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Suzuki V-Strom 650 - ein Erfahrungsbericht

  • LLosch
  • 6. Juni 2021 um 21:26
  • LLosch
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    • 6. Juni 2021 um 21:26
    • #1

    Hallo zusammen,

    nachdem ich in den letzten 10 Jahren alle 2 Jahre mein 2.Moped gewechselt habe wurde es mir zu blöd. Ich wollte nicht wieder kaufen und dann nach 2 Jahren wieder verkaufen.

    So hab ich dann mal meine "Wunschliste" etwas spezifiziert und mir gesagt:

    Bevor Du wieder kaufst - miete sowas mal.

    Ja - fast alle Händler bieten Probefahrten an - aber was sagt es aus, wenn ich ein Moped 1 oder 2 Stunden gefahren bin?

    Sicher einiges - aber das wirkliche "Erfahren" kommt erst ab Tag 2 - bei mir jedenfalls.

    Also - was will ich:

    - Gute aufrechte Sitzposition - "Reise-Enduro" im weitesten Sinne

    - einigermaßen Leistung (Hab schon 3x Mopeds aus der 180PS Klasse gehabt)

    - geringes Gewicht

    - Großserientechnik

    - ganz sicher keine bmw! (Bitte nicht! hinterfragen -ist so. Punkt!)

    Irgendwann standen da immer wieder 2 Mopeds auf der Liste:

    KTM 790 und Suzuki V-Strom 650

    Da ich ein echter Fan von japanischen Mopeds bin hab ich die V-Strom 650 gegen meine letzte Reiseenduro - die Yamaha XT1200Ze antreten lassen

    Das große Manko der Yamaha: 267 kg fahrbereit (Ohne Koffer, Sturzbügel etc)

    Die V-Strom liegt bei 214 kg.

    Das ist 1 Zentner (!) .... 50kg weniger.

    Ich erspare mir die Rechnerei, wieviel die +40 PS der Yamaha bringen bei 50Kg mehr Gewicht.

    Die KTM ist nochmal bedeutend leichter - aber halt KTM und in meinen Augen nicht so langlebig wie Suzuki.

    Aber das ist reines Bauchgefühl - also kein Diskussionspunkt!!!!

    Weg von den Zahlen! Würde ich rein bei den Zahlen bleiben - die V-Strom wäre in jedem Quartettspiel eine klassische "Opferkarte" - mit der kannste kleinen Blumentopf gewinnen.

    Also - hin zum FAHREN!

    Die Sitzposition für mich als 182cm Mensch: TOP

    Die gemietete V-Strom war Bj 2019 mit 55tkm auf dem Tacho.

    Aufgeräumtes Display, Tankanzeige, Ganganzeige, 2x Tripanzeige, Steckdose für Navistrom - kurz um: Alles da.

    Immer sofort gestartet.

    Kupplung, Schaltung (6 Gänge) - tadellos (Besser als die Yamaha - die war manches mal etwas hakelig)

    Auch beim ranrollen im 6 Gang an die Ampel und im Stand auf Leerlauf - einwandfrei.

    Autobahn hab ich so gut wie nicht gefahren - aber wenn - dann waren 120 absolut 0 Problemo. Wie schnell sie ist? Keine Ahnung.

    Auf Landstraßen und kleinen Dorfverbindungsstraßen lässt sich die V-Strom hervorragend durch die Kurven fahren.

    Sie ist so handlich! Musst Du mal irgendwo drehen oder das Moped beiseite schieben - mit der XT1200 war das immer ein Akt - mit der V-Strom ?

    Einfach schwupps und fertig :) Die 214Kg merkst Du zu jeder Zeit!

    Fast ein wenig wie Spielzeug.

    Sicher werden jetzt KTM-Jünger die 790 ins Spiel bringen.

    JA! die ist nochmal 25kg leichter als die Susi (187 kg fahrfertig) und - JA - ich hab sie noch nicht gefahren.

    Aber alle KTMs die ich bis jetzt gefahren bin wollten immer "genommen werden".

    Entspanntes dahincruisen konnte ich (ich!) mit denen nie.

    Da ist immer "KAPELLE!" angesagt.

    Dazu kommt, das die KTM mindestens 2000 Euro mehr kostet.

    Zurück zur Susi - zum fahren:

    Ich war immer im Drehzahlbereich zwischen 3-5000 (bei 10 fängt der rote Bereich an)

    Und wenn es mal etwas zügiger gehen soll - 70 PS sind da und die laufen auch !

    Also LKW mit 2-3 PKW überholen? Kein Ding - da lacht sie drüber.

    Klar - nicht so schnell wie eine B-King oder 12er Ninja - aber es geht bestens!

    Mein Fazit:

    Die V-Strom 650 bietet herrlich entspanntes und schönes Moped fahren!

    Dazu dann der Verbrauch von 3,6L/100 über 2230 km gemessen !

    Da brennt der Hintern bevor der 20 Litertank alle ist.

    Apropos Hintern - Die Sitzbank ist auch genau richtig.

    Dazu ein Neupreis von knapp über 8000! Das entspricht bei manch anderen Herstellern allein die Summe der bestellbaren Zusatzausstattungen!

    Kritiker werden jetzt das fehlende Finish einwerfen.

    Ja - stimmt - eine Yamaha oder Honda hat da vielleicht etwas mehr Liebe zum Detail - aber gefehlt hat nix. Vermisst hab ich auch nix.

    Adaptives Fahrwerkssetup "Tour", "Sport", "Race"?

    Abschaltbares ABS?

    Beheizte Sitzbank?

    Für wen das wirklich - ich meine WIRKLICH notwendig ist - kein Problem - einfach 10.000 zu den 8.000 dazulegen und schon haste alles!

    Heizgriffe hatte sie nicht (Wäre es mein Moped würd ich das nachrüsten)

    Stichwort Zusatzausstattung:

    Was ich an meiner Mietmaschine vermisst habe: Haupständer!

    Wer nach einer V-Strom schaut - Hauptständer ist Pflicht! Schon allein um den Helm bei der Pause abzulegen.

    Sogar einen regelmäßigen Soziusbetrieb wird sie sicher meistern.

    Vorausgesetzt ... JA ... vorausgesetzt der Spaß am Fahren ist Prio 1.

    (Vielleicht musste ich wirklich erst 60 werden um dies zu begreifen ?!)

    Was gibt es zu bemängeln?

    Mit einer V-Strom könnt Ihr an der Eisdiele wirklich niemanden beeindrucken.

    Sogar die Moped-verrückten Kiddies lassen sie links liegen.

    Verständlich!

    Optisch gewinnt sie maximal ein Battle gegen die alt ehrwürdige MZ.

    Übrigens noch ein guter Grund für die V-Strom:

    Sie ist ein absolutes Volumenmodell!

    Täglich reichlich neue Angebote im Netz die aber auch oft schnell wieder weg sind.

    Solltet Ihr die V-Strom auf Eurer Kandidatenliste haben - ich sage Euch:

    Sie wird Euch nicht enttäuschen!

    Die V-Strom ist das unauffälligste Moped, was ich je gefahren bin.

    Keine Ecken und Kanten.

    Nur pures Fahrvergnügen!

  • RoZi
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    • 6. Juni 2021 um 21:42
    • #2
    Zitat von LLosch

    - ganz sicher keine bmw! (Bitte nicht! hinterfragen -ist so. Punkt!)

    Das wäre der einzige zu hinterfragende Teil deines Berichts

    🤭🤫😙☺😀😆🤣😂

    Aber im Ernst, danke für den Bericht, ich war auch schon ein paar mal am überlegen. Ein geradliniges ehrliches Moped zuverlässig, günstig, robust. Vor Jahren hatte ich mal eine Transalp für ein paar Monate. Die habe ich Dummkopf quasi verschenkt.

    Eigentlich sollte man eine DR als Reserve für alle Fälle in der Garage stehen haben. Ich glaube, ich Räume mal einen Platz frei.

    Keep calm and think hessisch

  • meik
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    • 6. Juni 2021 um 22:46
    • #3

    Meine 650V-Strom von 2007-die ich 2008 mit 8800 km gebraucht gekauft habe- hat jetzt 264 000 km runter und läuft und läuft und läuft....

    ...und 2Personenbetrieb incl. Gepäck für 2 Wochen Campingurlaub absolut kein Problem.

    Hab den Kauf nie bereut u.a. da sie absolut robust und reparaturunanfällig ist :thumbup:

  • meik
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    • 6. Juni 2021 um 22:48
    • #4

    P.S.: Hab seit letztem Jahr den direkten Vergleich zur KTM 790 Adventure...mir machen beide auf ihre Art Spaß ;)

  • LLosch
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    • 7. Juni 2021 um 09:53
    • #5
    Zitat von meik

    ...hat jetzt 264 000 km runter und läuft und läuft und läuft....

    264tausend?

    Motor noch ungeöffnet??

  • Online
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    • 7. Juni 2021 um 13:49
    • #6

    Wenn Du drauf sitzt, siehst Du das Elend eh nicht. Schöner Bericht. Wenn sie deine Anforderungen erfüllt, warum nicht.

    Ich habe mal vor Jahren die Ducati Scrambler ausführich getestet. Solo und mit Sozia. 73PS. Es is hoid scho zach mit Sozia bei der PS-Zahl. Flink und souverän überholen geht anders. Bergauf darf es da auch nicht gehen.

    Es kommt halt immer darauf an wo man die eigenen Prioritäten setzt. Auf was ich heute nicht mehr verzichten möchte ist tatsächlich das elektronische Fahrwerk und der Tempomat. Das habe ich mir aber über die Jahre "erfahren". Geniale Erfindungen die einem das Leben auf dem Motorrad derart erleichtern nehm ich gern. Ich fahre vermutlich auch ab und an andere Tageskilometer als normal :)

    2024-10-09_18-16-46_1.jpg

    Silence! I block you!

  • Mikael
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    • 7. Juni 2021 um 14:01
    • #7
    Zitat von LLosch

    Wer nach einer V-Strom schaut - Hauptständer ist Pflicht! Schon allein um den Helm bei der Pause abzulegen.

    Jedes mal das Motorrad auf den Hauptständer wuchten, damit der Helm gerade liegt? Dafür gibt's doch Rückspiegel ...

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

  • grysch
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    • 7. Juni 2021 um 14:10
    • #8

    Ich kann dem Bericht zur V-Strom nur zustimmen.Ich bin viele Jahre eine Yamaha 600 Diversion und 900 Diversion gefahren.Bei der Grossen hatte ich immer Spass mit dem Fahren und Händling.

    Dann der Umstieg auf die V-Strom.Was für ein gutes Gefühl vom ersten Moment an.Habe die Maschine auch Gebraucht gekauft mit 8500Km.Wollte einfach eine Maschine mit ABS,aber mit wenig Elektonik.Und dass alles bringt meine V-Strom Modell 2011 mit.Geniesse jede Stunde die ich damit unterwegs bin.

    Einfach ein herrliches Fahrgefühl !!!! :thumbup::thumbup::thumbup:

    Viele Grüsse aus der Schweiz

  • LLosch
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    • 7. Juni 2021 um 14:53
    • #9
    Zitat von Mikael

    Jedes mal das Motorrad auf den Hauptständer wuchten, damit der Helm gerade liegt? Dafür gibt's doch Rückspiegel ...

    Und wohin mit dem Kaffee?

    ... das belegte Brötchen?

    Haupständer muss sein und bei 214kg ist nicht viel wuchten :)

  • Mikael
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    • 7. Juni 2021 um 15:34
    • #10

    DL 1000 (2002 bis 2005, 36 Tkm). Da gabs auch nicht viel zu wuchten.

    Hauptständer hatte sie auch - für Kettenpflege und zum Bepacken recht nützlich.

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

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