Gut geschrieben

  • Eine der Freiheiten in diesem allen Geblöke zum Trotz fantastischen Land in dem wir leben ist, daß ich mich NICHT mit allem destruktiven Blödsinn auseinander setzen muss.


    Stimmt genau - die Fahrverbote sind destruktiver Blödsinn und niemand muss sich damit auseinandersetzen.


    Ich habe mit denen zwar absolut nichts am Hut, aber wenn einer von der AFD zwischendurch mal was richtiges sagt, dann wird es nicht weniger richtig nur weil er von der AFD ist.


    Die Fahrverbote sind nunmal Realität und sie werden mit Sicherheit noch mehr zunehmen. Ich kann nur hoffen, dass es genügend Motorradfahrer (ich hab die Kurve gekriegt und das Wort Biker vermieden) gibt, die sich damit auseinandersetzen ohne dabei der AFD auf den Leim zu gehen.;)

    Einmal editiert, zuletzt von JoeBar ()

  • Als ich den Thread zum ersten Mal las, habe ich wegen der AfD intuitiv sofort auf Abwehr geschaltet. Politische Werbung gehört einfach nicht hierher. Ich hätte auch den Buttton "Melden" drücken können,. Aber dann hab ich mir gedacht: Lass das, du vertrittst doch eine komplett gegensätzliche politische Meinung und ganz schnell wird dieses Forum entfremdet, wenn ich jetzt einfach meine Überzeugungen durchsetze.


    So hab ich mich, typisch rheinisch, entschieden, den "leeve Jot ne leeve Jot sin ze losse" und abzuwarten, was die Mehrheit sagt. Die Schwarmintelligenz :-), erinnert sich noch wer?, wird es schon richten. Und ich denke, das ist auch das Fazit aus der bisherigen Diskussion: Eine Mehrzahl der Motorradfahrer stellt die Probleme in den Vordergrund und nicht eine wie auch immer geartete Parteipolitik.


    Ich freue mich, dass parteipolitische Diskussionen hier bei netbiker nicht im Mittelpunkt stehen sondern Motorradthemen dominieren. Wäre schön, wenn das so bliebe


    Grüße, Klaus

  • Stimmt genau - die Fahrverbote sind destruktiver Blödsinn und niemand muss sich damit auseinandersetzen.


    Ich habe mit denen zwar absolut nichts am Hut, aber wenn einer von der AFD zwischendurch mal was richtiges sagt, dann wird es nicht weniger richtig nur weil er von der AFD ist.


    Die Fahrverbote sind nunmal Realität und sie werden mit Sicherheit noch mehr zunehmen. Ich kann nur hoffen, dass es genügend Motorradfahrer (ich hab die Kurve gekriegt und das Wort Biker vermieden) gibt, die sich damit auseinandersetzen ohne dabei der AFD auf den Leim zu gehen.;)

    Wenn du mir unterstellst, ich würde mich nicht mit den Fahrverboten auseinander setzen, liegst du gründlich falsch. Das Thema ist wichtig (online Petition unterzeichnet?) Aber wenn jemand u.a. in die Welt posaunt, unsere Regierung würde einen Krieg gegen die Automobil Industrie führen, dann ist das einfach Blödsinn. Besagter Mann von der afd gibt ausschließlich polemische Parolen von sich. Und das findest Du vernünftig? Ok. Wir haben offensichtlich eine unterschiedliche Definition von dem Wort.

  • Wenn du mir unterstellst, ich würde mich nicht mit den Fahrverboten auseinander setzen, liegst du gründlich falsch. Das Thema ist wichtig (online Petition unterzeichnet?) Aber wenn jemand u.a. in die Welt posaunt, unsere Regierung würde einen Krieg gegen die Automobil Industrie führen, dann ist das einfach Blödsinn. Besagter Mann von der afd gibt ausschließlich polemische Parolen von sich. Und das findest Du vernünftig? Ok. Wir haben offensichtlich eine unterschiedliche Definition von dem Wort.

    Wo habe ich dir irgendetwas unterstellt und wo habe ich gesagt, dass ich Parolen der AFD vernünftig finde?

  • Dann hab ich dich offensichtlich falsch verstanden, sorry

  • Tatsache ist doch,

    jeder der Moped fährt,

    setzt sich mit dem „Fahrverbot“ auseinander.

    Nur in dem Moment,

    wo sich eine AfD einklinkt .....

    jemand einen Bericht hier reinsetzt,

    mit der Überschrift „Gut geschrieben“

    wird mir ein bisschen schlecht.

    Und ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.

    Für mich ist diese Partei darauf ausgerichtet,

    sofort „die Angel“ nach Gestrandeten, Benachteiligten oder Frustrierten auszuwerfen,

    ohne ein wirkliches Interesse zu haben.

    Unterstellung ?

    Kein Problem, steh ich zu.

    Und wer solchen Parolen glaubt,

    hat es wohl auch vorher schon getan.

    Aber hier zu veröffentlichen ?

    Keine gute Idee.

  • Die Propaganda hat doch funktioniert. Es haben sich aufgeklärte und vermeintlich Selbstbestimmte Mitmenschen damit beschäftigt und der Ansatz des "Keiltreibens" in die Gesellschaft (hier Motorradfahrer) hat doch Ansatzweise funktioniert.

    Selbst die teuerste Uhr hat nicht mehr als sechzig Minuten.

    (Jiddisches Sprichwort)

  • Hmm.. Getreu dem Motto "es gibt keine schlechte publicity"? Da kannst du leider sogar recht haben

  • Die Propaganda hat doch funktioniert. Es haben sich aufgeklärte und vermeintlich Selbstbestimmte Mitmenschen damit beschäftigt und der Ansatz des "Keiltreibens" in die Gesellschaft (hier Motorradfahrer) hat doch Ansatzweise funktioniert.

    Das mag durchaus so sein.

    Aber was ist der Lösungsvorschlag???

    Sich nicht damit beschäftigen und so tun als gäbe es kein Problem???

    Die Problematik um drohende Fahrverbote ist real.

    Das die AFD die Problematik für ihre Zwecke nutzen möchte und sehr aktiv dabei ist ist auch real.

    Überall im Land meldet sich die AFD zu Wort, daß sie gegen Fahrverbote sind und die Motorradfahrer unterstützen.

    Nehmen an Demostrationen teil ,was von der AFD selbst,aber sicherlich auch von neutralen Medien weiterverbreitet wird.

    Sich nicht damit zu beschäftigen wird in aller Regel, in der Gesellschaft als Zustimmung gewertet.

    In der öffentlichen Wahrnehmung ist es dann ein kleiner Schritt AFD und Motorradfahrer in einen Topf zu werfen.

    Die ultimative Lösung hab ich leider auch nicht.

    Aber ein Problem zu ignorieren,hat bislang selten zu dessen Lösung geführt.

  • Also wenn man dem ADAC beitritt hat man ja auch einen Verband, der die Interessen der Kraftfahrer vertritt. Mit dem ADAC kauft man sich auch keine fragwürdigen gesellschaftlichen Thesen ein...und der ADAC hat jetzt schon mehr Mitglieder und mobilitätsmitgestaltende Stimmkraft als die genannte politische Buhle.


    Es gibt auch andere Verbände denen man sich anschließend kann - der genannte Verein ist nur zur Verdeutlichung und stellvertretend für eine Vielzahl von Alternativen namentlich benannt.


    Einer politischen Partei seine Stimme zu geben, macht imho Sinn, wenn die Parteil für(!) etwas ist, was man für richtig hält und die für die Umsetzung ein halbwegs schlüssiges Konzept hat. Wer gegen alles ist, für den gibt's was von Ratiopharm.

    Wenn man noch nicht angekommen ist, ist man noch unterwegs.

  • Ich denke auch nicht, daß ignorieren hilft. Bei den Behauptungen im sog. "Netzfund", hilft schon ein erster kleiner Faktencheck:

    • "Kampf gegen das Automobil": Kein Tempolimit, keine Maut, im europäischen Vergleich geringe Strafen für Verstöße, Innenstädte, die vor Autos fast platzen, statt Erleichterungen oder Sicherheitsregelungen für schwächere Verkehrsteilnehmer. Dazu Kaufprämien für E-Autos statt mehr Unterstützung für den ÖPNV. Deutschland ist ein Autoland.
    • " mit Grenzwerten, die nicht einzuhalten sind", "willkürlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen": Hier bleiben sowohl der Themenersteller als auch der Autor Beweise schuldig.

    Am Anfang des Textes wird uns unterstellt, daß wir nicht wüssten wie Politik funktioniert. Im weiteren Verlauf wird uns das erklärt: mit Behauptungen, Unwahrheiten und Beschimpfungen wird ein Keil zwischen uns getrieben. Typisch AfD halt, wie weiter unten zu lesen ist.


    Wir sollten uns bewusst sein, daß wir ein Hobby ausüben, daß für unsere Umwelt nicht wirklich förderlich ist. Wer meint, mit einer Veränderung der Auspuffanlage und entsprechendem Gasgeben seinen Testosteron-Überschuss öffentlich machen zu müssen, gehört sanktioniert, egal ob Auto- oder Motorradfahrer.


    In der Hausordnung steht, daß Werbung in Foren verboten ist. Ob das auch für politische Parteien gilt, ist aus meinr Sicht nicht eindeutig genug. Aber die Admins werden es sicher noch klarstellen.


    Auf biker.de gab´s auch mal so einen AfD-Fanboy. Der hat sich sogar als Funktionär oder ehemaliger geoutet und nach einem ähnlichen Gegenwind wie hier verkrümelt. Hoffen wir das Beste.

    Albernheit ist eine Lockerungsübung für´s Gehirn.

    2 Mal editiert, zuletzt von Ruhri63 ()

  • Um Angelegenheiten von allen Seiten, frei beleuchten zu können, wäre es aus meiner Sicht erstmal hilfreich, jegliches Schubladendenken und liebgewonnene Rituale beiseite zu legen.

    Wenn auch nur für kurze Zeit.

    Ein freies Für und Wider, für sich selbst zuzulassen ist doch wohl schonmal unumgänglich, um Problemstellungen anzugehen.

    Die "Gefahr" dabei ist sicherlich immer, dass man am Ende auch mal zu Einsichten gelangt, die den über die Jahre so liebgewonnen Einstellungen entgegenstehen.

    Damit müßte man in einem solchen Fall schon klarkommen.

    Wer aber schon mal grundsätzlich, von vorn herein, nicht mehr bereit ist, liebgewonnene Pfade, inkl. ihrer Denkverbote und Tabus zu verlassen, der sollte sich selbst die Frage stellen, ob er nicht schon längst, vor geraumer Zeit, irgendwelchen Typen auf den Leim ging und in seiner Entscheidungsfindung noch wirklich frei ist.

  • Wenn ich bin, was ich sein will, bin ich dann trotzdem ignorant, wenn ich nicht loslasse? Ich könnte ja viel glücklicher sein, wenn ich bisher Ungedachtes denke und tue... und von wem übernehme ich dann die bisher ungedachten Gedanken? Es gibt so viele Propheten...


    Muss mal mit meinem Therapeuten drüber reden...

    Wenn man noch nicht angekommen ist, ist man noch unterwegs.

  • ...Aber was ist der Lösungsvorschlag???

    ...Aber ein Problem zu ignorieren,hat bislang selten zu dessen Lösung geführt.

    Lösungsvorschlag: Vergleiche netterlo...

    Ignorieren: Tu ich ja nicht - nur suche ich mir andere Mitstreiter. Wir Deutschen sind ja bekanntlich Misstrauisch - und genau dies ist, IMHO, in diesem Kontext auch mal angebracht.


    Soviel glaube ich von Politik zu verstehen: Je mehr (Zweit)Stimmen umso besser (Sitze im Bundestag). Und was dann von den Wahlversprechen noch umgesetzt wird ...?

    Selbst die teuerste Uhr hat nicht mehr als sechzig Minuten.

    (Jiddisches Sprichwort)

  • Wenn ich bin, was ich sein will, bin ich dann trotzdem ignorant, wenn ich nicht loslasse? Ich könnte ja viel glücklicher sein, wenn ich bisher Ungedachtes denke und tue... und von wem übernehme ich dann die bisher ungedachten Gedanken? Es gibt so viele Propheten...


    Muss mal mit meinem Therapeuten drüber reden...

    Wirklich am Ziel sind wir erst wenn wir nicht ungedachtes denken aber gedachtes auch nicht denken. Dann brauchtˋs auch keinen Therapeuten mehr und das verkündete uns noch kein Prophet :)

  • So langsam glaube ich das hier einige einenTherpeuten nötig hätten...

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