Für Interessierte![]()
Zitate:
4 Konzepte der Integration der Membran
Der Klassiker: eine eingezippte Membranjacke, die bei Bedarf herausgenommen werden kann. Günstig in der Herstellung, aber bei plötzlichem Regen muss man sich erst halb ausziehen. Gut gegen Wind und Kälte, jedoch kann sich die Schutzjacke mit Wasser vollsaugen.
Die Schutzhülle: eine separate Regenjacke, die über der eigentlichen Schutzkleidung getragen wird. Dadurch bleibt diese komplett trocken, doch das Tragegefühl liegt irgendwo zwischen Plastiktüte und Segel. In Kombination mit einer Meshjacke im Sommer aber unschlagbar.
Die Festung: eine fest mit dem Oberstoff verbundene, auflaminierte Membran. Untrennbar und somit immer dabei, aber mit vergleichsweise steifem Tragegefühl. Hier ist die Jacke auf ausgeklügelte Belüftungslösungen angewiesen, das ist technisch aufwendig und dadurch teuer.
Win-win-Mischung aus Variante 1 und 2: mit allen Vor-, aber möglichst keinen Nachteilen. Over-and-under-Systeme. Hier kann die wasserdichte Membranjacke sowohl unter als auch über der Schutzjacke getragen werden, dasselbe gilt gegebenenfalls für die Hose.