Bitte bleibt zu Hause!

  • yep, gebe falo Recht.

    Natürlich kann man sich auf's Moped setzen und auch aufpassen...

    Der nächste geht zum Friseur.....

    Der Nächste in den Baumarkt (mit Kindern)....

    Usw. usw.

    Und in Hamburg sind die Parks brechend voll , eben im Radio gehört :thumbdown:

  • Ich gebe all denen Recht, die sagen, bleibt zu Hause.

    Ist voll in Ordnung!
    Ich unterstütze die, die noch fahren, sofern keine Ausgangsbeschränkung wie bei uns in Bayern in Kraft ist!
    Wohlgemerkt nicht um sich irgendwo zu treffen, sondern so wie joggen durch den Wald.

  • JoeBar: Mein Kommentar zu den Aussagen von Gasmann hat nicht nur, sondern auch, mit den Motorrad fahren zu tun. Es lässt sich ja wohl ganz klar erkennen das Gasmann sich auch nicht an eventuelle Ausgangsbeschränkungen halten will...?

    Für mich geht es um die Nachricht die bei mir ankommt: Ich mache was ich will, nehme kein Rücksicht auf irgendwen oder irgendwas weil das Recht haben wir uns 89 in Leipzig erstritten. Nix da, da wurde das eine System gegen ein anderes getauscht - mit allen Rechten und Pflichten!


    Hier geht's darum das wir uns in die Gesellschaft einbringen. Der eine durch Verzicht damit's nicht noch schlimmer wird und der andere (Gesundheitswesen, Not- und Rettungsdienste, Logistiker, Lebensmittelbranche usw.) durch höheren Einsatz. Frag mal die gestresste Verkäuferin was die von so einem "Hoppla, jetz komm ich erstmal Verhalten" denkt.


    Ich sach schon mal Danke an alle Egomanen für eventuelle Bundesweite Ausgangsbeschränkungen.

    Selbst die teuerste Uhr hat nicht mehr als sechzig Minuten.

    (Jiddisches Sprichwort)

  • Genau weil es Leute gibt, die partu nicht auf irgendwelche Freiheiten verzichten wollen und es nicht einsehen das es auf jeden Einzelnen an kommt, werden die Einschränkungen per Anordnung immer schärfer. Wenn von 100 Leuten sich 99 genau an die Hygienemaßnahmen halten und einer nicht, ist das was die 99 gemacht haben für die Katz. Schaut euch einfach in der Welt um und vergleicht die verschiedenen Vorgehensweisen. Danach weiß jeder der halbwegs den Gebrauch des eigenen Gehirn's und der eigenen Urteilskaft nicht verlernt hat,was richtig ist. Es wird keiner sterben wenn man mal 3 Wochen zu Hause bleibt. Überlegt mal ... man kann mit faul auf der Coutsch liegen, Leben retten. Versaut so eine Chance nicht.

  • zu Ersterem: Wenns nötig ist, gerne... :-)

    Ist nicht nötig, trotzdem danke! Ich hatte schon erwähnt, dass ich auch zuhause bleibe.


    Wenn du aber anderen unterstellst, dass sie sich als Outlaw gebärden, dann braucht es doch wenigstens ein Gesetz, das sie ignorieren könnten. Nicht Deiner Meinung zu sein, macht noch niemanden zum Outlaw.

    Fishing vor compliments habe ich hier nicht betrieben. Das kannst du besser.

  • Habe mir gerade die aktuellen Zahlen vom ecdc heruntergeladen und Deutschland gesichtet.

    Die Entwicklung der Neuerkrankten in Deutschland ist beeindruckend und besorgniserregend. Ich erkläre:


    Aktuell sind 21463 Erkrankte gemeldet (22.03.2020). Der erste Patient wurde am 28.01.2020 erfasst.


    In der ersten Woche nach dem ersten Patienten wurden insgesamt 8 weitere Erkrankte gefunden.


    Drei Wochen später, am 27.02.2020, war die Situation dann so, dass kalendertäglich eine mindestens zweistellige Zahl von Neuerkrankten gemeldet wurde.


    Etwa eine Woche später, 05.03.2020 war die Zahl der Neuerkrankten mindestens dreistellig.


    Wiederum eine Woche später am 16.03.2020, wurde sie vierstellig.


    Rein statistisch müssten wir nach dieser einfach erkennbaren Regel heute (22.03.2020) oder morgen ein fünfstellige Zahl erreichen.


    Es gab Maßnahmen: Aufruf zur Vermeidung unnötiger Kontakte – was in weiten Teilen der Bevölkerung zwar nur langsam adaptiert, aber insgesamt mit beeindruckender Gelassenheit umgesetzt wurde. Hamsterkäufe und teilweise erhöhte Aktivität ist zu beobachten. Trotz und Abwehr („muss mir ja nichts verbieten lassen“) mit Störaktivität ist vorhanden, aber auf erfreulich niedrigem Niveau. Scheuen wir mal, ob das reicht.


    Als Erfolg der Maßnahme könnte man werten, dass wir derzeit (22.03.2020) bei einer Neuerkrankung von etwa 3-5-Tausend täglichen Fällen stehen und nicht bei für Wochenablauf zu befürchtenden 8-10-Tausend und kurz vor dem Sprung in fünfstellige Zuwachsraten. Der Geschwindigkeitszuwachs scheint auf die Hälfte reduziert zu sein. Ein Erfolg? Nicht wirklich, da die Zahlen weiterhin und nicht unerheblich steigen.


    Wer jetzt glaubt, wir könnten die „Zügel wieder lockern“ der unterschätzt, dass wir uns trotz spürbarer Reduzierung der Beschleunigung noch immer schneller werden – wir haben den Zuwachs noch immer vervierfacht. Wir haben also nicht gebremst, sondern nur weniger Gas gegeben!


    Angenommen wir halten diese Beschelunigung bei, indem wir die Maßnahmen so belassen, wie sie sind. Dann würden wir in etwa einer Woche täglich 16000 Neuerkrankungen feststellen, in zwei Wochen 64000, in drei Wochen 256000, in vier Wochen 1024000 … eine Million,kalendertäglich! Wir bräuchten für vermutlich um 5% der Erkrankten (50000 tägliche Neuzugänge auf Intensiv!) Intensivversorgung mit Beatmung. Das ist nicht zu schaffen.


    Wer 20 Menschen kennt, wird einen davon verlieren, wer 40 Menschen kennt, wird zwei verlieren. Es kann nun jeder ausrechnen, wie groß seine Familie und sein Bekanntenkreis ist und ob er mit seinen Mitmenschen gemeinsam und mit Bedacht daran arbeiten möchte, dass wir die Ausbreitungsgeschwindigkeit nicht weiter erhöhen.


    Es mag wohl so sein, dass jeder 5 Leute kennt, auf die er verzichten könnte, aber rein statistisch sterben von denen nur soviele, wie von denen, die man gerne behalten will. Ist in Zeiten der political correctnes die Frage erlaubt, was man dann mit denen anfängt, die einem fast egal sind?

  • So...Goeul war`s.

    Was wir vor allem in den 30 Jahren gelernt haben ist nicht jede Gülle die da von OBEN auf uns herabrieselt völig unterwürfig und unwiedersprochen hinzunehmen. Eingesperrt waren wir lange genug.


    falo : leb noch , nicht abgestiegen...was ist daran egoistisch , gämäßigt,wie gesagt, für sich alleine eine Runde zu drehen? Maximal kann ich mir den Helm von innen zurotzen. Und das Argument mopettfahren ist gefährlich zieht nicht. Wenn man Schiss hat, sollte man es ganz lassen.

    Die einen fühlen sich in ihrer Wohnung wohl, wiederum andere zünden bei dem schönen Wetter die Mopetten. Jeder wie er`s brauch und möchte. Es bleibt jedem selbst überlassen ob er sich an völlig unsinnige "Regeln" profilierungssüchtiger Wichtigtuer hält. Was bitteschön hat Motorradfahren mit Ansteckungsgefahr zu tun.

    Wenn das so kommt , das deutschlandweit keine generelle Ausgangsperre verhängt wird sondern, ein striktes Kontaktverbot, finde ich das total in Ordnung und mit Augenmaß entschieden. Hätte ich uns lieben Mutti garnicht zugetraut. Hat wahrscheinlich was gutes das die aus der DDR kommt. 67% sind für ne generelle Ausgangsperre...oh man wie krank ist das denn.

    Hat man ein profilerungssüchtiges Würstchen als MP, was nun den Harten raushängt, hat man leider Pech gehabt.


    @jalo fishing of Complements , was`n das für ne Grütze...was hab ich davon ??? Du hast Deine Meinung ( akzeptier ich )

    ich hab meine.

  • Im GS-Forum ging's die letzten Stunden auch um dieses Thema. Ich erlaube mir mal, 2 meiner Zuschriften zu kopieren - wohl wissend, dass hier das Eskalationsniveau - positiv gemeint - noch etwas niedriger ist:


    Was habe ich bisher hier gelernt:

    1. Einige nutzen die Gelegenheit, um ihre eh vorhandene Meinung zu bestätigen - Antikapitalismus, staatliche Willkür... Statt dessen wäre es nicht ungeschickt, einer komplett neuen Lage mit Realitätssinn, Solidarität, unter Nutzung aller Ressourcen und mit der Frage, was kann ich persönlich beitragen, zu begegnen.

    2. Selbst bei nichtigen Themen (fahre ich Motorrad oder nicht) wird oft die grosse Keule geschwungen - mea culpa, auch ich selbst war am Anfang ein wenig auf diesem Pfad.

    3. Persönliche Anfeindungen sind bei einigen ein beliebtes Mittel, manchmal auch nur die Suche nach dem Schuldigen. Im Zweifel ist das immer der andere oder die Politik oder die Wirtschaft.

    4. Ach ja - und immer mal wieder: was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer "normalen" Grippe und Covid 19:

    - Covid 19 ist viel ansteckender (ca. 80 % der Virusmoleküle sind zwar identisch, aber der Rest machts)

    - Covid 19 ist deutlich letaler als eine Grippe - wenn auch vorwiegend bei älteren Leuten mit Vorerkrankungen, verstärkt durch Rauchen.

    5. Ein wenig Mittelstufenmathematik schadet nicht, bei der Unterscheidung zwischen linear und exponentiell - wobei bekanntlich linear auch stark und schwach sein kann und exponentiell abhängig vom Exponenten auch verschieden ausgeprägt sein kann. Es gibt vorhandene Fälle, es gibt Zeitverzögerung durch Inkubation und es gibt Dunkelziffer durch nicht erkannte Fälle. Dann gibt es die von der Zahl der Kontakte abhängige Ansteckungswahrscheinlichkeit. Dann die nötige medizinische Versorgung und zum Schluss kommt die Letalität. Aber ja vorwiegend für die Älteren mit Vorerkrankung oder die Raucher. Und da haben wir Glück, dass wir nicht dazu gehören.

    6. Die Fakten zur Kenntnis nehmen heisst: es gibt im Verlauf der Krankheit Unterschiede zwischen den Regionen weltweit und es gibt Gemeinsamkeiten. Die Virologen und die Epidemiologen sagen alle etwas Ähnliches aber nicht genau das Gleiche. Auf der Basis der Daten und der Fachmeinungen gibt es nach dem best-practice-Verfahren plausible Handlungsempfehlungen - die im Nachhinein sogar noch Verbesserungspotenzial zeigen. Und da sind unsere Verantwortlichen im Rahmen ihrer Möglichkeiten schon recht gut unterwegs (bei allen früheren Versäumnissen). Leider, leider, aber das kennen wir alle - vieles was getan und angeordnet wird, hätte man bereits vorher machen können. Aber selbst das ist normal. Und jetzt brauchen wir nur noch mitzumachen. Oder wir haben einen besseren durchsetzungsfähigen Vorschlag.

    Allen ein schönes Wochenende - wir haben jetzt Zeit nachzudenken ...



    Also angenommen, du fährst im Gramschatzer Wald oder in der Eifel oder in der Lombardei oder in Andalusien spazieren, deine Karre fällt um und du verstauchst dir den Fuss und möchtest ins Krankenhaus weil Sonntag ist. Und die unterausgelasteten Mitarbeiter im Krankenhaus freuen sich, dass sie endlich mal was zu tun kriegen. Und auch hier hilft die Statistik: das passiert nicht einem sondern in Deutschland ca. 36 Motorradfahrern pro Tag, die so schwer verletzt sind, dass sie ins Krankenhaus müssen. Und um die 36 geht es. Die müssen und können wir derzeit "einsparen". Und die nehmen überflüssigerweise die Kapazität weg, die die Krankenhäuser benötigen, um sich vorzubereiten oder in den o.g. Gegenden kommt es ja heute bereits zur angesprochenen Triage. Also in dieser Zeit, wo viele Menschen grosse Opfer bringen, ist unser kleines Opfer mehr als angebracht.



    Hinzu kommt, dass in diesen Fällen die Zahl der Kontakte deutlich erhöht wird (übrigens der Grund warum jeder Buchladen und jede Kneipe zu ist) - aber das ist ja wieder Statistik...


    Allen noch einen schönen Sonntag!

  • Was wir vor allem in den 30 Jahren gelernt haben ist nicht jede Gülle die da von OBEN auf uns herabrieselt völig unterwürfig und unwiedersprochen hinzunehmen. Eingesperrt waren wir lange genug.


    falo : leb noch , nicht abgestiegen...was ist daran egoistisch , gämäßigt,wie gesagt, für sich alleine eine Runde zu drehen? Maximal kann ich mir den Helm von innen zurotzen. Und das Argument mopettfahren ist gefährlich zieht nicht. Wenn man Schiss hat, sollte man es ganz lassen.

    Die einen fühlen sich in ihrer Wohnung wohl, wiederum andere zünden bei dem schönen Wetter die Mopetten. Jeder wie er`s brauch und möchte. Es bleibt jedem selbst überlassen ob er sich an völlig unsinnige "Regeln" profilierungssüchtiger Wichtigtuer hält. Was bitteschön hat Motorradfahren mit Ansteckungsgefahr zu tun.

    Ich kann mich dem Aufruf von falo nur uneingeschränkt anschließen. Gut - bei mir in Bayern ist es inzwischen ja tatsächlich seit gestern verboten, "sinnlos" z.B. mit dem Moped in der Gegend herum zu fahren und spätestens jetzt müsste es ja auch für ganz Deutschland so kommen, siehe https://www.tagesschau.de/inla…rbot-coronavirus-101.html (Nachtrag: es wird zwar von noch möglichen Wegen gesprochen, aber scheinbar ist es ganz so explizit geregelt - wäre aber glaube ich vernünftiger gewesen...)

    Wie man sieht, genügt es nicht, sich auf gesunden Menschenverstand zu verlassen.


    Motorradfahren mit "im Kreis der Familie spazierengehen" oder "joggen gehen" gleichzusetzen hinkt ja extrem.

    Und zu begründen, weil man eine Vergangenheit in der DDR hat, müsse man auf Regeln nur noch hören, wenn sie einem selbst taugen, ist einfach nur idiotisch und zutiefst egoistisch. Da fällt mir echt nicht mehr viel ein... Eben nicht wie's jeder braucht und möchte, sondern so wie wir es alle brauchen. Etwas Solidarität sollte doch erwartbar sein.

  • Ich schließe mich dem Aufruf von falo ausdrücklich nicht an !

    Welche Beründung gibt es das nun ausgerechnet am motorradfahren festzumachen?

    Da ich bösartig "Grün " angehaucht bin, ( Tofu ist mein zweiter Name, wähle immer artig Grün, habe Flüchtlinge lieb, und ein Bild von Greta auf dem Klo) fahre ich fast jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit . Ist das jetzt auch " unsolidarisch" ...es könnte mich ja einer umnieten. Radeln also auch egoistisch??? Was ist wenn man von der Mutti fällt??? Was ist mit den Leuten die als Fortbewegungsmittel nur eine Mopette haben (soll es ja auch noch geben ) ? Unsolidarisch?

    Für die Moralapostel und Gutmenschen wäre es besser sie würden sich in Plastikfolie einschweißen lassen, da ist die Ansteckungsgefahr gleich null!

  • Zumindest im Saarland darf laut Landesregierung weiter Motorrad gefahren werden.
    Für Bayern habe ich eine Anfrage gestellt.

    Keine Fotobeschreibung verfügbar.

  • @Gasman es geht nicht um Dich als Einzelner, was Du Dir zumutest und welchen Gefahren oder Risiken Du Dich aussetzt, es geht um die Gefahren, die Du damit für andere in Kauf nimmst. "Gutmenschen"-Gelaber ist da auch fehl am Platz, das grundsätzlich beleidigend gemeinte Wort hat hiermit einfach nichts zu tun und hat in so einer Diskusion hier auch nichts verloren.

    Es geht nicht darum, es explizit am Motorrad festzumachen, sondern auch daran. Davon, dass notwendige Fahrten mit dem Motorrad zurückgelegt werden, sprachen weder wir noch Du, es ging hier um das "ich setz mich auf die Maschine, weil ich es eben gerade für mich brauche" und ich ergänze mal "egal, ob ich dann vielleicht bei einem Unfall, auch wenn ich nicht Schuld bin, Kapazitäten binde und gerade zur jetzigen Zeit negative Auswirkungen auf die Gesellschaft verursache". In der weitergedachten Folge ist das Verhalten in meinen Augen eben unsolidarisch.


    Aber egal, das ist eben ein polarisierendes Thema und auch wenn eine "rebellische" Minderheit weiter meint einfach so weiter machen zu müssen hoffe ich, dass das durch die Vernünftigen genug ausgeglichen wird und insgesamt im Land dann funktioniert. Wir werden sehen...

  • Zumindest im Saarland darf laut Landesregierung weiter Motorrad gefahren werden.
    Für Bayern habe ich eine Anfrage gestellt.

    Naja, das Saarland fällt jetzt Deutschlandweit auch nicht so ins Gewicht ;-) (Spaß beiseite, ja, mag offiziell so geregelt sein, aber ich denke vernünftiger ist es dennoch, anders zu handeln und Spaßfahrten außen vor zu halten).


    Für Bayern habe ich zumidnest bei der örtlichen Polizei im Social Media Profil Aussagen gelesen, dass das Spaßfahren mit dem Motorrad nicht geduldet wird (außer einziges Verkehrsmittel es wird ein Weg zurückgelegt, der auch mit dem Auto zurückgelegt werden dürfte).


    Und egal ob jetzt überall rechtlich so festgelegt oder nur eine Empfehlung: Mit etwas Verstand sollten wir uns einfach daran halten...

  • Ich habe kein Problem mich an Regeln und Verbote zu halten, aber dies sollte auch klar definiert sein. Spaßfahrten sind ein relativer Begriff. Auch in Bayern ist es gestattet zu einem Waldparkplatz zu fahren um von dort aus zu joggen.

  • Ich habe kein Problem mich an Regeln und Verbote zu halten, aber dies sollte auch klar definiert sein. Spaßfahrten sind ein relativer Begriff. Auch in Bayern ist es gestattet zu einem Waldparkplatz zu fahren um von dort aus zu joggen.

    Mit einem Gefährt zum Parkplatz zum Joggen zu fahren ist eben etwas anderes, als zum Spaß hunderte Kilometer durch die Gegend zu fahren. Wer mit dem Motorrad zum Parkplatz zum Joggen fährt, dem sei es natürlich gegönnt ;-)

  • @Gasman es geht nicht um Dich als Einzelner, was Du Dir zumutest und welchen Gefahren oder Risiken Du Dich aussetzt, es geht um die Gefahren, die Du damit für andere in Kauf nimmst. "Gutmenschen"-Gelaber ist da auch fehl am Platz, das grundsätzlich beleidigend gemeinte Wort hat hiermit einfach nichts zu tun und hat in so einer Diskusion hier auch nichts verloren.

    Es geht nicht darum, es explizit am Motorrad festzumachen, sondern auch daran. Davon, dass notwendige Fahrten mit dem Motorrad zurückgelegt werden, sprachen weder wir noch Du, es ging hier um das "ich setz mich auf die Maschine, weil ich es eben gerade für mich brauche" und ich ergänze mal "egal, ob ich dann vielleicht bei einem Unfall, auch wenn ich nicht Schuld bin, Kapazitäten binde und gerade zur jetzigen Zeit negative Auswirkungen auf die Gesellschaft verursache". In der weitergedachten Folge ist das Verhalten in meinen Augen eben unsolidarisch.


    Aber egal, das ist eben ein polarisierendes Thema und auch wenn eine "rebellische" Minderheit weiter meint einfach so weiter machen zu müssen hoffe ich, dass das durch die Vernünftigen genug ausgeglichen wird und insgesamt im Land dann funktioniert. Wir werden sehen...

    Mir erschließt sich immer noch nicht, weshalb es einen Unterschied darstellen soll, ob ich nu mit der Karre auf Arbeit ( und die Wege auf Baustelle werden in Zukunft seeeeeeeeeehr lang ) fahre oder mal ne Feierabendrunde drehe? Ist für mich eine sinnentleerte unütze Regelung und einschränkung der Freiheitsrechte, da das Risiko abzufliegen und Kapatzitäten zu binden , in beiden Fällen gleich ist. Da brauch man hier keinen weinerlichen Aufruf zwecks Fishing Compliments ( wer`s nötig hat ) das finde ich darf jeder Selbst entscheiden welchem Risiko er sich aussetzt. Das hat mit der jetzigen Situation zwecks Ansteckung nichts zu tun. Heute sehr vielen Rennradlern auf der Piste begegnet...binden auch Kapatzitätan im Fall eines Unfalls ...wo fängt man an wo hört man auf...

    Ich, als überaus vernünftiger ( vernünftig... wenn es das Wort nicht gäbe müsste es für mich erfunden werden) Zeitgenosse, finde die Regelungen Betreffs Kontaktvermeidung absoulut richtig und zielführend.

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