Bei Gebrauchtangeboten wird immer wieder geworben mit "vollständiges Scheckheft" o.ä. Klar, daß bei Garantie- und Kulanzfällen das Scheckheft eine Rolle spielt, z.B. bei der LiMa-Problematik bei Honda. Heißt das aber, daß die Regelinspektionen bei der entsprechenden Markenwerkstatt gemacht sein müssen ? Es wird etwa eine Honda angeboten und im Scheckheft sind Durchsichten und Inspektionen z.B. von Suzuki-Werkstätten gemacht worden. Mag ja sein, daß die das genauso gut können, aber mir wäre irgendwie wohler wenn Honda bei Honda gewartet würde. Ja, ich weiß, viele Leute machen alles selber und sch.... auf die "Werkstattabzocke" usw.... :wacko: Darum geht es mir aber nicht. Was meint Ihr ? Gruß Thomas
"Scheckheftgepflegt" ???
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Ist doch kein Problem, hauptsächlich es wurde gemacht. Selbst bei Wartung in der Garantiezeit müßte man sie nicht zwingend beim Markenhändler machen. Laut Verbraucherrecht darf das auch sogar in freien Werkstätten während der Garantiezeit gemacht werden. Was es für eine Werkstatt ist ist egal, hauptsache man kann daruf vertrauen, daß das was auf der Rechnung steht auch gemacht wurde. Und diese Garantie hast Du auch nicht 100%tig wenn das Motorrad in der Markenwerkstatt gewartet wurde. Heutzutage wird doch kaum noch etwas am Motorrad gemacht. Einspritzung und Zündung sind wartungsfrei. Einzig die Ventile werden noch eingestellt. Wichtiger als das Wartungsheft wäre für mich der Eindruck des/der letzten Fahrer.
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461624 461624 Bin ich voll und ganz Deiner Meinung, oft wird aber das Scheckheft als Preisargument ge(miß-)braucht. Wenn man vom Händler kauft, kriegt man den letzten Fahrer meist nicht zu Gesicht. Gruß Thomas
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wenn jemand seine Honda mit 11500km bei z.B. Yamaha in Zahlung gibt, macht die Yamahawerkstatt die 12000er Inspektion bei der Honda und trägt es im Inspektionsnachweis ein. Sofern vorher auch alle nötigen " Stempel " im Inspektionsnachweis drin sind, ist die Honda dementsprechend scheckheftgepflegt. Bei Pkw`s können Vertragshändler sogar am PC nachschauen welche Arbeiten welche Vertragswerkstatt gemacht hat um unnötige Arbeiten zu vermeiden ( z.B. Bremsflüssigkeit und Motoröl oder nur Motoröl wechseln, ist ja nicht zwingend zur selben Zeit fällig). Das gib´s auch bei Yamaha.
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Bei dem Attribut "Scheckheftgepflegt" würde ich erwarten, dass alle Wartungsarbeiten bei der jeweiligen Markenwerkstatt erledigt worden sind. Das heißt natürlich noch lange nicht, dass die das besser machen als eine andere Werkstatt, sei sie nun markengebunden oder frei. 461624 Das seh ich auch so, es sei denn die Wartungsarbeiten wurden überhaupt nicht erledigt.
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Ist doch klar. Das Scheckheft lag die ganze Zeit gepflegt in der Ecke...
Naja im Ernst: Ich würde erwarten, dass die richtigen Wartungen alle zur richtigen Zeit gemacht wurden - unabhängig davon ob dies beim Vertragshändler oder bei ner freien Werkstatt passiert ist.
Als ich letzten Sommer mein aktuelles Moped gekauft habe wollten mir zwei Vertragshändler zwei jeweils offensichtliche Unfallmopeds als unfallfrei und top in Schuss verkaufen. Beim einen hat an etlichen Enden schon das Öl rausgesifft usw.... - Stempel von so einer Werkstatt sind wahrscheinlich die Tinte des Stempels nicht wert...
Würde mich folglich eher auf den Eindruck und ne Probefahrt vor Ort verlassen als auf irgendwelche Stempel im Heft... -
Hallo Thomas, mit dem "scheckheftgepflegt" ist das immer so eine Sache des Alters der Maschine. Klar, wenn ich ein Mopped max. 3 oder 4 jahre fahre, dann ist beim Verkauf das "Heftechen" beim Händler wichtig, ob das dann aber immer auch der Mrkenhändler gewesen sein muß, glaube ich persönlich nicht. Bei älteren Maschinen läßt der Heftchennacheis mit zunehmendem Alter ab, der Nachweis für s.g. gemachte Arbeiten / Wartungen oder Inspektionen kann ja auch durch z.B. Rechungen einer anderen Werkstatt erbracht werden. Habe auch mal eine Maschine von privat - einem Schrauber - gekauft, war kein Problem. Habe z.B. bei neuen Maschinen auch nach zwei Jahren - und ich fahre ja eigentlich viel - eine weitere Garantie gekauft, hat sich bei mit nie gelohnt. Ich z.B. habe für meine Yamaha oder auch der GS gar kein Scheckheft mehr, würde bei einem Verkauf m.E. auch nicht mehr bringen, denn obn eine Maschine gewartet und gepflegt wird kann man wie gesagt auch anders nachweisen und sich das Mopped beim Kauf genau ansehen, oder von einem ansehen lassen, der das kennt. Christoph B-)
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Hallo Thomas, mit den Scheckheft-Durchsichten beim Vertragshändler hat es mehr oder weniger nur einen wichtigeren Unterschied - ist Dein Problem ein Garantie- oder Kulanzfall? Garantiefälle werden rechtlich durch das Scheckheft und alle dort eingetragenen durchgeführten Wartungen abgedeckt - aber Kulanzfälle eben nicht. Und als z.B. meine Honda das von Dir angesprochene Lichtmaschinenproblem hatte, war das bei Honda zuerst nur für die Fireblade mit der gleichen Technik ein Garantiefall - für andere Typen (z.B. meine CBF) wurde nur umständlich auf Kulanz repariert! Hast Du dann 'fremde Stempel' im Scheckheft, lässt die Bereitschaft ganz stark nach, denn Kulanz ist keine rechtliche Verpflichtung zur kostenfreien Schadenbehebung. Gruß Udo B-)
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Scheckheft hin oder her - der persönliche Eindruck zählt für mich am meisten. Ein Scheckheft per se sagt noch nichts aus- was dazu gehört sind Rechnungen, die belegen, was gemacht wurde. Wer sein Moped regelmäßig in eine Fachwerkstatt bringt - und dabei ist es egal, ob Marken- oder freie Werkstatt - der belegt, daß er um den Zustand seines Motorrades besorgt ist und alles ernst nimmt. Frische Stempel sagen also nicht viel aus. Ich selbst kaufe primär bei meinem Haus& Hofschrauber. Grad vor 4 Wochen: Wollte eine Kawa beim ihm vom Hof. Als ich mit Geld kam sagte er: "Nimm lieber die Hayabusa - - wirst sehen - paßt gut zu Dir" Hab dann ohne weitere Fragen JA gesagt und bezahlt. Jetzt mit den Papieren sehe ich detaillierte Werkstattrechnungen zu jedem Scheckheftstempel - also alles perfekt. Bevor jetzt jemand sagt "Wie kann man nur so blauäugig ein Moped kaufen?!" ... Stephan bearbeitet meine Mopeds seit ca. 15 Jahren. Sein blankes "Wort" zählt. Klar gab es im www billigere Hayabusas - aber ob die wirklich billiger gewesen wären ... nach 12 oder 24 Monaten - das werden wir sehen. (ich glaube es nicht) Ich kann mit diesem Moped völlig unbeschwert in die Saison fahren. Reifen, Kette, Ritzel, usw. alles NEU Fazit: Scheckheft ist schön - aber nicht alles. Grüße aus Mainz, Axel
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Mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich bei dem Begriff "scheckheftgepflegt" erwarte, dass alle Services bei einem Händler dieser Marke stattgefunden haben sollte. Rechtlich mag dies anders aussehen, eines dürfte jedoch klar sein: Wartungen bei markenfremden Händlern mag eine Garantie nicht einschränken, jedoch mit ziemlicher Sicherhheit Kulanzansprüche erschweren bis verhindern.
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