Mein Verständnis schwindet !

  • Ein Leben ohne Mopedfahrn ist vorstellbar, aber sinnlos!!!8)

  • Im Großen und Ganzen, dürfte der weltweite Temperaturanstieg der Entwicklung der Erde, gar nicht schaden.

    Vor ungefähr 1000 Jahren, soll es hierzulande schon einmal, eine ganz ähnliche eine Warmzeit gegeben haben.

    Ob nun der Mensch dieses Mal einen Einfluss auf das Klima hatte, oder nicht, ist aus meiner Sicht erstmal nicht so wichtig.

    Man sollte die Sache eher praktisch sehen.

    1. Warmzeiten gab es schon zuvor.

    2. Es hat dem Planeten offensichtlich nicht geschadet.

    3. Die Menschheit kann (und wird sowieso nicht) ihr Verhalten nicht von heute auf morgen ändern, da die nötige Technik hierfür einfach fehlt.

    4. Es werden aufgrund des Klimawandels wohl nur über einen längeren Zeitraum, regional begrenzte Schäden auftreten.

    5. Man sollte sich einfach von der Vorstellung verabschieden, dass die Natur statisch ist. Das war sie nämlich noch nie.

    Bleibt eigentlich nur noch die allgemeine Umweltverschmutzung durch Plastik, Chemikalien, Gülle und Co.

    Das sind die Probleme der Zukunft, die auf jeden Fall angegangen werden müssen.

    Und zwar sofort.

    Auch wenn der Klimawandel beispielsweise den Borkenkäfer schmeichelt, so werden morgen anstelle des Nadelwald, Laubwälder wachsen usw, usw.

    Die Welt wird nicht untergehen.

    Einmal editiert, zuletzt von gs.a-tourer ()

  • Der gern Benuzte Slogan der Umweltaktivisten:

    "Wir müssen die Welt retten" sehe ich auch als totalen Unsinn an.

    Die Welt braucht unsere Hilfe nicht, die hat schon viel schlimmeres überstanden.

    Wie schlimm die Auswirkungen für die Menschen weltweit werden, trau ich mir allerdings nicht zu es zu beurteilen.

    Aber um die Natur an sich muß sich niemand Sorgen machen.

    Die passt sich an.

    Ob zum Vor oder Nachteil der Menschheit wird sich zeigen.

    Ob der Klimawandel menschengemacht ist oder nicht spielt für mich auch keine Rolle, da dieses Problem von Deutschland oder selbst ganz Europa nicht zu lösen ist.

    Und was der Rest der Welt davon hält ist ja offenkundig und ich sehe nicht mal Ansätze das sich da was ändert.

    Und das Märchen das wir in Deutschland z.B. die Energiewende nur gut genug machen müssen, dann werden uns alle anderen das nachmachen ist einfach ein Ausdruck realitätsverweigernder Überheblichkeit.

    Weltweit werden wenige bis niemand diesem Beispiel folgen.

    Abgesehen davon das es auch nicht danach aussieht als ob wir es gut hinbekommen würden.

    Ich leugne den Klimawandel nicht, aber ich leugne das er noch aufzuhalten wäre.

    Daher wäre es mir lieber man würde weniger Geld und Energie in einen sinnlosen Kampf gegen Klimawandel investieren und statdessen das Geld dafür einsetzen mit den Folgen des Klimawandels klarzukommen.

    Um beim Beispiel des Borkenkäfers meines Vorredners zu bleiben:

    Man hätte längst beginnen können unsere Wälder umzubauen und klimarestitentere Bäume und Pflanzen anzusiedeln.

  • Der menschgemachte Klimawandel ist eine Bedrohung, auf die wir auf drei Arten reagieren, so wie wir auf alle Bedrohungen reagieren: Wir Kämpfen dagegen an, wir ignorieren die Gefahr, oder laufen davon.

    Seit der letzten Eiszeit war unser Klima relativ stabil. Damals, zur Eiszeit, lagen die Temperaturen 4 Grad unter der des vorletzten Jahrhunderts. Eine Erwärmung unseres Planeten um 4 Grad wird eine vollkommen andere Welt entstehen lassen. Seit Beginn der Industrialisierung, hat sich die Temperatur um 1,3 Grad erhöht.... mit schon heute merklichen Folgen. Wir Menschen werden uns wie alle anderen Lebewesen anpassen oder verschwinden. Die Erde juckt das nicht. Was mich nur deprimiert ist, dass wir es in der Hand haben konsequent auf das Verbrennen von fossiler Energieträger zu verzichten. Und es aus wirtschaftlichen Gründen nicht tun. Ein kleiner Virus hat uns gezeigt wie schnell alles den Bach runtergehen kann...was bleibt dann noch? Ich habe eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, und verzichte auf Reisen mit dem Flugzeug. Ich habe meinen Fleischkonsum reduziert und fuhr bis zum letzten TÜV ein Erdgasauto. Kleine Schritte in eine richtige Richtung können viel bewirken und von der Politik erwarte ich, dass sie das steuert. Ich bin auch nicht mit allem Einverstanden was die Politik der Grünen betrifft, aber das Zeitfenster in dem wir noch handeln können schließt sich immer schneller... wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.

    Ein Leben ohne Mopedfahrn ist vorstellbar, aber sinnlos!!!8)

  • ...und...

    Der gern Benuzte Slogan der Umweltaktivisten:

    "Wir müssen die Welt retten" sehe ich auch als totalen Unsinn an.

    Die Welt braucht unsere Hilfe nicht, die hat schon viel schlimmeres überstanden.

    Die Welt wird nicht untergehen. Die dreht sich sicherlich weiter. Vielleicht ohne Menschen und ohne viele Tierarten, aber irgendwas kommt schon nach. Notfalls halt ohne Leben, aber die Erde wirds als Stein-Wasser-Gas-Brocken sicher weiter geben...


    Wenn von einem Bekannten der Partner stirbt und er sagt, die Welt geht für ihn unter, sagst Du ihm dann auch, dass das nicht stimmt und dass sich die Welt doch weiterdreht (nur die andre Person ist halt einfach weg) und ist doch alles nicht so schlimm? Da müssen wir uns dann wohl über die Definition von "Weltuntergang" unterhalten, die nicht objektiv heißt, die Erde ist weg, sondern hat sich subjektiv aus Sicht der Menschheit oder aus Sicht eines Menschen drastisch und unwiderruflich verschlechtert.


    Von daher ist die Frage doch, was wir wollen. Wollen wir künftig auch auf der Welt uns weiter unter gleichen oder ähnlichen Bedingungen weiterdrehen oder nicht? Wenn wir uns in der Mehrheit selbst egal sind, dann gebe ich Dir recht. Ich glaube aber nicht, dass das die Mehrheitsmeinung ist.


    Der menschgemachte Klimawandel ist eine Bedrohung, auf die wir auf drei Arten reagieren, so wie wir auf alle Bedrohungen reagieren: Wir Kämpfen dagegen an, wir ignorieren die Gefahr, oder laufen davon.

    Das sehe ich auch so und erlebe es auch im persönlichen Umfeld.

    1. Es gibt Leute, die das kapieren und für sich teils ziemliche Konsequenzen, den eigenen Lebensstil betreffend, ziehen. Ein guter Freund hat Anfang des Jahres seinen gut bezahlten Ingenieursjob bei einem großen bayr. Autohersteller gekündigt und arbeitet nun als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich erneuerbare Energien, um sich dahin weiter zu entwickeln und steckt damit finanziell (nun etwas über Mindestlohn) und auch im persönlichen Lebensstil extrem zurück. Hut ab... Für ihn hoffe ich natürlich, dass sich das mittel- und langfristig auszahlt.
    2. Es gibt welche, die das Ganze durchaus reflektieren, in Teilen ihr Verhalten anpassen aber im Großen und Ganzen nicht bereit sind, von sich aus auf vieles zu verzichten, außer es geschieht in der Breite.
      Da gehöre ich selbst vermutlich auch dazu. Gut, ich fahre inzwischen mehr Fahrrad, dieses Jahr geht's auch mit dem Auto und nicht mit dem Flugzeug in den Urlaub (da spielt auch Corona eine Rolle), aber wenn die Kosten für den Flieger nicht wesentlich teurer sind als Auto oder Bahnn oder die Dauer der Reise sich extrem verkürzt, dann nehme ich doch lieber die schnellere Variante und fliege. Dann habe dann zwar ehrlichgesagt durchaus ein schlechtes Gewissen, aber geht dann doch wieder vorbei.
      OK, beim Einkauf schaue ich auch, dass ich auf unnötige Verpackungen weitgehend verzichte und das vernünftiger produzierte Zeug kaufe, aber irgendwie bleibt doch immer jede Menge Abfall übrig...
      Gibt es einen breiten Konsens und daraus einen Nutzen in Bezug auf das Umweltthema, dann trage ich ihn auch mit, z.B. wäre für mich unter dem Aspekt der co2-Einsparungen und der Bevorteilung umweltfreundlicherer Transportmittel auch mit einem Tempolimit auf Autobahnen einverstanden.
    3. Es gibt die, die sich eh persönlich benachteilt sehen und die jegliche Konsequenz ablehnen. Fast O-Ton eines anderen Bekannten: "Alle anderen verdienen eh mehr und das vom hart erarbeiteten Geld gekaufte dicke Auto darf ich ja wohl weiter fahren, da müssen erst mal alle anderen, denen es ja besser geht als mir, was machen. Außerdem ist es eh egal, für mein Kind langt es sicher noch und Enkel brauche ich keine."
      Ja, da haben mir ziemlich die Worte gefehlt und nebenbei angemerkt hat er sein Kreuz bei der AfD auch immer gern betont, denn die hätten ja für seine Interessen immer die passende Lösung.

    Wenn die Kohle erstmal alle ist, oder evtl. durch eine kommende Technologieblase entwertet wurde, haben die Ökos fertig.

    Wäre schön. Denn wenn Kohle und Öl aus wären, dann wären wir vermutlich alle selbst ziemlich ökologisch unterwegs. Auf kommende Technologien zu setzen ist grundsätzlich gut, aber einen Bluff zu machen, in der Hoffnung, es geht gut aus, halte ich für gewagt. Eine Technologie, die alle Probleme löst, sehe ich aktuell nicht.

    Und solange beides so ist, glaube ich auch, dass wir die "Ökos" brauchen.


    Ich glaube nicht dass ich Dir das wirklich erklären muss. Hast ja schon in einem anderen Thread gesehen. Kaum erwähnt man eine Alternative, schon bekommen ein paar Hansel Schnappatmung, und bringen einen in die Nähe des dritten Reiches.

    Wenn man sich anschaut, was z.B. ein Bernd Björn Höcke so von sich gibt. Wundert sich da wirklich wer, dass die Partei nach rechts gerückt wird? Wenn immer wieder mit extreme Parolen skandiert werden, die dann schnell relativiert werden, so dass man einerseits das rechts außen gut ansprechen kann aber sich dann wieder "bürgerlich" zeigen kann?

    Würde die Partei sich auf Sachpolitik konzentrieren wäre die von die beschriebene "Schnappatmung" vermutlich bei weitem nicht so ausgeprägt oder auch gar nicht vorhanden. OK, vermutlich wäre ohne diese Art der Politik die Partei gar nicht existent, aber das ist ein andres Thema.


    Nun sind wir in der Diskussion aber schon etwas abgedriftet.

    Zurück zum eigentlichen Thema: Diese Art des Umgangs mit Motorradfahrern, wie er zur Zeit stattfindet, der kotzt mich auch ziemlich an. In meinen Augen ein Verschulden von Politik und auch der Industrie. Stärker wiegt für mich aber der politische Part.

    Möchte ich mich dem Thema nähern, dann führe ich Lärmgrenzen für neue Zulassungen ein oder Staffelungen, bis wann welcher Lärm wo noch OK ist. Das darf aber nicht dazu führen, dass plötzlich dann ein eben erworbenes Motorrad irgendwo nicht mehr gefahren werden darf. Schaut man sich die Umweltzonen an, hat man in meinen Augen ein gutes Beispiel. Machen wir Lärmzonen draus und verschärfen das über die Jahre. OK, dann darf ich mein Moped irgendwann nicht mehr dort fahren, aber es gab eine Ansage und einen Plan. Und mit "Runterrüsten" von Auspuffanlagen ist das vermutlich auch handhabbar. Gäbe es solche Ansagen, dann würden die Hersteller doch alles daran setzen, so leise Motorräder wie nur möglich zubauen. Die gab es so aber nicht und jetzt schappt das Ganze hoch. Und wer ist schuld? Natürlich die Motorradfahrer in ihrer Gesamtheit. Ziemlich daneben.


    Und noch schlimmer finde ich, dass das (zumindest auf mich) abfärbt und mir tatsächlich etwas die Lust am Motorradfahren vergeht, denn die eine Strecke hat dann nur ein Tempolimit nur für Motorräder (was mich etwas aggressiv macht), die andere darf man nicht mehr fahren, weil man zu laut (der laute Sportwagen fährt aber) ist, die andere ist eh am Wochenende für Mopeds gesperrt usw. Und das ist alles nicht weit weg, solche Strecken habe ich auch teils vor der Haustür. Einfach nur ätzend die Gesamtsituation im Moment. Und besser wird sie vermutlich eher nicht wieder werden...

  • Wie gesagt, heute gibt es die Grünen und Linken , die die Menschen steuern und lenken wollen und früher war es die Kirche, die mit ihren Hexenverbrennungen für Aufsehen und Schrecken sorgte.

    Es hat sich also seit dem Mittelalter nicht viel verändert.

    Mich wundert nur, dass es immer noch Menschen gibt, die für solche Systeme anfällig sind.

    Einfach nicht zu glauben, sowas.

  • Gegen den Kampf gegen den Klimawandel hab ich nichts einzuwenden.

    Was mich daran stört ist das in Deutschland so getan wird als ob sich gar nichts tun würde und vor allem die Tatsache das an den falschen Stellen gekämpft wird.

    Tatsache ist das in Deutschland ja schon vieles auf den Weg gebracht wurde. Das es manchen nicht schnell genug geht....ok.

    Aber im weltweiten Vergleich ( und nur der ist wichtig bei einem globalen Problem) eilen wir dem großteil der Welt immer weiter vorraus.

    Wenn ich es mit Mopedfahren vergleiche:

    Wenn ich mit jemand zusammen fahre und derjenige fährt mir davon, macht dann langsamer und wartet bis ich wieder da bin ist das ok.

    Wenn aber derjenige immer weiter davon fährt bis er weit ausser Sichtweise ist und wartet nicht, dann bin ich nicht mehr bereit ihm zu folgen.

    Das führt mich zum meiner Meininug nach größten Problem:

    Wen auf der Welt nehmen wir mit auf diesem Weg der Klimarettung?


    Wenn ich den Klimawandel bekämpfen will dann muß ich dort kämpfen wo die meisten Klimaschädlichen Stoffe produziert werden.

    China ( 29,7 %)

    USA (13,9%)

    Indien ( 6,9%)

    Diese 3 Länder produzieren 50,5% aller Treibhausgase weltweit.

    Deutschland 2%


    Ich mache gern alles mit was mich kein extra Geld kostet und keine extremen Einschränkungen bedeuten. ( Motorrad oder Auto fahren verbieten oder sowas)

    Aber wenn Strom,Fleisch,Autofahren,Neubaukosten für Häuser und was weiß ich noch alles immer teurer werden nur um den Deutschen Anteil auf 1.5 % zu senken dann bin ich raus.


    Sollte sich bei diesen Top 3 Klimaschädigern was tun und dort wird deutlich reduziert, dann bin ich wieder dabei.


    Bei China und Trump-Land kann ich nichts erkennen was in Richtung Klimaschutz geht.

    Über Indien weiß ich zu wenig um es beurteilen zu können.


    Diesen Kampf in Deutschland zu führen ist wie wenn 3 Randalierer Häuser in Brand stecken und einer zündet einen Mülleimer an.

    Und die Polizei kümmert sich nur um den Mülleimerzündler.


    Zurück zu Motorradfahren:

    Stärker wiegt für mich aber der politische Part.

    Sehe ich auch so.


    Und wer ist schuld? Natürlich die Motorradfahrer in ihrer Gesamtheit. Ziemlich daneben.

    Nicht nur ziemlich sondern völlig daneben


    Und noch schlimmer finde ich, dass das (zumindest auf mich) abfärbt und mir tatsächlich etwas die Lust am Motorradfahren vergeht,

    Geht mir auch so. Noch ist es nur ein wenig, aber es könnte recht bald deutlich schlimmer werden.


    Und besser wird sie vermutlich eher nicht wieder werden...

    Von allein sicher nicht. Hier macht es Sinn innerdeutsch zu kämpfen.

    Daher hoffe ich das die Demos weitergehen und sollten sogar erweitert werden, das nicht nur zukünftige Fahrverbote bekämpft werden sondern die Gelegenheit nutzen und auch eine Überprüfeng,möglichst Abschaffung bestehender Fahrverbote fordern.

    Entscheidend wird wohl der Ausgang der nächsten Wahlen sein.

  • Wenn man etwas in Sachen Umweltschutz erreichen will, geht das Sicherlich nur, wenn man überlegt und sachlich an die Sache herangeht.

    Man wird letztendlich auch nur erfolgreich sein, wenn selbst für das ärmste Land, eine Chance auf Umsetzung besteht.

    Aus geopolitischer Sicht, wäre das vielleicht der Wasserstoff.

    Denn der könnte beispielsweise in Afrika produziert werden.

    Zumindest hätte man mit dem Wasserstoff ein Mittel an der Hand, mit dem man schonmal global arbeiten könnte.

    Das ist wohl das Wichtigste.

    Die ärmeren Länder müssten eher verdienen, als Geld dafür auszugeben.

    Genauso könnte man mit dem Umstieg auf abbaubarem Kunststoff Verfahren.

    Das wären sicherlich alles äußerst ambitionierte Projekte, die noch Forschung und vor Allem politische Arbeit bedürften, aber es würde wohl nur so funktionieren.

    Aber mit „Fridays for Future“, „Meine Oma ist ne Umweltau“, Typen die die Hauswände anderer Leute beschmieren und Tagebaue besetzen, wird man nichts erreichen.

    Solche Leute sind aus meiner Sicht fehlgeleitet und für die Gesellschaft nicht von Nutzen.

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  • Noch ein Nachtrag:

    Wer glaubt, dass man mit Umverteilung von Vermögen, bzw. Kommunismus besser fährt, hat ebenso mein aufrichtiges Beileid, für ewig gestriges Denken.

    Der Mensch ist sicherlich nur bereit etwas zu leisten, wenn er für sich selbst die Aussicht auf Reichtum und Anerkennung sieht.

    Sonst wird er nur mäßig funktionieren.

    Hat die Geschichte alles zigfach bewiesen.

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  • Was mich nur deprimiert ist, dass wir es in der Hand haben konsequent auf das Verbrennen von fossiler Energieträger zu verzichten. Und es aus wirtschaftlichen Gründen nicht tun.


    Was wird passieren, wenn sagen wir mal ganz Europa rasch von Öl auf Elektro umstellt? Wird dann weltweit weniger Öl verbraucht und entsprechend weniger CO2 produziert?


    Das wäre möglich, ist aber doch eher unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist wohl folgendes Szenario: Wegen der geringeren Nachfrage sinken erstmal die Preise und die Ölscheichs haben plötzlich weniger Geld in der Tasche was ihnen missfallen wird. Wer möchte als Ölscheich schon gerne ärmlich daherkommen? Um ihren Standard zu halten, werden sie die Produktion erhöhen und der Ölpreis wird weiter sinken. Die Schwellen- und Entwicklungsländer mussten sich wegen der hohen Preise bisher zurückhalten aber nun können sie ihren Bedarf mit dem billigen Öl decken und ihre Wirtschaft im wahrsten Sinne des Wortes befeuern. Das wird dazu führen, dass nun in kürzerer Zeit mehr Öl verbrannt wird als heute schon und das Klima noch mehr ins schwitzen kommt.


    Natürlich wird Öl gefördert und verbrannt werden solange irgendwer Geld damit verdient. Das wird sich auch nicht ändern wenn wir alle elektrisch unterwegs sind.

  • woher hast Du diese Zahlen?

    Ein Leben ohne Mopedfahrn ist vorstellbar, aber sinnlos!!!8)

  • Was wird passieren, wenn sagen wir mal ganz Europa rasch von Öl auf Elektro umstellt? Wird dann weltweit weniger Öl verbraucht und entsprechend weniger CO2 produziert?


    Das wäre möglich, ist aber doch eher unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist wohl folgendes Szenario: Wegen der geringeren Nachfrage sinken erstmal die Preise und die Ölscheichs haben plötzlich weniger Geld in der Tasche was ihnen missfallen wird. Wer möchte als Ölscheich schon gerne ärmlich daherkommen? Um ihren Standard zu halten, werden sie die Produktion erhöhen und der Ölpreis wird weiter sinken. Die Schwellen- und Entwicklungsländer mussten sich wegen der hohen Preise bisher zurückhalten aber nun können sie ihren Bedarf mit dem billigen Öl decken und ihre Wirtschaft im wahrsten Sinne des Wortes befeuern. Das wird dazu führen, dass nun in kürzerer Zeit mehr Öl verbrannt wird als heute schon und das Klima noch mehr ins schwitzen kommt.


    Natürlich wird Öl gefördert und verbrannt werden solange irgendwer Geld damit verdient. Das wird sich auch nicht ändern wenn wir alle elektrisch unterwegs sind.

    Eben, das Öl wird unter realistischen Gesichtspunkten, wohl höchstwahrscheinlich so, oder so verbrannt werden.

    Die Sachzwänge sind einfach zu groß.

    Es sei denn, man könnte arme Länder, oder ganze Kontinente mit einbeziehen.

    Wasserstoff wäre wohl bei heutigem Stand der Technik, der Einzige Stoff, der solche Überlegungen überhaupt realistisch erscheinen ließe.

  • Wenn von einem Bekannten der Partner stirbt und er sagt, die Welt geht für ihn unter, sagst Du ihm dann auch, dass das nicht stimmt und dass sich die Welt doch weiterdreht (nur die andre Person ist halt einfach weg) und ist doch alles nicht so schlimm? Da müssen wir uns dann wohl über die Definition von "Weltuntergang" unterhalten, die nicht objektiv heißt, die Erde ist weg, sondern hat sich subjektiv aus Sicht der Menschheit oder aus Sicht eines Menschen drastisch und unwiderruflich verschlechtert.

    Lasse ich gelten.


    So ging aus meiner Sicht die Welt schon mehrere male Unter. Immer dann wenn grüne Weltenretterkommunisten an Einfluss gewannen wurde es aus meiner Sicht schlimmer. Zur Zeit wird es wieder so schlimm dass man nach dieser Logik wieder einmal von Weltuntergang sprechen könnte.

  • Wo es aktuell hingeht in Bezug auf Klimaschädigung zeigt die Statistik übrigens auch sehr gut

    In den letzten 18 Jahren(2000-2018) haben von 201 erfassten Ländern 167 ihren CO2-Austoß erhöht und nur 34 haben ihn gesenkt.

    21 davon sind EU-Länder.

    Weltweit wurde der Austoß von diesen 34 Ländern um 1683 Mio Tonnen pro Jahr CO2 reduziert

    China alleine hat seinen Austoß im selben Zeitraum um 7583 Mio Tonnen pro Jahr erhöht

    Indien hat 1635 Mio Tonnen pro Jahr zugelegt.

    USA haben jahrelang reduziert, aber seit Trump steigt der Austoß wieder.

    Von 2017 auf 2018 um 147 Mio Tonnen

    Deutschland hat in diesem Jahr um 35 Mio Tonnen reduziert.


    China hat alleine das 4.5- fache mehr produziert als das was die 34 Länder an CO2 in 18 Jahren eingespart haben.

    Und das 63-fache dessen was Deutschland eingespart hat.


    Das meinte ich mit "es wird an der falschen Stelle gekämpft"

    Alles was wir einsparen wird an anderer Stelle um das vielfache mehr ausgestoßen.

    Und irgendwie fällt mir kein Szenario ein wie man China oder Trump zum umdenken bekommen könnte.

    Zumal man China und Indien nicht mal einen großen Vorwurf machen kann.

    Der CO2 Ausstoß pro Kopf liegt in China bei 8 kg pro Person.

    Der Deutsche bei 9.2 .

    USA liegt bei 16.1

    Indien sogar nur 1.9

    Soll man China und Indien nun sagen ihr dürft euch nicht weiterentwickeln und europäiische Standards erreichen,weil ihr seid zu viele?

    Sollen wir uns Indien als Vorbild nehmen?


    Bei allem Respekt für den Kampf gegen den Klimawandel.... ich sehe nicht mal einen Ansatz der zum Erfolg führen könnte.


    Wenn irgendjemand da eine Idee hat...nur her damit.

  • @ Martin, danke für die Info.

    Deutschland ist weltweit an 6ter Stelle was den prozentualen CO2 Ausstoß angeht. Da brauchen wir uns nix schönreden. Wir sind Exportweltmeister in Sachen Technologie und wer glaubt, dass wir in Sachen Umweltschutz nicht wahrgenommen werden, irrt.

    Genauso wie wir darum kämpfen unsere Freiheit und Rechte als Mopedfahrer nicht zu verlieren, warum denn nicht auch kämpfen um den Erhalt der Lebensqualität in Sachen Umwelt.

    China produziert und exportiert soviel Billigkram, dessen Export nichts kostet, dank verbrennens von hochgiftigen Schweröl. Wenn wir anfangen würden chinesische Produkte mit Strafzöllen zu versehen die unter Umweltschädigenden Einflüssen hergestellt werden, dann ändert sich etwas. Das kann aber nur auf europäischer Ebene geschehen.

    Corona hat gezeigt wie sehr abhängig wir von einem Land sind, dass Menschenrechte mit Füßen tritt und von Freiheit gar nichts hält.

    Wenn wir anfangen uns zu fragen, brauch ich dies oder das wirklich, oder wie/ was kann ich dazu beitragen, dass Produkte ökologischer Wertschöpfung den Vorrang bekommen, wird sich etwas ändern und zwar weltweit, eben weil wir Menschen sind wie wir sind.

    Ein Leben ohne Mopedfahrn ist vorstellbar, aber sinnlos!!!8)

  • Wäre vielleicht ein guter Anfang,

    einfach in den Spiegel zu gucken,

    und bei sich selber zu starten.

    Wie schon mal erwähnt ...... die Viel-Billig-Fleisch-Fresserei einstellen.

    Die Massentierhaltung mit dementsprechenden Hinterlassenschaften,

    erzeugen mehr CO2 als alle Fahrzeuge.

    Und nicht die Politik - Nachfrage bestimmt das Angebot.

    Und wenn zusätzlich jeder Stadtbewohner,

    ob Eigentümer, Mieter,

    Hochhaus, Plattenbau, Mietswohnung,

    also wenn jeder nur einen einzigen Blumenkasten auf die Fensterbank stellen würde ....

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    Bei der gesamten Reaktionsabfolge der Photosynthese,

    wird bekanntlich CO2 in Sauerstoff umgewandelt.

    Je schnellwachsender die Pflanze,

    umso mehr wird unser Lebenselixier wieder freigesetzt.

    Von dem sich bietendem Anblick der Innenstädte ganz zu schweigen.

    Auch Insektenfreundlich wärs.

    Und heizen geht auch anders .....


    Viel-Redner und Viel-Schimpfer sind ja meist die Nichts-Tuer

  • Das Problem des Menschen ist , dass er sooo gern am Status Quo festhalten möchte .


    Dieses gilt im persönlichen , ist hier aber grad nicht Thema ....

    Dies gilt aber auch für sein Umfeld , und überhaupt .


    Die Erde hat aber seit ihrem bestehen keinen Status Quo.


    Wer sich mal den Wandel der deutschen Nordseeküste der letzten 1000 Jahre anschaut , gibt’s in jedem Schulatlas..... und dabei daran denkt , dass wir seit 200 Jahren versuchen den ist-Zustand zu erhalten , wird erkennen was ich meine .

    Wir spülen Millionen Tonnen Sand vor die Inseln , Beton Blöcke und Steine vor die Küsten und trotzdem Frist das Meer an der einen Seite , und am anderen Ende der Insel entsteht evt neues Land .

    Es sind nachweislich immer Landstriche und Inseln im Meer verschwunden . Ebenso sind immer wieder neue Inseln entstanden .

    Ja , die Inseln die nur sehr wenig über Meeresspiegel liegen werden versinken .

    Ebenso Holland , wo schon seit vielen Jahrzehnten weite Flächen 9m unter Meeresspiegel liegen .

    Denn , dass die Polkappen zugefroren sind ist in der Erdgeschichte eine Ausnahme . Die meiste Zeit sind Sie eisfrei gewesen . Und dass sie eisfrei werden , werden wir nicht aufhalten. Auf Island gab es tropisches Klima und die damit verbundenen Vegetation, und das wird es wieder geben. Die Wüsten im Äquator Bereich werden weiter wachsen , wie schon seit hunderten von Jahren..... auch ohne Öl verbrennen , oder zählt da auch schon die Öllampe von Jesus? ........ob wir nun Öl und Kohle verbrennen oder nicht .

    Ja , wir tragen damit zur Erderwärmung bei , das ist (von mir) unbestritten, jedoch ...

    Seit der letzten Eiszeit gehen die Permafrostgebiete zurück . Davor gab es dort üppige Vegetation , die massenhaft co2 gespeichert hat . Wenn der Frost geht , wird der organische zersetzungsprozess fortgesetzt, mit der Folge dass co2 und methan(was für das Klima viel schlimmer ist) in UNVORSTELLBAREN MASSEN freigesetzt wird . Dieses ist Wandel der Erde und nicht Menschen gemacht . Dieser Prozess ist , sich selbst beschleunigend . D.h. Je wärmer es wird desto mehr wird freigesetzt ... je mehr freigesetzt wird desto wärmer wird es . ... die Verdoppelungzeit der Beschleunigung des Prozesses wird immer kürzer . Gegen diese Massen an co2 und Methan die dort noch freigesetzt werden ist das co2 , was wir in Europa durch fossile Brennstoffe freisetzen eher gering . Weitsichtige Unternehmen haben schon in den Sechziger berechnet , wie lange sie noch in diese Gebiete investieren können . Denn ohne Permafrostboden können viele dort nicht agieren . Einige Unternehmen haben sich aus Alaska und Sibirien schon zurückgezogen .

    Dieser Wandel hat aber auch den Vorteil dass dort Gebiete wieder bewohnbar werden .

    Diesen Wandel der Erde gibt es seit Menschen Gedenken . Der Mensch hat in den vielen Jahrhunderten immer darauf reagiert . Jeder hat doch in der Schule mal von den verschiedenen Völkerwanderung gehört .

    Nur der Mensch des 20./21. Jahrhundert bildet sich ein , den Status Quo der Erde, den es nicht gibt , erhalten zu können . (Und weiterhin 9 m unterm Meeresspiegel leben /wie absurd ) Und weil das ja so eine schöne Vorstellung ist , dass alles so bleibt wie es ist , werden damit sogar Wahlen gewonnen . ..... die Grünen sind meiner Meinung nach von allen Parteien die geschicktesten rattenfänger, gefolgt von der Alternative .

    Eine weitere co2 Schleuder existiert in China . Dort brennt seit sehr vielen Jahren ein natürliches Kohlevorkommen . Es ist unmöglich dieses zu löschen , es ist einfach zu groß .

    Und Feuer hat die Eigenschaft , größer zu werden wenn genug brennbares Material vorhanden ist . Auch hier unvorstellbare Mengen an co2 werden freigesetzt .


    Und nochmal , der Mensch von heute bildet sich 1. ein , den Klimawandel aufhalten zu können , weil er 2. glaubt für selbigen einzig allein verantwortlich zu sein .

    Was für eine Überheblichkeit angesichts der Naturgewalten .

    Durch einen Vulkanausbruch vor ca125jahren (keine Zeit für die Erde)

    Sind für 2-3 Jahre die Temperaturen weltweit gesunken . es folgten , für uns unvorstellbare, Unwetter . So dass in Mitteleuropa im Juli tiefer Frost und massiver Schneefall war , alle ernten verfroren .

    Und ein einfacher Virus legt alles lahm ... ach neee , lahm gelegt haben wir ja selbst , um der Natur in ihrem Versuch etwas gegen zu hoher Population zu tun ,

    (natürliche Auslese , kranke und schwache werden dahingerafft)

    Paroli zu bieten .

    Zugegeben , mit ein bisschen Zeit werden wir bei dem Virus wohl gegen die Natur gewinnen .

    Vielleicht irre ich ich mich ja auch , und wir sind mittlerweile so gut , dass wir den Wandel der Erde aufhalten . Keine Erderwärmung . Kein verschieben der kontinentalplatten mehr, keine Vulkanausbrüche , keine schweren Stürme mehr , keine 35 grad mehr in Deutschland ..... ach ja , und es regnet immer in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ... dann brauchen Bauern nicht mehr übers Wetter jammern , zum Wochenende staubt es nicht so , Gardena macht pleite und wir radeln sonntags im Strickpulli durch den Urwald.

    Und trotzdem werd ich die Grünen , die sich dann als linke Hand gottes im Vatikan sitzend huldigen lassen , nicht um eine Audienz bitten .



    Nur Gedanken eines einfachen Menschen , der täglich über Klimawandel lesen und hören muss , evt aufs Moped fahren verzichten soll , während er Fisch mit Mikroplastik serviert bekommt .

    Einmal editiert, zuletzt von rudiratlos ()

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