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Anhängerbetrieb der unangenehmen Art

  • Elise
  • 8. März 2021 um 16:53
  • Elise
    Gast
    • 8. März 2021 um 16:53
    • #1

    Ich habe schon des öfteren vom nicht fachgerechten Befestigen oder der Verwendung ungeeigneter Befestigungsmaterialien gehört oder gelesen. Bis vor Kurzem konnte ich mir nicht vorstellen, mich jemals ernsthaft mit Fragen zu diesen Themen auseinandersetzen zu müssen...

    2017 habe ich einen Anhänger für den Mopedtransport angeschafft. Damals fuhr ich eine 750-er Aprilia und wollte nicht auf eigener Achse den für 2018 geplanten Urlaub realisieren. Dazu war mir die Strecke zu lang und das Moped definitiv zu tourenuntauglich. Zum Anhänger gab es von der Fachfirma zwei Sätze geeigneter Zurrgurte mit entsprechendem Gütesiegel. Problemlos ging es mit dem Gespann in den Süden und auch wieder zurück.

    Nun wollte ich in der vergangenen Woche die KTM zwecks Folierung nach Langlingen, einem kleinen Ort in der Nähe von Hannover verbringen. Zur Feier des Tages habe ich das Moped mit dem flatschneuen Gurtsatz aus 2017 befestigt. Nach einem Zwischenhalt bei einem Bekannten - bis dahin hakte ich etwa 340 Kilometer Autobahn ab - ging es nach dem Ortsausgang auf die Landstraße.

    Da ich noch recht langsam unterwegs war, wurde ich von einem PKW und einem Transporter überholt. Beim Blick in den Rückspiegel fiel mir das Fehlen des vorderen rechten Zurrgurtes auf. Bruchteile von Sekunden später verschwand das Moped aus dem Rückspiegel und es machte fies kratzende Geräusche. Aus etwa 50km/h bremste ich bis zum Stillstand in die nächstmögliche Haltebucht ab.

    Die KTM blieb glücklicherweise auf dem Hänger auf der linken Seite liegen und berührte nur mit dem linken Vorbau den Asphalt. Spiegel, Blinker, Verkleidung Lampe, Windschutzschild, Handgriff und Handguard wurden zerkratzte Opfer des Raspelns über die Straße. Erfreulicherweise hat der Hannoveraner KTM-Händler diese Diagnose bestätigt. Inclusive des zerschrammelten linken Plastikkotflügels und Positionslicht des Hängers beläuft sich der Schaden auf - ich hoffe das nicht noch mehr dazu kommt - etwa 1.500€.

    Alter Falter - was hatte ich für einen Massel! Unvorstellbar, was alles hätte passieren können. So kam kein Mensch zu Schaden und ich muß nicht am Hungertuch nagen. Es waren sofort Helfer an der Unfallstelle und die Rennleitung zeigte sich überaus kulant und verzichtete großzügigerweise auf den Bußgeldbescheid wegen mangelhafter Ladungssicherung. Der Gurt war nämlich schlicht gerissen. Trotz empfohlenen Verkaufs über den Fachhandel war die Ware laut Aussage der Polizei minderwertig. Glücklicherweise war wie bereits erwähnt das entsprechende "Gütesiegel" - oder so - angepappt. Wäre dies nicht dran, hätte es auf jeden Fall Zunder gegeben.

    Mir schlottern heute noch die Knie, wenn ich an diesen Vorfall denke: das Verschwinden des Mopeds aus dem Rückspiegel und die anschließenden Kratzgeräusche werde ich nie mehr vergessen. Somit steht der Entschluß des Anhängerverkaufs fest. Ich werde meine Mopeds nur noch aus eigener Kraft durch die Lande bewegen.

    Die beigefügten Bilder zeigen das fixierte Moped, den zerschrammten Hänger und das abendliche Erlösungsbier. Das verschrammte Krad habe ich nicht knipsen wollen... ;(

    Die Moral von der Geschicht: verwend beschissene Gurte nicht! :saint:

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  • Alper
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    • 8. März 2021 um 17:11
    • #2

    Ich fahre sehr oft und weit mit Anhänger und nur 4 Statt deiner 6 Gurten. Die Tausche ich bei Macken öfter aus. Auch kontrolliere ich bei jeder Pause die Spannung der Gurte.

    Es hat sich vor etwa 20 Jahren mal ein Haken vom Gurt aus dem Anhänger gelöst ( Schlaglochpiste), aber das Mopped hat mit den 3 verbliebenen Gurten gehalten. Dennoch seit dem nur noch Gurte ohne Haken...

    Bis bald

    Jörg aus Hamm

  • FZxNobby
    Gast
    • 8. März 2021 um 17:31
    • #3

    Hi, sowas ähnliches ist mir auch schon passiert, ist zwar schon länger her aber es ist passiert.

    Motorrad aus Kassel geholt, schön auf dem Trailer verzurrt, Richtung BAB gefahren, alles war bis dahin noch locker und cremig.

    Dann Ampelanlage, schön langsam links rum, in den Rückspiegel geschaut und das Motorrad war weg, Panik kam auf, wo das Ding geblieben.

    Gottseidank war direkt nach dem Linksabiegen eine Bushaltestelle, direkt da hin und angehalten.

    Ein Gurt war gerissen und das Motorrad hat sich nach rechts abgelegt.

    Nun stand ich da alleine, aber nicht lange, ein netter Motorradfahrer half mir dann beim aufrichten der Maschine und ich habe den Ersatzgurt zum erneuten verzurren genommen.

    An der Maschine war kein Kratzer , rein gar nix, die ist wohl ganz sanft nach rechts direkt auf die Bracke gelandet, Glück gehabt.

    Norbert

  • KaTi1290
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    • 8. März 2021 um 17:57
    • #4

    Aua, die schöne KTM

    Gute Besserung

  • Zehfuer1993
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    • 8. März 2021 um 18:00
    • #5

    Ich hatte die Gurte die ich sonst immer benutzt verlegt, und bin kurz zu Louis und hatte mir dort einen Satz Spanngurte geholt.... Maschine auf dem Pferdehänger verzurrt und zur Werkstatt gebracht... Mir kamen diese recht dünn vor, .... Naja, 2 gerissen und nix passiert.... Vielleicht hatte ich sie auch zusehr festgezurrt.....

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    • 8. März 2021 um 18:35
    • #6
    Zitat von Alper

    Ich fahre sehr oft und weit mit Anhänger und nur 4 Statt deiner 6 Gurten.

    Es sind wohl 4 Gurte bei ihm. 2 Satz. Ansonsten hätte ich auch nicht verstanden, wie beim Reißen eines Gurtes das Mopped zur Seite fallen kann.

    Tja, woran erkennt man besch.. Gurte? Wenn die auch noch ein Etikett mit Prüfwerten haben?

    Ich verzurre auf jeden Fall nicht auf Block. Also vorn beispielsweise so weit spannen, bis die Moppedgabel auf Anschlag ist. Das wurde nämlich auch mal genannt, kann auch damals bei bikerszene gewesen sein.

    Mit so einer Ratsche kann man erhebliche Zugkräfte aufbauen.

    Das nur als Hinweis, auf Deinen Bildern sieht alles ok aus. Vorher.

    Mein Beileid.

    Irgendwann hab ich ihn...

  • Zehfuer1993
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    • 8. März 2021 um 19:14
    • #7

    Auf Anschlag verzurren ist so eine Sache. Ich hatte mal die Gurte ausprobiert , die über die Lenkerenden kommen..... Wenn da zu hohe Kräfte wirken, fängt der Lenker an sich zu biegen, also vorsichtig beim abspannen....

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    • 8. März 2021 um 19:15
    • #8

    Oje, das ist mein Horror, nach Hinten zu schauen und das Mopped nicht mehr zu sehen...

    Über meinen Schrauber hab ich ein geniales System bezogen. Zwei "Becher" werden über die Lenkerstummelenden (liest sich lustig :D) gepackt und nur auf MIttelmaß gespannt. Hat bislang absolut prima funktioniert...

    meep meep

  • Zehfuer1993
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    • 8. März 2021 um 19:18
    • #9

    Mittelmaß... Perfect.....

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    Roadrunner72
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    • 8. März 2021 um 20:18
    • #10

    @FZxNobby Zu deiner Frage im Chat:

    Nicht optimal zu sehen, aber was Besseres hab ich nicht parat. die "Becher" werden über die Lenkerenden gestülpt und ziehen sich gegenläufig fest. Absolut stabil, zu 40% in die Federn reicht.

    Bei Interesse frag ich meinen Schrauber, wie genau die heißen.

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    meep meep

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