Kimakrise und Motorradfahren - wie seht ihr das so?

  • CO2 ist kein Schadgas an sich in der richtigen Menge in der Atmosphäre. Das gilt grundsätzlich für alle Gase in der unbeeinflussten Atmosphäre. Zu viel oder zu wenig ist aber schädlich. N2 oder CO2 zu 100% einatmen lässt uns Menschen ersticken, obwohl N2 zu ca. 78% Hauptbestandteil der Atmosphäre ist. Wir brauchen O2 zum Leben, aber auch hier gilt: ca. 21% in der Atmosphäre ist gesund für uns Menschen. Über Tatsachen wie die Absorption von Wärmeenergie durch CO2 und vor allem CH4 brauchen wir nicht zu diskutieren. Das lässt sich in verhältnismäßig einfachen wissenschaftlichen (Labor-)Experimenten nachweisen und braucht nicht in Frage gestellt zu werden. Wer das tut, verlässt die Grundlagen der Wissenschaft. Nur ist für Laien schlecht erkennbar, wo Wissenschaft gesichert ist und wo Stammtischlogik sich breit macht. Schuld sind nicht die Politiker, die sich verschwören (Achtung → Verschwörungstheorien). Die erzählen bekannterweise oft Unsinn aus anderen Gründen. Aber wie wäre es z. B., keine (Regen-)Wälder abzuholzen, sondern welche anzupflanzen, die Meeresböden nicht zu roden durch Grundnetze, keine Gifte aus Industrieproduktion abzulassen und weniger Plastik/Müll zu erzeugen? Selbst weniger fossile Energie zu verwenden (z. B. weniger Motorrad fahren, aber auch alle anderen Fahrzeuge!) würde eben gut in das Bild passen, besonders wenn 7,5 Mrd Menschen das zusammen versuchen.

  • Machen wir uns nichts vor. Alle Elemente die es auf der Welt gibt, gibt es seit es die Welt gibt - die können also nicht schädlich sein, wenn etwas so wunderbares wie ich am Ende entstanden ist. Alle Moleküle aus den vielfältigen Kombinationsmöglichekeiten dieser Elemente sind von Anfang an entstanden und haben sich über Milliarden von Jahren in größerer und kleiner Konzentration auf- und teils auch wieder abgebaut - auch die können ja garnicht schädlich sein, wenn etwas so wunderbares wie ich dabei entstanden ist. Bei Licht betrachtet bestehe ja ich selbst aus diesen Molekülen. Dass die mehrfachen Schwankungen bestimmter Molekülkonzentrationen, z.B. CO2, in der Erdgeschichte in der Regel einherging mit einem ziemlichen spektakulären Wandel der Population, sollte uns aber zu denken geben. Da sind innerhalb relativ kurzer Zeit stark verbreitete und weltbeherrschende Lebensformen vollständig ausgestorben - und wenn das mit mir passieren würde, fänd ich's echt schade... auch für euch wäre das ein großer Verlust. Wisst ihr nur noch nicht. Ich gebe zu, wenn wir ausgestorben sind, wird eine neue Lebensform übernehmen, die besser auf die dann herrschenden Bedingungen angepasst ist - und vielleicht ist dann endlich Ruhe im Staate Dänemark. (mal eine Glosse rausgehauen)

  • Stehe Grad am Bahnhof und warte auf die S-Bahn um zum Arbeitsplatz zu fahren. Ich arbeite bei Opel - habe Anrecht auf Firmenwagen (inklusive Benzin, Steuern etc) und habe KEINEN. Statt dessen ein Monatsticket für die Öffis selbst gekauft und seit 2 Jahren damit unterwegs. Geht prima. Da darf ich dann mal Motorrad oder ab und an mal meinen V8 mit Vergaser aus der Garage holen :-) Im Übrigen kommt es auch sehr auf den persönlichen Fahrstil an. Ein Beispiel: Letzten Freitag bin ich von meiner Sommertour zurück. Mein Kumpel fährt das gleiche Modell wie ich (XT1200) Er hat auf 4000km 2 volle Tankfüllungen mehr durchgehauen wie ich! Im Schnitt 1 Liter pro 100!! Und das, wo wir zusammen gefahren sind. So, noch 2 Stationen dann bin ich in Rüsselsheim. Ciao, Axel

  • Also die Gletscher schmelzen nicht erst seit gestern. Es gab zweifellos die kleine Eiszeit, die so um das Jahr 1200, durch Vulkanismus ausgelöst wurde und ca. 1850 endete. Seitdem schmelzen die Gletscher. Und seit dem wird es immer wärmer. Das ist belegt und fakt. Logischerweise schmilzt der kümmerliche Rest der weltweiten Gletscher immer rasanter, desto geringer ihre Masse wird. Die frühen Klimaberechnungen der Grünen wurden im Übrigen ohne Berücksichtigung der Ozeane und Meere angefertigt. Das ist ebenfalls unbestritten. Heute weiß man, dass gerade die Ozeane das Klima mitbestimmen. Ich kann mich auch noch gut an die "Waldsterben" Hysterie, der 80er Jahre erinnern. Auch damals war man sich 100%ig sicher, dass wir bald keine Nadelbäume mehr haben würden. Auch da gab es diese Polarisierung, wie heute. Wenn man bedenkt, dass der boreale Nadelwald, der Nordhalbkugel nicht ansatzweise, flächendeckend gekalkt wurde, dann sehen die Populisten, die uns seinerzeit ihre Ideologie aufdrücken wollten, heute doch ziemlich alt aus. Die gesamte grüne Bewegung basiert auf diesen Anfängen und Annahmen. Jeder der heute so Etwas anführt, ist ein Klimaleugner und Rechter. Allein dieses Wort "Klimaleugner" zeigt uns klar auf, wo die Reise hingehen soll: Zur Meinungsdiktatur. Jeder, der nicht mitmacht, ist von vorn herein ein Gegner. Umweltschutz geht jeden an. Das würde ich auch so sehen. Aber ich würde es immer vorziehen, die Sache nüchtern zu betrachten und anzugehen. Wenn wir das nicht schaffen, dann sind wir lediglich Mitläufer, ohne eigenen Willen und erreichen in der Sache gar nichts.

  • Heiner das wissenschaftliche Arbeiten dieses Professors scheint nicht wirklich einem Standard zu entsprechen, was man aus diversen Zeitungen nur beim googeln nach seinem Namen findet.

    <p class="paragraph article__item">(...) Doch es stellt sich heraus: Malberg spricht von einzelnen Regionen. Kein Klimaforscher behauptet, es sei überall wärmer als seit 1000 Jahren, dies gilt nur für den Mittelwert über die gesamte Nordhalbkugel. Einzelne Orte sind wenig aussagekräftig erst die globale Gesamtschau belegt die ungewöhnliche Erwärmung.</p> <p class="paragraph article__item">Malberg sagt weiter: Nach seinen Untersuchungen seien zwei Drittel der Erderwärmung auf die Sonne zurückzuführen, nur ein Drittel auf den Menschen.</p> <p class="paragraph article__item">Endlich eine wissenschaftliche Aussage, die klar dem IPCC-Bericht widerspricht. Diese Untersuchung will ich sogleich im Detail nachlesen. Doch der Blick in die Datenbank ergibt: In Malbergs Publikationsliste findet sich nichts zum Einfluss der Sonne auf das Klima. Sollte er etwa seine Ergebnisse im Fernsehen verbreiten, bevor er sie auf üblichem Wege den Fachkollegen zur Diskussion stellt? (...)</p>

    https://www.zeit.de/2002/37/Fl…nne_Daten/komplettansicht

    Der Meteorologe Horst Malberg kommt mit seinen Berechnungen zu einem anderen Ergebnis, er hat es auf seiner Webseite veröffentlicht. Ein Mitarbeiter von Stefan Rahmstorf am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung fand in diesen Berechnungen allerdings elementare statistische Berechnungsfehler und Ungenauigkeiten – aus diesem Grund findet man Malbergs Thesen auch nicht in wissenschaftlichen Fachzeitschriften, die Artikel zunächst von Gutachtern auf Fehler prüfen lassen.

    https://www.ingenieur.de/techn…tenen-thesen-im-internet/ Diesem Professor wurde wohl schon vor mehr als 9 Jahren die Erlaubnis entzogen, unter dem Namen der FU Berlin zu publizieren. Ich denke das sagt schon Vieles aus.. Daher werde ich die 30 Minuten, die das Video dauert, nun lieber in ein kühles Getränk investieren, das ich nun auf der Couch zu mir nehmen werde :-) Schönen Abend euch allen noch!

  • Kann man dazu auch mal lesen: https://lobbypedia.de/wiki/Eur…%C3%BCr_Klima_und_Energie und: https://www.sueddeutsche.de/wi…and-missbraucht-1.2200576 Zu den schrägsten Vögeln unter den Klimaleugnern gehört ein gewisser Fred Singer, der für verschiedenste Interessenverbände seine obskuren Standpunte vertritt. https://de.wikipedia.org/wiki/Fred_Singer U.a. verharmlost er auch die Gefahr des Passivrauchens. Bei diesem Malberg dachte ich im ersten Moment: oh, ein Sketch von Loriot, den ich noch nicht kenne.

  • quote=512930 Wenn in der Beschreibung schon ''Klimaleugner'' steht, geht bei mir die rote Lampe an. Galileo war auch ein Leugner, als er behauptete, das sich die Sonne nicht um die Erde dreht. Leider konnte mir noch keiner sagen, warum CO2 in so geringen Spuren eine derartige Wirkung auf das Klima haben soll. die einzige Antwort die man da bekommt ist, die Teilnehmer der IPCC haben diesen Konsens, aber sie haben keine physikalischen Erklärungen.

  • Ich denke das mit den geringen CO2-Konzentrationen und einer scheinbar vernachlässigbaren Erhöhung kann man mit sowas ähnlichem aus dem Alltag vergleichen. Bei 0,5 Promille Blutalkohol (man hat ungefähr 5l Blut und der 100% Mann hat 85 kg) ist also ein Gesamtkörperalkoholgehalt von 0,5 Dreizehntel von einem Tausendstel ein Alkoholmolekül. Das ist nicht gerade viel. Erhöhen wir auf zwei Promille, dann sind ja auch nur 2 Dreizehntel von einem Tausendstel unseres Körperinhalts ein Alkoholmolekül. Nach einfachem mathematischem Gefühl (ist real natürlich völlig falsch!) sind da dann nur 7 oder 9 Alkoholmoleküle mehr im Körper und das sollte eigentlich keinerlei Auswirkung haben. Wenn ich aber im Selbstversuch die beiden Zustände miteinander vergleiche, dann habe ich doch für mich entschieden, dass ich mit 2 Promille mit dem Motorrad nichtmehr am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen will... das System könnte dann einfach leichter kippen. Dass dieser Vergleich nicht weniger hinkt, als andere Vergleiche ist mir bewusst.

  • Danke TESOMA für die Blumen. Muss trotzdem richtigstellen: ein Rechenfehler, und das mir! Es handelt sich natürlich nicht um Dreizehntel, sondern Siebzehntel (5/85 - Dreizehntel wären 5/65)! Also nochmal rund 30% weniger. Und ergänzend: Grundsätzlich fahre ich auch mit 0,5 Promille nicht, obwohl da bei mir noch keine nennenswerten psychedelischen Bewusstseinstrübungen eintreten, aber sehr wohl leichte Wesensveränderungen beobachtbar sind. Führt aber grad vom Klima und der CO2-Frage weg... sorry. Immerhin trifft 0,5 Promille Blutalkohol zufällig etwa den CO2-Gehalt in der Atmosphäre... die Erde ist also immer "leicht angestochen" :wacko:

  • quote=512935 Galileo Galilei hat aber keinen wissenschaftlichen Konsens geleugnet. Er hat kirchlichem Aberglaube widersprochen, so wie andere bekannte Wissenschaftler des Mittelalters auch (Kopernikus, Bruno). Um ein heliozentrisches Weltbild wußten schon die Griechen lange vor Christus Bescheid. Ich bin ja auch gerne eher skeptisch, pauschal erstmal dagegen und spätestens beim Wählen fällt mir der alte Spruch "hängt alle Grünen solange es noch Bäume gibt" wieder ein obwohl der politisch selbstverständlich nicht korrekt ist, aber dennoch mag ich eher wissenschaftlicher Forschungsarbeit Glauben schenken. https://www.cicero.de/wirtscha…ten-und-scharlatane/40907

  • Ich glaube, dass viele Leute sich im Grunde gar nicht darüber im Klaren sind, welch gefährliche Bewegung sie da bis zur letzten Patrone unterstützen. Unsere Jugend jedenfalls, scheint schon mal völlig assimiliert zu sein. Das hatten wir in unserer Vergangenheit alles schon einmal.

  • Die Probleme werden einfach auf Nebenschauplätze verlegt, wenn man keine Lust hat, sich damit auseinander zu setzen. Die kranken und unmittelbar krankmachenden Artefakte unserer Fleischindustrie (z.B. Antibiotikaeinsatz und MRSA-Problematik, Gülleeintrag ins Grundwasser uvm) werden dann vom (Billig-)Fleischliebhaber zunächst als Preistreibermasche "von denen" entlarvt (wer auch immer damit gemeint ist, wird häufig nicht benannt - bestenfalls "die da oben") und wenn das nichts nützt, werden die grünen, ökoverblödeten Tierschützer des Ökoterrorismus und der Armutsdiktatur beschuldigt. Wenn Fleisch nicht immer teurer würde, könnte man noch viel mehr davon essen... keine Gedanke daran, wo es herkommt, wie und unter welchen Begleiterscheinungen es hergestellt wurde - Schuld am Welthunger sind anscheinend die Ökoterroristen, die angeblich Fleisch verbieten wollen. Hauptsache laute Schlagworte genutzt um ein klares, einfaches Feindbild zu erzeugen - anstatt die eigene Gier, den eigenen Bedarf und die jeweiligen Konsequenzen zu hinterfragen. CO2-Steuer als Signal, dass der Verbraucher, also wir, den eigenen Energiekonsum deutlicher wahrnimmt, ist grundsätzlich ein geeigneter Hebel für den beabsichtigten Zweck den Energieeinsatz auch an Gütern mit verstecktem CO2-Abdruck sichtbar zu machen (Winterobst, Wintergemüse, Konsumgüter aus Fernost, etc). Der Verbraucher, also wir, sehen dann aber nicht, unser Konsumverhalten als Problem, sondern, dass wir plötzlich mehr für etwas bezahlen sollen und jemand anderes dann das ganze Geld hat. Dieser "Andere" ist jetzt der Feind. Feind erkannt, CO2-Thematik vollständig vom Tisch. Nachdenken nicht mehr erforderlich. Punkt. Es geht vernünftigerweise tatsächlich nicht darum, dass wir nichts mehr dürfen dürfen, sondern darum, dass wir weniger wollen sollten. Gefragt ist nicht die staatliche Diktatur, das Befolgen von doktrinierten Regeln, sondern das Nutzen der Möglichkeiten in unserer freiheitlichen Gesellschaft , die wir aufgrund unserer Bildung haben: selbst nachdenken, selbst entscheiden - und zwar in genau dieser Reihenfolge! Dass mancher denkfaule Einheimische gerne "Entscheidungen" Anderer nachplappert und dann glaubt er habe nachgedacht, ist der eigentliche Untergang des Abendlandes, gefährlicher imho als der Import von neuem Gedankengut aus anderen Ländern. Zuwenige Nachdenker, zuviele Nachplapperer. Also ich mach mir Sorgen! Um nicht völlig vergrünt und kritiklos plappernd dazustehen: ich denke auch dass ich im falschen Film bin, wenn ich im Biosupermarkt Schilder mit "Bio-Flug-Ananas" sehe. Die teilweise beobachtbare Bigotterie im Ökostrudel ist natürlich vom Nichtnachdenken genauso betroffen, wie die Weltfremdheit im gegenüberliegenden Reichsbürgerlager. Und zwischen diesen beiden plakativ genanntanten Lagern ist noch viel Raum, in dem das Denkvakuum gepflegt wird. Ich mach mir manchmal wirklich Sorgen...

  • [quote quote=513211]@gs-a-tourer meinst du das wirklich ernst? Da weiß ich echt nicht, was ich sagen sollte. Mit einer sachlichen Diskussion hat das nichts mehr zu tun. https://www-watson-de.cdn.ampp…&amp_gsa=1&usqp=mq331AQA#

    Zitat [/quote] Das meine ich sogar ziemlich ernst. Wie auch schon der Focus schrieb, scheint Herr Habeck einen Plan zu haben und spielt regelmäßig mit solchen Äußerungen, die er später dann wieder aufwendig revidiert. Auch seine Äußerungen bezüglich Überwindung des Kapitalismus, Enteignung von Wohneigentum etc. sind aus dem Mund eines Politikers, der ja schon offen als möglicher Kanzlerkandidat beworben wird und im Fall der Fälle, ja entsprechend Verantwortung übernehmen müsste, mehr als äußerst bedenklich. Dieser Mann mit seiner Bewegung sind gefährlich und somit abzulehnen, da gibt es aus meiner Sicht, gar nichts zu Beschönigen. Über Umweltschutz zu diskutieren ist etwas ganz Anderes, als sich diesen Typen anzuschließen. https://www.focus.de/politik/d…taendnis_id_10151274.html

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