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Mo, 17.11. 18:15 SWR TV

  • LLosch
  • 12. November 2014 um 19:41
  • LLosch
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    • 12. November 2014 um 19:41
    • #1

    Hallo zusammen, im Juli diesen Jahres habe ich mich auf gemacht, mit dem Motorrad in die Mongolei zu fahren. Der SWR war mit dabei. Am Montag, 17.Nov. um 18:15 gibt es einen Film dazu. Wer Lust hat - hier der Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=2a03h1j26n4 Grüße aus Mainz, Axel

  • haaner_uwe
    Gast
    • 12. November 2014 um 19:50
    • #2

    Coool! Termin ist notiert :good: werds aufnehmen.. wenns klappt ;) lg Uwe ach Axel.. eine Frage... hab grad bei HörZu geschaut.. und dieses gefunden...

      <li id="broadcast-subtitle"> <h2>Easy-Rider im Härtetest - Mit Vollgas zu sich selbst</h2>
    • SWR | Mo 17.11. | 18:15-18:45
    • <li id="broadcast-genre">Dokumentation | D 2012

    etwas stutzig hat mich die 2012 gemacht...

  • LLosch
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    • 12. November 2014 um 20:11
    • #3

    Hi Uwe, ich kann Dir versichern - das ist ein Druckfehler ! :yes: Grüße, Axel

  • BlueMan
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    • 12. November 2014 um 20:57
    • #4

    Das werde ich mir nicht entgehen lassen. :yahoo:

    __________________________________________________________________

    Ich würde niemals behaupten, dass ich perfekt bin.

    Denn um ehrlich zu sein, bin ich sogar ganz weit weg davon.

    Ich bin einfach ich selbst und das ist auch gut so.

  • ducthomas
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    • 14. November 2014 um 08:46
    • #5

    Das kuck' ich mir an !! Gruß Thomas

  • Heiner
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    • 16. November 2014 um 17:00
    • #6

    Mal schauen, was Du so erlebt hast.

  • t-j
    Gast
    • 17. November 2014 um 16:26
    • #7

    Hi Axel, na da bin ich aber jetzt gespannt auf den Film und die Tour von dir, hab´ heute früh Feierabend und "... ich schalt die Glotze an, ..." frei nach:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    Beste Grüße :) T.J.

  • BlueMan
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    • 17. November 2014 um 18:46
    • #8

    Schöner Bericht, :good: nur schade, dass es so enden musste. :(

    __________________________________________________________________

    Ich würde niemals behaupten, dass ich perfekt bin.

    Denn um ehrlich zu sein, bin ich sogar ganz weit weg davon.

    Ich bin einfach ich selbst und das ist auch gut so.

  • haaner_uwe
    Gast
    • 17. November 2014 um 18:52
    • #9

    stimmt Frank! war auf jeden Fall sehenswert :good: lg Uwe habs mal aufgenommen ;)

  • Alper
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    • 17. November 2014 um 19:22
    • #10

    Ich habe das auch gerade gesehen. Schade, daß die Africa Twin nicht durchgehalten hat. Man kann es auch in der Mediathek sehen: http://swrmediathek.de/player.htm?sho…3c-0026b975f2e6 2 mal habe ich auch unseren Jürgen gesehen (der auch den schönen Bericht hier auf Netbiker geschrieben hat https://www.netbiker.de/2014/09/03/mon…er/#more-450922 )

    Bis bald

    Jörg aus Hamm

  • Gelöschter Benutzer
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    • 17. November 2014 um 20:56
    • #11

    Toller Beitrag :good: Auch wenn sich der Traum trotz aller Vorbereitung nicht 100%ig hat verwirklichen lassen, die Eindrücke und Erfahrungen kann einem keiner mehr neben. 29 min SWR können das alles bestimmt nicht wieder spiegeln. Respekt!

  • Heiner
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    • 18. November 2014 um 07:14
    • #12

    Die Reise war bestimmt ein Erlebnis für Dich, auch wenn sie anders verlaufen ist wie geplant. Mit einem Motorrad mit so hoher Laufleistung ist es immer ein größeres Risiko auf Tour zu gehen. Aber gibt es noch einen Teil 2? Die Africa-Twin ist ja doch wohl nicht in Russland geblieben, oder müssen sich die Kaufinteressenten die AT in der Mongolei abholen?

  • Strolch
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    • 18. November 2014 um 07:41
    • #13

    457379 http://www.russlandforum.de/showthread.php…der-Novosibirsk

  • LLosch
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    • 18. November 2014 um 18:58
    • #14

    Hallo zusammen, ich hatte zwar eine "Vorabversion" gesehen - aber noch nicht den Film, der gestern abend lief. In Summe bin ich wirklich sehr zufrieden, was die Jungs gemacht haben. Mal zum Verständnis: Es gab ca. 40 Stunden Material. Davon 10 Stunden ansehenswert. Das alles auf 30 Minuten reduzieren - eine Story draus machen - Respekt vor den Profis ! Es kam die Frage auf: Was ist mit der Africa Twin ? Also ... die Africa Twin ist repariert und steht in Rüsselsheim bei meinem Haus&Hof-Schrauber. Da ich in absehbarer Zeit keine vergleichbare Reise machen werde, wil ich wieder auf mehr PS und Reihe4 umsteigen. Sollte jemand aus dem Forum Interesse haben - einfach melden. Sie ist wirklich komplett mit allem, was Mann / Frau braucht - und wer dem Motor nicht mehr traut ... auch für den habe ich eine Lösung :yes: Zurück zum Thema: Die Heimführung der AT - so will ich es mal nennen - hätte problemlos einen zweiten Film geben können. In den kommenden Tagen werde ich die Story zusammenschreiben. Das wird aber einige Tage dauern - es war ein Odysee vom Feinsten !

  • Herbert-HH
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    • 18. November 2014 um 21:16
    • #15

    Hallo Axel, ich hab mir den Film angesehen. Klasse kann man nicht sagen, so wie es für dich gelaufen ist. Schade, es hat nicht sollen sein. Meine Eta hat da immer der Spruch: "wer weis für was es gut ist" drauf... Liebe Grüße Herbert :bye: http://swrmediathek.de/player.htm?sho…3c-0026b975f2e6

  • Heiner
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    • 18. November 2014 um 21:26
    • #16

    457397 Wie war das noch: Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben :wacko:

  • Truden-Treiber
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    • 18. November 2014 um 23:36
    • #17

    Hi Axel. Danke dir für den Tipp. War sehr interessant und gut gemacht. Auch wenn's am Ende nicht so lief wie geplant, hast Du sicher viel Positives mit genommen. Jedenfalls endlich mal wieder ein sehenswerter Beitrag über Motorradfahrer im Fernsehen - nicht so reisserisch oder negativ wie so oft. Servus, Andi

    --

    Wenn scho bled, dann g'scheid !

  • LLosch
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    • 14. Dezember 2014 um 21:30
    • #18
  • LLosch
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    • 14. Dezember 2014 um 21:55
    • #19

    Hallo zusammen. Ich hatte Euch noch den Bericht zur Heimfahrt versprochen. Hier ist er: Die Reise – zurück nach Hause Wie schreibe ich über eine Reise, die sich über 6 Wochen streckt und in 48 Stunden vorüber ist ? Was schreibe ich über eine Motorradreise die fast in Gänze zuhause am PC und Telefon stattfindet? Wo fange ich an? Im Hinblick auf Zeit und Ort ? Sollte ich vielleicht mit dem Ende anfangen? Dem 1.Oktober 2014 um 12:00 Uhr ? Mit meiner Honda Africa Twin wollte ich im Sommer von Mainz nach Ulan Bator fahren. Nach ca. 2/3 der Fahrt war das Getriebe kaputt. Nachfolgend habe ich aufgeschrieben, wie die Geschichte weitergegangen ist. Wenn Du es noch nicht gesehen hast, dann solltest Du hiermit anfangen: http://www.swrmediathek.de/player.htm?sho…3c-0026b975f2e6 Mit dem Film als Vorspann und dem Wissen, das für mich die Fahrt zu Ende ist springe ich einfach mitten rein. Freitag 1.8.2014, Novosibirsk; 3. Größte Stadt in Russland, 6 Zeitzonen vor uns: Morgens 09:00. Es ist soweit. Haui setzt den Helm auf und fährt los. Weiter, Richtung Irkutsk und Baikalsee und dann nach Ulan Bator. Viele Alternativen haben wir besprochen. Zurück bleibt die Erkenntnis, dass wir uns zum ersten Mal auf unseren Fahrten trennen. Er ist jetzt allein unterwegs Richtung Ulan Bator. Ich bleibe zurück in Novosibirsk. Bis hier nach Novosibirsk haben wir es zusammen geschafft. Doch leider macht die Africa Twin nicht mehr mit. Ein defektes Getriebelager verhindert die Weiterfahrt. Da dieses Lager nicht in absehbarer Zeit in Novosibirsk sein wird , fährt Haui allein weiter . Ich werde mit einem Flieger nach Ulan Bator reisen. Am 2.8. komme ich morgens in der mongolischen Hauptstadt an. Am 5.8. läuft Haui wohlbehalten und gesund mit dem Motorrad in Ulan Bator ein ! Nach einem gemeinsamen Abend setze ich mich am kommenden Tag ins Flugzeug und fliege heim. Was war denn an der Africa Twin genau kaputt ? Das Getriebeausgangslager (also das Lager, wo die Getriebewelle aus dem Motor heraus auf das Ritzel geht) genau das war hinüber. Von vielen wurde ich gefragt: „Wie geht sowas kaputt“ ? Ganz einfach: „ Keine Ahnung“ ! Es ist auch nicht wirklich wichtig, "wie" sowas kaputt geht. Fakt war: Es war kaputt. Auch habe ich in den Wochen danach viele Reparaturvorschläge bekommen – was ich nicht alles hätte versuchen können … Kirill, der Werkstattmeister fährt selbst Honda und ich hatte (und habe) vollstes Vertrauen, dass, wenn es eine solide Möglichkeit gegeben hätte die Africa Twin zu reparieren – dann hätte er es gemacht. </p> Kirills Werkstatt Dazu kommt, dass die weiteren 2500km bis Ulan Bator anspruchsvoll waren und eine provisorische Reparatur ungeeignet erschien. Auch wurde ich von einigen Leuten belächelt mit einem so alten Motorrad eine solche Reise überhaupt anzugehen. Ich war auf der Suche nach einem bezahlbaren Motorrad. Als ich die Africa Twin zum ersten Mal gesehen habe war gleich ein positives Grundgefühl da. Und mit der Info „60.000km gelaufen“ hab ich sie dann gekauft. Durch einen Zufall habe ich dann später bei der Suche nach stabilen Koffern den (einzigen) Vorbesitzer kennengelernt. Der sagte mir dann „Nein – nicht 60.000! 160.000km!“. Zu dem Zeitpunkt stand sie schon reisefertig da. Neue Kupplung, Radlager, Bremsen etc. Da ich nach wie vor ein gutes Gefühl hatte, war es mir egal. Ca. 1000 Probefahrt-km vor dem Start verliefen 100% störungsfrei und alle Ampeln zeigten auf GRÜN! In Ufa, wo das Problem zum ersten Mal sichtbar wurde waren es dann in Summe gute 5000km. Etwa 2000km weiter in Novosibirsk war dann Schluß. </p> Der Motor der Africa Twin - oder nenne ich es „ ein Puzzle“ ? Und was passiert mit der Africa Twin ? Während ich ab dem 11. August wieder jeden Tag ins Rechenzentrum zu Opel gegangen bin, stand die Africa Twin in Novosibirsk. Was tun ? Ich hatte 3 Möglichkeiten: A. Totalverlust B. Vor Ort reparieren lassen und dann persönlich abholen C. Defekt wie sie ist, per Spedition nach Deutschland holen lassen. Zu Option A: Ich bin am 20. Juli mit dem Motorrad nach Russland eingereist. Nach 3 Monaten hätte der russische Zoll festgestellt, dass zu dem Motorrad keine Ausreisedaten vorliegen und mir eine Importrechnung gestellt. Und ich kann Euch versichern – diese Zusammenarbeit den russischen und deutschen Behörden funktioniert tadellos ! Als ich vor einigen Jahren von Russland über Belarus ausgereist bin habe ich eine entsprechende Rechnung bekommen. Glücklicherweise konnte ich mit einer Zollbestätigung und einigem Hin&Her nachweisen, dass alles OK war. Aber … darauf zu hoffen, dass der russische Zoll es vergessen würde – die Option kam nicht in Frage. Dazu kam, dass es nicht möglich war in etwa abzuschätzen, wie hoch dieser Importzoll sein würde. Wieviel Prozent von welchem Wert? Sicher war nur eines: Es würde nicht billig werden, da die Russen solche „Schrottimporte“ bewusst vermeiden wollen. Doch „Halt!“ auch da gäbe es einen Ausweg, indem ich das Motorrad wirklich als Schrott deklariere. Aber … wie sollte ich aus Deutschland heraus solche Bescheinigungen in Novosibirsk erstellen und beglaubigen lassen. Egal wie – es war mir wichtig die Menge der „Unbekannten Faktoren“ so gering wie möglich zu halten. Natürlich könnte ich eine Import-Zoll-Rechnung der russischen Behörden ignorieren – aber da ich sehr gerne wieder mal nach Russland möchte, wollte ich dort keine offenen Rechnungen hinterlassen. Also – Option A fiel aus. Zu Option B: Reparieren lassen und vor Ort abholen kam emotional nicht in Frage. Die 5 Tage in Novosibirsk mit all den Fragen hatten mir schon arg zugesetzt. Außerdem hätte ich dann eine 6000km Rückreise allein gehabt und da war meine Liebste nicht von angetan. Sie lässt ja wirklich viel zu – aber die Idee gefiel Ihr überhaupt gar nicht. Zusätzliche Herausforderung: Wie bekomme ich einen Satz Motordichtungen plus das Getriebeausgangslager nach Novosibirsk ? DHL, UPS etc? Darauf komme ich später zurück. Auch der Versuch über „ebay.ru“ einen kompletten Motor zu finden schlug fehl. Also – Option B fiel auch aus. Zu Option C: Na – dann schicken wir die Honda per Spedition zurück nach Deutschland. Von Ulan Bator aus kostet sowas um und bei 1500,-€. Teurer sollte es aus Novosibirsk doch nicht sein …. hab ich gedacht … Von wegen …. Aus Novosibirsk aus habe ich dann 1 Angebot bekommen in Höhe von 2850,-€ ! Kleiner Exkurs: Vor meiner Fahrt hatte ich mich mit den Leistungen der verschiedenen Schutzbriefe auseinander gesetzt. Ich habe mich damals für den AVD Schutzbrief entschieden, da ich den weltweiten Schutz so verstanden hatte, dass die mir im Fall der Fälle das Motorrad auch hier aus Novosibirsk zurückholen. Mit Hinweis auf die AGBs wurde dieses Ansinnen aber schnell verworfen und mir wurde klar, dass ich das leider nicht richtig gelesen hatte. Weltweit bedeutet vornehmlich Ersatzteilversand und medizinische Betreuung. Warum ich das schreibe? Der freundliche Spediteur, der mir das Angebot über 2850,-€ gemacht hat, fragte zu allererst: ADAC Schutzbrief vorhanden ? Ich verneinte dies und fügte hinzu, dass doch der ADAC Schutzbrief auch nur bis zum Ural funktioniert. Er meinte nur: „Mit ADAC Schutzbrief hätte ich Sie da rausgeholt – kein Thema.“ Option A2: Ich hatte ja einen Platz im Container von Ulan Bator zurück nach Deutschland fest gebucht. Novosibirsk – Ulan Bator sind ja „nur“ 2500 km. Der Versuch das Motorrad nach Ulan Bator schicken zu lassen, um es von dort in den Container wie gebucht zu verschicken, klappte auch nicht. Novosibirsk – Ulan Bator war, trotz großer Unterstützung aus Deutschland heraus, nicht zu machen. Zurück zu Option C. 2850,-€? Das war mehr als das Motorrad in dem Zustand (mit defektem Motor) in Deutschland Wert gewesen wäre. Meine grobe Schätzung für den Importzoll wäre irgendwas zwischen 2500 – 3500€. Meine Oma hätte gesagt,: „Gutes Geld Schlechtem hinterwerfen“. Also – Option C fiel also auch aus. Es kamen dann noch andere Ideen auf, wie z.B.: Vor Ort reparieren lassen und dann nochmal nach Novosibirsk fliegen und die Honda nach Ulan Bator fahren und von dort per Spedition zurück. Das hätte für mich zeitlich nicht funktioniert, zumal die Saison, für regelmäßige Verbindungen nach Europa schon im September zu Ende ging. Summa summarum: 3 Optionen – alle 3 unbrauchbar. </p> So stand Sie da In der Werkstatt von Kirill konnten wir den PC für alle möglichen Emails und Speditions-anfragen nutzen. In der Werkstatt fieberten sie mit Haui und mir mit, wie denn eine Lösung aussehen könnte. Als ich ihm dann von dem Angebot über 2850,-€ berichtete , wurde er aktiv. Sein Plan: - Ich besorge die Ersatzteile in Deutschland, schicke sie ihm nach Novosibrisk und - Er bringt die Honda nach Moskau Moskau ! Moskau !! MOSKAU !!! Hier von Novosibirsk aus liegt Moskau nur knapp hinter Berlin. WOW ! Wie genial wäre das denn ?! Als er mir den Preis für den Transport sagte, musste ich 2 Mal nachfragen. Zwischen 100-150Euro für eine Strecke von knapp 3500km ! Und von Moskau aus müsste es ein Leichtes sein, einen Weitertransport nach Deutschland zu organisieren. Dachte ich in dem Moment … JA – genau so machen wir es ! Also Option B in der „Light-Variante“ Ich gab Kirill also den Fahrzeugschein und meine Zollerklärung – schaute noch ein letztes Mal auf das Gerippe der Africa Twin und frage mich, wie diese Geschichte wohl zu Ende gehen würde … 11.August: Erstmal zum freundlichen Honda-Händler und die Ersatzteile bestellt. Das ging alles sehr zügig So … und nun alles in ein kleines Päckchen und ab dafür nach Novosibirsk. Wenn es doch nur einmal so einfach wäre !!! Anruf bei DHL, UPS und Post: Immer die gleichen Antworten: „Wohin bitte? Novosibirsk? Welche Postleitzahl ? Ach ne – hinter Moskau …. wird es eng …“ So bin ich jedem Strohhalm hinterher gelaufen, den ich nur irgendwie finden konnte. Von allen Seiten , die jemals in dieser Richtung Erfahrungen gesammelt hatten wurde ich gewarnt ! Ja – es könnte alles in einem Zeitfenster von ca. 3 Wochen gut gehen – es könnten aber auch durchaus 3 Monate sein und wenn jemand am Zoll ein Formblatt haben will – dann tut sich ohne Selbiges gar nichts mehr. Und doch – es gibt eine Spedition, die sowas erledigt. Auch plus/minus mit Garantie. Der Slogan ist so in etwa: „Jedes Teil überall in 48 Stunden.“ Es ist eine Spedition, die darauf spezialisiert ist, z.B. Ersatzteile für Flugzeuge zu verschicken. Ich habe ein Angebot von denen bekommen. Din A 3 Umschlag, 500 Gramm – von Frankfurt nach Novosibirsk. Und jetzt schaltet gern mal Euren Portorechner ein oder schreibt eine Zahl auf. Was hätte mich das kosten sollen ? Die Lösung gibt’s am Ende. Und so kam mir die Idee, Nicole Köster von SWR3 nochmals anzuschreiben. Sie reagierte spontan und nahm mich in Ihre Sendung „Weltweit“ mit meiner Anfrage, ob nicht zufälligerweise jemand von den Hörern in absehbarer Zeit nach Novosibirsk fährt, um meine Teile persönlich mitzunehmen. Und tatsächlich meldete sich jemand aus dem Transportgewerbe, der wohl nach Novosibirsk fliegen würde – aber wahrscheinlich erst in ca. 8 Wochen. Das war alles sehr knapp bemessen, da die Honda vor dem 20. Oktober aus Russland raus sein sollte. Ein befreundeter Spediteur machte mir einen Vorschlag: Er sagte: Geh zum Flughafen. Es gibt jede Woche einen Direktflug nach Novosibirsk. Vielleicht findest Du jemanden, der die Sachen für Dich mitnimmt. Ohne einen echten Plan B und mit dem Wissen „Nein hast Du, Ja kannst Du kriegen“ hatte ich mir vorgenommen am Sonntag, 24.8 morgens um 7:00 am Flughafen zu sein. Ganz sicher bin ich mir nicht mehr – aber es muss Mittwoch, der 20.8. gewesen sein, wo wir mit den Nachbar draußen auf der Straße zusammen stehen und ich jedem, der es noch nicht wusste, mein Problem erzählt habe. Eine Nachbarin sagte da zu mir: „Meine Kollegin kommt aus Novosibirsk und die hat da schon oft Sachen verschickt. Ich frage Sie gern.“ Gleich am nächsten Tag sehe ich Sie und frage „Und …. Was hat Sie gesagt ?“ „Leider eine schlechte Nachricht – Sie hat die Abteilung gewechselt“ sagt Sie und Ihr Nachsatz kommt schon fast nicht mehr an „ …. aber ich habe Sie zufällig in der Kantine getroffen und Sie hat mir eine Spedition empfohlen“ „Yes !“ denke ich – das könnt was werden. So rufe ich bei der Spedition an. Deutscher Name, Deutsche Nummer doch schon das „Hallo“ am anderen Ende der Leitung klingt so russisch, dass ich im ersten Moment denke – „Hab mich wohl verwählt“ Als dann als erste Frage kam „Sprechen Sie Russisch?“ wusste ich: „Hier biste richtig!“ Da mein Russisch sich auf ein paar ganz paar wenige Worte beschränkt wurde ich weitervermittelt. Die Frau, mit der ich sprach, vermittelte in einer Person genau DASS, was ich an den Russen so liebe! Ich erklärte der Frau, dass ich einen sicheren Versand der Teile nach Novosibirsk brauche und dann irgendwann einen Transport von Moskau zurück. Ein Motorrad von Moskau nach Deutschland sagte Sie mir gleich – das wird schwierig und sehr teuer. Da wolle Sie mir lieber gleich absagen. Aber … was die Ersatzteile angeht – das ist mal etwas Anderes ! „Ich probiere Ihnen zu helfen. Bitte geben Sie mir eine Stunde“ sagte Sie mit dem typischen rollenden „R“ (Die Stimme klingt noch heute in meinem Ohr) Eine Stunde später rufe ich wieder bei Ihr an. Nach all den Fehlschlägen war ich doch ein wenig verwundert, als Sie sagte: „Herr Scholl – vielleicht habe ich etwas für Sie. Ich gebe Ihnen eine Nummer. Bitte rufen Sie dort an.“ Sie gibt mir eine Nummer und ohne zu wissen „Wer?“ oder „Was?“ oder „Wo?“ rufe ich an. Wieder hörte ich als erstes diesen russischen Akzent. Nachdem ich meinen Namen gesagt hatte, sagt Die Dame gleich „Ach Sie sind es – der Mann mit dem kaputten Motorrad“. Und wieder erzählte ich die ganze Geschichte: Ein Din A3 Umschlag – alles Honda Original-Ersatzteile – mit Rechnung – ALLES !!!! Sie hörte mir zu und sagte dann: „Herr Scholl, bitte geben Sie mir eine Stunde“ Irgendwie kamen mir Zweifel auf, was ich hier seit Tagen mache und überhaupt … Eine Stunde später rief ich bei Ihr an und fragte, ob es Neuigkeiten gäbe. „Ja, Herr Scholl ich glaube, ich kann Ihnen helfen. Bitte rufen Sie folgende Nummer an“ Ich kam mir vor wie „und ewig grüßt das Murmeltier“ aber mit Flatrate auf dem Handy geht das alles.</p> Also – ich ruf die Nummer an und ich spreche mit Herrn Werner P. aus S. Ich bete wieder meine ganze Arie herunter, um was es geht bis er mich irgendwann unterbricht und sagt: „Schicken Sie mir die Teile. Wenn alles so ist, wie Sie sagen – dann nehme ich die Teile mit. Ich fliege nächste Woche über Moskau nach Novosibirsk“ Ich war für einen Moment in einer Art Schockstarre. Gute 10 Tage lang immer nur „Sorry – leider Nein“ und jetzt sagt jemand „Ja – mach ich“. Ääääh … welchen Schritt muss ich denn jetzt tun ? Ganz spontan sage ich: „Sie wohnen am Bodensee ? Ich komme morgen zu Ihnen und bringe die Teile persönlich.“ (Ich wollte dem Pech einfach nicht die Chance geben, das Päckchen bei der Post zu verlieren). 22.August: Morgens um 08:00 in meinen Corsa OPC gesetzt und ab dafür ! (So ein bisschen Eigenwerbung müsst Ihr mir lassen. Ich fahre den Corsa wirklich super gern und er geht wie die Feuerwehr ! Um 12:00 war ich dann vor Ort. Herr Werner P. hatte geplant mit seiner Frau nach Novosibirsk zu fliegen, um die Familie zu treffen. Da Werner P. bei der Polizei arbeitet, haben wir uns auf seiner Dienststelle getroffen. Ich habe die Tüte mit Ersatzteilen gezeigt und er sagte nur: „Alles klar – das geht in Ordnung“ Ihm war es (verständlicherweise) wichtig zu sehen, dass er keinen Ärger mit Zöllnern kriegen würde. (Stichwort: Drogen, Waffen etc.) Um die Kette noch aufzulösen: Die Dame bei der Spedition kannte die Dame im Reisebüro, die wiederum für Herrn P und seine Frau die Reise nach Novosibirsk organisiert hat. Und alles kam zu Stande, weil ich der Nachbarin von meinem Problem erzählt habe. Im Nachhinein eine verrückte Verkettung ! 29. August: Soeben erhalte ich eine Whatts app-Nachricht. Aus Novosibirsk. Kirill und seine Frau haben sich mit Herrn P und seiner Frau getroffen. Kirill hat die Ersatzteile inspiziert und es sieht alles gut aus. Parallel bin ich seit Tagen dabei eine Spedition zu finden, die, die Africa Twin von Moskau aus nach Deutschland bringen könnte. Da ja schon über die Hälfte der Entfernung erledigt ist, denke ich in meinem jugendlichen Leichtsinn an irgendwas bei 1000,- €Euro. Es waren auch hierbei einige Leute involviert, die im Speditionsgewerbe zuhause sind und trotzdem waren die Angebote hammerhart ! Das Problem ist, die Ausfuhr aus Russland. Einfuhr wäre kein Problem gewesen – aber raus aus Russland war nahezu unmöglich. Fangen wir beim Billigsten an: 1500,-€ vorab bezahlen. Der „Zweitbilligste“ wollte 4.000,-€ und der Teuerste 7.300,-€ KEIN WITZ ! Ansonsten nur Fehlanzeigen ! 19. September: Soeben erhalte ich eine Whattsapp-Nachricht. Mit einem Filmchen dabei. Ich lade es runter und drücke auf „Play“. Was ich zu sehen kriege haut mich fast um. Kirill steht neben der Africa Twin, dreht den Schlüssel um, drückt den Starter und sie ist da ! Brabbel Brabbel Brumm Brumm. JA – SIE LEBT ! Wie ein Bub mit seinem neuen Spielzeug steht er neben meiner Africa Twin und grinst in die Kamera. Dazu die folgende Nachricht: „I will be in Moscow with bike on 28. Sept“. Oh weh … Das, auf das ich seit Wochen gewartet habe wird auf einmal real ! Kein brauchbares Speditionsangebot und in 9 Tagen steht die Africa Twin in Moskau. Was mache ich jetzt ? Glücklicherweise hatte ich 2 Tage (das Wochenende) Zeit um mir einen Plan zu machen. Und von nun an ging es schnell: Montag 22.9: Bei meinem Haus & Hof-Reisebüro in Berlin angerufen.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">„Thomas – ich brauche einen Flieger nach Moskau. Nur Hinflug am 28.9“ Bei Thomas weiß ich, dass ich mich um nix weiter kümmern muss. Und prompt kam eine Mail mit einem Buchungscode.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">OK – eine Baustelle weniger. Brauche ich sonst noch was für Russland ?</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Ach ja …. Visum …</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Dienstag 23.9.: Telefonat mit Herrn K. aus M. Dieser gute Mensch hat mir bisher alle Russland-Visa besorgt. Ich glaube, er hält mich für ein bisschen verrückt. Nachdem seine Versuche mich von einem Flug nach Moskau abzubringen fehlgeschlagen sind, sagt er: „Gut, wenn Sie unbedingt wollen – wie immer: Pass, Passfoto, Bestätigung der Krankenversicherung und Lohnnachweis. Bitte schnell, damit ich zur Botschaft gehen kann.“</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Mittwoch 24.9.: Alle Dokumente vorbeigebracht</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Donnerstag 25.9.: Zusammensuchen der Dinge, die mitsollen. Ja – ich krame sogar meinen seit sicher 10 Jahren nicht mehr getragenen Regenkombi raus. Wusstet Ihr, dass die Dinger im Laufe der Jahre kleiner werden ? Beim Test bin ich kaum noch reingekommen – aber es ging dann doch irgendwie.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Freitag 26.9. 12:00 Uhr: Anruf von Herrn K. (den russischen Akzent müsst Ihr Euch immer dazu denken)</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">„Herrrrrr Scholl – es gibt Probleme mit Ihrem Visum – Zeitraum ist zu kurzfristig“</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">„Oh neee“ denke ich mir „was heißt hier kurzfristig ? Ich will doch erst in 48 Stunden fliegen“ frage ich.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">„Geht nur mit Business-Visum – kostet 300,-€“ sagt mir Herr K.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Ohne eine Alternative zu haben, willige ich ein.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Freitag 26.9. 12:30 Uhr: Anruf von Herrn K. (immer schön an das rollende „R“ denken)</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">„Herrrrrr Scholl – es gibt Probleme mit Ihrem Visum – Russen mögen Ihr Passbild nicht“</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">„Oh neee“ denke ich mir DAS war es dann wohl. Flieger weg. Hotelbuchung weg – fange ich wieder bei Null an.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"> </p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Dies ist mein Handypassbild. Kein Scherz ! Ich bitte um Beachtung meines biometrischen Gesichtsausdruckes !</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Während ich noch das Telefon am Ohr habe und versuche meine Gedanken zu sortieren sagt Herr K:</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">„Machen Sie bitte ein Foto mit Handykamera und schicken Sie es mir. Aber schnell bitte!“</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">„Wie?“ frage ich „ein Handypassfoto???“</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">„Ja!“ sagt Herr K. „Das geht gut !“</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Wer jetzt denkt, ich tue es den „Gebrüdern Grimm“ gleich, der irrt !</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Einem Kollegen von mir drücke ich mein Handy in die Hand, stelle mich vor eine weiße Wand, mache ein biometrisches Gesicht - <KNIPPS> und fertig ist das Foto.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Ich schicke es Herrn K und bekomme 1 Stunde später die Nachricht „Foto ist gut. Visum in Arbeit“.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Freitag 26.9. 18:00 Uhr: Ich rufe Herrn K an, um zu wissen, wann ich mein Visum abholen kann.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">„Oh Nein – heute nicht“ sagt er nur. „Kommt morgen per Express um 13:00“.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Und tatsächlich!</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Samstag 27.8. 13:00 klingelt mein Handy. „Herr Scholl – Ihr Visum ist da!“</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Ich flitze in die Stadt und halte dann meinen Pass in der Hand – mit Visum – gültig ab dem 28.8 – also morgen.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Sonntag 28.8. 12:00 Uhr:</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Ich verlasse das Haus. Komplette Ledergarnitur an. Tankrucksack mit Zahnbürste, Glücksbringer und Kleinkrams und dem Helm in der freien Hand.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Der Flug verläuft angenehm und problemlos.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Mein Puls – seit Tagen immer über 100 beruhigt sich.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Alle Vorbereitungen waren erfolgreich und jetzt heißt es nur noch „Plan ausführen“.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Ich lande in Moskau.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Raus aus der Gepäckabfertigung.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Von zuhause aus hab ich mir einen Plan gemacht, um mit dem Zug nach Moskau rein zu fahren um dann mit der U-Bahn weiter zum Hotel zu fahren, wo ich Kirill treffen will.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Kaum raus aus der Gepäckabfertigung stehen da hunderte von Leuten.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">„Taxi“, „Taxi“, „Taxi“ höre ich unentwegt und ich versuche mich zu orientieren, wo denn der Zug fahren könnte.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Da ich keinen brauchbaren Hinweis finde, gehe ich doch zu einem Taxistand und lasse mich fahren.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Alles in Allem wohl die richtige Entscheidung.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Es ist das erste Mal für mich allein in Russland. Mit so niemandem neben einem, mit dem ich mal reden kann. Kurzum: Es ist alles echt aufregend !</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Ca. 23:30 komme ich im Hotel an.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Es ist eine riesige Ferienanlage auf dem der Goldwing Club Moskau an genau diesem Wochenende sein 10-jähriges Bestehen gefeiert hat.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Die Rezeption weiß schon von mir und der Check-In funktioniert schnell.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Ich gehe auf mein Zimmer um dann zur Hotel-eigenen Bowling-Anlage zu gehen.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Noch während ich etwa 50 Meter entfernt bin, erkennt Kirill mich schon. Er sitzt mit einigen anderen Russen draußen und bevor ich „Hallo“ sagen kann, bekomme ich zuerst ein Glas russisches „Mineralwasser“ gegen den Durst gereicht.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Erst nachdem ich das getrunken habe sagt er „Hello!“</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Es sind noch eine Handvoll Russen dort, die den Abreisetag irgendwie „verschlafen“ haben und um diese fortgeschrittene Stunde bei allerbester Laune sind.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"> </p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Kirill und ich</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Mittels eines Google-Translators auf dem Smartphone können wir die wichtigsten Dinge besprechen. Treffpunkt morgen früh um 08:30 zum Frühstück.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Danach Abreise um das Motorrad in Moskau am Güterbahnhof abzuholen.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">2 Bier später falle ich ins Bett. Die dauerhafte Anspannung der letzten Tage hat mich geschafft.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Montag, 29.9. 08:30:</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Frischgekämmt und puppenlustig steht Kirill vor mir. Ich lerne auch seine Frau kennen und nach einem kurzen Frühstück geht’s mit einem Taxi zum nahe gelegenen Bahnhof und von dort mit dem Zug nach Moskau..</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Vom Personenbahnhof sind es noch 200 Meter bis zum Güterbahnhof.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Kirill muss ein paar Dokumente ausfüllen und dann zeigt man uns … da … hinter den Paletten … schaut da mal.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Die Aufregung steigt mir bis zum Hals hoch, als wir dort sind und da steht Sie … die Honda.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Als wäre nie etwas gewesen !</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Am Güterbahnhof</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Jetzt geht es recht schnell, weil Kirill und seine Frau selbst zum Flughafen müssen.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Montag, 29.9. 12:00:</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Ganz dicht beim Bahnhof ist eine Tankstelle – ich tanke bis oben hin voll – ziehe meinen Regenkombi an und LOS GEHT’S !</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Die ersten 20 oder 30 km noch alles im Dunstkreis der Moskauer Stadtautobahn fahre ich ganz sinnig und höre nur auf den Motor.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Der Himmel zeigt sich leicht bewölkt und schon nach den ersten KM weiß ich, dass die Option mit dem Regenkombi genau die richtige Wahl ist. Nicht zu warm – aber sicher nicht zu kalt, sitze ich komplett entspannt auf der Honda und sie zieht Ihre Bahnen mit mir.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Es ist kaum Verkehr auf der Straße und mit dem 40 Liter-Tank komme ich sehr gut vorwärts.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Nach guten 600km bin ich an der Grenze zu Lettland (Zilupe).</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Ich tanke voll – ca. 30 Liter.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">An der Grenze geht alles so rasend schnell – ich finde grad genug Zeit um den Ölstand zu kontrollieren.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Absolut perfekt.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Ich fahre noch weitere 300km bis kurz vor Kaunas. Dort ist ein kleines Hotel – 1 Zimmer, 1 Vodka, eine SMS an die Liebste daheim – Gute Nacht.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Dienstag, 30.9.:</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Ich hatte mir einen Wecker gestellt, bin aber so schon kurz nach 07:00 wach und so mache ich mich dann nach einem Frühstück auf.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Mein Plan war es gewesen, von Kaunas über Warschau glatt Autobahn zu fahren. In Suwalki lächelt der Himmel aber so schön und da die Honda so sauber läuft, ändere ich spontan den Plan.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Schon beim Grenzübertritt nach Polen fühlte ich mich wie zuhause.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Und jetzt mit der Sonne am Himmel sagt mein Bauch nur: „Mach es einfach! Gönn Dir ein paar schöne Kilometer durch Masuren“.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Also runter von der Autobahn und rauf auf die Landstraße.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Masuren ist einfach super schön !</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Doch bin ich auf der Landstraße verdunkelt sich der Himmel und es fängt an zu regnen. Regen, Regen, Regen und nochmal Regen.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Und so quäle ich mich gute 250km in strömenden Regen über Landstraßen.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Und wieder danke ich den Beiden, die mir sagten: „Nimm ‚nen Regenkombi mit !“</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Hätte ich den Regenkombi nicht angehabt – ich hätte mir schon in Masuren einen Schlafplatz gesucht.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Aber so geht es immer weiter.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">In Olsztyn dann auf die Autobahn Richtung Berlin und weiter nur Regen Regen Regen.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Als ich dann endlich die Grenze nach Deutschland erreiche überlege ich, wie es mit einem Bett wäre. „Noch eben bis Berlin – dann den Abzweig nach Leipzig runter und dann das erste ETAP B&B oder sonstwas für ein Hotel.“ So wird ich das machen denke ich mir.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Glücklicherweise regnet es nicht mehr und Berlin ist auch nach einer ¾ Stunde erreicht.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Kurz vor dem Abzweig nach Leipzig steht da ein Hotel – aber Nein ! ich will erst auf der Bahn Richtung Leipzig sein.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Und es kommt, wie es kommen musste.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Kein Hotel !</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Selbst bei Leipzig – am Flughafen – nichts, was von der Autobahn aus zu sehen ist.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Also weiter !</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Zwischendurch – es muss schon nach Mitternacht gewesen sein - muss ich mal.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">So halte ich auf einem Parkplatz an und wie ich wieder los will, stehen die Sheriffs neben mir.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">„Was machen Sie da?“ fragt mich einer der Beiden.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Im Nachhinein war es vielleicht etwas frech – aber nachdem ich seit morgens<span style="color:red"> </span>unterwegs war, fiel mir nur eine Gegenfrage ein</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">„Wonach sieht es denn aus?“</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">„Wo kommen Sie her und wo wollen Sie hin?“ war die nächste Frage.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">„Gestern mittag in Moskau los, heute morgen in Lettland und ich will nach Mainz“</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Mit dieser Antwort hatten die Sheriffs wohl nicht gerechnet.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Jedenfalls sagte der eine von beiden nur:</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">„Alles klar – gute Fahrt – nicht erschrecken – hier kommt gleich ein Schwerlasttransporter rein“ Scheibe geht hoch und sie fahren weiter, ich auch.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">So gegen 02:00 morgens bin ich dann Höhe Eisenach, als da ein Elefant über die Autobahn galoppierte.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">„OK“ sag ich noch zu mir. „500 Meter Raststätte – die gehört mir!“</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Auf dem Rastplatz angekommen, will ich noch einen Kaffee – geschätzt den 30. heute, trinken.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Aber die Vernunft sagt: „Lass gut sein – das bringt jetzt nichts mehr.“</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Es gibt kein Motel hier – also auch kein Bett.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Ich stell die Honda auf den Hauptständer, setz mich drauf, schaue auf die Uhr – irgendwas bei 03:00 Uhr. Helm und Handschuhe lasse ich an bzw. auf – will ja nur kurz Pause machen.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Kopf auf den Tankrucksack …….</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Ich schaue wieder auf die Uhr. 01. Oktober 07:10 Uhr !!</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Langsam steige ich von der Honda ab.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Der Parkplatz sieht ganz anders aus. Wo sind all die LKW die grad eben noch da waren ?</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Es braucht einen Moment, bis mir klar ist, dass ich glatt 4 Stunden sitzend auf der Honda geschlafen habe.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Und wieder stelle ich fest: Gut, dass ich den Regenkombi anhatte – zu keiner Zeit war mir irgendwie kalt.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Langsam krame ich mein Handy raus und wähle die Nummer zuhause. Mein Sohn Robert hat heute Geburtstag und ich hatte geplant, zum Frühstück zuhause zu sein. Das hat nun nicht mehr geklappt – aber zum Kaffee nachmittags– das kann ich nun fest zu sagen!</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">In der Raststätte bekomme ich ein gutes Frühstück mit Rührei und Kaffee.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Anfangs ist es teilweise noch nebelig, aber im Großen und Ganzen sind die letzten paar Kilometer nur noch „Schaulaufen“ und so laufe ich dann 48 Stunden nach dem Start in Moskau in Mainz wieder ein.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Was bleibt?</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Die Erinnerung an die spontane Hilfsbereitschaft von so manchen hier in Deutschland.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Namentlich erwähnen möchte ich an dieser Stelle Volker.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Auch bekannt als XJVolker.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Volker hat mit seinem Tip ganz signifikant dazu beigetragen hat, dass die Geschichte zu einem so guten Ende gekommen ist. Спасибо, Volker !</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Was bleibt noch?</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Die Erinnerung an die unglaubliche Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Russen.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Die Erinnerung an ein wunderschönes Land.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Und … der Wunsch irgendwann wieder nach Russland zu fahren.</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"> </p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">Zuhause !! Home sweet home !</p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt"></p> <p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt">P.S.: Ich schulde noch die Lösung der Quizfrage. 1 Getriebeausgangslager und 2 Dutzend Motor- und Getriebedichtungen. Frankfurt – Novosibirsk. 1.400,-€</p>

  • LLosch
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    • 14. Dezember 2014 um 22:30
    • #20

    So ein Dreck - keine AHnung, was da schief gelaufen ist - und ich kann es nicht einmal mehr ändern. Sorry

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