Gixxman wurde verurteilt (Ein Idiot weniger)

  • Respekt an euch Mädels.

    Wenn jemand so dumm ist, dann verliert man doch keine Worte darüber. Bei den meisten spricht doch nur der Pure Neid heraus. Nur leider kann man Neid nicht beweisen. Das was ich getan habe ist eigentlich nicht der Rede Wert. Da es aber die Medien und Polizei so aufgeputscht haben ist Gixxman in aller Munde. Viele fahren so Motorrad aber filmen es nur nicht. Ich will jetzt hiermit auch nicht sagen das es ok war, was ich gemacht habe. Ich hatte nur die Eier dazu. Wenn ihr die Eier hättet dann hättet ihr es auch gemacht. Ich habe aus meinen Fehlern gelernt, die 4000€ ja gut, richtige Werbung wäre teurer gewesen. Im Gerichtssaal habe ich meinen Fehler zugegeben und mich dafür entschuldigt. Ein Mann steht zu seinen Fehlern. Beweisen muss ich auch niemanden mehr was, 230 km/h auf dem Hinterrad sollen erst mal welche nachmachen. Wenn ich wieder auf dem Bike sitze und ihr mich auf der Straße sieht werdet ihr kommen und mich anquatschen, ich werde euch freundlich begrüßen mich mit euch über Motorrad austauschen und dann werdet ihr merken was für ein Typ Mensch ich wirklich bin. Ich wollte mit den Aktionen nie jemanden Schaden, oder irgendwie was Böses, ich hatte Spaß dabei. So wie sich andere selbstverständlich ihr Unterhose anziehen, so fahre ich Wheelie, im stehen, mit einer Hand oder auf über 200 km/h. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe noch nie gehört das ein Motorradfahrer auf der Straße jemand anderen geschädigt oder gar verletzt hätte außer sich selbst.

    In diesem Sinne fahrt vorsichtig und denkt immer an die Fehler der anderen Verkehrsteilnehmer.

  • Lieber Gixxman,


    mach dir mal keinen Kopp über alle Gutmenschen = "guten Motoradfahrer", die dich hier verrissen haben. Jeder, der schneller ist als man man selbst, ist ohnehin ein Raser. Und jeder, der auf'm Hinterrad fahren kann, ist ein Asozialer. Ganz ehrlich: ich wär auch gern asozial, allein, ich weiß nicht wie es geht, auf'm Hinterrad zu fahren.... 8o


    Vielleicht sehen wir uns mal auf der Straße oder der Renne, dann haben wir bestimmt Spaß zusammen. :thumbup:

    Etwas Grünes braucht der Mensch!

    Orientierung ist, wenn man trotzdem ankommt...

  • Wow. Ein ganzer Kerl dank Chappi. Und nein, ich habe Dich hier nicht verrissen. Es war mir, wie so vieles hier, einfach wurscht. Aber dieser unsinnige Erklärungsversuch sagt so einiges über Dich aus. Hast es getan, dazu gestanden und gut. Akzeptiert. Aber jetzt zwischen den Zeilen auch noch die Heldennummer einzubauen.... :thumbdown:

    Verwirrt mich nicht! 😤

  • Nur mal so, warum unternimmt man solche Aktivitäten nicht auf Strecken wie z. B. Nürburgring,... diese Strecken sind genial, man hat Geraden, Kurven, Bodenwellen,Steigungs und Gefällstrecken,Steilkurven ,Fahrzeuge die man überholen könnte und jede Menge Zaungäste die jubeln....,

  • JM2C:


    Was ist an der Definition "asozial" für ein solches Verhalten falsch?

    „Asozial“ bezeichnet an sich ein von der anerkannten gesellschaftlichen Norm abweichendes Verhalten: Ein Individuum oder eine Gruppe verstößt durch die eigenen Handlungen gegen geltende gesellschaftliche Normen und gegen Interessen anderer Mitglieder der Gesellschaft.

    Quelle: Asozialität – Wikipedia


    Fährt man also 200 einhändig auf dem Hinterrad im öffentlichen Straßenverkehr ist das asozial da es erwiesener Maßen (durch öffentliche Meinungsäußerungen) nicht im Interesse der Gesellschaft ist, das ein (wenn auch mutiges) Mitglied der Gesellschaft andere im Straßenverkehr durch sein Verhalten bewusst, mit Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit gefährdet.


    Jedem der es kann und es dort tut wo er nicht andere in diesem Falle arglose Verkehrsteilnehmer gefährdet ist mein Respekt gewiss.


    Anderes Beispiel; Nehme ich an Rennen teil, muss ich damit rechnen durch Fahrfehler, technische Defekte o. ä. durch Dritte von der Bahn geschossen zu werden.


    Ja, kann mir Straßenverkehr auch passieren - die Chance das es passiert ist aber durch das Reglement (StVo), wenn sich alle daran halten, ziemlich ausgeschlossen.


    Will sagen: Wenn ich mein egozentrisches Geltungsbedürfnis, gepaart mit Mut und der vermeintlichen Fähigkeit ein Motorrad auch in hochriskanten Situationen kontrollieren zu können ausleben möchte, sollte ich es dort tun wo nach einer möglich missglückten Aktion nur die eigenen Eier am Zaun oder der Leitplanke hängen.

    Selbst die teuerste Uhr hat nicht mehr als sechzig Minuten.

    (Jiddisches Sprichwort)

  • Nur mal so, warum unternimmt man solche Aktivitäten nicht auf Strecken wie z. B. Nürburgring,... diese Strecken sind genial, man hat Geraden, Kurven, Bodenwellen,Steigungs und Gefällstrecken,Steilkurven ,Fahrzeuge die man überholen könnte und jede Menge Zaungäste die jubeln....,

    ich finde es immer immer erstaunlich wie als erste die renne ins spiel gebracht wird sobald es um "raserei" ect. geht. ich glaube kaum das es sinn macht auf dem weg nach irgend wo hin einen Umweg über die Rennstrecke zu machen. Nicht jeder der flott/zügig/sportliche unterwegs ist will eine jubelnde kreischende menge in applauskurven haben. Diese jubelnde Klientel fährt in 10 jahren sjv oder pamersbomer und liebäugelt mit einer gs


    In Meinem falle währen das 500km umweg, Um einmal etwas "spass" zuhaben, macht das sinn? aber jeder der gerne etwas sportlich unterwegs ist Hat seien Haustrecke. Im übrigen alle die sich in meinem bekanten Dunstkreis befinden legen sich da regelmäßig ab Knochenbrüche hier Prellungen da.


    Ich habe da auch nicht das Verständnis dafür das man mit 200 Kmh auf dem Hinterrad durch die Gegend braust. Aber genau so fehlt mir das verständinss von Dosengfahrern die permanet auf der linken bzw mittleren spur unterwegs sind irgend wann platzt einem die Gashand und mann überholt links. Genau so fehlt mir das Verständnis von Gs die in kurven parken oder die was von der "gegend" sehn wollen wenn man noch 400 km vor sich hat. Es ist schon ein unterschied ob mann mal zum nächsten Bikertreff schaukelt oder größere strecken überbrückt. Es hat auch etwas mit der Routine eins fahres zu tun.


    Ich bin hier in meiner Region als Tourguide aktiv, die schlechtesten Fahrer sind nicht die die flott oder zügig fahren sondern die die langsam und unsicher unterwegs sind weil ihnen die Routine fehlt.


    Mein Fazit er hat scheiße gebaut und muss sein Kopf da hinhalten, und scheinbar tut er das auch. Aber er hat offensichtlich kein Unfall gebaut oder verursacht. Wie so mancher Lenker einer Dose der wegen Unaufmerksamkeit einen von uns beim abbiegen abgeräumt hat der stvo mäßig unterwegs war.


    p.s. ich fahre durchschnittlich 30 000 km pro Saison und nicht nur in meiner Region, und alles ohne technische Helferlein.

  • Nur mal so, warum unternimmt man solche Aktivitäten nicht auf Strecken wie z. B. Nürburgring,... diese Strecken sind genial, man hat Geraden, Kurven, Bodenwellen,Steigungs und Gefällstrecken,Steilkurven ,Fahrzeuge die man überholen könnte und jede Menge Zaungäste die jubeln....,

    Weil er da seine 15 Minuten Ruhm nicht bekommt. Es sei denn er würde extrem spektakukär abfliegen und irgendjemand postet es auf einer Medienplattform. Steht doch oben mehr oder weniger. Die Aufmerksamkeit scheint ihm enorm wichtig. Da wird alles andere nebensächlich.

    Verwirrt mich nicht! 😤

  • p.s. ich fahre durchschnittlich 30 000 km pro Saison und nicht nur in meiner Region, und alles ohne technische Helferlein.

    Und ich finde es erstaunlich, dass solche "Eigenerfahrungen" irgend einen Mist die andere verzapft haben erklären, beschönigen oder relativieren sollen. Oida!

    Verwirrt mich nicht! 😤

  • Nur mal so, warum unternimmt man solche Aktivitäten nicht auf Strecken wie z. B. Nürburgring,...

    Ich denke mal, weil er da unter Beobachtung steht und sehr schnell seine auffällige Fahrt dort beendet wäre. Auf der Rennstrecke wirst du mehr beobachtet als im öffentlichen Strassenverkehr und man hat diejenigen mit auffälliger Fahrweise, die gegen grundlegende Rennstreckenregeln für ein faires Miteinander verstoßen, sehr schnell bei den "dicken Eiern" gepackt und von der Strecke verbannt.

    Selbst wenn die Zaungäste jubeln und das spektakulär finden - Rennstrecken-Veranstalter für Privatfahrten sehen so ein Verhalten mit Sicherheit gar nicht gern.

  • So. Ich glaub es ist geklärt. Manches von uns Spielkindern findet Manöver rücksichtslos und asozial, die wir selbst nicht auf der Pfanne haben (löbliche Ausnahme mal wieder unsere susi, die dem Vernehmen nach nix kann, aber gerne wollen würde ;-)).


    Da ich ja selbst das Risiko auf zwei Rädern spazierenfahre und nicht immer 100%ig regelkonform unterwegs bin, ist es heikel, Übertretungen anderer zu bewerten... manchmal scheint mir aber schon, dass einige der Helden sich noch nicht hinreichend weh getan haben und das Glück bislang auf ihrer Seite war. Wenn's dann irgendwannmal schief geht, wünsche ich denen einen glimpflichen Ausgang und vielleicht werden dann die spektakulären Heldenmanöver etwas weniger... und wenn vorher der Aufsichts- und Ordnungsbeamte zuschlägt, dann ist es eben ein ganz normaler, ggf. kostenpflichtiger Verwaltungsakt. mit sicherlich weniger Lehrpotential als ein mißratender Stunt.


    Mir sind übrigens in meiner direkten Umgebung die Leute mit Fahrzeugbeherrschung und brauchbarer Umweltwahrnehmung angenehmer (selbst wenn die "verbotene" Dinge tun), als solche, die sich streng an Regeln und Schilder halten, egal was um sie herum gerade passiert. Hab genug "regelkonform" umgemähte Radfahrer gesehen und habe selbst im Krad-Alltag genug zu tun mit den schildergläubigen Dosenträumern... oder mit hochgerüsteten Kradlern mit Weltmeisterbike und Blickführungsdefizit.


    Wer Grenzen übertritt, muss damit klar kommen, wenn er dabei erwischt wird. Das scheint immerhin gegeben. Aber das Dicke-Eier-Gesabbel... Alter! Nein, ich bin nicht neidisch, dass ich was nicht kann, was mich 4000€ kostet, wenn mich einer dabei erwischt.. und wenn ich's könnte, tät ich vermutlich nicht über die Eiergröße diskutieren...auch wenn es augenscheinlich sehr wichtig ist, die Dicksten zu haben. Von Pavianen weiß man das ja auch... aber das ist ja eine ganz andere Geschichte.

    Wenn man noch nicht angekommen ist, ist man noch unterwegs.

  • Wie kommt denn jetzt der Gixxman hier rein ?

    Sachen gibt’s …… tststs ……

    Aber Recht hat er, daß mit dem Neid.

    Wer kann, der kann.

    Wer nicht kann, macht’s schlecht.

    Da sag ich mal

    Herzlich Willkommen hier im betreuten Moped-fahren.


    P.S.: GhostRider mit seiner Hayabusa ist auch sehr ansehnlich ….. 😁😁😁😁

  • Wenn ich den eingangs von Bernhard geposteten Link wieder öffne und den Zeitungsartikel erneut lese, und solchen Artikeln glaube ich immer nur die Hälfte, und da steht:


    "...mit über 300 km/h auf der A8 unterwegs. Auch dort überholte er mehrere Fahrzeuge, die auf der linken Spur unterwegs waren"


    gehen mir beim Statement #42 von Gixxmann bei beinahe jedem seiner Sätze die Nackenhaare hoch.


    Ich zähle mich zwar nicht zu "Mädels", fühle mich aber dennoch angesprochen. Eigentlich sollte man auf so eine pubertäre Angeberei gar nicht reagieren, aber von einem "40-jährigen" ???


    Es hat nichts mit Mann-sein zu tun oder Eier zu haben, wenn man seine besonderen fahrerischen Qualitäten in der Weise ausübt.


    Mit weit über 200 Kmh schlägt jedes Motorrad wie eine Bombe in ein Auto ein. Das war verantwortungslos gegenüber sich selbst, anderen Verkehrsteilnehmern und vor allem gegenüber möglicherweise vorhandenen Angehörigen.



    sollte es oben nicht stehen, ich grüße immer herzlich.

  • Wer kann, der kann.

    Jau, ... es ist erstaunlich, WAS man alles kann,

    WENN man es kann ... ;)


    Ansonsten gilt die alte Bauernregel :


    " Mitleid bekommt man geschenkt,

    für Neid muß man hart arbeiten " ... :thumbup:


    Gruß Wolf

    I`m not old, I´m a RECYCLED Teenager

  • Gefährliche Situationen zu durchstehen bringt Selbstvertrauen.


    Selbstvertrauen kann zu Gewohnheit und die zu Nachlässigkeit führen.

    Mancher Tischler kennt das Problem.

    Loggär bleiben - bis danne!

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