1. 🏠
  2. Blog
    1. Alle Artikel / alle Blogs
    2. Netbiker-News
    3. User-Blog: Tourenberichte und Reisetipps
    4. User-Blog: Netbiker-Touren und Netbiker-Events
    5. User-Blog: Anleitung fürs Artikel schreiben
  3. Foren
    1. Alle Diskussionsforen
    2. nur interne Support-Foren
    3. nur allgemeine Foren / Hauptforen
    4. nur regionale Foren
    5. nur Gruppen / Stammtische
    6. Wissenswertes zu Gruppen / Stammtischen
    7. Unerledigte Themen
    8. Moderatorencharta
  4. Mitglieder
    1. Mitgliederkarte
    2. Letzte Aktivitäten
    3. Mitgliedersuche
  5. Bilder
    1. Alle Alben
  6. Kalender
    1. Allgemeine Informationen
    2. Alle Termine
  7. Touren&Pässe
    1. Pass-Verzeichnis
    2. Tourenverzeichnis
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Blog-Artikel
  • Galerie
  • Termine
  • Tracks & POIs
  • Erweiterte Suche
  1. Motorradfahrer & Tourenpartner finden | Netbiker
  2. Forum
  3. Hauptforen Netbiker
  4. Biker-Talk

Pannenstatistik für Motorräder

  • Gelöschter Benutzer
  • 24. Januar 2014 um 23:54
  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 24. Januar 2014 um 23:54
    • #1

    Tach Leute, Eine Pannenstatistik für Motorräder existiert meines Wissens nicht, oder gibts da was. Ich habe gegoogelt, aber nichts Brauchbares gefunden. Mich interessiert auch keine Pannestatistik aufgeschlüsselt von (A)prilia - (Z)ündapp, sondern eher herstellerunabhängig nach Pannenart, wie - Motor/Getriebe, - Elektrik/Zündung, - Fahrwerk/Rahmen, - Bremsen, - Reifen/Felgen. Mich würde nicht wundern, wenn der Plattfuss in der Pannenhäufigkeit ganz oben stehen würde. Also bei mir sind es sicherlich über 50%. Keine meiner Pannen wurde bisher statistisch erfasst, weil ich mir a) selbst helfen konnte oder b) den kurzen Dienstweg über Telefon/Freunde benutzt habe. Meine subjektiven Favoriten sind: 1. Plattfuß 2. Elektrik/Zündung Deshalb sind Reifenpannenset, 2 Ersatzkerzen + 1 Zündspule immer on board. Wie siehts bei euch aus. Gruß Volker

  • Truden-Treiber
    Reaktionen
    12
    Beiträge
    402
    Blog-Artikel
    2
    Bilder
    71
    • 25. Januar 2014 um 00:32
    • #2

    Also eine offizielle Statistik habe ich auch nicht zu Hand. Aber wir können ja mal unsere eigene anfangen... Plattfuß hatte ich noch nie. Bei der Elektrik hat es schon öfter gehapert:

    • Los vibrierte Batterieklemme
    • Ab gegangener Stecker des Kupplungsschalters - verhindert das Anlassen
    • Kontaktproblem beim Temperatur-Sensor - zu "fette" Einspritzung / schlechte Gasannahme.
    • Druckempfindliches Blink-Relais unter der Sitzbank - geht nur dann nicht, wenn man drauf sitzt ;)

    Sonst hätte ich nur mal eine gebrochene Tachowelle. Servus, Andi

    --

    Wenn scho bled, dann g'scheid !

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 25. Januar 2014 um 00:43
    • #3

    Also, sagen wir mal 3x Elektrik. Blink-Relais und Tachowelle, na ja. Ansonsten ziemlich charakteristische Problemchen. Weiter!

  • gruftipeter
    Gast
    • 25. Januar 2014 um 01:00
    • #4

    Ja, Volker, da können wir ja dort weitermachen wo die Anja uns rausgeschmissen hat. Also, mit meiner Transalp hatte ich zwei Reifenpannen. Einmal in Malmedy (B). Da hat diese Gummimatsche geholfen. Bis kurz vor zu Hause bin ich gekommen. Solange ich auf Tempo blieb hat es dicht gehalten. Ca. 100Km. Beim ersten durch eine rote Ampel erzwungenen Halt nicht mehr. An der Tanke noch mal aufgepustet, den letzten Km mußte ich schieben. Den zweiten Platten hatte ich bei Wermelskirchen im Bergischen Land. Da hat das Gummispray nichts mehr genutzt. Der Schlauch war zerfetzt. ADAC hat mich dann bis zur nächsten Werkstatt abgeholt. Für die Heimfahrt bekam ich sogar einen kostenlosen Leihwagen! Die nächste Panne war eine Elektropanne. Der Anschluß an die Batterie war lose. Das hat der Regler übelgenommen. Durch die Überspannung hat der das Zeitliche gesegnet. Ich konnte mich mit Mühe aber noch nach Hause retten. Nur nicht den Motor absterben lassen, für den Anlasser war kein Strom mehr da! Die Überspannung hat zwar zwei Birnchen auch das Leben gekostet, aber das war der kleinere Schaden. Die teure Lichtmaschine ist jedenfalls heile geblieben. So habe ich dabei: Elementares Werkzeug. Es muß zum Kettenspannen reichen. Eine Dose Gummischaum. Ein Döschen mit Drahtzügen und verschiedenen Klemmnippeln. Falls mal der Kupplungszug reißt. Provisorische Reparatur ist damit meist möglich. Ist aber noch nicht passiert. Den K-Zug gucke ich mir vor der Fahrt immer genau an ob da schon einzelne Drähtchen abstehen. Als Clou habe ich noch einen kleinen Kompressor an Bord. Damit konnte ich schon mal einen Mitfahrer retten. Der hatte einen schleichenden Platten. So alle 10Km konnte ich ihm neue Luft spenden. Jedenfalls bis nach Hause hat er es geschafft. Nützlich wären noch Reservebirnchen. Aber die gibt es an jeder Tankstelle. Ach so, eine funktionierende Taschenlampe ist auch ganz nützlich. Auch ein Brettchen falls der Untergrund für den Seitenständer arg matschig. Das ganze Zeug ist in meinem Heckköfferchen, auf deutsch "Topcase". Einen Motorschaden hatte ich noch nicht. Der dürfte eher selten sein. Falls man den Ölstand nicht vernachlässigt. Schäden an Bremsen, Rahmen und Antriebsteilen auch nicht. Man muß halt die Inspektionstermine einhalten, auch wenn es Geld kostet. Ich halte es wie der Pilot eines Flugzeuges. Es muß schon vorher alles in Ordnung sein. Denn einmal in der Luft gibt es keine Reparatur mehr! L.G. Peter

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 25. Januar 2014 um 12:04
    • #5

    Zusammenfassend also 2x Platten, 1x Elektrik (lose Polklemme, wie beim Vorredner). Dann nehmen ich das Moped meiner Dame auch mit rein: 2x übergelaufene Vergaser (Gemischaufbereitung = Vergaser/Einspritzung/Luftfilter). Gruß Volker

  • Heiner
    Reaktionen
    192
    Beiträge
    2.574
    Bilder
    226
    • 25. Januar 2014 um 13:15
    • #6

    Dann gebe ich auch mal meine persöhnliche Pannenstatistik preis: 3 x Plattfuß: 2 x mit Pannenspray, 1 x nur mit Stopfen weitergekommen 1 x Batterieregler defekt: noch mit kochender Batterie das Heim erreicht 1 x Kuplungszug gerissen: ohne Kuplung weitergefahren und geschaltet 1 x Schraube von der Kurbelwelle hat sich durch den Seitendeckel verabschiedet, das einzige mal, das ich durch einen Defekt die Fahrt nicht mehr fortsetzen konnte Durchschnittlich hat sich alle 5 Jahre eine Panne ereignet. Diese Angaben sind nicht durch den ADAC geschönt worden :whistle:

  • Heiner
    Reaktionen
    192
    Beiträge
    2.574
    Bilder
    226
    • 25. Januar 2014 um 13:37
    • #7

    Noch eins vergessen: Ausfall der Hinterradbremse bei einer Passabfahrt durch kochende, zu alte Bremsflüssigkeit. Die wurde in der erst besten Werkstatt getauscht.

  • gruftipeter
    Gast
    • 25. Januar 2014 um 15:43
    • #8

    437698 Das war vermeidbar. Bei meiner Transalp wird bei jeder zweiten Inspektion, also alle 12000 Km oder spätestens nach 2 Jahren die Bremsflüssigkeit ausgetauscht. Also, ich möchte nicht wegen Bremsversagen bei einer Paßabfahrt neben der Straße landen. Da ist nicht nur ein Maisfeld wie hier, da kann es schon mal im freien Fall abwärts gehen!

  • gruftipeter
    Gast
    • 25. Januar 2014 um 16:33
    • #9

    Mal ganz konkret gefragt: Wer bringt denn sein Motorrad noch regelmäßig zur Werkstatt seines Vertrauens? Die Inspektion ist nicht nur Geldschneiderei, sie dient auch der Erhaltung der Betriebs- und Verkehrssicherheit. So fiel mir einmal positiv auf: Ein Ventilkäppchen aus Kunststoff war eingeplatzt. Beim Abholen war ein neues drauf, aber aus solidem Metall. Das erschien noch nicht mal auf der Rechnung. Dieser Pfennigsartikel ist wichtig. Verhindert das Käppchen doch das Eindringen von Dreck und das Ausdringen von Luft. Sonst könnte ein schleichender Platter die Folge sein. Gewiß nichts Dolles, es zeigt mir aber daß der Meister sorgfältig gearbeitet hat. Wer nun meint er könne das alles selber machen, der muß seiner Sache aber sehr sicher sein! Da ich gerade so schön am Erzählen bin. Bei einer gemeinsamen Ausfahrt im Allgäu hieß es nach 10 Km: "Halt, die ganze Truppe!" Was war los? Ein Mädchen hatte an ihrem Motorrad eine gefährlich durchhängende Kette. Was da alles passieren kann wenn die abspringt oder reißt! Gut, konnte mit Bordwerkzeug nachgespannt werden. War aber schon am Anschlag. Mit der dringenden Empfehlung möglichst bald ein neues Kettenkit zu montieren bzw. montieren zu lassen. Das Motorrad hat garantiert lange Zeit keine Werkstatt mehr von innen gesehen! Da wir gerade bei Kette sind, seitdem ich den "Scottoiler" montiert habe ist die Kette immer leicht ölig und Felge/Schwinge nicht versaut. Außerdem lebt die Kette mindestens doppelt so lange. Kann ich nur empfehlen! Muß nicht der Scottie sein, es gibt auch andere Systeme. Für mich war entscheidend: Die Einfacheit. Keine Elektronik dran, eigentlich nur ein simples Nadelventil. Was nicht dran ist kann auch nicht kaputt gehen. Kardaner brauchen das natürlich nicht. Peter

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 25. Januar 2014 um 18:55
    • #10

    O.k., vielleicht postet der Eine oder Andere noch seine persönliche Motorradpanne. Kann ja sein, daß genügend Daten zusammenkommen, um eine "tendenzielle Aussage" machen zu können. Von einer belastbaren Statistik will ich zunächst einmal nicht reden. Dinge wie überalterte Bremsflüssigkeit und übermäßig gelängte Ketten sind natürlich Wartungsmängel, und sollten bei solch einer Pannenhäufigkeitsbetrachtung entsprechend berücksicht werden. Hat eigentlich keiner Lust mal was über alte, kochende Bremsflüssigkeit zu schreiben, evtl. auch seine Erfahrungen darüber zu schildern. Und warum tritt dieses Phänomen meist im Hochgebirge auf. Wird oftmals unterschätzt, aber wenn man es einmal erlebt hat, dann....... Gruß Volker

  • haaner_uwe
    Gast
    • 25. Januar 2014 um 19:26
    • #11

    Hi Volker.. hat der ADAC nich sowas? Also Spass beseite... B-) bisher nur 3x Kupplungszug gerissen.. aber dank Set von Tante Louise kein Problem hab ich auch immer eins dabei :yes: damit haben wir auch schon ne Batterie ans Bordnetz gekettet :whistle: 1x Bruch des Hauptständers... naja :negative: achja und einmal waren die Anlasserkohlen hinüber lg Uwe

  • DR650
    Gast
    • 25. Januar 2014 um 19:57
    • #12

    Meine DR verhält sich pannentechnisch recht unauffällig, 1. Kette gerissen (nur die Festlasche vom Clipschloss) damit bin ich noch 20km zum Kumpel gefahren 2. 2mal der Daumenkicker abgebrochen, da konnte ich aber durch Kurzschliessen am Magnetschalter starten 3. Tachowelle in Norwegen gebrochen, dann wird eben nach Navi weitergefahren Das wars auf 82000km, Wartung wird immer selbst durchgeführt. Bei meiner CX500 war einmal eine Steckverbindung vom Bremslicht oxydiert, jetzt war der vordere Bremslichtschalter vergammelt aber das darf er nach 30 Jahren auch mal... ADAC oder sonstige Pannenhilfe habe ich noch nie benötigt, einzig in Island musste ein Überlandbus meine festgefahrene DR aus einer Furt bergen :wacko:

  • Heiner
    Reaktionen
    192
    Beiträge
    2.574
    Bilder
    226
    • 26. Januar 2014 um 00:06
    • #13

    437741 Kann ich, die Fahrkünste steigen mit den Aufgaben :wacko:

  • gruftipeter
    Gast
    • 26. Januar 2014 um 15:13
    • #14

    437741 Im Hochgebirge ist bekanntlich der Luftdruck geringer. Da kocht alles viel früher als in z.B. Norddeutschland. Dann werden im Gebirge die Bremsen weit mehr beansprucht als in der Ebene. Beides zusammen kann fatal enden. Zumal bei einer Paßabfahrt die Bremse zwischen den Kehren kaum Zeit zum Abkühlen hat. Es sind mehrere Fälle von Bremsversagen mit bösen Folgen bekannt. Meist war mangelhafte Wartung die Ursache. Mach mal einen Test. Das Fahrzeug auf hohe Geschwindigkeit beschleunigen, dann herunterbremsen bis zum Stillstand. Spaßeshalber die Bremsscheibe anpacken. Du verbrennst dir die Finger!

  • Heiner
    Reaktionen
    192
    Beiträge
    2.574
    Bilder
    226
    • 26. Januar 2014 um 22:28
    • #15

    437827 Die Bremsflüssigkeit in frischem Zustand kocht bei ca. 250°C, Wasser unter Druck bei ca. 110°C und überaltete Bremsflüssigkeit wird dann wohl etwa zwischen 200-150°C liegen.

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 26. Januar 2014 um 23:20
    • #16
    Zitat von 437827
    <div class="d4p-bbt-quote-title">Scheisswetterfahrer schrieb:</div> Und warum tritt dieses Phänomen meist im Hochgebirge auf. Wird oftmals unterschätzt

    Da kocht alles viel früher

    . Da von den Pannen im Moment nichts kommt, können wir bei der Bremsflüssigkeit gern weitermachen. Bergsteiger kennen dieses Phänomen, da müssen die Frühstückseier viel länger kochen, weil die Siedetemperatur des Wassers viel niedriger ist. Und genau um diesen Siedepunkt gehts hier. Auf jeder Dose Bremsflüssigkeit ist der Siedepunkt vermerkt DOT4 hat weniger als DOT5 (DOT5 hat, glaube ich, so 170°C). Früher glaubte ich, Bremsflüssigkeit sei nichts anderes als eine ganz normale Hydraulikflüssigkeit. Wenn da nun ein wenig Wasser reinkommt, was solls, Wasser ist inkompressibel (kann mich an die Phsyik-Stunde noch genau erinnern). Irgendwann gings dann mal vom Stilfser Joch runter über den Umbrail. Irgendwo hinter den Schotter-Passagen hatte mein Kumpel hinten dann auch keine Bremse mehr. Erst hielt ich seine Aussage für einen Witz. Tatsächlich konnte er hinten voll durchtreten bei so gut wie Null-Bremswirkung. Ursache war "kochende" Bremsflüssigkeit. Hierzu kommt es, wie schon von Peter beschrieben, einerseits durch die Höhe, und andererseits durch überalterte Bremsflüssigkeit. Durch die hydrophilen (nicht verwechseln mit dem Wort aus dem heutigen Tatort) Eigenschaften reichert sich die Bremsflüssigkeit immer mehr mit Wasser an, was mit einer steten Senkung der Siedetemperatur einhergeht. Den Zustand seiner Bremsflüssigkeit kann man messen. (Elektrische Messung, da Wasser leitend ist, oder die optische Messung über Lichtbrechung mittels Refraktometer, wie die Winzer es zur Öchsle-Bestimmung nutzen). Desweiteren ist neue Bremsflüssigkeit klar bis leicht gelblich, und wird mit zunehmender Alterung immer brauner. Weder habe, noch brauche ich dies Meßeinrichtungen. Ich wechsele die Flüssigkeit alle 2 Jahre, da bin ich auf der sicheren Seite. Ist schnell gemacht und ist nicht schwer. Der Komplettwechsel an der 1200 GS einschließlich Wechsel im Bremskraftverstärker (BKV), also alle 4 Kreise mache ich auch, ist aber wesentlich komplizierter. Grundsätzlich gilt natürlich: Arbeiten an der Bremsanlage nur durchführen, wenn man sich seiner Sache 100% sicher ist. Gruß Volker p.s. bemerke gerade, daß Heiner andere Zahlen zu den Siedepunkten liefert. Grund: Es gibt 2 Verschiedene: 1. Siedepunkt trocken - 2. Siedepunkt nass. Den Unterschied hab ich Moment vergessen.

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 26. Januar 2014 um 23:41
    • #17

    Wikipedia sei Dank: Siedetemperatur trocken = Bremsflüssigkeit neu Siedetemperatur nass = Bremsflüssigkeit alt, also wenn Wasser drin ist. Und irgendwie war ich noch zu nah beim heutigen Tatort. Es muß heißen hygroskopisch und nicht hydrophil. Gruß Volker

  • Herbert-HH
    Reaktionen
    12
    Beiträge
    589
    Blog-Artikel
    3
    Bilder
    1
    Videos
    4
    • 27. Januar 2014 um 08:46
    • #18

    Pannen an unseren 4 Maschinen (2 mal CBF 1000, 2 mal CBF 600) CBF 1000 ca. 205000 Km (auf zwei Maschinen) 5 mal Lichtmaschine jedes mal mit Abschlepper vom ADAC zum Glück immer in der Nähe von unserer Honda Werkstatt. Seit das überarbeitete Teil drin ist keine Auffälligkeiten mehr. 3 mal Reifenpanne hinten 2 mal Abschlepper 1 mal Stopfen und Gaskartuschen. Zum Glück immer mit Reifen, die eh bald dran gewesen wären. CBF 600 ca. 185000 Km (auf zwei Maschinen) Einmal nicht anspringen wollen nach zweieinhalb Monate Standzeit. Nach dem Laden der 5 Jahre alten Batterie, alles wieder paletti. Einmal Reifen hinten, ziemlich neu und dementsprechend ärgerlich. Wir bringen unsere Maschinen zum unserem Honda-Händler und der macht, was der Wartungsplan vorsieht. Lieben Gruß Herbert :bye:

  • gruftipeter
    Gast
    • 27. Januar 2014 um 13:52
    • #19

    Also Wikipedia hilft da weiter. Unter Siedepunkt nass versteht man 3,5% Wasser in der Bremsflüssigkeit. DOT 4 neu : 230°C. DOT 4 nass : 155°C DOT 5 neu : 260°C. DOT 5 nass : 180°C Wenn man was nicht weiß, Wikipedia fragen! Peter

  • gruftipeter
    Gast
    • 27. Januar 2014 um 13:59
    • #20

    Mal nebenbei, ich wollte hier einen LINK auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel setzen. Ist mir nicht gelungen. Wie macht man das?

  • Heiner
    Reaktionen
    192
    Beiträge
    2.574
    Bilder
    226
    • 27. Januar 2014 um 14:14
    • #21

    437939 Hallo Peter den Link den Du einfügen möchtest mit der linken Maustaste und durch weiterziehen markieren, dann die rechte Maustaste drücken, dann auf kopieren Jetzt gehst Du zu Deinem Beitrag, bringst den Cursor an die Position, an der Du den Link einfügen möchtest, klickst duf die rechte Maustaste, dann auf einfügen und schon ist der Link zum anklicken für die Betrachter gesetzt. Hier ein Beispiel: http://de.wikipedia.org/wiki/Bremsfl%C3%BCssigkeit

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 27. Januar 2014 um 15:18
    • #22

    @Herbert, Notiert! Heiner, Peter, Wikipedia, oä, sind natürlich schon nutzvolle Datensammlungen. Ich benutze solche Systeme aber nur dann, wenns wirklich nicht mehr weitergeht. Da mache ich lieber mal 1, 2 kleine Fehler. Ist auch besser für eine lebhafte Diskussion. Die auf Wikipedia gelisteten Daten bzgl. der DOT4/5 Siedepunkte trocken/nass weichen übrigens von den angegeben Werten auf meinen Flaschen um bis zu 10 Prozent ab. Wahrscheinlich herstellerabhängig bzw. Wikipedia ist auch nur so gut wie sein Verfasser. Aber egal, die Tendenz stimmt natürlich. Wer dem Wikipedia -Link folgt, kann lesen, daß sich der Nass-Siedepunkt auf 3,5% Wasseranteil bezieht. Geht auch mehr? Wo liegt der Sättigungspunkt? Wie merke ich das? Wenn wir von DOT5 sprechen, meinen wir natürlich 5.1. Dieser Umstand versetzte mir seinerzeit einen Riesenschreck. Ich besorgte mir DOT5 und machte den Komplettwechsel an beiden Motorrädern. Die Motorräder waren schon wieder in Nutzung, als ich von dem Umstand erfuhr, daß DOT5 aufgrund des Silikonanteils nur für bestimmte Bremsanlagen, vornehmlich aus den USA geeignet waren. Glücklicherweise stand auf meiner Flasche auch 5.1 drauf, also alles in Butter. Durchatmen mußte ich allerdings schon. Bremsflüssigkeit altert übrigens bereits nach dem ersten Öffnen. Es macht also wenig Sinn, Großbehälter zu kaufen, es sei denn ihr habt einen entsprechenden Fuhrpark. Also immer neue Bremsflüssigkeit zu jedem anstehenden Wechsel. Gruß Volker

  • Heiner
    Reaktionen
    192
    Beiträge
    2.574
    Bilder
    226
    • 27. Januar 2014 um 16:20
    • #23

    437942 Bestimmt wird mehr gehen als 3,5% Wasseranteil. Wenn Du nicht nach Zeit die Bremsflüssigkeit wechseln willst(Faustregel alle 2 Jahre), kannst Du den Wassergehalt in der Werkstatt auch messen lassen. Dort hat man einen eletronischen Prüfer, der die Leitfähigkeit feststellt und über diesen Weg den Wassergehalt anzeigt.

  • gruftipeter
    Gast
    • 27. Januar 2014 um 22:47
    • #24

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bremsfl%C3%BCssigkeit Danke Heiner. Ist ganz einfach wenn man weiß wie! Da wir gerade bei Siedepunkten sind, im Hochgebirge ist der Siedepunkt niedriger. Grob geschätzt: Der Luftdruck nimmt pro 8m Höhe um 1 mbar ab. Das machen sich übrigens die barometrischen Höhenmesser in Flugzeugen zu Nutze. So herrschen in 2000 m Höhe nur noch 750 mbar. (Etwas über 1000 mbar in Meereshöhe.) Nach der Dampftabelle siedet Wasser dann schon bei 92°C. Also wird dort überalterte Bremsflüssigkeit noch kritischer! Das ursprüngliche Thema war ja Pannen. Vorher schon erwähnt, 2 mal Platten, 1 mal Regler defekt. Die Batterie war daraufhin auch nicht mehr zu retten und mußte erneuert werden. Ein Birnchen im Blinker kaputt. War kein Problem. Dann ein Umfaller auf einem Parkplatz. Ich saß nicht drauf, Topcase kaputt, neu. Ist mir dieses Jahr in der Schweiz passiert. Blinkerschalter unzuverlässig. Durch Behandlung mit Kontakt 60, jede Woche mal eine Portion hineingespritzt wieder kontaktsicher bekommen. Sonst wäre eine neue Lenkerarmatur (145 €) fällig gewesen. Das war´s. Mehr ist nicht passiert. Peter

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 29. Januar 2014 um 10:34
    • #25

    Glückauf Volker! DOT 5 ist eine reine Rennbremsflüssigkeit aus den 1970zigern! Als damals noch DOT3, (Mineralöl) Standard war, brauchte man für die Rennstrecke schon etwas genaueres. Es war eine reine Silikonflüssigkeit, die sich überhaupt nicht mit den damaligen Standardflüssigkeiten mischen ließe. Da wir das damals noch nicht wussten, fuhren wir kurzzeitig auch mal mit Tempo 200 ohne Bremse! Gottseidank hat man in den Bereichen ordendlich aufgerüstet, die meisten DOT4 Öle sind Vollsyntetisch, das DOT5.1 ist das beste, was man heutzutage bekommt, und ist natürlich voll kompatibel und mischbar mit allen Bremsanlagen. Gruß Martin

  • Dieses Thema enthält 4 weitere Beiträge, die nur für registrierte Benutzer sichtbar sind.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen Anmelden

Registrierung

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Support / Hilfe
  2. Hausordnung
  3. Unterstütze Netbiker!
  4. Werbung
  5. Datenschutzerklärung
  6. Impressum
x
Community-Software: WoltLab Suite™