Was unterscheidet einen Motorradtreff von anderen Ausflugszielen oder umgekehrt?
Um den Text lesbarer zu halten verwende ich nur die männliche Form Fahrer und verzichte auf jegliches gendern. Meine damit aber auch immer alle anderen Geschlechter.
Ich habe in den letzten Monaten sehr viele Ziele angefahren die sowohl von Motorradfahrern angesteuert wurden als auch Ziele bei denen keine Zweiräder waren.
Dabei ist mir aufgefallen, dass fast alle Motorradtreffpunkte weitab von irgendwelchen touristisch interessanten Punkten gelegen sind und deshalb als Ausflugsziel für nicht Motorradfahrer uninteressant sind. Ein Parkplatz und ein Imbiss zB.
Bei anderen Ausflugszielen waren kaum bis gar keine Motorradfahrer anzutreffen. Klar ist es mit kompletter Motorradsicherheitsbekleidung inkl. Stiefeln unpraktisch zB ein Museum oder ein Bauwerk wie eine Burg, einen Turm, einen See oder ähnliches zu erkunden oder spazieren bzw. wandern zu gehen. Aber man könnte ja im Restaurant oder Café etwas trinken oder verzehren.
Irgendetwas muss den Reiz der Abgeschiedenheit der Motorradtreffs für Motorradfahrer ausmachen.
Die kurzen Wege zwischen Motorrad und Ausschank vielleicht?
Die freie Sicht auf das Fahrzeug?
Die Ungestörtheit von mehrspurigen Fahrzeugen und deren Fahrern?
Die Gemeinsamkeit der Einzelfahrer? Fährt man nicht alleine um Ruhe zu haben und keine andere Person um sich herum?
Das Treffen Gleichgesinnter? Bin ich ein anderer Mensch mit zwei oder vier Rädern?
Warum trifft man keine Motorradfahrer an anderen Ausflugszielen an?
Der Weg vom Parkplatz zur Sehenswürdigkeit zu weit oder zu beschwerlich?
Fahren die Motorradfahrer solche Ziele nur mit dem PKW und/oder der Familie an?
