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Booking - Bestpreisklausen von EuGH gekippt

  • B.M.W
  • 20. September 2024 um 07:38
  • B.M.W
    Gast
    • 20. September 2024 um 07:38
    • #1

    Nach dem BGH hat nun auch das EuGH im Streit um die Bestpreisklausel den deutschen und damit auch allen Hotels in der EU Recht gegeben.

    Booking wollte verhindern, dass Hotels ihre Zimmer auf der eigenen Website günstiger als bei Booking anbieten. Dies verstößt nach Meinung der Richter gegen europäisches Recht.

    Infos hier

    Seit einiger Zeit (gefühlt Corona) sind die Preise auf Booking für Hotels exorbitant gestiegen. Bucht man allerdings direkt ist häufig eine satte Ersparnis drinn. Wir (Netbiker-Event) haben das dieses Jahr im Trentino erlebt. Gefühlt sind die Gebühren, die Booking für die Vermittlung verlangt, deutlich gestiegen. Oft wenn jemand zum Marktführer anvanciert wird er gierig.

    Persönlich informiere ich mich mehr in GoogleMaps über die Unterkünfte in der gewünschen Region, schau sie mir auf den gelisteten Portalen an und nehme (sofern möglich) dierekt Kontakt auf. Es läßt sich nähmlich vortrefflich mit den Meisten verhandeln.

  • double d
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    • 20. September 2024 um 08:26
    • #2

    Diese Erfahrung machte ich schon 2018.

    Damals sagte mit der Hotelier, dass er eine Abgabe an die Bestpreis Vermittler zu bezahlen wäre was er lieber als Nachlass an den Gast gibt. Das waren ca 15-20€ Unterschied zum angeblichen „Best Preis“ pro Zimmer.

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • W.E.Coyote
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    • 20. September 2024 um 11:54
    • #3

    Aktuell erlebt: dann buchen Sie über booking, wir können den Preis nicht bieten.

    Irgendwann hab ich ihn...

  • Angelika
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    • 24. September 2024 um 12:50
    • #4

    Wir suchen auch immer vor Ort, sehr gute Erfahrungen haben wir "mit Fragen" welches Hotel, Pension wie auch immer empfehlenswert ist. Booking nur dann, wenn gar nichts da ist.

  • Reihen4erV
    Gast
    • 24. September 2024 um 13:45
    • #5

    Als ehemaliger beruflicher Vielbucher war die Bestpreisgarantie von booking ein verlässliches und transparentes Medium . Man hatte für den Zielort den Angebotsüberblick , konnte individuelle Kriterien eingeben und hatte den Vorteil und Flexibilität der Stornierungs-option bis zum Vorabend der Anreise.

    Seit einiger Zeit ist ein Umdenken bei den Hoteliers - insbesondere den inhaber- und familiengeführten Unternehmen - erkennbar , die einen niedrigeren Hotelpreis für den Gast einer hohen Provisionszahlung an irgendwelche Portale vorzieht und somit eine win-win-Situation schafft.

    Für den Verbraucher wird es aber somit zeitintensiver und aufwändiger den "richtigen" Preis für die gewünschte Unterkunft zu finden.

    Trotzdem werde ich mir weiterhin über die einschlägigen Portale einen Überblick über freie Kapazitäten am Wunschort zum Wunschtermin verschaffen und dann ggf. prüfen , ob die Direktbuchung Vorteile bringt.

  • Online
    RedBorg
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    • 24. September 2024 um 15:48
    • #6

    Daß die Gebühren, die die Zimmeranbieter an die Portale zahlen, stark gestiegen sein sollen habe ich auch gehört und daß es günstiger sein soll direkt zu buchen. Mein Ding war das Buchen über Portale noch nie. Direkt oder über die Touristeninformation/Fremdenverkehrsverein ist mein regulärer Weg.

    Die Möglichkeit noch einen Tag vorher gebührenfrei zu stornieren soll ja dazu geführt haben, daß Leute mehrere Hotels zeitgleich gebucht haben, um am Vortag bis auf eins allen anderen abzusagen. Das war dann für die Hotels, die so kurzfristig keine neuen Kunden bekamen, natürlich ungünstig. Solches Verhalten (des Kunden) sehe ich auch bedenklich. Daher kann ich die Zimmeranbieter gut verstehen und begrüße die Rechtsprechung des EuGH.

    Hotelportale sind in erster Linie überflüssige Zwischenhändler.

  • B.M.W
    Gast
    • 24. September 2024 um 16:38
    • #7

    Als HRS und später Booking im Web aufgetauch sind, war das anfänglich eine innovation, denn das langen suchen nach einer geeigneten Unterkunft wurde (gerade für uns beruflich Reisende) vereinfacht.

    Die Gebühren waren da auch noch vernünftig und das ein Buchungportal das nicht kostenlos macht ist auch in Ordnung. Allerdings haben die Portale, voran Booking die Provisinsschrauben immer mehr angezogen und seit Corona weicht der direkt erfragte Hotelpreis deutlich vom Portalpreis ab.

    Die Spirale nach oben lässt sich aber zurückdrehen, wenn die Gäste die Alternative haben direkt zu buchen.

    Was die Stornierung angeht, kann man auch so mit den Hotelliers verhandeln. Besonders bei Kurzurlauben mit dem Motorrad, wo das Wetter eine große Rolle spielt, sind viele bereit ein Stornorecht einzuräumen.

    Aus meiner Sicht haben die Portale ihre daseinsberechtigung, aber das zu vernünftigen Provisionen, den die zahlt schließlich der Gast.

    Vielleicht wäre es Zeit für die offenlegungen von Provisionen.

  • Rabid Grandpa
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    • 25. September 2024 um 00:01
    • #8

    Booking.com ist Ok, um sich einen Überblick zu verschaffen, wo in der Nähe eine Zielortes Zimmer frei sind. Ich habe eigentlich schon immer versucht, dann direkt zu buchen. Eben weils oft etwas billiger ist.

    Es gab aber auch Zeiten, da wollten viele Hotels das nicht. Das hat sich zum Glück geändert.

  • quan
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    • 25. September 2024 um 07:35
    • #9

    Ich buche bei booking.com ganz gern. Man weiß, was man hat und gibt auch nur bei einem Dienstleister seine Zahlungsdaten an und weiß auch, wenn man z.B. stornieren muss, wie es läuft...

    Allerdings habe ich da auch immer mehrfach geschaut vor Buchung. Alleine wenn man in privaten Browser-Modus als Gast nach einer Unterkunft schaut, ist sie teils billiger als eingeloggt (trotz der Vielbucher-Level dort). Loggt man sich dann aber ein, bleibt der Preis gleich udn man bucht günstiger... Und manchmal schaue ich auch wie viel es im Hotel direkt kostet. Falls das aber nicht wesentlich günstiger ist (meist sind dann aber auch z.B. Stornobedingungen ungünstiger) bleibe ich gern bei den Portalen, da hat man alles an einem Fleck...

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