Ich bin fertig mit den Motorradfahrern. Ganz allgemein. Ich hatte heute ne Panne. Nach nicht mal knapp 12 Jahren ist mir schon die Batterie verreckt. Ganz normal angesprungen das Mopped, nach ca. 3 Km 2x Zündaussetzer, dann wieder normal weitergelaufen bis zur nächsten Ampel. Feierabend, nix ging mehr. Erstmal auf die Sperrfläche gerettet, ne Lücke abgewartet und die Mühle auf ne Verkehrsinsel geschoben. Stromversorgung totaler Exitus. OK, soweit so nicht gut. Den Warndreiecksüberzug über den Helm gezogen und gewartet. Mindestens 100 Moppeds vorbeigefahren, keiner hat mal gefragt, was los ist, geschweige ob er helfen könne. Selbst die Rennleitung hat nur blöde geglotzt. OK, ich hatte das Pech, das da grade ne Großveranstaltung war (Anlassen in Gründau), aber mal fragen wäre wohl doch nicht zu verlangt gewesen. Grade mal ein Ordner hat im vorbeifahren irgendwas gemurmelt, war aber total unverständlich. Aus diesen genannten Gründen habe ich mir fest vorgenommen, ich werde in Zukunft weder grüßen noch anhalten, wenn jemand mit Problemen am Straßenrand steht. Selbst als ich das Mopped dann auf meinen Anhänger verladen habe, sind 2 Schlümpfe von der Rennleitung vorbei gefahren, sogar auf Moppeds, da hat keiner auch nur anstalten gemacht, sich etwa um Absicherung oder sonst was zu kümmern. Hat seine Position auf der nächsten Verkehrsinsel eingenommen und Löcher in die Luft geguckt. Dein Freund und Helfer. Und für so was zahlen wir Steuern. Armes Deutschland.
Wehe Du hast ne Panne an ner Großveranstaltung
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Manni, ich würde sagen, da hast du heute voll in die Sch..... gegriffen...
kann deine Wut verstehen aber warum scheerst du alle über einen Kopf.... :-?
als ich damals meinen Unfall hatte, sind eine Menge Biker angehalten
und haben mir geholfen mein Motorrad aus den Graben zu ziehen....
aber lass es besser nicht soweit kommen, ist nich schön.... :-O
LG Tanja 
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Cruisertreiber Hallo Cruisertreiber, dies wäre m.E. der völlig falsche Schluß !!! Frage: Hast Du Dich denn richtig verhalten? Hast Du auf Dich und Dein Problem aufmerksam gemacht, z.B. mit einem gelben Schal am linken Lenkerende? Das Du nach diesem Tag stinkesauer bist, kann wohl jeder verstehen. Doch nur, wenn man selbst alles getan hat, sollte man über das Verhalten anderer meckern. Und noch ein Irrtum: Deine Steuern zahlst Du für die Feuerwehr (hängt jeweils vom ersten Buchstaben Deines Nachnamens ab !), also laß' die Polizei, "Deinen Freund und Helfer" aus dem Spiel :biggthumpup: LG vom PeterS.ausW

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[quote=Cruisertreiber]Ich bin fertig mit den Motorradfahrern. Erstmal auf die Sperrfläche gerettet, ne Lücke abgewartet und die Mühle auf ne Verkehrsinsel geschoben. Stromversorgung totaler Exitus. OK, soweit so nicht gut. Den Warndreiecksüberzug über den Helm gezogen und gewartet. Mindestens 100 Moppeds vorbeigefahren, keiner hat mal gefragt, was los ist, geschweige ob er helfen könne. Selbst die Rennleitung hat nur blöde geglotzt. OK, ich hatte das Pech, das da grade ne Großveranstaltung war (Anlassen in Gründau), aber mal fragen wäre wohl doch nicht zu verlangt gewesen. moin Crusertreiber , nicht aufregen , das bring nix .. selbst ich hab vor 1,5 Woche das erlebt, abends in der Dämmerung sind mir so komische fellbeharrte etwas ins auto gelaufen und musste auf die Polizei warten , weil ja die versicherung immer so nen schrieb brauch ( lies sich gut : unfallgegner -- VW-Reh ) aber auch in dieser Wartezeit , hat nur 1 auto ( Frau am Steuer) angehalten und gefragt , ob ich hilfe brauch . Und das mitten in der Pampa ( und es waren schon noch ein paar autos unterwegs ) wäre das reh net in den Graben geflogen , sondern auf der Strasse gelegen .... da hätte einige bestimmt angehalten lieben Gruss Dolores wird Zeit das wir uns mal wieder sehen
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Man sollte sich nur in Moppedforen aufhalten;-) Da beschwören alle Ihre Hilfsbereitschaft.....nur man trifft sie selten in der Realität :lol: Ne, mal im Ernst: Nette Menschen helfen gerne....aber die sind halt selten;-)
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Ich habe mal einen Motorradfahrer, der hilfebedürftig aussehend auf der Standspur der A45 rum stand gefragt ob ich helfen könnte (bei meiner XJ habe ich meist die halbe *Werkstatt* dabei)....was glaubt Ihr wohl was der geantwortet hat???? *Nein danke...* - bis dahin konnte ich mit der Antwort leben, aber der Satz ging weiter - *...ich mußte nur mal dringend telefonieren* !!!!!!! Das schlägt ja wohl dem Faß den Boden aus - da wo der stand, sind spätesten alle 5km nen Parkplatz - und so dringen kann nichts sein was bis dahin nicht Zeit gehabt hätte. Nach so einem Erlebnis überlegt man sich dann mindestens 2x ob man anhält - außer man kann nen Defekt/Schaden sofort erkennen. Wünsche Euch allen ne pannenfreie Saison. LHzG Meik
Bearbeitet von meik am 10. Apr 2011 - 20:24 Uhr. -
Cruisertreiber ... und damit bist Du dann genau einer von denen die Du nie sein wolltest. Willst Du das ? Grüßen? Geschenkt Aber das mit dem Nicht-anhalten ?! Ich habe vollstes Verständniss für Deine Wut im Bauch und will da auch sicher nix schön reden und dennoch - Niemand ist auf dieser Welt um Dir zu helfen. Wenn es jemand tut (beiDir ja nun heute nicht) dann ist ist das super - aber eine Erwartungshaltung ist definitiv falsch am Platz !! Ich bin sicher, daß wir viele viele Stories zusammen kriegn könnten, wo Leute völlig unerwartet Hilfe bekommen haben. (Auch ohne Moped) Und mach es bitte nicht an "Biker" fest. Wir "Biker" sind nicht mehr oder weniger oder besser oder schlechter als der örtliche Dackel-Club. Also - hak den $$$cheiss Tag ab - freu Dich, daß nix wirkliches passiert ist und freu Dich auf die neue Batterie !
Bearbeitet von LLosch am 10. Apr 2011 - 20:48 Uhr. -
Den Frust kann ich voll verstehen. Statt zu sagen "Ich grüße und helfe jetzt auch nicht mehr", wäre vielleicht die Reaktion "und darum helfe ich jetzt erst recht" die bessere, um die Welt ein bisschen weiter zu bringen.
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Naja, ich hoffe Du hast das ironisch gemeint mit der 12 Jahre alten Batterie... seits Mopped wieder "in" ist scheint das Leben rauer geworden zu sein. Mitnichten. Viele wissen nur nicht wie sie sich verhalten sollen. Vermutlich ist es auch beim Großteil der Biker besser, wenn sie nicht stehenbleiben. Die meisten könnten eh nicht helfen. BMW Fahrer kommen vielleicht gar nicht auf den Gedanken stehen zu bleiben, "was ein Motorrad kann kaputt gehen?" Der Rest ist Gedankenlosigkeit. In Ländern wie Kanada oder auch den skandinavischen Ländern ist man im Verkehr deutlich aufmerksamer. Die Verkehrsdichte ist dort wesentlich geringer und die Gefahr, von Bären oder dem Winter überrascht zu werden deutlich größer. So hilft man sich halt. Man könnte ja selbst der nächste sein... Die paar Euros für ne Batterie sollte man aber schon übrig haben... selbst in meinen wildesten Zeiten und mit den abgefucktesten Böcken hatte ich keine zweite Batterie dabei.... 8-) Da gibts nur eins: ADAC, ACE usw... Gruß hrc
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:top: dem kann ich nur voll zustimmen :top: ... und noch ne Frage, hast Du lediglich mit deinem *Warndreieck-Helm* auf der Verkehrsinsel gestanden.... oder evtl. dich auch als Hilfesuchend bemerkbar gemacht? :winke:
Zitatkeine zweite Batterie dabei.... Da gibts nur eins: ADAC, ACE usw...
wobei... 12 Jahre mit einer Batterie.... bemerkenswert :whistle: von welchem Hersteller war die denn? viele Grüße vom Nordlicht Leo 8-)
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Cruisertreiber: Ich muss dir leider zum Teil recht geben. Früher war es üblich, seinen Schal, oder ein Halstuch an den Spiegel zu binden, um zu signalisieren, ich brauche Hilfe. Aber vermutlich kennt das Zeichen heute niemand mehr. Bei mir haben bei einer Panne sogar zwei Autofahrer angehalten und gefragt, ob sie helfen können. Total nett. Aber auch ein freundlicher Motorradfahrer hat einmal gefragt, ob ich Hilfe brauche, dabei stand ich nur etwas zögerlich vor einer großen Wegweisertafel, weil ich nicht wusste, wo ich hin muss. Aber ich denke auch, in der heutigen Zeit von Mobiltelefon und ADAC Plus Mitgliedschaft ist man zum Glück etwas unabhängiger. Ärgerlich finde ich es aber trotzdem, dass bei dir niemand angehalten hat.

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Cruisentreiber, die Batteriemarke kannst Du mir auch mal verraten, hilf mir mal, meine halten nicht so lange. Wenn Du Hilfe brauchst, mußt Du dich schon bemerkbar machen, nur auf der Insel rumstehen reicht da nicht. Von allein kannst Du nur Hilfe erwarten, wenn Du oder Dein Mopped auf der Straße liegen. Du solltest dann schon mal winken und so Hilfe anfordern, dann werden auch viele helfen. Außerdem hätte Dir bei Deinem Problem eh keiner helfen können, nur der Abschlepper. Und wehe Du fährst an mir vorbei wenn ich mal Hilfe brauche!!!!! Wünsche weiterhin 12 Jahre mit der neuen Batterie Heiner
Bearbeitet von Heiner am 11. Apr 2011 - 07:10 Uhr. -
Hallo Cruisertreiber, ich habe in der Vergangenheit IMMER genau das Gegenteil erlebt. Du hast da wirklich Pech gehabt. Die Ausnahme bestätigt die Regel. Nicht sauer sein, sondern weiter mit gutem Beispiel voran gehen. Gruß Thomas
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Wen es interessiert - ganz anders ist das in den USA. Wenn ich dort mit dem Motorrad mal anhielt, um z.B. ein Foto zu machen, hielt auch schon ein hilfsbereiter netter Mensch hinter mir an und fragte, ob er helfen kann. Daran schloss sich immer auch die Frage an: woher, wohin. Das hat wohl etwas damit zu tun, dass die Ami's es seit Pionier-Zeiten gewohnt sind, sich selbst und natürlich auch gegenseitig zu helfen. Ich finde das einfach nur toll. Bei uns dagegen schaut man weg. Helfen sollen die, die dafür bezahlt werden. Oder: "wenn der meint, er braucht kein Handy, soll er sehen, wie er zurecht kommt." Allerdings sollte man sich nicht - möglichst noch mit Helm auf - mit finsterer Miene wie ein Klotz hinstellen, nach dem Motto, wann hält denn jetzt endlich mal einer an. Mit einem Handzeichen und einem freundlichem Gesicht kann man seine Chancen sicher erheblich steigern. Und wer damit mal Erfolg hatte, wird auch selbst eher bereit sein, einmal anzuhalten und zu fragen.
Bearbeitet von Alabama am 11. Apr 2011 - 10:37 Uhr. -
Mal ne technische Frage: Gibt denn eine Batterie so einfach von jetzt auf gleich den Geist auf? Die muß doch schon vorher geschwächelt haben!
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doch das kenn ich auch, allerdings nur vom pkw her, hab ich das letzte mal im oktober 2010 gehabt, morgens sprang das ding noch völlig normal an, nach ca 30 km abgestellt und eine stunde später war kein starten mehr möglich, die batterie war völlig am ende.

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Hatte ich beim Auto auch schon. Bei den herkömmlichen Bleiakkus lagern sich im Laufe der Zeit Feststoffpartikel am Boden ab. Irgendwann erreicht das Zeug dann die Bleiplatten und schließt diese kurz. Das passiert gerne bei Erschütterungen, aber auch mal "einfach so". Das ist dann sozusagen der Tod durch Altersschwäche...
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Hallo. Wenn ich schon weiß, das meine Batterie so alt ist, dann rechne ich schon damit, dass diese einmal ausfällt. Dann stelle ich mir schon als Vorsorge eine neue Batterie in die Garage.
Von daher würde ich mich erst einmal an die eigene Nase packen und sagen: "Shit happens", ausgerechnet jetzt.
Aber dann den anderen die Schuld geben, nur weil diese nicht angehalten, sondern an der Veranstaltung teilgenommen haben, finde ich etwas weit her geholt. -
Naja, sind das nicht 2 unterschiedliche Dinge? Man mag sich ja ärgern, weil man den Ausfall vielleicht hätte können eventuell... Wenn der Hund nicht geschissen hätte, hätte er den Hasen gekriegt... Nur die Leute, die vorbeifahren, können kaum abschätzen obs selbtverschuldet war oder unverschuldeter Defekt. Das ist doch dann auch völlig zweitrangig. Da braucht einer Hilfe und leider sind immer weniger bereit, diese zu leisten - haben wollen sie aber im Eigenbedarf alle. Deswegen halte ich (rein persönliche Meinung) Reaktionen wie: "ich halt auch nicht mehr an" irgendwie kontraproduktiv. Vielleicht irrt man sich, wenn man anhält - OK, dann gehts schnell weiter - aber wenn man einmal helfen kann - ist das nicht jeder Fehlschlag vorher wert? Wie optimal die Hilfesuche war ist auch schon wieder ein anderes Thema.
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nur so gehts.
Früher wurde schon angehalten um zu helfen,
die Mühlen waren allerdings auch anfälliger für defekte.
Es gab keine Handys und das Tankstellennetz war speziell in der Eifel recht dünn.
Meine 2 Takt Kawa hat, wenn wir beide gut drauf waren,
14 Liter auf 100km gebraucht, hatte aber nur 12 Liter Tankinhalt.
Da musste ich schon aufpassen wo an der Strecke Tankstellen sind.
Wenn es dann nicht reichte:
den gelben Schal an den Lenker, oder man hat eben gewunken.
Hab nie lange gewartet bis jemand angehalten hat.
Die Autos hatten damals meistens noch 5 Liter Reservekanister dabei.
Das war aber eigentlich nichts besonderes, ich habe auch öfter Leuten helfen können.
Aber das jemand einfach vorbeigefahren wäre, daran kann ich mich nicht erinnern.
Heute ist es eher selten das jemand eine Panne hat, daher wäre es schon hilfreich
zu erkennen ob es sich um eine Panne handelt. Das mit dem gelben Schal
war nicht schlecht und sollte vielleicht wieder eingeführt werden.
Zumindest von den Leuten die mit 12 Jahre alten Batterien unterwegs sind
und GS Fahrern mit undichten Endantrieben, rostigen Gaszügen usw.usw.
Das sollte (kann) natürlich nur ein Witz sein.
Grüße
= Dago = -
Letzte Saison hatte ich auch eine kleine Unpässlichkeit mit meiner Maschine. Während ich noch so ratlos da stand, hielt als erstes ein Radfahrer (!) an und fragte, ob er helfen könne (ich stand mit dem Möppi aufm Radweg - vielleicht war das der Grund??? :lol: ). Mit Dank aber auch einem gewissen kleinen Unbehagen (hab' ich etwa Standesdünkel?? :denk: ) habe ich abgelehnt. *Ich steh' nur so zum Pause machen hier rum* 8-) Weil aber wirklich Hilfe nötig war, habe ich Ausschau nach dem nächsten Motorradfahrer gehalten, der um die Ecke kam und den habe ich durch Winken auf mich aufmerksam gemacht. Erst winkte er nur zurück, begriff dann aber, dass ich wohl was wollte und hielt auch an. Er konnte helfen und tat das auch, ich konnte den Rest meines Weges nach Hause zurücklegen. Auch auf der Autobahn letzten Sommer (ich hatte "nur" ein Hitzeproblem) hielt ohne weiteres ein Kradfahrer an und bot Hilfe an, die aber zum Glück nicht erforderlich war. Ergo: Auch ich halte, wenn ich ein Problem am Straßenrand vermute. Erst kürzlich war da ein seine Maschine schiebender Mensch. Wenn ich auch technisch nicht helfen kann, dann biete ich halt mein Handy für ein Telefonat nach Hause, zum ADAC oder ähnliches an. Im vorliegenden Fall hatte der Biker aber schon zuhause angerufen und "Taxi" nebst Hänger geordert. Aber wir haben die Wartezeit dann halt mit einem Plausch und einer Zigarette überbrückt.
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Zitat
Früher wurde schon angehalten um zu helfen, die Mühlen waren allerdings auch anfälliger für defekte. Es gab keine Handys und das Tankstellennetz war speziell in der Eifel recht dünn
Das kann man sicher fortsetzen: Heute sind die Maschinen (nach meiner Ansicht) herstellungsoptimiert, aber wartungsunfreundlich verbaut - dafür sehr zuverlässig - wer von Euch hat denn noch wirkliches Werkzeug mit? Und wer kann noch selber schrauben?? Da bleibt doch meist nur das Handy-Angebot und das Seelentrösten beim Warten. 5l Reservekanister hab ich sogar im Boot, aber da schlummern auch Nusskästen, Wagenheber, Motor- und Getriebeöl sowie diverse Dichtungen - Naja, nen Vorteil muss der angespaxte Einkaufswagen ja haben... Aber: Wer fährt heute noch mit gelbem Schal??
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frm34 Ich nicht... obwohl ich sogar einen habe *g* Der schlummert noch aus den 80igern in meinem Schrank, wo man so schrilles Zeugs tatsächlich noch gekauft und angezogen hat
Ich hatte bis jetzt zum Glück noch nie eine Panne mit dem Motorrad. Wenn doch hab ich i.d.R. ein Mobiltelefon dabei um Hilfe rufen zu können. Selber machen, kann man bei vielen Defekten heute eh nichts mehr, wenn man ein rel. "modernes" Motorrad fährt. Es sei denn man ist Mechatroniker oder sowas und hat immer einen Diagnosecomputer dabei (ist vielleicht noch was übertrieben aber bald wird es die Regel sein .. wie bei den Autos).
Ich habe allerdings schon öfter angehalten, wenn jemand eine Panne zu haben schien. Mal hat einer nach dem (Hinterrad-) Reifenwechsel ein Lager beim Einbau vergessen, dass aber recht spät bemerkt. Er wollte lieber weiterschieben statt zu telefonieren oder mit mir mitzufahren um Hilfe zu holen.
Einmal war ich in einer Gruppe unterwegs und sah eine halb zerlegte "Güllepumpe" am Straßenrand. Wir hatten einen Schrauber dabei aber selbst er war mit den vorh. Bordmitteln nicht in der Lage das Motorrad wieder ans laufen zu bringen (sogar ohne die Tücken der "modernen" Technik). Es wollte ums verrecken nicht anspringen. Wenigstens wurde wieder alles zusammengebaut.
Einmal war ich mit dem Auto unterwegs und ein Motorradfahrer stand mit seinem Sportler an einer ziemlich blöden Stelle am Straßenrand und hat sich seinen Hinterreifen recht intensiv angeschaut. Als ich anhielt und fragte ob er Hilfe brauchte, wurde ich nur doof angeschaut und einsilbig abgewiesen.. Ich nehme an er wollte bloß gucken ob er es auf der vorherigen, recht kurvigen Strecke endlich mal bis zur Kante geschafft hat.
Also alles in allem recht harmloses Zeug. Und in einem dichtbesiedelten Land wie dem unseren wo fast jeder beim ADAC ist oder mit seiner Versicherung oder dem Kauf seines Fahrzeugs irgendeine "Mobilitätsgarantie" abgeschlossen hat, ist eine Panne zwar ärgerlich aber nichts wirklich schlimmes.
Viel schlimmer finde ich es, wenn jemand offensichtlich in einer Notsituation ist (Sturz o.ä.) und dann hält keiner an... Das ist wirklich übel!
Bearbeitet von Dolmant am 12. Apr 2011 - 07:58 Uhr. -
LLosch Sag das nicht! Als wir vor einiger Zeit ein Kumpel in den Alpen einen Abflug gemacht hat, er benommen den Oberkörper an die Leitplanke gelehnt auf dem Boden saß, während ich das havarierte Motorrad barg, hat auch kein Motorradfahrer angehalten. Aber ein paar haben im Vorbeifahren gegrüßt!
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Genau super!!!! ich mach auch nur was wenn andere was für mich machen.Wenn du nicht helfen wills lass es doch einfach :-x Und Grüßen muß doch auch keiner oder. Ich halte trotzdem und das Grüßen kann ich mir eindach nicht abgewöhnen.

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