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Der durchschnittliche Motorradfahrer

  • Sasa93
  • 5. Februar 2024 um 07:32
  • KI-Zusammenfassung
  • Mittels künstlicher Intelligenz generierte Zusammenfassung

    Der Thread sammelt Blickwechsel zum durchschnittlichen Motorradfahrer und verbindet Demografie, Markt, Sicherheit und Nachwuchs. Zentrale Befunde:

    • Demografie und Wahrnehmung: Viele Beiträge schildern den Durchschnitt als männlich, Mitte 50 oder älter; andere Stimmen betonen zunehmende Aktivität junger Leute online, aber nicht unbedingt als On-the-Road-Fahrer. Es gibt Hinweise auf regionale Unterschiede.
    • Markt und Fahrzeugangebot: 2023 wurden in Deutschland rund 124.500 Neuzulassungen verzeichnet; der Anteil der BMW R 1250 GS lag bei ca. 6% (etwa 7.5k). Das Top-10-Ranking zeigt GS-dominierten Oberklassen-Charakter, aber insgesamt bleibt Vielfalt vorhanden. Gebrauchtmarkt ist robust, Motorräder bleiben oft lange im Bestand. China-Produktionen beeinflussen das Preis-/Leistungsverhältnis im unteren Segment; der Einstieg per B196 wird als sinnvoll gesehen, der Aufstieg zu größeren Hubräumen bleibt aber Thema.
    • Nachwuchs und Einstieg: Der B196 wird als guter Weg gesehen, neue Fahrer zu gewinnen, doch es fehlt oft an passenden Modellen im unteren Mittelklassebereich (250–750 ccm). Es wird diskutiert, wie man Ü30-Neueinsteiger besser abholt und ob E-Mobilität sowie Klein- bis Kleinst-Motoräder künftig mehr jungen Verkehrsteilnehmer anziehen.
    • Sicherheit und Ausbildung: Sicherheitstraining wird als wichtig erachtet; es gibt Warnungen vor mangelnder Fahrpraxis bei jüngeren 125er-Fahrern. Themen wie Öl, Straßenschäden, Aquaplaning und die Bedeutung richtiger Fahrtechnik werden betont. Unfälle werden oft durch Fehler anderer oder schwierige Fahrbahnverhältnisse verursacht, dennoch bleibt Training zentral.
    • Offene Fragen und Debatten: Wie gelingt eine vielfältige Kundschaft jenseits der GS-Substanz? Welche Rolle spielen E-Motorräder und der Gebrauchtmarkt künftig? Wie viel Regulierung, Lärm- und Verkehrspolitik kann die Motorradkultur beeinflussen, ohne den Spaß zu nehmen?
    • Insgesamt zeichnen die Beiträge ein Bild von einem Markt mit alternder Durchschnittsgruppe, wachsender Vielfalt an Modellen und steigender Bedeutung von Ausbildung, Sicherheit und neuen Einstiegspfaden – aber mit anhaltenden Fragen, wie Nachwuchs besser adressiert und Balance zwischen Freiheit und Regulierung gefunden wird.

    Zuletzt erstellt: 12. März 2026 um 05:42 Hinweis: KI kann Fehler machen. Die Zusammenfassung kann unvollständig oder nicht korrekt sein. Zwischenzeitlich können zudem neuere Antworten vorliegen, die den Inhalt beeinflussen würden. Es kann daher später eine aktualisierte Neuzusammenfassung folgen. Bitte lies zur Sicherheit das Thema vollständig.

  • Sasa93
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    • 5. Februar 2024 um 07:32
    • #1

    Da es vermehrt immerwieder ein Thema wird wer die Motorradwelt dominiert hier mal ein eigenes Thema dazu.

    Was macht den deutschen Durchschnitts-Biker aus?: Das ist der deutsche Durchschnitts-Motorradfahrer
    Die Werbung der Motorradhersteller zeigt uns junge, hippe, diverse Menschen auf Bikes. Der Blick in die Statistik zeigt ein anderes Bild des deutschen Bikers.
    www.motorradonline.de

    Auch wenn manche denken man möchte Motorradfahrer komplett los werden, denke ich dass man die Zweitaktindustrie mit dem B196 gut unterstützt. Im übrigen da aus Anmeldezahlen bei uns, die meisten Frauen melden sich für den B196 an und einige von Ihnen beschließen im Nachhinein den A2 oder A zu machen.

  • smithers_72
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    • 5. Februar 2024 um 07:37
    • #2

    Den Artikel kann ich bestätigen - war gestern auf der Motorradmesse in Oldenburg und die WEIT dominierende Haarfarbe war entweder grau oder Haut…

  • Sportsbiker
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    • 5. Februar 2024 um 08:34
    • #3
    Zitat von smithers_72

    Den Artikel kann ich bestätigen - war gestern auf der Motorradmesse in Oldenburg und die WEIT dominierende Haarfarbe war entweder grau oder Haut…

    ich war auch in oldnburg aber nicht auf der messe, aber mit dem moped:saint:. Das mag sein das sich da die ältere fraktion rumtreibt aber die jugend ist wieder aktiver als noch vor 10 jahren. Nur denke ich das sich da vieles ins internett verlagert hat, was die neuen modelle ect betrifft.

  • Netsrac
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    • 5. Februar 2024 um 09:42
    • #4
    Zitat von Sasa93

    ...dass man die Zweitaktindustrie mit dem B196 gut unterstützt.

    Das wäre was - wenn's mal wieder schöne, inzwischen politisch unkorrekte Zweitakter gäbe :S

    Von mir aus braucht aber niemand die Zweiradindustrie zu unterstützen. Meinetwegen müsste es auch nicht immer mehr Motorradfahrer und -fahrerinnen geben - damit werden wir immer mehr zur "Plage", was noch mehr Verbote und negatives Image zur Folge hat.

    Ein Leben ohne Guzzi ist möglich - aber sinnlos...

  • B.M.W 5. Februar 2024 um 09:55

    Hat den Titel des Themas von „Dr durchschnittliche Motorradfahrer“ zu „Der durchschnittliche Motorradfahrer“ geändert.
  • B.M.W
    Gast
    • 5. Februar 2024 um 10:01
    • #5
    Zitat von Netsrac

    Von mir aus braucht aber niemand die Zweiradindustrie zu unterstützen. Meinetwegen müsste es auch nicht immer mehr Motorradfahrer und -fahrerinnen geben - damit werden wir immer mehr zur "Plage", was noch mehr Verbote und negatives Image zur Folge hat.

    Das klingt für mich so nach: "Hauptsache ich, alle anderen sind mir egal".
    Die Konsequenz von weniger Motorradfahrer ist: Weniger Stückzahl, weniger Neuentwicklungen, geringere Auswahl, uninteressanter Markt f.d. Hersteller usw.

  • Sportsbiker
    Gast
    • 5. Februar 2024 um 10:34
    • #6
    Zitat von Netsrac

    Das wäre was - wenn's mal wieder schöne, inzwischen politisch unkorrekte Zweitakter gäbe :S

    Von mir aus braucht aber niemand die Zweiradindustrie zu unterstützen. Meinetwegen müsste es auch nicht immer mehr Motorradfahrer und -fahrerinnen geben - damit werden wir immer mehr zur "Plage", was noch mehr Verbote und negatives Image zur Folge hat.

    na ja das regelt sich im grunde bald von alleine die geburten starken jahrgänge, haben ja kaum nachfolger.

    Zitat von B.M.W

    Das klingt für mich so nach: "Hauptsache ich, alle anderen sind mir egal".
    Die Konsequenz von weniger Motorradfahrer ist: Weniger Stückzahl, weniger Neuentwicklungen, geringere Auswahl, uninteressanter Markt f.d. Hersteller usw.

    und? was ist den aktuell?? alles was noch krabbeln kann kauft sich eine gs, vielfalt auf der starße? immer lustig zu betrachten wie die ihr eigenes moped nur noch anhand der kenzeichen erkennen können. Der rest hieft sich auf eine ktm adventure oder superduke. ist das arten vielfalt? was soll es gros noch an technischen neuerungen geben? navi eingebaut? gibt es auch schon. evt noch eine mikrowelle im topcase? evt noch ein suv auf rädern, gibt es auch schimpft sich gs. Ob das den nachwuchs intresirt wenn oma und opa dann im bikertreff ein senioremenü bestellt und kamillen tee dazu?

    soory aber mit motoradfahren hat das doch mittlerweile wenig zu tun. Genauso wenig wie noch selbstschrauben zu können den ohne pc geht nix mehr.

    Hat nicht mal das individuelle die freiheit den reiz ausgelöst, das rauskommen, die welt endecken. ich kann das verstehen wenn der nachwuchs anfälle bekommt und horden von gs im 2 gang lächeld überholt, insofern er den changse auf eine lücke hat? Offensichtlich treibt sich hier nur die gereiftere farktion rum? zu der ich auch gehöhre. Komentare von jungspunden habe ich so nicht gesehn.

    Auch habe ich verständiss wenn jemand nach einem langen arbeistleben noch mal raus möchte. Sich evt dein jugendtraum erfüllen das was mann evt damals nicht konnte.

    Was für Changsen hat den die jungend findet sie was was spassmacht (nachvollzihen kann ich das nicht so ganz warum man eine strecke ewig rauf und runter muss). Gibt es verbote, aber die machen das ja überwiegend nach feierabend, und auf ihren haustrecken, während andere in horden ihren sontag nachmittag ausflug machen, rauf auf den köterberg. Nicht einmal rööööhr, sondern dauer Dröhn.

    Ab und an sticht mich der hafer, aber darum bin ich noch lange kein geistiger ideot der sich um den nächsten baum wickelt.

    Muste ich einfach loswerden

  • B.M.W
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    • 5. Februar 2024 um 11:06
    • #7

    @Sportsbiker 
    Vielen Dank für einen Schwall an Pauschalisierungen und Vorurteilen und Nein, Du hast kein Verständnis, denn sonst würdest Du sowas nicht von Dir geben.

    Deine Aussage zeugt nur von Intoleranz, denn es ist vollkommen egal welches Motorrad wer fährt, Hauptsache er ist glücklich damit.
    Was mich angeht, ich fahre seit 45 Jahren Zweirad und habe in meinem Leben viele Motorräder gefahren, aber die Entwicklung ging auf Grund meines Einsatzzweckes eben in Richtung GS. Soll ich mich dafür Schämen. Außerdem, dort wo ich unterwegs bin, kannst Du mit Deinem Heizermopped auch nicht schneller.

    Hier noch ein paar Zahlen. In Deutschland wurden 2023 124.538 Motorräder neu zugelassen, davon war der Anteil der GS 7527, also 6,04%. Oder andersrum, es wurden 117.011 andere Motorräder verkauft.

    Hier mal die Top 10 2023.
    Fehlende Vielfalt lässt sich für mich hier nicht erkennen.

    BMW R 1250 GS: 7529 Einheiten
    Kawasaki Z 900: 3650 Einheiten
    Honda CB 750 Hornet: 3295 Einheiten
    Kawasaki Z 650: 2757 Einheiten
    Honda CMX 500 Rebel: 2011 Einheiten
    Yamaha MT-07: 2000 Einheiten
    Honda CBR 650 R: 1991 Einheiten
    Honda CB 650 R Neo Sports Cafe: 1857 Einheiten
    Honda XL 750 Transalp: 1752 Einheiten
    Yamaha Ténéré 700: 1638 Einheiten

    Das ist eben der Unterschied zwischen Fakten und gefühlten Fakten bzw. alternativen Faken ;)

  • Mikael
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    • 5. Februar 2024 um 11:12
    • #8
    Zitat von Sportsbiker

    und? was ist den aktuell?? alles was noch krabbeln kann kauft sich eine gs, vielfalt auf der starße? immer lustig zu betrachten wie die ihr eigenes moped nur noch anhand der kenzeichen erkennen können. ... soory aber mit motoradfahren hat das doch mittlerweile wenig zu tun. Genauso wenig wie noch selbstschrauben zu können den ohne pc geht nix mehr ...

    Muste ich einfach loswerden

    Der durchschnittliche Motorradfahrer ist also männlich, befindet sich in der zweiten Lebenshälfte, hat somit eher graues oder weißes Haar, fährt in Deutschland eine GS, in Japan eine Honda und in den Staaten eine Harley. Das kommt eben raus, wenn man sich statistisch auf die größte Gruppe konzentriert. Einige sind nicht in dieser Gruppe und finden sich daher toller als die anderen. Es sei ihnen gegönnt.

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

  • Netsrac
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    • 5. Februar 2024 um 11:19
    • #9
    Zitat von B.M.W

    Das klingt für mich so nach: "Hauptsache ich, alle anderen sind mir egal".
    Die Konsequenz von weniger Motorradfahrer ist: Weniger Stückzahl, weniger Neuentwicklungen, geringere Auswahl, uninteressanter Markt f.d. Hersteller usw.

    So sollte das nicht klingen - aber mal ehrlich:

    Was haben wir "Bestandsfahrer" davon, wenn es immer mehr Früh-, Wieder- oder Späteinsteiger gibt? Ok, es kommen immer mehr neue Modelle auf den Markt: In der Mehrzahl inzw. aus China oder zumindest aus asiatischer Produktion - in Europa tut sich da nicht mehr viel (Ok, aus der 1250 GS wird eine 1300 GS...). Und ja - als Europäer ein China-Motorrad zu kaufen, mehr kann man gegen die einheimische Industrie nicht tun :(

    Für mich persönlich wird die ehemalige "Freiheit auf zwei Rädern" durch immer mehr Motorräder kleiner: Fahrverbote, Streckensperrungen, seltsame Einfahrtverbote (Tirol ist nur der Anfang!), wütende Anwohner an "Rennstrecken", allgemeine Ablehnung von Motorrädern als "Krachmacher" - alles wird mehr. Ich fühle mich in vielen Gegenden mittlerweile unerwünscht - und das nimmt mir einen großen Teil des Spaßes.

    Kann man mir verdenken, dass ich gar kein Interesse daran habe, dass es immer mehr Motorradfahrer gibt?:/

    Ein Leben ohne Guzzi ist möglich - aber sinnlos...

  • B.M.W
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    • 5. Februar 2024 um 11:32
    • #10

    Mit meinen ca. 10000 Km/Jahr gehöre ich lt. BMW-Händler zu den Vielfahrern ?( Viele schaffen kaum ihren Einfahrkundendienst bei 1000 km, vor dem Jahreskundendienst.
    Auch bei einigen in meinem Umfeld reden wir von ca. 3000 Km/Jahr.
    Ich wohne in unmittelbarer Nähe zu Altmühltal, Allgäu, Ammergauer Alpen, Hallertau und bin dort auch häufig unterwegs. Mein Eindruck ist nicht, dass immer mehr Motorradfahrer unterwegs sind.

    Garagenmotorräder machen keinen Lärm.

  • Mikael
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    • 5. Februar 2024 um 11:37
    • #11
    Zitat von Netsrac

    ... in Europa tut sich da nicht mehr viel (Ok, aus der 1250 GS wird eine 1300 GS...).

    KTM ist inzwischen der größte Hersteller Europas, BMW ist neben der GS breiter aufgestellt als je zuvor, Ducati glänzt mit nie gekannten Stückzahlen, Triumph ist wieder gut im Geschäft, Moto Guzzi aus dem Dornröschenschlaf erwacht ... es tut sich einiges in Europa.

    Wie kann man das einfach so ausblenden?

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

  • moppcab
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    • 5. Februar 2024 um 11:45
    • #12

    Das ist ein zweischneidiges Schwert. Das Angebot an Neufahrzeugen ist nicht besonders gut, weil eben nicht jeder die mehr als hundert Pferde und fünf Zentner für 15.000 oder mehr Euronen haben möchte.

    Mein letztes Neufahrzeug war 2016 eine Honda NC 750 X. Momentan gibt es kein fabrikneues Moped mehr am Markt, das mich reizen würde. Der Gebrauchtmarkt ist ausreichend groß, so dass es mir nicht an fahrbaren Untersätzen mangelt, aber für mich wäre es ein Vorteil, wenn es mehr potentielle Kunden für Mopeds der (unteren?) Mittelklasse gäbe. Schließlich würde deren Nachfrage das Angebot verbessern und sichern.

    Zur Lücke bei den Generationen: Viele Jahre wurde der mögliche Nachwuchs vom Handel und den Herstellern völlig ignoriert. Die Ü30 Käufer gibt es daher fast nicht, erst die Ü60 Fahrer kaufen Mopeds, weil sie auch früher schon Mopeds hatten. Wer wie die 30- bis 60-Jährigen nie Moped gefahren ist, ist vor kurzem als Motorradkunde nicht in Frage gekommen.

    Da war der B196 ein genialer Schachzug. Es fehlt aber der nächste Schritt, denn von 125 ccm auf einen Liter oder mehr Hubraum wollen die Neueinsteiger mittleren Alters auch nicht unbedingt aufsteigen. Nicht zu schwere Mopeds mit moderater Leistung und 250 bis 750 ccm könnten diese Fahrer reizen. Und keine Angst, in 10 bis 20 Jahren kaufen die dann auch die große GS & Co..

    Wie sich der Markt entwickelt hängt vom Fahrerlaubnisrecht und dem Fahrzeugangebot ab. Das besser geworden ist, aber noch immer besser sein könnte.


    Gruß Michael

  • smithers_72
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    • 5. Februar 2024 um 12:32
    • #13

    Der Trend bei der Entwicklung von neuen Motorrädern ist ein bissl parallel zu dem bei Autos zu sehen: Es gibt ein hochpreisiges Segment, in dem immer mehr Wert auf Ausstattung und Features gelegt wird, die viele haben wollen oder glauben zu brauchen. Neben sinnvollen Sicherheitsfeatures wie Kurven-ABS, LED-Beleuchtung, Traktionskontrolle usw. sind halt Heizsitz/ -griffe, Motormapping, Abstandsradar, Cruise-Control/ Tempomat usw. Spielereien, die die Kisten irgendwann für den normalsterblichen 30-jährigen unerschwinglich machen. Ist ähnlich wie bei Autos, wo fast jedes Auto mittlerweile die 20.000 Euro-Marke locker knackt. Im unteren Segment gibt es parallel zum Dacia halt jetzt CF-Moto und andere China-Bikes (und natürlich Royal Enfield), die preislich nach unten wegschiessen und wo man sich bezgl. Haltbarkeit/ Langlebigkeit erst noch beweisen muss. Unterm Strich ist sicher für jeden Kunden was dabei…

    Was sicher anders ist als bei Autos ist der Gebrauchtmarkt: Wenn ich mal bei Mobile.de oder dem Kleinanzeiger gucke, gibt es extrem viele Bikes, die zwar 10 Jahre und älter sind, aber eine lächerlich geringe Laufleistung haben und fantastisch gepflegt sind. Während der PKW-Markt also einer insgesamt höheren Fluktuation unterliegt, bleiben die heute neu gekauften Bikes einfach länger im Umlauf. Insofern kann man glaube ich auch von den Neuzulassungen insgesamt nicht zurückschliessen, dass insgesamt weniger Leute Motorrad fahren….

  • gehtsnoch
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    • 5. Februar 2024 um 12:53
    • #14
    Zitat von Mikael

    Der durchschnittliche Motorradfahrer ist also männlich, befindet sich in der zweiten Lebenshälfte, hat somit eher graues oder weißes Haar

    Hey, that's me 8)

    Code
    , fährt in Deutschland eine GS, in Japan eine Honda und in den Staaten eine Harley. 

    Jetzt fühl ich mich ausgegrenzt X(

    Der durchschnittliche Motorradfahrer ist ein middle- bis old-ager, der ein Motorrad in der Garage stehen hat, damit er sich Motorradfahrer nennen kann und es auf max. 2 bis 3 Touren zur Lieblingseisdiele im Jahr schaft. Warum? Kind und Kegel. eine Frau die das Hobby weder teilt noch unterstützt, Vereinsmeierei in allen möglichen Vereinen, generell nie Zeit für etwas und das Wetter spielt auch nie mit. Zu kalt, zu warm, zu nass. Irgendwas ist halt immer. Früher war Motorrad ein Transportmittel. Bei meinen Eltern sowieso und bei mir die ersten 10 Jahre auf einem Motorrad. Heute ist das eine Lifestylevariante die als Hobby mehr oder eben weniger gelebt wird.

    Ich kann nach nunmehr 47 Motorradjahren auf 2 Kontinenten die Sichtweise von Netsrac durchaus nachvollziehen. Es gibt zu viele von uns um in einem so dicht besiedelten Gebiet nicht überall in der Gesellschaft anzuecken. Das ist aber mit allem so. Geht’s nicht gegen Motorräder, geht es gegen LKW. Oder PKW. Oder Radfahrer. Auch gerne genommen der Frust gegen e-Scooter. Wie ich im einem anderen Thread schon geschrieben habe, "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, ..."

    Silence! I block you!

  • sualkbn
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    • 5. Februar 2024 um 12:54
    • #15

    Ich beobachte eine ganz interessante Entwicklung in den Städten. Dort machen viele junge Leute vielleicht noch den Fährerschein, haben aber überhaupt kein Interesse mehr an Autos oder stinkenden Mofas. Dafür nutzen sie aber zunehmend gerne elektrisch getriebene Zweiräder aller Art. Und zwar tagtäglich, als Verkehrsmittel. Klar, das sind noch keine Motorräder, aber viele der heute Grauhaarigen haben auch mit Mofa oder Vespa angefangen. Nach ein paar Jahren des Kinderwagen-Schiebens kam dann die Erinnerung an die große Freiheit auf zwei Rädern auf und schwups war eine kleine 125-er gekauft. Und die wuchs dann von Jahr zu Jahr, bis es eine GS wurde.

    Schaut man also mal 10 Jahre weiter, kann dem aktuellen Elektroscooter-Boom in ein paar Jahren durchaus wieder in eine stärkere Belebung des Motorradmarktes folgen. Dann allerdings wohl eher elektrisch und da gibt es ja jetzt schon einige interessante 125-er Pendants. Insofern ist der B196 wirklich eine gute Sache

  • Sasa93
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    • 5. Februar 2024 um 13:30
    • #16
    Zitat von sualkbn

    Insofern ist der B196 wirklich eine gute Sache

    Um Interessenten zu locken ja, die Fahrerlaubnis selber lässt zu wünschen. Die Ausbildung ist sehr dürftig, was leider dazu führt, dass manche mangelhaft ausgebildet auf die Straße gelassen werden. 2020 bin ich einer großen Gruppe 125er entgegen gefahren. Nach 8 Fahrer habe ich aufgehört zu zählen, da ich mich drauf konzentrieren durfte in einer Kurve in meinem Fahrstreifen denen auszuweichen. Bei mehreren konnte man sichtlich erkennen, dass sie keine Ahnung davon haben wie man mit einem Motorrad umgeht. Der B169 ist halt Billig und schnell. Da muss ich an folgendes denken.

    Gut und Billig ist nicht Schnell

    Gut und Schnell ist nicht Billig

    Schnell und Billig ist nicht Gut

    Gut, schnell und billig gibt es nicht.

  • Sportsbiker
    Gast
    • 5. Februar 2024 um 14:06
    • #17
    Zitat von Mikael

    Der durchschnittliche Motorradfahrer ist also männlich, befindet sich in der zweiten Lebenshälfte, hat somit eher graues oder weißes Haar, fährt in Deutschland eine GS, in Japan eine Honda und in den Staaten eine Harley. Das kommt eben raus, wenn man sich statistisch auf die größte Gruppe konzentriert. Einige sind nicht in dieser Gruppe und finden sich daher toller als die anderen. Es sei ihnen gegönnt.

    gut erkannt, da ich im schnitt 24-32 000 km im jahr fahre kann ich schon beurteilen was so alles vor den bikertreffs sich auf passtraßen hoch und runter quält und in horden hotellparkplätze belagert.

    es ist intresannt zu beobachten, versuchs mal.

    ich brauche da keien zulasungs staistiken ich bin auf der strase unterwegs.

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    Das war cool der hatte fast 2 min versucht seine koffer zu öffenen bis er festellete das sein moped daneben stand, da paste dann auch der schlüssel. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    das schafft man nicht mit dummen sprüchen

  • Sasa93
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    • 5. Februar 2024 um 14:13
    • #18
    Zitat von Sportsbiker

    Das war cool der hatte fast 2 min versucht seine koffer zu öffenen bis er festellete das sein moped daneben stand, da paste dann auch der schlüssel.

    Das kann einem genauso gut mit dem Auto passieren.

    Hab noch keinen GS Fahrer persönlich kennengelernt. Die meisten Schüler tendieren zu Kawa oder KTM. Einige träumen von einer Harley oder einer Ducati.

  • Mikael
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    • 5. Februar 2024 um 15:19
    • #19
    Zitat von Sportsbiker

    es ist intresannt zu beobachten, versuchs mal.

    Danke, aber ich vergeude Zeit lieber mit anderen.

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

  • Sportsbiker
    Gast
    • 5. Februar 2024 um 16:26
    • #20
    Zitat von Mikael

    Danke, aber ich vergeude Zeit lieber mit anderen.

    genau so habe ich mir das gedacht, tooles vorbild für die jugend

  • Sportsbiker
    Gast
    • 5. Februar 2024 um 16:36
    • #21
    Zitat von Sasa93

    Das kann einem genauso gut mit dem Auto passieren.

    Hab noch keinen GS Fahrer persönlich kennengelernt. Die meisten Schüler tendieren zu Kawa oder KTM. Einige träumen von einer Harley oder einer Ducati.

    das ist doch ok die träume hatten einige damals auch, du wirst die gs fahrer schon kenen lernen da gibt es ein paar gaaaaaanz nette daziwischen, wichtig ist das halt nur die alleine zu erwischen8o.


    Ich fahre viel mit den jungen, ihnen die geilen strecken zu zeigen, begreiflich zu machen, das mal ein speeettest auf der geraden nett ist aber im grunde schwachsinnig das es nur den reifenhändler reich macht. Es ist schön zu höhren macht spass mit dir zu fahren ohne sich was beisen zu müssen, aber auch zu wissen das es die dosis der menge der alten ist, die diese mischung ausmacht.

    Es ist auch egal welches moped du fähsrt, welches navi, oder helm....ect. es muss allen spass machen. Wichtig ist nur keine selbstüberschätzung oder versuchen zu imponiren.

  • B.M.W
    Gast
    • 5. Februar 2024 um 16:37
    • #22
    Zitat von Sportsbiker

    genau so habe ich mir das gedacht, tooles vorbild für die jugend

    Welche Vorbildfunktion nimmst Du so ein? :/

    Rechtschreibung kann's ja wohl nicht sein 8o

    Auch wenn Du keine Zulassungsstatistik brauchst und nur auf dem Motorrad sitzt, wirst Du immer nur sehen was Du sehen willst.
    Selbst auf dem Werbefilm vom Glemseck zeigt sich ein breites Spektrum an Herstellern und Typen.

  • Sportsbiker
    Gast
    • 5. Februar 2024 um 16:50
    • #23
    Zitat von B.M.W

    Welche Vorbildfunktion nimmst Du so ein? :/

    Rechtschreibung kann's ja wohl nicht sein 8o

    Auch wenn Du keine Zulassungsstatistik brauchst und nur auf dem Motorrad sitzt, wirst Du immer nur sehen was Du sehen willst.
    Selbst auf dem Werbefilm vom Glemseck zeigt sich ein breites Spektrum an Herstellern und Typen.

    Als Tourguide habe ich genug vorbild funktion.

    diskriminirung ist mir wurscht wenn es spass macht, tobt euch aus.

    Selbstverstendlich sehe ich was vor mir fährt oder mir endgegen kommt.

    ah ein er der werbe filme gugt, selbst schon da gwesen? in der woche? am wochende? Glemseck 101 ist einmal im jahr, ansonstens ist der kiosk da täglich bei gutem wetter ab 17:00 geöffnet. Ich bin 2x im jahr in der region im juni udn im sept. Können uns da gerne mal treffen auf ein pott/ haferl kaffee.

  • B.M.W
    Gast
    • 5. Februar 2024 um 17:11
    • #24

    Ich halte mich von solchen Orten fern. Schaulaufen ist nicht so mein Ding. Meine Welt bewegt sich vorwiegend in Südbayern, Österreich, Slowenien, Italien, Frankreich und Kroatien um mich herum.

  • Mikael
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    • 5. Februar 2024 um 17:15
    • #25
    Zitat von Sportsbiker

    genau so habe ich mir das gedacht, tooles vorbild für die jugend

    Ich übersetze das nochmal so, dass Du es verstehst:

    Dein ausgeprägtes Marken-, Modell- und Fahrerbashing ist einfach albern. Das wird nicht dadurch besser, dass Du Dich als Vierfahrer und Guide darstellst.

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

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