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Fahrtauglichkeitstest ab einem gewissen Alter

  • Zuelli
  • 6. September 2023 um 17:37
  • KI-Zusammenfassung
  • Mittels künstlicher Intelligenz generierte Zusammenfassung

    Die Debatte dreht sich darum, ob ab einem bestimmten Alter eine Pflicht-Fahrtauglichkeitsprüfung sinnvoll ist und wie sie praktisch umgesetzt werden könnte. Im Fokus stehen konkrete Tests (Seh- und Hörprüfung, Reaktions- und Gesundheitschecks), eine mögliche Altergrenze und die Kosten- bzw. Personalfragen. Die Meinungen gehen stark auseinander; eine klare Einigung fehlt.

    • Befürworter sehen in regelmäßigen Tests ab ca. 70 Jahren Sicherheitsvorteile, um Verschlechterungen früh zu erkennen und Hilfen anzupassen; die Umsetzung scheitert derzeit oft an Fachkräftemangel und organisatorischen Fragen.
    • Gegenposition/Alternativen plädiert für entweder eine universelle Pflicht für alle oder gar keine Pflicht; Alter allein sei kein zuverlässiger Risikofaktor, und Tests würden Risiken nicht vollständig eliminieren; Bedenken bestehen zu Ungerechtigkeiten und Mobilitätseinschränkungen für Einkommensschwächere.
    • Praktische Erfahrungen zeigen riskante Situationen mit älteren Fahrern, doch Gefahren treten quer durch Altersgruppen auf.
    • Offene Fragen betreffen Kriterien (Was ist zentral: Sehen, Hören, Reaktion, Gesundheit?), Frequenz, Ort/Personen, Kosten, Rechtsform, Missbrauchsschutz; klare beste Form fehlt.
    • Stimmung ist uneinheitlich; gemischte Ansätze (z. B. Sehh-/Hörscreening ohne umfassende Fahrprüfung) werden diskutiert, viele bleiben skeptisch.

    Zuletzt erstellt: 12. März 2026 um 05:57 Hinweis: KI kann Fehler machen. Die Zusammenfassung kann unvollständig oder nicht korrekt sein. Zwischenzeitlich können zudem neuere Antworten vorliegen, die den Inhalt beeinflussen würden. Es kann daher später eine aktualisierte Neuzusammenfassung folgen. Bitte lies zur Sicherheit das Thema vollständig.

  • Zuelli
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    • 6. September 2023 um 17:37
    • #1

    Moin.

    Hätte gern mal eure Meinung dazu.

    Sollte es zur Pflicht werden, ab einem gewissen Alter, ich sage mal 70 Jahre, einen Test machen zu müssen?

    Der müsste dann auf jeden Fall kostenlos sein, das der Staat nicht noch großartig mitverdient sondern rein wegen der Verkehrssicherheit.

    Folgende Situation heute.

    War mit Moped beim Arzt (Vorgespräch zur großen Hafenrundfahrt ;) ), anschließend noch schnell zu Lidl einkaufen.

    Ich fahre die Einfahrt bei Lidl rein, da kommt ein weißer Jeep und fährt mich fast über den Haufen weil er in die Parklücke wollte. Ich konnte noch bremsen aber er fuhr einfach weiter.

    Da fehlten noch Zentimeter. Nee, eigentlich gar nicht. Er hatte mich schon berührt.

    Ich hab gehupt, gebrüllt und ihm mit der Hand auf die Motorhaube geschlagen. Ich dachte, jetzt überrollt er dich noch. Hab die Maschine nur knapp abfangen können. Ein Stück schräger und ich hätte sie nicht mehr gehalten.

    Der Typ hat dann Gott sei Dank noch angehalten und guckt mich blöd an.

    Keine Reaktion, nichts. Seine Frau machte entschuldigende Handbewegungen.

    Ich hab dann geparkt und bin zu Lidl rein.

    Da hab ich die beiden wieder gesehen. Die Frau sprach mich an und hat sich entschuldigt.

    Er, um die 80 Jahre alt, mit Krückstock unterwegs, konnte kaum noch laufen und wieder keine Reaktion von ihm.

    Sie sagte noch das ihr Mann auch Motorrad fährt. Ich hab gesagt das ich ihr das im Leben nicht abkaufe weil er mit Sicherheit nicht aufs Motorrad kommt. Sie wurde ganz rot.

    Er immer noch keine Reaktion.

    Ich hatte ihr auch noch gesagt, sie sollte mal ganz schnell überlegen, ihren Mann am Autofahren zu hindern bevor Schlimmeres passiert.

    Normalerweise hätte ich die Polizei rufen müssen zur Überprüfung aber ich war schon so spät dran und wollte meine Frau nicht noch länger alleine lassen.

    Das war verdammt knapp und ich hab mich an die momentane Überlegung erinnert, verpflichtende Tests für ältere Fahrer einzuführen.

  • Zuelli
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    • 6. September 2023 um 17:39
    • #2

    Ach ja. Noch eine Ausrede von ihr.

    Die Sonne stand so tief und hat geblendet.

    Ich sag Gute Frau, wir haben 12.00 Uhr mittags. Schauen sie mal raus wo die Sonne steht!

  • MaikM
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    • 6. September 2023 um 17:59
    • #3

    🤣🤣🤣🤣👍👍👍👍....sorry, bekomme mich nicht ein vor Lachen, auch wenn es ein ernstes Thema ist. Wenn Du ihm tatsächlich auf die Motorhaube gehauen hast, hast Dich aber auch ziemlich weit gewagt. Sowas kann schnell als Sachbeschädigung gewertet werden, genauso, wenn man die Autotür eines fremden Autos öffnet....gilt als Hausfriedensbruch...so bescheuert das klingt😉

    Aber zurück zum Thema...80...klapprig...und dann angeblich Motorrad😏....im Beiwagen oder mit Stützrädern vielleicht. Geglaubt hätte ich es anhand Deiner Schilderung ihr auch nicht. Fahrtauglichkeitstest bin ich grundsätzlich dafür, sollte aber individuell entschieden werden(vom Arzt oder den Angehörigen!).....spätestens aber wenn die jeweilige Person auffällig im Straßenverkehr geworden ist.

    Lustigerweise war zu dem Thema gerade gestern eine Umfrage im Fernsehen....44% waren für eine Fahrtauglichkeitsprüfung, über 50% aber dagegen. Wer weiss, in welchem Alter die Anrufer waren ;)

  • Zuelli
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    • 6. September 2023 um 18:18
    • #4

    Ja, das hatte ich auch gesehen und darum fiel mir das hinterher ein.

    Was hätte ich machen sollen? Auf Hupen und Brüllen hat er nicht reagiert.

    Ich glaube, der hätte mich glatt umgenietet.

    Normalerweise wäre ich auch für freiwillige Tests, aber solche Leute würden das nicht machen.

    Der kam aus Nordfriesland. Vielleicht wohnt er irgendwo auf dem Dorf.

    Seinen Führerschein abgeben zu müssen ist dann schon blöd.

    In Hamburg gibt es die berüchtigte Waitzstraße.

    Da fahren alle naselang alte Leute in die Schaufenster. Sogar Betonpoller haben nichts genützt und wurden da schon weggeschoben.

    Das ist schon sehr auffällig.

  • Rick
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    • 6. September 2023 um 18:55
    • #5

    Schwieriges Thema. Zuallererst, gut dass Dir nix passiert ist, Andreas.

    Verpflichtende Fahrtauglichkeitstests ab einem gewissen Alter können helfen, müssen aber nicht. Und wie ich unsere Gesetzgeber kenne, läuft das dann ähnlich wie bei den 5 Modulen, denen sich Berufskraftfahrer regelmäßig unterwerfen müssen. Das Institut, i.d.R. eine Fahrschule kassiert um die Tausend Euronen für sich permanent wiederholende Fragen. Ein Freund von mir ist Berufskraftfahrer und 65 Jahre alt. Ihm wurde neulich dieses Zertifikat für die 5 Module angeboten. Für 500 Euro, ohne Schulung, ohne Prüfung. Er hätte 500 Euro und einen oder zwei Tage Schulung, bei der er eh nichts neues gelernt hätte, gespart.

    Sollte diese Alterfahrtauglichkeitsprüfung unter ähnlichen Gesichtspunkten ablaufen, dann kriegen Prüfungsinstitute die Kassen vollgemacht und Rentner, die in der Altersarmut sind oder hart an der Grenze dazu, verlieren ihre Mobilität, weil sie es sich schlicht nicht leisten können. Ich denke jeder hier kennt alte Leute, wenn er oder sie nicht selbst schon alt sind, die gut und sicher ein Fahrzeug führen können.

    Solche Situationen wie Du sie beschreibst habe ich auch schon erlebt. Auch mit alten Fahrern.

    Bei meiner letzten Notbremsung inklusive Ausweichmanöver saß eine junge Frau am Steuer. Sie bog kurz vor mir, es waren nur Centimeter, keine Meter davor, auf meine Straße. Sie hatte das Vorfahrt achten Schild nicht beachtet. Als ich dann laut fluchend an ihr vorbei bin, zuckte sie nicht mal zusammen, sondern wippte mit ihrem Kopf und einem entspannten Lächeln zu einer Musik, die ich nicht hören konnte.

    Einer gesetzlichen Regelung stehe ich ambivalent gegenüber. Wäre eine Prüfung für den Prüfling kostenlos, könnte ich mich damit anfreunden. Andernfalls nicht.

    Was Betroffene tun könnten, wäre die auffällige Person anzuzeigen. Was wiederum mit Zeitaufwand und von der Beweislage her meist schwierig sein dürfte.

    Alles nicht so einfach. Ich hab hier keine eindeutige Meinung, Andreas.

  • Zuelli
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    • 6. September 2023 um 19:00
    • #6

    Ja, bin selber Berufskraftfahrer, Sch... Module.

    Hab meine 5 hier liegen und müsste nächstes Jahr Führerschein erneuern.

    Die haben wir vor über drei Jahren gemacht (Firma zahlt) und sind nächstes Jahr noch gültig.

    Also alles Blödsinn.

    Und so wie du sehe ich es eigentlich auch. Kostenlos ja, sonst nein.

  • MaikM
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    • 6. September 2023 um 19:10
    • #7

    Nordfriesland?....shit....Der LK fängt im Nachbardorf an =O ...nicht dass der mich auch noch umnietet || :S

    Mein Vater ist auch 80...der liebte die Fahrten mit seinem MB. Seit er aber nicht mehr so gut gucken kann, lässt er nun immer meine Mutter fahren....freiwillig :thumbup:

  • Sasa93
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    • 6. September 2023 um 19:19
    • #8

    Erstmal wirklich gut, dass nichts schlimmeres passiert ist. Ein Fehler war es auf die Motorhaube zu hauen, kann zur Anzeige einer Sachbeschädigung führen. Der zweite Fehler war es ihn davon kommen zu lassen.

    Hand aufs Herz auch wenn man im Stress ist und schnell nach Hause will. Es ist wichtig solche Leute aus dem Verkehr zu ziehen wenn sie nicht in der Lage sind ein Fahrzeug sicher zu führen und nicht Mal mit bekommen was sie falsch gemacht haben. Denkt mal drüber nach wenn es nicht wir mit verantwortungsbewusstsein und guter Reaktion sind sondern Kinder oder behinderte die diese Gefahr nicht einschätzen können oder reagieren können. Sie werden angefahren oder überfahren und solche Fahrer, fahren weiter. Der oder die verletzte bleibt liegen und er/sie ist ggf über alle Berge weil kein Zeuge es gesehen hat. Das Alter ist für mich in meinem Beispiel zweitrangig, jeder der so fährt gehört der Führerschein abgenommen

  • Red Lady
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    • 6. September 2023 um 19:19
    • #9

    In Portugal gibt es die Fahrtauglichkeitsprüfung ab 50 Jahren alle 5 Jahre, dann ab 70 Jahren alle zwei Jahre. Dies hängt vom Datum der Ausstellung des Führerscheins ab und wird immer mal wieder verschärft.

    Interessant dabei zu erwähnen ist, hast Du einen netten und befreundeten Arzt, bekommst Du eine Unterschrift und die Sache ist geritzt.

    Ob solche Regeln hier für mehr Sicherheit sorgen würden, kann ich nicht beurteilen. Vor allem, wenn man sie teilweise wie oben beschrieben, umgehen kann.

    Keep calm and let Karma finish it!

  • W.E.Coyote
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    • 6. September 2023 um 19:29
    • #10

    Kein Mensch regt sich auf, wenn für das Fahrzeug der TÜV fällig ist. Und zahlt brav alle 2 Jahre die Gebühren.

    Und eine Prüfung der Fahrtauglichkeit soll kostenlos sein? Weil man sich das nicht leisten kann?

    Ich bin für eine Überprüfung. Aber dann für alle mit Führerschein.

    Wie oft liest man, dass unter Drogeneinfluss gefahren wurde.

    Sehtest, Reaktionstest und Blut/Urinabgabe.

    Und eine schleichende Fehlsichtigkeit wird dann auch erkannt.

    Irgendwann hab ich ihn...

  • Sasa93
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    • 6. September 2023 um 19:30
    • #11
    Zitat von W.E.Coyote

    Sehtest, Reaktionstest und Blut/Urinabgabe

    Klingt gut und dann kommt es zum legalen Cannabis Konsum. Bin gespannt wie es dann sein wird

  • gehtsnoch
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    • 6. September 2023 um 19:36
    • #12

    Warum nicht? Wenn es Reflexe, Gesundheit und Verstand nicht mehr hergeben, dann sollte ich nicht mehr fahren. Ja ich tu mich leichter als die Meisten so was zu sagen da wir mit den Öffis überall hinkommen. Also weder auf Auto noch Motorrad angewiesen.

    Wenn Motorrad- und Autofahrer einfach von ihrem Unverwundbarer-Superhelden-Egotrip runterkämen und objektiv zugeben würden, dass das Alter gewisse Grenzen mit sich bringt, wäre alles gut. Die einzige Diskussion die man dann führen müsste wäre, dass der Check kostenfrei sein sollte. Kostenfrei aber verpflichtend.

    Silence! I block you!

  • Kay
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    • 6. September 2023 um 20:08
    • #13

    Bin neulich auf einer 4-spurigen Strasse gefahren, Ein Wohnmobil kam rechts aus aund wendete dann über sämtliche Fahrbahnmarkierungen hinweg in den Gegenverkehr.

    Mein Roller hat ABS, ist gut gegangen.

    So etwas sollte nicht sein, passiert aber unanhängig vom Alter.

    Gruß von Kay ... :*

  • Zuelli
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    • 6. September 2023 um 20:08
    • #14
    Zitat von Sasa93

    Ein Fehler war es auf die Motorhaube zu hauen, kann zur Anzeige einer Sachbeschädigung führen. Der zweite Fehler war es ihn davon kommen zu lassen.

    Hätte ich nicht drauf gehauen wäre ich jetzt wohl platt.

    Da nehme ich die Sachbeschädigung gern in Kauf. Ist aber auch nichts weiter passiert mit seiner Haube.

    Zum anderen muss ich dir Recht geben und hab es schon bereut.

    Aber ich hatte schon so lange beim Arzt gebraucht.

  • Kay
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    • 6. September 2023 um 20:10
    • #15
    Zitat von Zuelli

    Zum anderen muss ich dir Recht geben und hab es schon bereut.

    Aber ich hatte schon so lange beim Arzt gebraucht.

    Dann solltest Du wohl mal zum Psycho-Test!

    Gruß von Kay ... :*

  • Sasa93
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    • 6. September 2023 um 20:16
    • #16

    Gut dann könnte man mit deiner Reaktion noch davon kommen.

    Ich hoffe es passiert nicht nochmal so eine Situation aber ich kann nur alle bitten, die soetwas erleben, bringt es zur Anzeige. Diese Menschen haben sonst irgendwann jemanden auf dem Gewissen.

    Wenn du noch das Kennzeichen kennst, ist es nicht zuspät für eine online Anzeige

    2017 wäre beinah für meine Kinder und mich das Leben beendet worden. Der Kerl ist ohne weiteres weg gefahren, doch ich konnte mir zwei Kennzeichen merken, der Verursacher und ein Motorrad Fahrer der das alles gesehen hat und mir geholfen hat. Ich bin umgehend nach der Tat zur Polizei, es kam zu einem Gerichtsprozess und der Kerl durfte aufgrund Vorbelastung seine Fahrerlaubnis abgeben und hat eine Sperre bekommen. Es gab noch weitere Maßnahmen aber die weiß ich nicht mehr. Ich bin nur froh dass er aus dem Verkehr gezogen wurde

  • Alexander55
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    • 6. September 2023 um 20:19
    • #17

    @MaikM Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch, na und ? Was passiert ? Manchmal geht es nun mal in diesem Land nicht mehr anders, da kann sein, dass bei mir in diesem Fall nicht nur ein Schlag auf die Motorhaube gekommen wäre. Oooohhhh Schmerzensgeld, ja und ? 500 € von mir aus, aber so ein Trottel hat sie dann schon gefangen und denkt ihm sicherlich ne Weile.

    @Thema,

    warum nur bei Älteren ? In diesem Land ist es doch so, dass selbst Jüngere nicht mitbekommen was sie gerade für nen Mist gemacht haben. Hier schreibt doch ein Berufskraftfahrer mit, der müsste doch solche Situationen aus dem Alltag bestätigen können, dass es nicht nur Ältere sind. Wenn man hupt und brüllt, schauen sie genauso doof wie dieser Parkplatzopa vom TE.

  • Rick
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    • 6. September 2023 um 20:23
    • #18
    Zitat von Zuelli

    Da nehme ich die Sachbeschädigung gern in Kauf. Ist aber auch nichts weiter passiert mit seiner Haube.

    Zum anderen muss ich dir Recht geben und hab es schon bereut.

    Aber ich hatte schon so lange beim Arzt gebraucht.

    Die Sachbeschädigung hätte ich in so einem Moment auch in Kauf genommen. Denn dann hätte der Geschädigte die Lage schildern müssen und sich Gegenfragen ausgesetzt gesehen, deren Beantwortung ihm am Ende mehr schaden, als die Beule in der Motorhaube.

    Dass Du in der Situation, aus der du ja heil herausgekommen bist, genervt warst, vielleicht andere Termine hattest, und deswegen nichts weiter unternommen hast, ist verständlich und ich hätte wahrscheinlich genauso reagiert.

    Ich zieh für mich die Lehre daraus, dass ich in einer ähnlichen Situation, vor allem wenn mir Anfang September, Mittags um 12 Uhr die tiefstehende Sonne als Entschuldigung angeboten wird, mir ernsthaft überlege, die 110 anzurufen. Und dann mal sehen. ...

    Keine Ahnung, ob ich das wirklich so mache, aber ich denke drüber nach. Im Interesse der Verkehrsteilnehmer, die später mit diesem Kontrahenten größeren Schaden erleiden können.

  • MaikM
    Gast
    • 6. September 2023 um 20:29
    • #19

    @Alexander55 : Du würdest alte Leute schlagen???😡Ganz ehrlich, Dir gehört als erstes der Führerschein abgenommen👎

  • Online
    nockeskarre
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    • 6. September 2023 um 20:31
    • #20

    Meine Mutter ist 92, hat alle Klassen und bewältigt die bekannten Strecken im Umkreis von ca. 2 km von ihrem Haus gut.

  • moppcab
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    • 6. September 2023 um 20:31
    • #21

    Zunächst eine Anekdote aus dem Jahre 1995. Wir hatten einen knallroten Kombi, ein halbes Jahr alt. Ich wollte nach links abbiegen, konnte aber nicht, weil in der Straße in meine Richtung ein Auto fast genau zwischen linkem und rechten Bordstein fuhr. Ich blieb also stehen und wartete. Der von einer 81-jährigen Frau gesteuerte Wagen fuhr zwar langsam aber ungebremst weiter - in Höhe der Fahrertür im rechten Winkel in den feuerwehrroten Kombi...

    Die Frau war reichlich verwirrt und sagte immer wieder, sie verstehe das gar nicht, ihr Auto sei auf einmal nicht mehr weitergefahren... Selbst nach dem Aussteigen begriff sie nicht, dass sie gerade einen Unfall gebaut hatte. Hätte ich nicht im roten Kombi da gestanden, sondern ein Kind mit einem Fahrrad, dann wäre sie wohl über das Kind gehoppelt und dann gegen die Hauswand gefahren.

    Es hat mich Mühe gekostet, die Dame dazu zu bewegen, vor Ort zu bleiben, um auf die Polizei zu warten. "Wozu Polizei? Ich brauche einen Mechaniker, weil doch das Auto nicht mehr fährt und mein Mann auf mich wartet!" Es stellte sich heraus, dass die 81-Jährige ihren noch älteren Mann pflegte.

    Lange Geschichte, unglaubliches Ende: Die Polizei stellte den Führerschein nicht sicher, ließ sie nach Hause fahren. Begründung: Die Dame sei den Beamten bekannt, sie sei finanziell recht gut situiert und habe einen fähigen Anwalt. Nach einem halben Tag hätte sie den Führerschein zurück, schon wegen der Pflege des Mannes.

    Mutter Natur hat das Problem biologisch gelöst: Innerhalb weniger Monate verstarben der Mann und die Frau.

    Obwohl ich also selber mal Opfer einer zum Führen eines Kraftfahrzeugs nicht mehr tauglichen Person war, bin ich GEGEN einen Fahrtauglichkeitstest für ältere Fahrer. Das ist auch leicht erklärt:

    Ich bin noch nicht einmal 60, habe aber schon mehrfach Phasen gehabt, in denen ich zeitweise nicht voll fahrtauglich war. Dank Herz- und Kreislauferkrankung gibt es Zeiten, in denen ich wenn ich nicht sitze mit Drehschwindel zu tun habe. Solange ich mich visuell orientieren kann merkt das nicht einmal ein Außenstehender, der mich beobachtet, aber mit dem Motorrad rechts ranfahren und absteigen? Schwierig. Wie oft und wie weit fahre ich in diesen Phasen? Null. Ich steige nicht aufs Moped, weil ich evtl. während der Fahrt fahruntauglich werden könnte. Ich weiche aufs Auto aus, wo meine Erkrankung weder für mich noch für Dritte gefährlich ist.

    Ich behaupte mal, ich bin nicht der einzige Mensch, der mal fahrtauglich und mal nicht fahrtauglich ist - und das auch selber weiß und einschätzen kann! Klar, es gibt auch die Menschen, die das nicht können. aber das sind keineswegs alle mit körperlichen Einschränkungen.

    Wie soll man nun mit den nur manchmal fahruntauglichen Menschen umgehen? Generell den Führerschein einziehen? Also ein knallhartes Fahrverbot, obwohl der Kranke im Augenblick in bester Verfassung sein kann und sicher fahren könnte? Tut mir leid, das lässt sich nach meiner persönlichen Meinung nicht mit unserem Grundgesetz vereinbaren.

    Die menschliche Gesundheit ist sehr komplex, es ist nahezu unmöglich, eine starre Grenze zwischen fahrtauglich und nicht fahrtauglich zu ziehen. Dass Bus- und Lkw-Fahrer ab 50 umfangreiche Gesundheitstests alle 5 Jahre bestehen müssen steht dem nicht entgegen, denn alleine aufgrund der Fahrzeugmasse ist die Gefahr dort um ein Vielfaches höher.

    Bei den Klassen C, CE, D und DE gibt es die Gesundheitstests, bei A, B und BE müssen wir ohne auskommen.

    Es gibt sicher mehr Menschen, die verantwortungsvoll handeln als welche, die für ihre Umwelt gefährlich sind, wie die 81-Jährige im Jahre 1995.


    Gruß Michael

  • Alexander55
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    • 6. September 2023 um 20:33
    • #22
    Zitat von MaikM

    @Alexander55 : Du würdest alte Leute schlagen???😡Ganz ehrlich, Dir gehört als erstes der Führerschein abgenommen👎

    Da kannste hier noch so viele Daumen nach unten versenden, was juckt es die Eiche, wenn sich die Sau dran juckt.

    Wenn es wer verdient hat, keine Einsicht zeigt, dann scheppert es halt mal. Du kannst dich ja hinten anstellen und dir alles gefallen lassen und hinnehmen. Ich nehm nichts mehr hin.

    Und nun kannst deinen Daumen wieder anklicken.

  • Alexander55
    Gast
    • 6. September 2023 um 20:35
    • #23
    Zitat von nockeskarre

    Meine Mutter ist 92, hat alle Klassen und bewältigt die bekannten Strecken im Umkreis von ca. 2 km von ihrem Haus gut.

    Sag ich doch, sind nicht nur ältere Fahrer die nichts um sich herum mitbekommen

  • MaikM
    Gast
    • 6. September 2023 um 20:37
    • #24
    Zitat von Alexander55

    Da kannste hier noch so viele Daumen nach unten versenden, was juckt es die Eiche, wenn sich die Sau dran juckt.

    Wenn es wer verdient hat, keine Einsicht zeigt, dann scheppert es halt mal. Du kannst dich ja hinten anstellen und dir alles gefallen lassen und hinnehmen. Ich nehm nichts mehr hin.

    Und nun kannst deinen Daumen wieder anklicken.

    Auf dieses Niveau begebe ich mich nicht herab!!! Daher no comment

  • Sasa93
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    • 6. September 2023 um 20:39
    • #25
    Zitat von Alexander55

    warum nur bei Älteren ?

    Jetzt könnte ich beruflich werden und mal die Maßnahmen des Gesetzgeber aufzählen die eigentlich intolerantes handeln im Straßenverkehr regeln aufzählen. Wobei ich die Maßnahmen nur zweitrangig halte, denn das Problem ist die Kontrolle der Einhaltung von Regeln.

    Gleiches Problem ist aber genauso eine Überprüfungsfahrt. Bei einer einmaligen Fahrt, was in der Regel bei so einer Überprüfung halt normal ist, kann die Person gerade bei besten Zustand sein und bekommt das go zum weiter fahren. In 60 Minuten muss man ein Urteil über den körperlichen und geistigen Zustand eines Menschen bilden. Wir sind keine Ärzte, daher sehe ich da auch wieder ein Fehler im System.

    Mir gefällt der Vorschlag von Coyote. Personen mit Vorerkrankung ggf ab einem gewissen Alter. Abrechnung über die Krankenkasse. Schulungen wären toll, allerdings kommt da auch das Thema wer zahlt die? Vorallem wen soll man da alles mit einbeziehen, weil die jedes Alter gebrauchen kann. Wer von euch war in den letzten Jahren mal in der Fahrschule um den Führerschein zu erweitern? Alle sind freiwillig da und dennoch muss der Großteil gezwungen werden aufzupassen, was sicher bei so Schulungen genauso laufen wird.

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