Wo wollen wir noch hinfahren ?

  • Hier schon mal ein kleine Denksportaufgabe für die Ausgangssperre:


    Da alle neuen Verkehrssteuernden Ampeln ja auch den Verkehr aufzeichnen, sucht Euch ein Ziel aus und versucht vom eurem zuhause aus diesen Punkt zu erreichen ohne über eine Ampelkreuzung zu müssen. Ihr müsst auf offiziellen Straßen bleiben, also Feldwege, Radwege oder Onkel Karl sein Bauernhof zählen nicht.


    Ich schaffe es so von Lüdenscheid aus zum Kahlen Asten Turm zu kommen.


    Viel Spaß bei der Planung.

  • Bei mir ist der Weg das Ziel, ich fahre meine Hausstrecke und beim Tanken habe ich die Handschuhe an. Man kann auch noch ein Papiertuch benutzen.

    Ich gehe auch davon aus, dass wir eine Ausgangssperre bekommen.

    Leider nehmen es viele nicht ernst.

    Ist das nicht etwas widersprüchlich?

  • Ja ja, es heißt ja, man schreibt wie man denkt .... ;):P


    Hier mal ein Bespiel:


    Wir essen, Opa.

    Wir essen Opa.


    Jetzt gilt es den Unterschied herauszufinden:/

    Servus, Bernhard

    Das Leben ist zu kurz für später! :)

  • Kenne ich aus dem Deutschunterricht (ist das lange her). Da war das Beispiel


    Begnadigt, nicht hängen!

    Begnadigt nicht, hängen!


    Was für fatale Folgen so ein kleines Satzzeichen haben kann!

  • Da ich, so weit wie es machbar ist, menschlichen Kontakt vermeide, sehe ich kein Widerspruch.

    Wir haben hier Tankstellen mit Tankautomat, also ohne Personal.

    Du hast recht, es ist NICHT widersprüchlich, sondern widersinnig. Sorry.


    Dass wir uns recht verstehen, ich sehe es ähnlich wie Du. Ich versuche für MICH den Mittelweg zwischen Panik und Ignoranz zu finden.


    Ich glaube, dass eine Ausgangssperre nicht daran fest gemacht werden wird, ob die Leute sich im Grunde vernünftig verhalten oder nicht, sondern daran, ob sie unterwegs sind oder nicht.

    Oder andersrum: Letztendlich glaube ich, dass ich zu einer Ausgangssperre beitrage einfach dadurch, dass ich unterwegs bin. Wie ich mich dabei verhalte trägt nicht zur Entscheidung bei.


    Mein Drang am Wochenende nochmal zu fahren (bevor es demnächst vermutlich zur Ausgangssperre kommt) ist relativ groß.


    Mal schauen was Frau Merkel heute Abend sagt. Ist ja angekündigt.

  • und das eh ausgelastete Krankenhauspersonal entscheiden muss wessen Leben zu erhalten ist.

    Natürlich das des 75 Jahre alten Opas der Enkelkinder .

    Motorradfahrer gibts doch genug aber nur den einen Opa 😉

    Und deswegen bin ich Heute noch mal extra ne ausgedehnte Runde gefahren ...

    Gruß Harald


    Enduro Fahrer und Enduro Reisen interessierte finden sich hier

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  • Natürlich das des 75 Jahre alten Opas der Enkelkinder .

    Motorradfahrer gibts doch genug aber nur den einen Opa 😉

    Und deswegen bin ich Heute noch mal extra ne ausgedehnte Runde gefahren ...

    Ich bin mir ehrlich gesagt nicht schlüssig, ob in dieser Situation Sarkasmus angebracht ist, sofern ich dich richtig verstanden habe.

    In deinem besagten Fall dürfte es nach meinem Empfinden tatsächlich fairer sein den Opa zu retten - wenn ich davon ausgehe, dass der Moped Fahrer sich freiwillig der Situation ausgesetzt hat und der Opa nicht.

    Ich glaube darauf wollte alpen raus.

    Einmal editiert, zuletzt von DonLuci ()

  • Puh ... hab ich ein Glück , dass ich schon Opa bin .

    Wenn ich nun einen Unfall habe , muss ich nur noch hoffen mich vorher infiziert zu haben , dann stehe ich gaaanz oben auf der der Liste , der zu erhaltenden leben .

    🤔.... oder führt doppelerkrankung dazu dass ich an das untere Ende Liste Rutsche ??

    (Die Welt ist ganz schön kompliziert geworden , früher genügte die richtige Haarfarbe)

    Dass diese Thematik (die Wertigkeit zu erhaltenden Lebens) , wenn auch mit einem Zwinkern , immer noch wieder aufgemacht wird , ist für mich unverständlich .

  • Warum ist das unverständlich? Und vor allem geht es wirklich um die Wertigkeit? Oder geht es nicht einfach um die banale Tatsache der Kapazitätsgrenze?

    Mein Bruder ist Arzt in Italien (wenn auch nicht in einer der schlimmsten Regionen). Dort sind die Ärzte teilweise mit diesem Problem konfrontiert. In deren Haut möchte ich nicht stecken. Ich stelle mir das unendlich schwer vor, sich entscheiden zu müssen.

  • Jetzt wird's phi­lo­so­phisch bzw. ethisch!


    Normal wird bei schweren Unfällen, Katastrophen oder auch in bei Kriegen immer nach dem selben Schema vorgegangen.


    Leicht verletzte, die auch ohne Hilfe überleben können und hoffnungslose Fälle werden hinten angestellt. Der Rest nach schwere der Verletzung und z.T. auch nach Chance. So hatte es mit auf jeden Fall ein Rettungssanitäter erzählt.


    Die werden im Krankenhaus bestimmt keinen Hintergrundcheck machen ober der 50jährig Motorradfahrer noch Kinder zu versorgen hat .....

    Servus, Bernhard

    Das Leben ist zu kurz für später! :)

  • Bitete liebe Moteorradfahrer bleibt zuhause, die RotkreuzklBitte liebe Motorradfahrer bleibt zuhause, die Rotkreuzklinik braucht nicht auch noch Unfallopfer.inik braucht nicht auch noch Unfallopfer.

  • !Unverständlich ist das Thema

    Motorradunfall vs corona infizierten Opa .!


    Es geht in Deutschland , zum Glück , um die Dringlichkeit der medizinischen Hilfe

    ( wer würde ohne Hilfe als erstes sterben ) ohne Ansehen der Person .

    Eine Diskussion , wer über dieses Argument hinaus größere rechte hat gerettet zu werden ist eine absolut überflüssige und unsägliche Diskussion .

    (Das Thema sehr jung gegen sehr alt ist ein anderes)


    [das was auf die Ärzte an Entscheidung zu kommt , wenn Kapazitätsgrenzen erreicht wird , ist ganz schlimm . Aber hoffentlich werden sie auch dann von diesem Grundsatz geleitet . (Nicht zu rettende Personen , sind eben nicht zu retten , da kommt die paliativ Medizin in frage ) ]

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