Hallo zusammen,
die Frage danach, warum es doof ist allein zu fahren, beschäftigt mich gerade ein wenig.
Hier im Forum wird ja viel nach Gesellschaft beim Fahren gesucht und im Moment habe ich mit einem Kollegen eine nette Diskussion darüber, was das Motorrad fahren ausmacht. Nach seinem Dafürhalten ist es die Ausfahrt in der Gruppe, denn alleine fahren ist doof.
Im Umkehrschluss war dieser Kollege in diesem Jahr noch nicht viel unterwegs. Zwar gehört er einer Clique an, aber irgendwie kommen die nicht wirklich von der Stelle. Mal passt es terminlich nicht, mal ist das Wetter schlecht, dann hat man technische Probleme oder die neuen Reifen sind noch nicht aufgezogen. Irgendwas ist immer und eigentlich könnte man sich ja auch weiteren Gruppenanschluss suchen oder sich auch hier anmelden!
Bei mir, als bekennender Alleinfahrer, sieht dies anders aus, es stehen schon knapp 4KKM auf der Uhr und ich genieße eben jede Minute meiner Freiheit und nutze auch fast jede Gelegenheit mit dem Motorrad unterwegs zu sein.
Sicherlich gab es auch in meinem Leben eine Zeit, in der man einer Clique angehörte und gemeinschaftlich unterwegs war, mit Mofa / Mokick, Fuchsschwanz und Kutte, aber irgendwann ist man da auch rausgewachsen!
Wie dem auch sei, warum man sein Fahrvergnügen davon abhängig macht, mit anderen unterwegs zu sein, ist mir ein Rätsel?
Warum ist alleine fahren doof?
Gruß
Siggi