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  4. Motorradzubehör, Schrauber- und Technikecke, TÜV, Polizei & Co

Defekte Zylinderkopfdichtungen - Erfahrungen mit Dichtmitteln?

  • quan
  • 31. Dezember 2020 um 11:16
  • quan
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    • 31. Dezember 2020 um 11:16
    • #1

    Hallo zusammen,

    zuerst: meinem Moped geht es gut. Er wird ja kaum gefahren :P

    Aktuell zickt mein Auto, aber da ich einerseits keine Lust habe, mich jetzt in Autoforen anzumelden und herumzufragen und andrerseits ich mir denke, hier ist auch in der Richtung genug Sachverstand da, frage ich mal hier.

    Ich fahre privat einen inzwischen knapp 11 Jahre alten Mondeo mit einem 2,2l Diesel. Eigentlich ein robustes und auch komfortales Auto, dass ich auch fahren möchte, bis es kaputt geht.. Leider hatte ich dieses Frühjahr das Problem, dass sich vermutlich während der Fahrt ein Schlauch des Kühlsystems verabschiedet hat und das auch zu einer Überhitzung des Motors geführt hat. Schon komisch. Da ist für jeden Scheiss in den Autos eine Lampe oder eine Info am Display, aber wenn das Kühlwasser flöten geht, merkt man es erst, wenn man (was ich zumindest nicht ständig mache) an der Temperaturanzeige sieht, dass die rechts auf Anschlag steht. Als ich das damals zur Reparatur hatte meinte der Schrauber schon, dass da ggf. der Motor ne Macke abbekommen hat.

    Und nun scheint auch was zu sein, denn nachdem neulich die Heizung nicht mehr ging (an Temperaturanzeige war nichts zu merken), sagte er mir, dass wohl ziemlich viel Kühlmittel gefehlt hatte aber der Kreislauf eigentlich dicht sei. Man hätte das geprüft, mal nachgefüllt und wenn weiter Mittel verschwinden sollte, dann würde das auf einen Schaden der Zylinderkopfdichtung hindeuten.

    Ja und so scheints auch zu sein, Wasserverlust war wieder da, wenn auch nur "minimal". Macht man im kalten Zustand natürlich das Kühlwasser auf, zischt Luft heraus und gibt man Gas, sieht man, wie Luftbläschen im Kühlmittelbehälter blubbern. Können ja eigentlich nur aus dem Motor kommende Abgase sein und damit scheint wohl tatsächlich was größeres kaputt zu sein.

    Die Kiste selbst ist zwar noch nicht soo alt für ein Auto, aber ziemlich mitgenommen. Einer gewissen Fahrerin meines Haushaltes sind leider mehrfach spontane Hindernisse an das Auto gesprungen (z.B. Säulen in Tiefgaragen oder die Wand der eigenen Garage). Kommt mal vor ;) aber den Restwert von ca 4.500 €, der mir so bei der ADAC-Autobewertung ausgerechnet wird, wird vermutlich auch bei intaktem Motor und unverbeulter Blechhülle nicht mehr erreicht, mehr als 3.000 € wären vermutlich eh nicht mehr zu bekommen.

    Jetzt stelle ich mir die Frage, ob und wie sich hier eine Reparatur lohnt. Leider habe ich die Werkstatt noch nicht für eine Preisauskunft erreicht, was ich im Netz so lese scheint es bei so ner Karre schnell vierstellig mit führender zwei zu werden, was wohl v.a. den Aufwand betrifft... Und das wiederum wäre wirtschaftlich gesehen ja dann eh ein Kapitalschaden...

    Parallel dazu denke ich derzeit über ein neues Auto nach, wollte aber eigentlich noch in Ruhe einige Monate abwarten und schauen... Der Diesel, den ich mir damals als Pendler mit ~ 40T km / Jahr gekauft habe, wird auf den inzwischen fast nur noch kurzen Strecken eh gequält... Hier wäre für mich inzwischen tatsächlich das Thema E-Mobilität interessant.

    Nun aber Ende meiner "Leidensgeschichte" und hin zu der eigentlichen Frage: Bei der Suche im Netz nach dem Schadensbild bin ich auf diverse Dichtmittelchen gestoßen, die abgeblich durch irgendwelche Reaktionen mit dem Gummi eben diese Dichtungen wieder dicht bekommen sollen, siehe z.B. https://amzn.to/34VKrBC

    Mir ist klar, dass das sicherlich ein bisschen Pfusch ist und einer vernünftigen Reparatur nicht gleichkommt, aber angesichts Fahrzeugzustand sicherlich auch was ist, was man überlegen kann. Fährt es damit noch 2-3 Jahre, wäre ich zufrieden...

    Daher nun die Frage: Hat irgendwer mit so was Erfahrungen gemacht?

    Viele Grüße und rutscht alle gut ins neue Jahr!

  • Gasmann
    Gast
    • 31. Dezember 2020 um 12:13
    • #2

    Hallo Florian,

    So wie Du es beschreibst besteht eine Undichtigkeit zwischen Kompressionsraum (Zylinder) und Kühlwasserkanl. Im besten Fall ist da die Zylinderkopfdichtung Defek, oder der Zylinderkopf an der Stelle Kompressionsraum zum Wasserkanal gerissen (kann man schweißen lassen) . Weis jetzt nicht was die Dichtmittel da bewirken sollen, weil das Problem im Inneren de Motors liegt.

    Meine Empfehlung wenn Du die Möglichkeit und Zeit hast es selbst zu versuchen. Anleitungen gibt es zu Hauf im Net. Selbst Spetzialwerkzeug um Kurbelwelle und Nockenwelle zu arretieren um neuen Zahnriemen einzubauen ( wird bei so ner Rep. immer mit gemacht) ist für kleines Geld zu haben. Bei so einem geringen Restwert ist das meiner Meinung nach die einzige Alternative. Einfach mal eine Aufstellung über benötigte Ersatzteile ( Kopfdichtung, Zylinderkopfschrauben, Zahnriemen, ewentuell Zylinderkopfinstandsetzung ) machen, und dann abwägen.

    Grüße Ralf

    und auch einen guten Rutsch ins hoffenlich bessere Jahr!

  • sualkbn
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    • 31. Dezember 2020 um 12:17
    • #3

    jaja, das Problem mit in den Weg springenden Hindernissen kenne ich ;)

    Zum eigentlichen Problem: Denke auch, dass Kopf oder Kopfdichtung ne Macke haben wenn sich auch bei kaltem Motor im Kühlsystem Überdruckaufbaut. Ich hatte das früher mal an einem Taunus und da hat mir tatsächlich Kühlerdicht sehr gut über die Zeit geholfen, bis ich irgendwann einen neuen gekauft habe. Denke, dass die Sachen bei Amazon ähnlich arbeiten. Also einfach mal versuchen.

    Viele Glück, Klaus

  • BlueMan
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    • 31. Dezember 2020 um 12:18
    • #4

    Als alter Kfz-Mechaniker würde ich die Finger von solchen "Wundermitteln" lassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Kopfdichtung repariert oder, wie im Text beschrieben, sogar einen Riss im Motorblock "heilt". Die Frage die sich mir stellt ist aber, wo ist denn das fehlende Kühlmittel hin? Kommt aus dem Auspuff weißer Qualm, wenn der Motor warm ist und du Gas gibst? Dann drückt es das Wasser in den Brennraum und verbrennt dort. Oder hat du hellbraunen Schleim an dem Deckel der Öleinfüllöffnung? Dann ist das Wasser jetzt im Öl und du solltest schleunigst etwas dagegen tun, denn sonst ist der Motor wirklich hin. Ich würde mir, an deiner Stelle, irgendeinen "privaten" Schrauber suchen und die Kopfdichtung wechseln lassen. Aber das musst du selbst entscheiden.... Dir auch einen guten, aber vor allen Dingen gesunden Rutsch ins Jahr 2021.

    __________________________________________________________________

    Ich würde niemals behaupten, dass ich perfekt bin.

    Denn um ehrlich zu sein, bin ich sogar ganz weit weg davon.

    Ich bin einfach ich selbst und das ist auch gut so.

  • BlueMan
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    • 31. Dezember 2020 um 12:22
    • #5
    Zitat von sualkbn

    Ich hatte das früher mal an einem Taunus und da hat mir tatsächlich Kühlerdicht sehr gut über die Zeit geholfen,

    Kühlerdicht, dichtet kleine Löcher im Kühler ab. Es "repariert" aber nicht die Kopfdichtung. ;)

    __________________________________________________________________

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  • Mikael
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    • 31. Dezember 2020 um 12:47
    • #6

    Ich sehe das ebenfalls skeptisch. Bei Schäden zwischen Kühlwasserkanal und Umgebung mag das noch klappen (nur geringer Überdruck), zwischen dem Verbrennungsraum und dem Kühlwasserkanal aber eher nicht.

    Nun hast Du auch noch einen (Turbo)Diesel, der sein hohes Drehmoment bezogen auf den Hubraum dem sehr hohen Arbeitsdruck verdankt; Blasen im Kühlwasserkreislauf siehst Du schon. Ich sehe nicht, wie das ohne Abnahme des Kopfes dicht zu bekommen sein wird.

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

  • quan
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    • 31. Dezember 2020 um 13:34
    • #7

    Danke erst Mal für das Feedback, selbst machen fällt bei mir aus. Am Ende bleiben mir hier immer zu viele Schrauben über ;) und das traue ich mir einfach nicht zu...

    Werde nach den Feiertagen mal meinen Auto Schrauber kontaktieren und mal schauen, was er verlangen würde.

    BlueMan nach der Frage, wo das Kühlwasser hin kommt: gestern hatte ich tatsächlich nasse Flecken unter dem Auto, Kühlwasser, die Aussage alles sei dicht ist ein paar Tage her. Ich vermute Mal, wenn durch die Absage des Motors so der Druck immer höher wird, dass es dann eben irgendwo eine Stelle gibt, die nachgibt und dort etwas Flüssigkeit rauskommt.

    Konkret ist dort wo im Anhang markiert ist zumindest gestern Abend beim Abstellen des Motors, Wasser rausgespritzt. Frag mich aber nicht, was das für eine Öffnung ist..

    Dateien

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  • Silverghost
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    • 31. Dezember 2020 um 13:48
    • #8

    quan

    oohh, da weiss i ä wass:

    meine KAWA hatte am 22.04 2015 einen Steinschlag im Kühler, wie bei Dir, das grosse Mäusekino mit Übertemperatur ... ,

    sofort anhalten, stehen lassen ... per Lieferdose in die Rep. - neuer Kühler, sonst niXX und gut is.

    Keine besonderen Vorfälle.

    Das älteste Auto: Ford, - Adam und Eva sündigten in einem Ford ...

    ne, also:

    1.

    fisch verheiratet vermochten wir keine Dose, fuhren ÖV, und mieteten viel später einen:

    ford fiesta, im Winter stieg i ein und sofort Lüftung max. + auf die Frontscheibe, damit sie nich anläuft.

    Meine Frau auch, und schon hält sie den Lüftungsschalter in der Hand.

    Wenn ein Mann das tut, dann is er ein unsensibler Grobmotoriker,

    bei einer Frau is es einfacher: ford mit ford.

    2.

    i übernahm mal einen ford Transit, Diesel, mit ca. 80Mm

    - da läuft er nur noch 80km/h,

    - durch den Tunnel

    - im Feierabendstau

    - die LKW überholen mit dem Kompressorhorn hupend, un haben recht !

    - i fahr mit Bodenbrett 80 bis Ende Tunnel, un wenn brennst i halt nich an.

    - in der Notfallbucht dann: "Turboproblem" Notprogramm sagt das Handbuch ...

    - is nich schlecht, is ja erst der zweite Motor ...

    - ford damit.

    für einen kompetenteren Rat weiss i noch zu wenig, aber das Wichtigste:

    - wie lange hast noch TÜV ?

    Wenn Du noch 2 Jahre fahren willst, dann könntest ja 2T€ investieren, aber ?, siehe oben.


    Warum NICHT so fahren: es ist nicht verlässlich, -

    warum ?

    Meist fährst Du wenn Du es eilig hast, bisschen schneller, wird heisser,

    und beim anschliessenden Auskühlen entsteht im Kolbenraum Unterdruck,

    der Dir dann das Kühlwasser reinsaugt.

    Je heisser, je länger, je kälter - desto mehr.

    un beim anschliessenden Starten bleibt er stehen,

    un i meine den ford ...

    Also: richtig machen, mit ner Dichtung, und gut is.

    oder so.

    HdE

  • Silverghost
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    • 31. Dezember 2020 um 13:51
    • #9

    Ich wünsche uns für

    2️⃣0️⃣2️⃣1️⃣

    ...dass *Corona* wieder Bier ist

    ...dass wir, wenn wir uns wiedersehen, wieder einen Schritt nach *vorne* machen können und nicht mehr zurück

    ...dass *Positiv* wieder etwas Positives ist

    ...dass *Tests* wieder in der Schule stattfinden

    ...dass *Isolieren* wieder für Häuser und Kabel gilt

    ...dass man mit einer *Maske* Karneval feiern kann

    ...und dass *Donald* 🤡 wieder eine Ente ist.

    😀

  • sualkbn
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    • 31. Dezember 2020 um 14:46
    • #10
    Zitat von BlueMan

    Kühlerdicht, dichtet kleine Löcher im Kühler ab. Es "repariert" aber nicht die Kopfdichtung. ;)

    Das ist schon klar. aber die kleinen Spänchen die zumindest damals da drin waren, haben ausgereicht um die defekte Stelle so zu verstopfen, dass sie ausreichend dicht war.

    Aber ich gestehe, dass ich vorhin etwas zu schnell gedacht habe. Damals hatte ich keinen Überdruck im System sondern es kam lediglich Wasser ins Öl. Das ließ sich aufhalten zumal ja auch sozusagen die Fließrichtung stimmte. Aber dem hohen Druck im Zylinder, der ja auch von der anderen Seite kommt, wird es definitiv nicht widerstehen.

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