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Der Oiler Thread

  • Mikael
  • 25. April 2022 um 12:18
  • Mikael
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    • 25. April 2022 um 12:18
    • #1

    Vielleicht lohnt es sich, mal einen allgemeinen Thread zu diesem Thema zu starten.

    Ich habe den Eindruck, viele haben haben sich mal einen Oiler zugelegt, aber eine nicht geringe Anzahl der Nutzer kam davon wieder ab. Gründe mögen Ausfälle gewesen sein oder Schwierigkeiten, auf Dauer ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen. Warum sich die Motorradhersteller dieses Themas verweigern, verstehe ich wirklich nicht. Reinigen und Fetten von Antriebsketten alle 500 bis 1000 km (10 bis 20 Betriebsstunden) erinnert an den technischen Standard des vorigen Jahrhundert ... oh, sorry, noch ein Jahrhundert früher.

    Mal ein paar generelle Überlegungen. Bei abgestelltem Motor soll ein Kettenöler nicht arbeiten, sonst bildet sich eine umschöne Pfütze unter dem Motorrad. Zwar handelt es sich um die Größenordnung 1 Tropfen/Minute, aber Im Fall einer Winterpause könnte die Leckage beträchtlich ausfallen. Also gilt es, ein parkendes von einem bewegten Motorrad zu unterscheiden. Das erfolgt entweder durch Unterdruck im Vergaser (Motor läuft), mittels Bewegungssensor (Rüttelsignal durch Bewegung) oder über die Bordspannung. Bei letzterem gibt es zwei Varianten: man muss entweder ein Kabel mit geschaltetem Plus finden und anzapfen (Zündung ein) oder die Anschlüsse gehen direkt an die Batterie und eine schlaue Elektronik erkennt die Ladetätigkeit der Lichtmaschine.

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

  • Mikael
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    • 25. April 2022 um 12:20
    • #2

    Die Förderung des Öls vom Reservoir zur Schwinge erfolgt entweder durch reine Schwerkraft (Reservoir liegt höher) oder wird zusätzlich durch eine kleine Dosierpumpe unterstützt. Im einfachsten Fall ergibt sich die Fördermenge durch den Druckunterschied (Höhenunterschied) und den Widerständen in der Leitung. Manchmal wird ein Magnetventil zwischengeschaltet, das über eine Elektronik eine genauere Dosierung erlaubt und ein Nachtropfen verhindert. Bei Vorhandensein einer Pumpe blockiert diese im ausgeschalteten Zustand die Förderung.

    Auch wenn die einfacheren Lösungen grundsätzlich funktionieren, möchte ich dennoch davon abraten. Die Zähigkeit des Öls ist temperaturabhängig und durch die lange, enge Schlauchverbindung ergeben sich beträchtliche Unterschiede im Tropfverhalten in einem gar nicht so großen Temperaturintervall. Also besser eine temperaturgesteuerte Variante mit Dosierpumpe wählen, als sich über ein zuviel/zu wenig zu ärgern und den Oiler schließlich wieder still zu legen. Eine Fernbedinung der Fördermenge ist ebenfalls kein Luxus, da man zum EInstellen üblicherweise die Sitzbank abnehmen muss und dies durch Faulheit dann doch unterbleibt.

    Noch ein Punkt: nein, Kosten spart ein Kettenöler nicht wirklich. Aber man entlastet die Umwelt und spart sich das elendige Geschmiere, das an das vergangenen Jahrhundert erinnert. Sorry, an das vor-vergangene natürlich.

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

  • RoZi
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    • 25. April 2022 um 13:09
    • #3

    Ich hatte einen Scottoiler an meiner letzten Bandit.

    Das Ding hat nie richtig funktioniert und mehr Nerven und Zeit gekostet als regelmässige Kettenpflege.

    So mache ich mir alle paar Wochen einen schönen Abend in der Garage und pflege die Kette bei einer Flasche Bier. Von den ganzen Reinigern bin ich weg. Ich pinsele die Kette mit Diesel ein und ziehe sie dann 2-3 Umdrehungen durch einen Lappen. Dann spraye ich weißes Kettenöl auf.

    Wenn man Boden und Hinterrad gut mit Pappe schützt ist das alles kein Thema.

    Keep calm and think hessisch

  • Mikael
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    • 25. April 2022 um 13:54
    • #4
    Zitat von RoZi

    Ich hatte einen Scottoiler an meiner letzten Bandit.

    Das Ding hat nie richtig funktioniert und mehr Nerven und Zeit gekostet als regelmässige Kettenpflege.

    Genau meine These: viele haben ihre Kettenöler nach falschen Kriterien ausgewählt und dann wieder still gelegt. Dass die Dinger generell nicht funktionieren, ist dann eine unrichtige Verallgemeinerung.

    Klar, man kann die Kette auch manuell pflegen. Komplett anachronistisch, denn niemand würde heute an seinem PKW akzeptieren, dass irgendwelche Lagerstellen alle 1000 km abgeschmiert werden müssen.

    Mich stört diese veraltete Methode und der Schmodder, der sich meist dort findet, wo er nicht hingehört.

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

  • RoZi
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    • 25. April 2022 um 14:00
    • #5

    Ich wollte nicht verallgemeinernd verstanden werden. Meiner funktionierte nicht

    Er kostete viel Aufwand und lieferte nie zufriedenstellend. Auch die,Werkstatt hat sich erfolglos bemüht.

    Keep calm and think hessisch

  • B.M.W
    Gast
    • 25. April 2022 um 14:32
    • #6

    Selbst fahre ich ja schon seit 2008 Kardan, aber eigentlich habe ich, egal welche Marke, nur gutes gehört. Besonders die Lebensdauer der Kette soll sich deutlich verlängern.

    Oft entstehen die Probleme durch die Positionierung des Ölers.

    Wie wir die Menge reguliert?

  • Alper
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    • 25. April 2022 um 14:42
    • #7

    Ich hatte früher Scottoiler und habe mich ständig geärgert- verölter Reifen oder trockene Kette. Dann Sommer und Winteröl - das war früher 💩…

    Jetzt habe ich (wieder wie bei der letzten KTM) einen CLS Oiler montieren lassen, da ansonsten alle 300 Kilometer die Kette gesprüht werden Muss- oder es quietscht peinlich.

    Besser - ab und zu etwas Öl auf Felge und Reifenflanke. Aber so einen Schweren Kardan möchte ich auch nicht. Riemen geht wegen Dreck (Enduro) nicht.

    Mir wäre ein geschlossener Kettenkasten sehr Recht (Schauloch wegen Verschleiß?), auch wenn das vermutlich etwas mehr Zeit beim Kettenwechsel braucht.

    Bis bald

    Jörg aus Hamm

  • SixtyOne
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    • 25. April 2022 um 15:14
    • #8

    Kettenöler Cobrra NEMO 2

    Funktioniert nach dem simplen Prinzip Über-/Unterdruck. Läuft oder läuft nicht. Bedienung durch den Fahrer durch simples drehen.

    Vorm Winter oder bei Inkontinenz einfach den Behälter etwas nach links drehen (Unterdruck) und fertig. Inkontinenz kann bei hohen Umgebungstemperaturen entstehen da das verwendete Öl (empfohlen ist simples Getriebeöl) sich bei Wärme ausdehnt oder man die Maschine abstellt bevor der, durch drehen des Behälters nach rechts, entstandene Überdruck durch abfließen des Öles aus dem Behälter ausgeglichen ist.

    An zwei Versen gefahren und jetzt "Stilecht" einen China-Nachbau für der Voge 5000 DS.

    Hinweis: Beim Nachfüllen muss logischerweise der Behälter geöffnet werden. Dabei kann ungewollt Öl durch den Auslass am Kettenrad austreten. Entweder die Öffnung verschließen oder Läppchen drunter...

    „Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.“

    George Orwell (*25.Juni 1903; †21. Januar 1950)

  • Netsrac
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    • 25. April 2022 um 15:17
    • #9

    Moin,

    ich habe seit Jahren einen älteren (elektronikfreien) "Scotty" an meiner Triumph-Bonneville - und würde es immer wieder tun.

    Es gibt Leute, bei denen hält eine "geoilte" Kette 60 - 80 tkm, mit Spray habe ich sowas noch nie geschafft, da das enthaltene Lösungsmittel meist irgendwann die Dichtringe spröde werden lässt, Wasser dringt ein bzw. Fett fliegt raus. Sobald ich an der O-Ringkette Roststaub an den Laschen sehe, weiß ich, dass ich verloren habe - als ehemaliger SR-Vielfahrer nervte das schon.

    Dann hat man überall dieses klebrige Zeugs an Hinterrad, Schutzblech etc. kleben - beim Oiler ist das einfach nur Öl, das mit dem Lappen eben kurz abgewischt ist.

    Im Urlaub mache ich an der Kette rein gar nichts - und den Platz für die Spraydose kann ich anderweitig gut nutzen. Eine Füllung des Scotty hält mehrere tausend Kilometer, so dass ich die mitgenommene kleine Nachfüllflasche gar nicht benötige.

    Carsten

    Ein Leben ohne Guzzi ist möglich - aber sinnlos...

  • Mikael
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    • 25. April 2022 um 15:54
    • #10

    Habe bislang Erfahrungen mit Scottoiler (einfaches System), CLS 200 (Jahrgang ca. 2002, ohne Pumpe aber temperatursensitiv) und CLS Evo (mit Pumpe). Zwischen den Systemen sind klare Fortschritte sichtbar.

    Nach zwischenzeitlich 15 Jahren Kardan fühle ich mich mit offenlaufender Kette ins finstere Mittelalter zurückversetzt. Wo ist ein Hersteller, der einen leichten Alu- oder Karbon-Kettenkasten auf den Markt bringt? Solange muss es eben ein Oiler richten.

    Bin noch nicht ganz zufrieden, wähne mich aber auf einem guten Weg.

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

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