Die ÖBB hat den Autoreisezug gestrichen (Düsseldorf/HH–Innsbruck) und auch die Strecke nach Verona wegen Personalmangel eingestellt. Private Anbieter übernehmen zwar, aber Preise steigen deutlich und die Qualität nimmt ab; das wirkt sich vor allem auf Urlaubspläne aus.
Hauptaussagen der Nutzer
- Viele sehen das als Verlust, einige freuen sich auch über weniger Abhängigkeit von der Bahn. Der Autoreisezug war oft zeitsparend und bequem, vor allem wenn man mit Motorrad unterwegs war.
- Für direkte Planung war der Nachtzug oft attraktiv: weniger Autobahn, mehr Zeit im Zielgebiet; Kosten wurden als hoch, aber je nach Rechnung teils attraktiv eingeschätzt.
- Neue Privatangebote kosten teils erheblich mehr, bieten aber oft andere Konditionen oder Alternativen. Beispielpreise liegen grob im Bereich 600–750 EUR pro Fahrer in der Hochsaison (mit Motorrad), Gesamtkosten für zwei Personen und Motorrad oft 1.050–2.500 EUR oder mehr.
Alternativen und Anbieter
- Privatanbieter wie Urlaubsexpress bieten Verbindungen (z. B. Hamburg–Villach, Innsbruck, München, Lörrach) zu anderen Konditionen als ÖBB; Supersparpreise gibt es dort nicht.
- Reisende vergleichen häufig PKW/Anhänger oder Mietanhänger als Alternative. Mietpreis: ca. 10–15 EUR/Tag; Eigentum teurer, aber langfristig flexibler.
- Viele berichten, dass das Auto/Trailer-Modell trotz eigener Organisation Vorteile bei Gepäck, Zeit und Unabhängigkeit haben kann, besonders bei Gruppen.
Offene Fragen und Streitpunkte
- Lohnt sich ein Autozug noch tatsächlich, oder ist die Mehrkosten-Nutzen-Relation zu groß? Perspektiven hängen stark von Region, Reisedauer und individueller Taktik ab.
- Zukünftige Entwicklungen: Modernisierung der Nightjet, Kapazitätsgrenzen und politische Unterstützung beeinflussen, ob und wann wieder Autoreisezüge sinnvoll werden.
- Stationen/Verläufe der verbleibenden Angebote scheinen unklarer, Verloads und Ladenzeiten bleiben zentrale Zeitfaktoren.
Zusammengefasst: Der Wegfall der ÖBB-Autoreisezüge trifft vor allem Vielfahrer mit Motorrad, deren Planungen stark auf Bequemlichkeit und Zeitersparnis gesetzt hatten. Private Alternativen existieren, sind aber kostenintensiver und uneinheitlich in Qualität und Verfügbarkeit.
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