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Gaffer? Antwort: Ein klares Nein!!!

  • Olly62
  • 8. Juli 2024 um 18:58
  • Olly62
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    • 8. Juli 2024 um 18:58
    • #1

    Ich möchte hier mal etwas positives schreiben, obwohl die Ursache natürlich nicht positiv war.

    Wir waren gestern mit 6 Leuten im Spessart unterwegs. Den zweiten hat es aus in einer Rechtskurve nach links rausgetragen. Aus welchen Grund auch immer. Ich war drei Bikes dahinter und als ich um die Kurve kam musste ich als erstes abbremsen. Dann sah ich meinen Kumpel mit Motorrad links halb unter der Leitplanke liegen. Das Wichtige vorab: Diagnose: Fuß gebrochen, genähte Platzwunde und Prellungen (gute Schutzkleidung sei Dank!). Schaden am Motorrad ist zweitrangig! Gute Besserung mein Freund!

    Aber der Grund für diesen Beitrag ist ein anderer: Alle - und ich meine wirklich alle, die am Unfallort vorbei kamen, haben zumindest gefragt, ob sie helfen können oder jemanden anrufen sollen. Von den anderen Motorradfahrern hätte ich es erwartet. Aber auch alle Auto-, LKW- und Wohnmobilfahrer, ob jung oder alt, weiblich oder männlich, dicker SUV oder alter Kadett > alle haben zumindest kurz gefragt. Und ich haben keinen gesehen, der das Smartphone rausgeholt hat, um zu filmen. Danke!

    Ich wollte das nur mal erwähnen, weil oft vom Gegenteil berichtet wird.

    Danke auch den Sanitätern und Notarzt aus Lohr am Main. Und natürlich auch der Polizei und dem Abschleppdienst.

  • Roadrunner72
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    • 8. Juli 2024 um 19:07
    • #2

    Jepp, positive Nachrichten fernab jeglicher Sensationsgeilheit sind wichtig. Sonst verliert man echt den Glauben an die Menschheit...

    Deinem Kumpel gute Besserung!

    meep meep

  • nockeskarre
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    • 9. Juli 2024 um 12:03
    • #3

    Mitunter ein schmaler Grad zwischen Aufmerksamkeit, Anteilnahme, Neugierde und Gafferei. Spätestens wenn Videos und Fotos gemacht werden, wird es ekelhaft.

    Schön, dass es glimpflich ausgegangen ist.

  • moppcab
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    • 9. Juli 2024 um 13:19
    • #4

    Mein Standpunkt weicht etwas davon ab. Ich weiß weniger von meinem Unfall als alle anderen, die am Unfallort waren. Auch nach 11 Jahren mit Dauerschäden und 2 Jahren beruflicher Zwangspause grüble ich und leide noch immer darunter, nicht genau zu wissen, was genau passiert ist.

    Mir ist klar, dass das nicht wirklich umzusetzen wäre, aber ich persönlich finde das Verteufeln vom Gaffen etwas überzogen. In der britischen Serie ER werden die Unfallopfer sogar mit vollem Namen gezeigt. Aber - und das ist wichtig - mit Respekt.

    Ich habe mehrere Jahre als Helfer vor Ort mehr erlebt als jeder Gaffer. Leider ist nicht jeder Passant vor Ort respektvoll im Umgang mit den Verletzten. Deshalb sollte das Gaffen verpönt bleiben. Schade, dass das nötig ist, aber es ist so.


    Gruß Michael

  • nockeskarre
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    • 10. Juli 2024 um 09:27
    • #5

    Sicher muss man die verschiedenen Arten von Zeugen unterscheiden. Am wertvollsten sind sicher die, die den Unfall in seiner Entstehung gesehen und ihn dann begleitet haben. Dann kommen die "Knallzeugen", die zwar nicht die Entstehung gesehen haben, aber durch den Aufprall, das Geräusch oder Sicht den Unfall nach dem Unfall beschreiben können. Drittens dann alle die, die vorbeikommen bis die Rettungskräfte eintreffen undviertens die, die vorbeikommen, wenn Rettungkräfte vor Ort sind.

    In der Gruppe 4 stecken wohl die meisten Gaffer, also Personen, die nichts zum Hergang berichten können und durch ihre Anwesenheit vielleicht sogar Rettung behindern .

    Aber jeder Hergang ist anders. Verallgemeinern lässt sich da nichts.

  • B.M.W
    Gast
    • 10. Juli 2024 um 10:42
    • #6

    Neugier an einem Unfallort ist solange gut und wichtig, solange darauf eine Handlung, wie Erste Hilfe oder Alarmierung von Rettungskräften, entsteht.

    Wer filmt oder fotografiert muss bestraft werden.

  • moppcab
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    • 10. Juli 2024 um 11:31
    • #7

    Meiner Meinung nach kommt es schon darauf an, was fotografiert oder gefilmt wird und was mit den Aufnahmen passiert. Ich habe z. B. mal mit meiner Dashcam zufällig einen Unfall aufgenommen. Die Aufnahmen habe ich den Beteiligten und der Polizei zur Verfügung gestellt. Daran kann ich nichts Verwerfliches erkennen.

    Wie oben schon geschrieben ist das Problem, dass nicht jeder filmende oder fotografierende Zeitgenosse gewisse Grenzen einhält. Das zwingt uns dazu, das Filmen und Fotografieren ganz zu verbieten. Das finde ich schade.

    Das ist im Grunde dasselbe wie bei den Streckensperrungen. Weil sich ein Teil der Mopedfahrer daneben benimmt müssen alle unter den Konsequenzen leiden. Die grundsätzlich schützenswerten Persönlichkeitsrechte werden in meinen Augen inzwischen zu streng ausgelegt:

    Dabei meine ich nicht die mit dem Urheberrecht begründeten Verbote z. B. den Eiffelturm bei Nacht oder das Atomium zu fotografieren, sondern früher wertvolle Fotos wie Klassenfotos. Solche Bilder sind mit dem Hinweis auf die DSGVO inzwischen verboten.

    Wie oben schon geschrieben bin ich der Meinung, dass das Verbot von Aufnahmen etwa an Unfallstellen zu weit geht. Bei Einhaltung gewisser Grenzen sollten solche Aufnahmen zulässig sein. Das Problem ist, dass wir alle wissen, dass die gebotenen Grenzen von vielen Zeitgenossen nicht eingehalten werden. Folglich muss es ein Film- und Fotoverbot geben. Das ist analog zu den Streckensperrungen zu sehen: Die Raser und dB-Eaterverlierer sind mit so etwas wie Verantwortung für ihr Handeln nicht zu beeindrucken.

    Am Ende bleiben - leider! - notwendige Verbote, die alle Menschen einschränken. Ob das Unfallstellen und verunfallte Fahrzeuge, nicht mehr mit dem Moped befahrbare Strecken oder nicht mehr erlaubte Klassenfotos betrifft ist ganz egal.


    Gruß Michael

  • nockeskarre
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    • 10. Juli 2024 um 13:02
    • #8

    Wie? Die Klassenfotos in stayfriends sind verboten?

  • moppcab
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    • 10. Juli 2024 um 13:40
    • #9

    Um so ein Bild öffentlich zu machen braucht man die Zustimmung aller auf dem Bild zu sehenden Personen. Ich bin kein Jurist und habe keine Ahnung, wie die rechtliche Lage bei Bildern aus der Zeit vor der DSGVO ist, aber neue Bilder sind unzulässig, wenn man nicht die Erlaubnis von allen abgelichteten Personen hat.

    Für neue Klassenfotos könnte man theoretisch die Erlaubnis aller Schüler/Eltern einholen, aber man kann ziemlich sicher sein, dass es einige wenige Eltern gibt, die ihre Zustimmung verweigern. Die Kinder dann von Klassenbildern auszuschließen ist auch keine echte Lösung, aber eine, von der man gelegentlich hört. Man hört aber auch von Schulen, die komplett auf diese Art von Bildern verzichten.

    An der Schule, an der meine Tochter unterrichtet gibt es eine pragmatische Lösung: Mit der Anmeldung des Kindes an der Schule wird eine pauschale Erlaubnis erteilt. Rechtlich vermutlich dünnes Eis, aber eine bessere Lösung als einzelnen Eltern die Möglichkeit zu geben, Klassenfotos und Fotos von Klassenfahrten und anderen Anlässen zu verhindern.


    Gruß Michael


    P.S.: Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung, ich bin kein Jurist!

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    • 10. Juli 2024 um 14:01
    • #10

    Sehr positiv, wenn auch der Anlass das nicht war. Gute Besserung an den Verunfallten.

    Den Eröffnungspost fand ich klasse. Dass jetzt wieder alles Punkt- und Kommgenau mit einem möglichen wer, wie, wo, wann und was zerpflückt werden muss, weniger.

    2024-10-09_18-16-46_1.jpg

    Silence! I block you!

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