Vielleicht bei der nächsten Tour in Frankreich im Hinterkopf behalten:
Die Grande Nation hat die Regeln bei Geschwindigkeitsübertretungen zum Jahreswechsel neu gestaltet.
Eine Überschreitung von mehr als 50km/h über das jeweilige lokale Limit hinaus, ist jetzt nicht mehr Ordnungswidrigkeit, sondern Straftat.
Diese kann mit Gefängnis bis 3 Monate, Geldstrafe bis 3750 EUR und Eintragung ins Strafregister geahndet werden.
Dazu, oben drauf, kommen die schon bisher geltenden Regeln: Beschlagnahme des Tatfahrzeuges, Entzug der Fahrerlaubnis bis 3 Jahre, Punkte und verpflichtende Nachschulung. Über den bisherigen 3-jährigen Entzug der Fahrerlaubnis hinaus, kann ein Verbot für bestimmte Motorfahrzeuge für 5 Jahre oder länger ausgesprochen werden.
Das französische Parlament bewertet 50km/h "drüber" nicht mehr als einfachen Verstoß gegen die Straßenverkehrsregeln, sondern als bewusste Entscheidung Leben zu gefährden.
In Frankreich kam es, dem Innenministerium zu Folge, 2024 zu über 63.000 Verstößen mit mehr als 50km/h über dem Limit. Scheinbar stieg die Anzahl der Fälle in den Jahren zuvor auch stark an.
Frankreich hat ja seit einigen Jahren deutlich in entsprechende Infrastruktur zur Kontrolle investiert.
Quelle: Innenministerium Frankreich
https://www.interieur.gouv.fr/actualites/communiques-de-presse/tres-grand-exces-de-vitesse-devient-delit-a-partir-du-29-decembre-2025
unterwegs sind.