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Strasse vom Traktor verschmutzt

  • xjvolker
  • 1. Mai 2012 um 22:24
  • xjvolker
    Beiträge
    152
    Bilder
    37
    • 1. Mai 2012 um 22:24
    • #1

    nabend zusammen, normalerweise ist es doch so, das der Traktorfahrer sich darum kümmern muss, das die Strasse wieder gereinigt werden muss. Hier bei uns ist es so, das die Strasse oft tagelang verschmutzt bleibt, bis das Regen den Ackerschmutz erst aufweicht und später dann auch wegspült. Hier ist es eine öffentliche Strasse, 700m lang, welche an einem Kuhstall, einer Weide und Futtermais-Acker vorbei führt und dann in einer Siedlung endet. (Strasse Kategorie 4 oder was?) Der Unternehmer sagte, das ihn das nichts angeht, da der Fahrer dafür zuständig ist. Der Fahrer sagte, das der "Chef" dafür zuständig ist. Ich werde morgen mal ein paar Fotos zur Beweissicherung machen. viele Grüße volker

  • laresie
    Gast
    • 1. Mai 2012 um 22:28
    • #2

    Ach? Ich wusste gar nicht, dass die Verursacher dafür überhaupt verantwortlich sind!? Ich sehe immer nur, dass der Dreck überall einfach liegenbleibt und dachte, dass Bauern Sonderrechte haben. Letztes Jahr habe ich an mehreren Stellen mal was ganz übles gehabt: trockene Maiskörner!

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 1. Mai 2012 um 22:47
    • #3

    Der Verursacher muss den Dreck entfernen...aber Bauernglatteis ist was besonderes... :roll: ;)

  • PeterS.ausW
    Gast
    • 1. Mai 2012 um 23:09
    • #4

    michi4461 Ohne diesen Nebensatz, würde ich @michi's Aussage voll unterschreiben !!! Und das dies Gesetzeslage ist, wissen die Bauern auch :(

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 1. Mai 2012 um 23:15
    • #5

    Ja, theoretisch ist das so, dass der Verursacher den Dreck umgehend beseitigen muss und mittels Schild auf eine Verschmutzung aufmerksam machen muss ... naja, ich würde mich nicht darauf verlassen im Falle eines Falles vor Gericht "Recht" zu bekommen ... immerhin ist die Frage zu klären, ob es dem Bauern "zumutbar" ist, dieser Pflicht nachzukommen ... Wer schon mal eine Ernte mitgemacht hat, weiß wovon ich rede :roll: Also, lieber Augen offenhalten ... und im Zweifel kurze Info an die zuständigen Behörden - die dann i.d.R. die Beschilderung und/oder Reinigung übernehmen und das dann mit dem Verantwortlichen klären. Gute Fahrt! Sascha

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 1. Mai 2012 um 23:43
    • #6
    Zitat von SALZ

    Ja, theoretisch ist das so, dass der Verursacher den Dreck umgehend beseitigen muss und mittels Schild auf eine Verschmutzung aufmerksam machen muss ... naja, ich würde mich nicht darauf verlassen im Falle eines Falles vor Gericht "Recht" zu bekommen ... immerhin ist die Frage zu klären, ob es dem Bauern "zumutbar" ist, dieser Pflicht nachzukommen ... Wer schon mal eine Ernte mitgemacht hat, weiß wovon ich rede :roll:

    ...und man sollte auch nicht vergessen, dass die Bauern (im Gegensatz zu uns ;) ) nicht zum Spaß unterwegs sind. Also lieber selbst aufpassen und nicht ärgern :)

  • WhiteLady
    Beiträge
    680
    • 1. Mai 2012 um 23:44
    • #7

    Hi Volker , ich bin überrascht sowas von dir hier zu lesen . Seit wann bist du so pingelig :-? :lol: Du bist doch unser Schotterpisten, Dreck und Schlammumwälzer aus Leidenschaft . Die kleinen Nebenstraßen sind doch zur Zeit überall verdreckt. Dreck ist mir lieber als die Oelspuren nach den Oldtimer Rallyes . [size=small]Lieben Gruß Lilo [/size]

  • CX-Biker
    Gast
    • 2. Mai 2012 um 09:30
    • #8

    liebe Bikerfreunde, das sehe ich etwas anders. Wenn es mal in Eile passieren würde, z. B. bei der Ernte, daß die Sraße verschmutzt wird, könnte man da ja verstehen. Es ist aber leider hier bei uns gängige Praxis, daß die Straßen in gefährlichstem Zustand verschmutzt werden und den Bauern ist es scheißegal, ob eine Gefährdung für Zweiradfahrer vorliegt. Früher konnten sie mit ihren Traktoren bei Regen nicht auf den Acker, heute geht das locker und so sehen die Straße auch oft aus. Bei uns war die Landstraße mal so verschmutzt, daß es kaum noch möglich war dort zu fahren. Die Sradt stellte ein Warnschild auf, fertig. Übrigens, die Anzahl der Bauern, im Verhältnis zur sonstigen Bevölkerung, liegt im Promillebereich! Allen eine gute Fahrt CX-Biker

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 2. Mai 2012 um 10:38
    • #9

    Ja Ja die Bauern. Normalerweise werden die Reifen auf Feldwegen etwas sauber gefahren, wenn man z.B. vom Pflügen kommt. So habe ich es jedenfalls in meiner "aktiven Bauernzeit" gehalten. Ganz lässt der Dreck sich leider auch nicht vermeiden. Ebensowenig wie z.B. verlorener Raps, Getreide usw. im Kreisverker, oder sonstwo auf der Straße (sehr nette Sache für Motorradfahrer). Darum wird ja auch immer wieder auf erhöhte Achtsamkeit in landwirtschaftlichen Gebieten hingewiesen. Die Stadt wird kaum ein Warnschild aufstellen, wenn Bauern die Straße verschmutzen. Ich glaube hier eher an andere Zusammenhänge. Im übrigen verdrecken auch Baufirmen, die Erde irgendwo zwischendeponieren, die Straßen ganz ordentlich. Sie kommen auch Ihrer Reinigungspflicht nach. Allerdings nur einmal am Tag nach "Feierabend". Und die kriegen die Staßen mit Ihrer Kehrmaschine auch nicht ordentlich sauber und entfernen nur den gröbsten Dreck. Rutschiger Lehmschmier bleibt da trotzdem auf den Straßen. So ist das halt. Der öffentliche Verkehrsraum ist für alle da und keine abgesperrte Rennstrecke. Und wer auf dem Land wohnt, muss auch damit rechnen, dass Hähne krähen und Kühe mal auf die Straße scheißen. Natürlich mag es den einen oder anderen geben, der es übertreibt und sich um gar nichts schert. Dann sollte auch mal etwas gesagt werden. Aber so ganz, wird sich Dreck auf der Straße nie vermeiden lassen.

  • Heiner
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    • 3. Mai 2012 um 06:17
    • #10

    Es sind halt Landstraßen und zum Teil extra als Transportwege für die Landwirtschaft gebaut und werden nun von Radfahrern, Inlineskatern und Motorradfahrern genutzt und schon hat man einen Interessenkonflikt. Wenn es tatsächlich mehr als ein dreckiges Mopped geben sollte, wird sich der Verursacher meist ermitteln lassen.



    Bearbeitet von Heiner am 03. Mai 2012 - 06:18 Uhr.

  • CX-Biker
    Gast
    • 3. Mai 2012 um 10:31
    • #11
    Zitat

    So ist das halt. Der öffentliche Verkehrsraum ist für alle da und keine abgesperrte Rennstrecke. Und wer auf dem Land wohnt, muss auch damit rechnen, dass Hähne krähen und Kühe mal auf die Straße scheißen.

    hallo, ja richtig gesagt, die Betonung liegt aber auf "wer auf dem Land wohnt.... Zweibrücken nennt sich Stadt und der Anteil der Landwirte ist sehr gering und hier handelt es sich nicht um Motorrad "Rennstrecken", sondern um eine ganz normale Strassenverbindung zwischen dem OT und der Innenstadt. Ich würde mich nie über Kuhscheiß aufregen, Fakt ist aber hier, die Bauern fahren bei jedem Wetter mit ihren Ungetümen vom Acker direkt auf die Strasse, dabei hinterlassen sie unglaublich große Lehmspuren, die in der Menge für alle Zweiradfahrer eine große Gefahr darstellen und mein Vorbehalt an dieses Sache ist, die Bauern machen nicht den geringsten Versuch diese Sauerei zu beseitigen. Allen eine gute Fahrt CX-Biker

  • blue_twister
    Gast
    • 3. Mai 2012 um 16:28
    • #12

    § 32 Straßenverkehrsordnung - Verkehrshindernisse (1) Es ist verboten, die Straße zu beschmutzen oder zu benetzen oder Gegenstände auf Straßen zu bringen oder dort liegen zu lassen, wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert werden kann. Der für solche verkehrswidrigen Zustände Verantwortliche hat sie unverzüglich zu beseitigen und sie bis dahin ausreichend kenntlich zu machen. Verkehrshindernisse sind, wenn nötig (§ 17 Abs. 1), mit eigener Lichtquelle zu beleuchten oder durch andere zugelassene lichttechnische Einrichtungen kenntlich zu machen.

  • blue_twister
    Gast
    • 3. Mai 2012 um 16:32
    • #13

    § 49 Straßenverkehrsordnung - Ordnungswidrigkeiten (1) Ordnungswidrig im Sinne des § 24 des Straßenverkehrsgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen eine Vorschrift über ... 27. das Bereiten, Beseitigen oder Kenntlichmachen von verkehrswidrigen Zuständen oder die wirksame Verkleidung gefährlicher Geräte nach § 32, ... verstößt. Es wäre also möglich, eine solche Verschmutzung beispielsweise bei der Polizei anzuzeigen. Das macht aber nur wirklich Sinn, wenn man den Verursacher identifizieren kann, denn sonst mit das Bußgeldverfahren ggf. wieder eingestellt werden.

  • eifel-ninja
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    • 3. Mai 2012 um 17:27
    • #14
    Zitat von CX-Biker

    hallo, ja richtig gesagt, die Betonung liegt aber auf "wer auf dem Land wohnt.... Zweibrücken nennt sich Stadt und der Anteil der Landwirte ist sehr gering und hier handelt es sich nicht um Motorrad "Rennstrecken", sondern um eine ganz normale Strassenverbindung zwischen dem OT und der Innenstadt. Ich würde mich nie über Kuhscheiß aufregen, Fakt ist aber hier, die Bauern fahren bei jedem Wetter mit ihren Ungetümen vom Acker direkt auf die Strasse, dabei hinterlassen sie unglaublich große Lehmspuren, die in der Menge für alle Zweiradfahrer eine große Gefahr darstellen und mein Vorbehalt an dieses Sache ist, die Bauern machen nicht den geringsten Versuch diese Sauerei zu beseitigen. Allen eine gute Fahrt CX-Biker

    Tja warum nicht? Zeig mir mal einen Landwirt der für son "mist" zeit hat. Abgesehen davon hat nicht jeder ne Kehrmaschiene fürn Trecker aber die sind bestimmt Dankbar wenn ein "Netter" Motorradfahrer daherkommt , sich nen Besen schnappt und dann Fegt :D versuchs mal. PS: Wenn ich vom Acker komm kehr ich den "Mist" och nicht weg. :ninja:

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 3. Mai 2012 um 18:38
    • #15
    Zitat von blue_twister

    § 49 Straßenverkehrsordnung - Ordnungswidrigkeiten (1) Ordnungswidrig im Sinne des § 24 des Straßenverkehrsgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen eine Vorschrift über ... 27. das Bereiten, Beseitigen oder Kenntlichmachen von verkehrswidrigen Zuständen oder die wirksame Verkleidung gefährlicher Geräte nach § 32, ... verstößt. Es wäre also möglich, eine solche Verschmutzung beispielsweise bei der Polizei anzuzeigen. Das macht aber nur wirklich Sinn, wenn man den Verursacher identifizieren kann, denn sonst mit das Bußgeldverfahren ggf. wieder eingestellt werden.

    Oh ja, solche Leute habe ich gern. Es ist übrigens auch verboten, schneller als erlaubt zu fahren....... aber sowas würden wir ja niemals tun!

  • eifel-ninja
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    • 3. Mai 2012 um 19:09
    • #16
    Zitat von transalp-treiber

    Oh ja, solche Leute habe ich gern. Es ist übrigens auch verboten, schneller als erlaubt zu fahren....... aber sowas würden wir ja niemals tun!

    Waaaaas :-O :-O niemals würden diejenigen die sich über andere aufregen etwas verbotenes tun :teacher:

  • CX-Biker
    Gast
    • 3. Mai 2012 um 19:19
    • #17

    Nur mal so zur Info, jeder fährt mal schneller als erlaubt, keiner ist heilig, aber hinter einer Kurve, auf der Hauptverbindungsstraße zur Innenstadt, ohne Warnung große Mengen Schlamm anzutreffen, die einem Motorradfahrer das Leben kosten könnten, kann man mit ein paar Sachen zu schnell nicht vergleichen und sollte man auch nicht tolerieren. Ich sehe aber schon, sich an dieser Stelle ernsthaft über gewisse Probleme auszusprechen hat wenig Zweck, werde ich mir künftig verkneifen. Allen eine gute Fahrt

  • eifel-ninja
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    • 3. Mai 2012 um 19:37
    • #18

    Ob Mengen Schlamm, Tiere oder Kinder hinter der Kurve sind, du hast so zu Fahren das de jederzeit anhalten kannst. Kannste das nicht .........tja pech.

  • Gelöschter Benutzer
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    • 4. Mai 2012 um 06:01
    • #19

    Ich sag nur: Lohnunternehmer! Die kümmern sich im wahrsten Sinne des Wortes einen Scheissdreck um die von ihnen verschmutzten und kaputtgefahrenen Strassen. Für die zählt jeder Meter und jede Minute, die sie mit ihren Lamborghini, Fendt, John Deere-Giganten abreissen. Es gibt hier oben in Schleswig-Holstein schon Gemeinden, die die Bauern, die sich Lohnunternehmen zur Ernte heranholen, für die Bezahlung der Strassenreparatur verantwortlich machen wollen. Unsere Strassen sind ganz einfach nicht für solche tatsächlichen Achslasten ausgelegt, aber entsprechende Verkehrsschilder werden schlicht und einfach ignoriert. Den Dreck wegmachen? Ohje...wo kämen wir denn da hin?

  • Gelöschter Benutzer
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    • 4. Mai 2012 um 07:52
    • #20

    @Lutzolaf: Ja was Du da schilderst kann ich mir gut vorstellen. Aber da muss ich nochmal eine Lanze für "die Bauern" brechen. Die holen sich die Lohnunternehmer ja nicht zum Spaß. Sondern weil sie immer größere Einheiten brauchen und Gewinn zu erwirtschaften und die notwendigen Erntemaschinen zu teuer werden. Sie sind nur für spezielle Aufgaben nur für einen kurzen Zeitraum im Jahr zu gebrauchen. Ansonsten stehen die 100.000sende von Euros herum. Die Lohnunternehmer brauchen immer größere Maschinen, damit sie die notwendige Flächenleistung erreichen um ihre Kunden zeitnah "bedienen" zu können. Wenn die Frucht reif ist, muss sie vom Acker. Da kann man nicht ewig warten und es gibt nur recht kleine Zeitfenster. Das Wetter spielt da auch noch mit. Warum es so weit gekommen ist, da könnte man jetzt eine "agrarpolitische" Diskussion führen aber das bringt nichts und führt auch zu weit vom Thema weg. Aber die Bauern bezahlen zu lassen, weil die Lohnunternehmer die Straßen "kaputt" machen ist vielleicht etwas kurz gedacht.

  • eifel-ninja
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    • 4. Mai 2012 um 09:11
    • #21

    Lutzolaf Ich sag nur: Lohnunternehmer! Die kümmern sich im wahrsten Sinne des Wortes einen Scheissdreck um die von ihnen verschmutzten und kaputtgefahrenen Strassen. Für die zählt jeder Meter und jede Minute, die sie mit ihren Lamborghini, Fendt, John Deere-Giganten abreissen. Es gibt hier oben in Schleswig-Holstein schon Gemeinden, die die Bauern, die sich Lohnunternehmen zur Ernte heranholen, für die Bezahlung der Strassenreparatur verantwortlich machen wollen. Unsere Strassen sind ganz einfach nicht für solche tatsächlichen Achslasten ausgelegt, aber entsprechende Verkehrsschilder werden schlicht und einfach ignoriert. Den Dreck wegmachen? Ohje...wo kämen wir denn da hin?[/quote] Hab ja ne menge Schwachsinn in letzter Zeit hier gelesen aber der ist Top. Lohnunternehmer fahren die Straßen kaputt :lol: :lol: :lol: Ja nee is klar so eine Maschiene ist ja auch hundertmal schwerer wie ein 40 tonner. Aber machs ganz einfach, ess nix mehr dann gehen die bösen Bauern und dadurch auch die Lohnunternehmer den Bach runter.Dann kannste frei fahren ohne Dreck auf der Straße. Ich kann nur hoffen das mansche Leute nicht in der Eifel fahren, da gibt es Bauern und Lohnunternehmer die verschmutzen doch tatsäschlich die Straßen und machen sie nicht Sauber :-O Fahr am besten in der Stadt da sind keine "Bauern" :haue:

  • A-Hoernchen
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    • 4. Mai 2012 um 10:32
    • #22
    Zitat von eifel-ninja

    Hab ja ne menge Schwachsinn in letzter Zeit hier gelesen aber der ist Top. Lohnunternehmer fahren die Straßen kaputt :lol: :lol: :lol: Ja nee is klar so eine Maschiene ist ja auch hundertmal schwerer wie ein 40 tonner.

    Bei allem Verständnis für die Bauern und Lohnunternehmer, aber nicht jede Strasse, die von ihnen befahren wird, ist für 40 Tonner freigegeben. Wenn ich unsere kleine Dorfstrasse sehe, an der mein Haus liegt, die ist frei für Fahrzeuge bis 7,5 t und landwirtschaftliche Fahrzeuge. Als diese Regelung damals so verfügt wurde, war diese Gigantomanie bei den Fahrzeugen noch nicht so ausgeprägt. Da paßte es noch, wenn Bauer Karl-Heinz mit seinem kleinen Traktor vorbei fuhr und Gegenverkehr kam. Unsere Strasse hier ist so schmal, dass zwei PKW im Gegenverkehr ganz an den Rand fahren müssen, dann kommen die Spiegel gerade eben aneinander vorbei. Wenn einem so ein Riesen-Traktor-Ungetüm entgegen kommt, kann man nur noch auf den unbefestigten Seitenstreifen flüchten. Die Lohnunternehmer weichen nur dann aus, wenn ihnen ein Kollege in gleich großem Gefährt entgegen kommt. Wenn die dann noch mit Anhängern fahren und zur Erntezeit die seitlichen Bordwände des Anhängers runterklappen, damit noch eine Reihe Rundballen mehr drauf paßt, steht das links und rechts sogar über den Straßenrand über weg. Wenn hier "Großkampftag" ist, fährt alle 10 bis 20 Minuten eins von diesen Ungetümen hier vorbei. In den zehn Jahren, wo ich hier wohne, konnte man buchstäblich zugucken, wie die Straße nach und nach immer schlechter wurde - vom Seitenstreifen ganz zu schweigen. Wie gesagt, ich hab echt Verständnis für die Leute, die müssen ihren Job machen, aber hier sind auch die Gemeinden in der Pflicht. Entweder müssen die Straßen nachgebessert und auf die größeren Fahrzeuge angepaßt werden, oder aber es müssen bei kleinen Straßen Fahrverbote her.

  • eifel-ninja
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    • 4. Mai 2012 um 18:16
    • #23
    Zitat von A-Hörnchen

    Wie gesagt, ich hab echt Verständnis für die Leute, die müssen ihren Job machen, aber hier sind auch die Gemeinden in der Pflicht. Entweder müssen die Straßen nachgebessert und auf die größeren Fahrzeuge angepaßt werden, oder aber es müssen bei kleinen Straßen Fahrverbote her.

    Mit der Aussage kann ich sehr gut Leben.

  • WhiteLady
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    • 4. Mai 2012 um 20:36
    • #24

    Fazit : Viel Gemeckere, bzw. Anzeigen über verdreckte Straßen,(Nebenstraßen) könnte zu Streckensperrungen führen :( Ist es so ? *Nur für Land,- und Forstwirtschaft freigegeben * Das dürfte doch wirklich nicht im Sinne eines Motorradfahrers sein :-? Welche Voraussetzungen müssen Landwirte erfüllen, dass die benutzen Straßen die zu ihrem Acker führen, nur für Land, - und Forstwirtschaft zugänglich ist ? Hat da jemand Ahnung und kann es mir erläutern? [size=small]Lieben Gruß Lilo [/size]

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 5. Mai 2012 um 07:33
    • #25

    Hallo Lilo Diese nur für Land,- und Forstwirtschaft freigegebenen Strecken führen bei uns oftmals durch Naturschutzgebiete und entlang der Deiche an der Westküste, die sogenannten Katastrophenwege. Diese Katastrophenwege sind im Sommer meistens abgesperrt, werden aber im Herbst/Winter und Frühjahr entsperrt, damit bei Sturmfluten schnell schweres Gerät an die Schwachstellen herangekarrt werden kann. Würden diese Strecken für "normale" Verkehrsteilnehmer offen sein, dann sind dort fahrende oder abgestellte Fahrzeuge echte Hindernisse. Um Ralf zu zeigen, dass es sehr viele Gemeinden gibt, die sich mit seinem sogenannten Schwachsinn befassen müssen, sollte er mal den Link anklicken. 8-)

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