mal ein solch willkürlich aufgestelltes 70er oder 80er Schild übersehen und dann bist doch gleich mal 25-30 km/h außer Orts zu schnell. So what wenn dann da kein Blitzer steht war es Glück und man kann sich freuen oder halt im Umkehrschluß auch ärgern. Aber das hat nichts mit Leben und Leben lassen zu tun sondern einfach damit dass ich nicht ständig angst haben will meinen Lappen zu verlieren sondern gerne eine angemessene Geschwindigkeit beim Fahren zu genießen.

  • Jetzt wird es zwar völlig OT aber egal. Ich erspare mir auf solche Behauptungen einzugehen das ich nicht richt lesen könnte oder gar einfache Texte nicht verstehe - ist müßig weil gleich wieder Gegenrede kommen würde.


    Jepp, es stimmt das es manchmal mehr Schilder als Bäume am Wegesrand gibt und das warum und wieso auch mir nicht immer eingängig ist - aber auch hier gilt Dein Recht auf Selbstbestimmung. Überhole und zahle Strafe wenn Du erwischt wirst. Das ist vermutlich der eigentliche Knackpunkt um den es hier geht. Ich will machen was ich für Richtig halte ohne Konsequenzen tragen zu müssen wenn's schief geht.


    Noch ein Statement zu den 99% und 1%. So platt kann man es nicht betrachten. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit gehört zu den Grundrechten in diesem Land und erhält dadurch einen anderen Stellenwert - auch muss der Staat einschreiteten wenn davon erfährt. Da hilft auch kein Ruf nach Privatsphäre und ich kann in meinen 4 Wänden machen und verprügeln wenn ich will. Empfehlung des Staates: Sie sollten Abstand davon nehmen ihre(n) Partner(in) zu verprügeln. Könnte zu Beschädigungen des selbigen führen. Grundrechte - auch so'n Ding für die Waagschale. Die offene Zahnpastatube wäre ein besseres Beispiel gewesen.


    Und damit will ich es auch für mich hier gut sein lassen. Fahrt wie ihr es für richtig haltet und tragt, ohne zu jammern, die Konsequenzen.


    Wenn ihr was verändern wollt, gründet eine Partei oder startet ein Petition und wenn ihr dadurch was erreicht habt, zolle ich Euch Respekt. Bis dahin toleriere ich, das es auch andere (nicht extremistische) Meinungen und Sichtweisen als die Meine gibt.


    PS: Reisefreiheit gehört für mich zu einem selbstbestimmten Leben - ein Verbot kann also nicht OK sein. Es sei denn, es macht nicht soviel aus in meiner eigenen Waagschale. Aber auch das wäre kein Grund es anderen zu versagen...

    Selbst die teuerste Uhr hat nicht mehr als sechzig Minuten.

    (Jiddisches Sprichwort)

  • Unter den Moppedfahrern gibt es gefühlt nur wenige, die sich strickt nach den in der Fahrschule vermittelten und allgemein bekannten Regeln verhalten. Solange die wissen was sie tun, ist das imho grundsätzlich ok - was aber lange nicht heißt, dass es dadurch legal wird und bei einer Sachfeststellung das bekannte Strafmaß keine Anwendung findet.

    Wer zuhause seinen Partner prügeln will, kann das tun, muss aber damit rechnen, dass im Falle einer Sachfeststellung das bekannte Strafmaß Anwendung findet. Nur weil ich meinen Partner immer Freitagabends verprügle (manchmal auch einfach so unter der Woche, wenn mir danach ist) und damit gut leben kann - mein Partner übrigens auch - muss nicht unbedingt das Prügeln für alle legalisiert werden. Könnte man natürlich, aber das würde dann möglicherweise schwerwiegende gesellschaftliche Konsequenzen haben, die keiner wirklich wollen sollte.


    Mal einen Kaugummi klauen? Ist doch auch ok, wenn man für den regulären Kaufpreis bessere Verwendung findet - kauft man den nicht, läuft irgendwann das MHD ab und das Ding geht unverkauft in den Müll. Man rettet also die Ware vor der sinnlosen Vernichtung. Wieso nicht auch legalisieren? Und wenn Gewaltanwendung ok ist, kann man dem Kaugummiverkäufer sogar noch eine auf die Nase geben, wenn der sich irgendwie sperrig verhält. Je mehr ich drüber nachdenke, könnte ich mir da einige Vorteile versprechen... solange ich nicht vom Kaugummiverkauf leben muss...


    Wer von Vernunft spricht und bessere Systeme vorschlagen möchte, der sollte eventuell auch sein Gedankenmodell zuende denken und nicht dort aufhören, wo der eigene Trieb befriedigt ist - mindestens soweit denken, bis auch die Triebe der anderen befriedigt sind und sich dann überlegen, ob man so leben will.


    Es geht nicht, dass im öffentlichen Raum jeder das macht wozu er Lust hat - korrigiere, das geht, aber das wird für alle ein unkalkulierbares Risiko. Es braucht also Regeln und die müssen innerhalb akzeptabler Grenzen eingehalten werden - sonst klappt das nicht. Um zur Regeleinhaltung zu motivieren fällt uns leider nur eine Bestrafung ein - es wäre schön, wenn es andere Mittel gäbe. Gibt's augenscheinlich nicht. Der Appell an die Vernunft... der haut vielleicht bei ein paar Einzelnen hin, aber guckt euch doch nur mal um, wieviele Vollpfosten es an jeder Ecke gibt... nichtmal wir als Motorradfahrer-Community mit teilweise überlappenden Interessen finden eine Einigung darüber, was wir für vernünftig halten. Von den ganzen Egomanen mal ganz abgesehen, die unabhängig von Regeln immer und in konsequenter Rücksichtslosigkeit die eigenen Interessen verwirklichen... die schleppen wir ja auch noch mit...

  • Das Grundsätzliche der Regeln zweifelt doch niemand an sondern einzig und allein die Verhältnismäßigkeit der Ahndung des Delikts und ich denke da kann man durchaus verschiedener Meinung sein, und dass Außerorts 26 km/h zu schnell jetzt nicht unbedingt etwas ungewöhnliches ist denk ich steht auch nicht zur Debatte. Natürlich sind die Strafen im Verhältnis zu anderen Ländern auch noch moderat. Aber wer halt viel z.b. beruflich unterwegs ist sieht das wohl auch etwas anders als der Rentner der zum Spaß mit seinem Mofa zur Oma auf einen Kaffee fährt und dabei am besten sich noch mit einer Warnweste schützt.

  • Würden alle konsequent nach dem von Immanuel Kant hervorragend formulierten Grundsatz

    „Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt“ leben, wäre vieles einfacher.


    Etwas drastischer formuliert Es Oliver Wendell Holmes (1841 – 1937), dem folgender Ausspruch zugeschrieben wird:

    „The right to swing my fist ends where the other man's nose begins.“


    Da sich leider nicht alle an diese Grundsätze halten wollen, sind Gesetze erfunden worden. Werden diese übertreten, gibt es Strafe. Soweit, so gut. Ich glaube, alle, die hier mit diskutieren, sind da der gleichen Meinung. Wo die Meinungen weit auseinander driften, ist die Verhältnismäßigkeit der angedachten Strafen.


    Innerorts ab 21 statt 31 km/h Übertretung ein Fahrverbot auszusprechen ist für mich ok, da hier massiv andere gefährdet sein können.

    Außerorts aber finde ich das angedachte Strafmaß zu radikal, schon bei einem normalen Überholvorgang hat man nun den Lappen schon fast abgegeben. Oder was ist mit der beliebten 70 an weithin sichtbaren Kreuzungen oder Einmündungen? Die meisten Rollen doch einfach mit „Gas zu“ durch den Kreuzungsbereich, wenn kein Querverkehr zu sehen ist.
    Grundsätzlich bin ich der Meinung, das bisherige Strafmaß war ausreichend für 99% der Verkehrsteilnehmer, was fehlt, sind Kontrollen mit direktem abkassieren. Blitzer sind gut zum abzocken, aber nicht für die Verkehrserziehung, die Bestrafung kommt nicht unmittelbar. Fahre ich zu schnell, überhole gefährlich oder stelle anderen Blödsinn auf der Straße an und bekomme direkt die rote Kelle gezeigt, hat das einen unmittelbaren Lerneffekt.

    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.


    Benjamin Franklin

  • ... wer halt viel z.b. beruflich unterwegs ist sieht das wohl auch etwas anders als der Rentner der zum Spaß mit seinem Mofa zur Oma auf einen Kaffee fährt...

    Wenn einer ganz professionell glaubt, sich nicht an allgemein gültige Regeln halten zu müssen, hat m.E. die Sache mit der Professionalität nicht richtig verstanden. Klar gibt's Termindruck. Und ebenso klar gibt's Regeln. Was ist denn jetzt wichtiger? Das Argument zählt nicht wirklich. Wer wegen seiner beruflichen Aktivität auf seinen Führerschein angewiesen ist, sollte sich vernünftigerweise an die Verkehrsregeln halten.

    Tut er das nicht, sind weder die Regeln noch die Strafmaße unvernünftig, sondern das Verhalten.


    Davon abgesehen stimme ich mit der Ansicht überein, dass 60 oder gar 70 innerorts kritischer zu sehen ist, als 130 auf so mancher Überlandstrecke. Allerdings wurde ja hier auch schon aufgeweicht, dass man am Ortsausgang gerne viel früher ans Gas gehen möchte, weil man ja schon am letzten Haus vorbei ist... einerseits einleuchtend, dass ein Blitzer an solchen Stellen blöd erscheint - aber wer in Ortsrandlage wohnt, gerne mal ein Fenster offen hat oder gar im Garten grillt, während kurz nach der Haustür jeder Möchtegernsportler den zweiten Gang ausdreht, der sieht das vielleicht anders... es gibt immer Leute, die irgendwas anders sehen und es gibt immer Leute, deren Gedanken man nicht versteht. Damit nicht jeder sich so viele Gedanken machen muß, gibt es einfache Regeln. Dass Zuwiderhandlungen irgendwie unterbunden werden müssen ist ja dann auch klar - sonst könnte man sich die Regeln auch schenken.

    Weil die Regeln einfach sind (und auch sein müssen, damit wir sie verstehen selbst wenn wir anderer Meinung sind) erscheinen sie manchmal absurd. Sind sie nicht - nur zu einfach, oder manchmal auch für eine lediglich "ähnliche Situation" entwickelt und an der aktuellen Stelle nicht wirklich passend... gefrickelt halt... ist zugegeben blöd, insbesondere wenn es einen genau dort trifft...

    Ein Strafmaß, das uns nicht trifft, wenn wir gegen Regeln verstoßen bringt einfach nichts - der Zwanni für "knapp drüber" sitzt uns doch allen ziemlich locker im Geldbeutel... und jetzt kommt irgendwer daher und will dass es mich hart trifft... Unverschämtheit!


    Ich bin ein bisschen amüsiert, wie einfach wir alle gestrickt sind...

    (eh mich einer für überheblich hält: ich zähl mich da mit dazu! Auch ich bin in meiner kindlichen Einfalt eher für Strafen, die mich gönnerhaft lächeln lassen und gegen Strafen die mir ein Problem machen... aber am allerliebsten werde ich nicht erwischt...)

  • du meinst, man kaufe sich einen Blitzer, stelle eine Geschwindigkeitsbegrenzung mit der Schneeflocke drunter auf und blitze recht fleißig? :/

    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.


    Benjamin Franklin

  • Es wird immer die geben die den Staat und seine Vorgaben als alleinige Wahrheit ansehen und die welche auch eigenständige Gedanken und Vorstellungen haben. Natürlich wird man sich an Regeln halten müssen aber nicht jede Regel ist in Stein gemeiselt. Natürlich wirst mit 80 auf der Landstraße selten bei der Obrigkeit anecken aber vielleicht bei deinen Mitmenschen wer weiß.

    Ich weiß natürlich auch nicht was dich am Fahren reizt - aber vermutlich der Gedanke an deine im Wind flaternde Warnweste wenn du mit einem Affenzahn um die Kurve pfeifst und dir beim Cappo oben am Pass denkst was nur die ganzen Arschlöcher auf der Straße wollen, die dich heute in den letzten 30 min überholt haben. Aber dann wirst du dir auf die Schulter klopfen und an die tausenden denken die du mit deiner Fahrweise und Einsicht heute davor bewart hast in die ewigen Jagdgründe der Verdamnis zureiten.

  • Ich verrat Dir was Joybar: Das Schlimmste an der Warnweste ist, dass man die mühsam angenähten Fransen an der Jacke nicht sieht - aber Sicherheit geht ganz klar vor Optik, selbst wenn das mein Image schädigt oder Zeit kostet. Drum sehe ich auch selbst so scheiße aus - Verhütung par Excellence. Was kann man denn schon machen? Es ist halt so wie es ist... und Du solltest mal schauen, ob Du neben persönlicher Anmache auch noch irgendwo ein Argument für Deine Ansichten findest.


    Freibier für alle! (...schreibt sich so einfach...)

  • Moin netterlo ,

    Zunächst: Dies ist ein freies Land, und jeder kann so rumlaufen/ fahren wie man will.

    Du fragst: Was kann man machen? Ich sage dazu: Das Intelligenzdefizit deiner Mitmenschen kompensieren. ;)

    Was ich meine: Ein Unfall ist der Un-Fall, also der nicht "normale" Fall. Leute übersehen LKW's. Die sind bedeutend größer und besser beleuchtet als du. Wenn du also auf so einen Schwachmaten triffst, der eher sein Handy als die Straße im Blick hat, nützt dir keine Warnweste, keine Rundumleuchte auf dem Helm oder auch keine Lichterkette um's Bike was.


    Im Gegenteil halte ich die Warnwesten-Ideologie für gefährlich. Denn viele Träger sagen sich: "Ich hab ja die Leuchtweste an, dann müssen mich die anderen ja sehen" => Sie geben die Verantwortung an den Verkehrsteilnehmer ab, und denken nur noch eingeschränkt mit. In meinen Augen brandgefährlich.


    Ich rechne beim Fahren stets mit der Dummheit/ Unaufmerksamkeit der anderen. Und achte auf mögliche Symptome. Schaut mich mein "Kontrahent" an? Kann er mich überhaupt sehen? Hat der an der Seite parkende PKW den Motor noch an und die Räder stark eingeschlagen? Will er vielleicht wenden? Im Video vom IFZ - Motorrad fahren, gut und sicher, werden diese Dinge sehr gut beschrieben.


    100%ige Sicherheit hast du nie. Murphy ist überall. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, daß du mit einem wachsamen Auge 99,9% der Gefahrensituationen antizipieren kannst. Und dies ist 1000 mal besser als irgendeine Warnweste.

    Hat mir in den vergangenen 150.000 km mit dem Motorrad schon einige Male den Allerwertesten gerettet.


    Just my 2 cents.

    Roady


    P.S.: Danke für's Freibier, muß aber noch arbeiten :D

    meep meep

  • Mach doch mal n Thema „warnweste“ auf ... wird bestimmt interessant 😁


    Thema „höhere Strafen“ ist anscheinend erschöpft ....

    Und schließlich braucht der Moppedfahrer Kurzweil bis er wieder am Griff drehen kann .

  • Mach doch mal n Thema „warnweste“ auf ... wird bestimmt interessant 😁


    Thema „höhere Strafen“ ist anscheinend erschöpft ....

    Und schließlich braucht der Moppedfahrer Kurzweil bis er wieder am Griff drehen kann .

    das ist eine tolle Idee. Bin auch auf die Meinungen und Ansichten gespannt ;)

    »Niemand ist perfekt, aber als Biker ist man verdammt nah dran!«:P:P:P

  • Würden alle konsequent nach dem von Immanuel Kant hervorragend formulierten Grundsatz

    „Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt“ leben, wäre vieles einfacher.

    Auf dieses Zitat hab' ich hier ja schon lange gewartet biggrin.gif

    Ich möchte dann bitte Gesetzgeber und Polizei auffordern, dass sie künftig wieder weniger bzw. überhaupt nicht in meine beginnende Freiheit eingreifen 8)

    Welche/wessen Freiheit schränke ich ein, wenn ich "außerhalb", dort wo es problemlos möglich ist,
    mal mit 120 anstelle erlaubter 100 unterwegs bin?

    ...wenn die 100 mal überhaupt erlaubt sind...

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