Kurven anfahren

  • Gelände, Schotter etc, da kann ich mir das gut vorstellen mit dem ausgestreckten Bein.... Und habe das bei der Bundeswehr auch zeitweise gemacht..... Aber auf festem Asphalt, fruhkontakt mit den Stiefeln, könnte mir vorstellen, das der Stiefel bei zuviel Druck stehen bleibt...... Gibt es irgendein Video.... zum verinnerlichen..... 8)

  • Bei Enduros wurde schon immer das Kurveninnere Bein vorgestreckt. Nur auf der Rennstrecke war das neu…

    Allerdings aus anderen Gründen. Auch die Sitzposition ist ja schon eine ganz andere.

    Etwas Grünes braucht der Mensch!

    Orientierung ist, wenn man trotzdem ankommt...

  • Klar, zu meinem ìn die Kurve reinbremsen` strecke ich natürlich auch immer den kurveninneren Fuß nach außen, da ich bei Berührung der Fußaußenkante mit der Fahrbahn immer weiß, dass ich die exakte Schräglage habe ;) ...

    Allerdings ist das nur die abgespeckte Form des Hinweises meines damaligen Fahrlehrers, ich müsse auf der Innenkurvenseite möglichst immer das Knie auf den Boden bringen... kein Wunder, dass meine alte Lederkombi inzwischen soviel Zugluft in der Kniegegend reinlässt. Echt Unangenehm... X( 8o

    …mit der Güllepumpe? :thumbup:

    Keine Panik!

  • Gelände, Schotter etc, da kann ich mir das gut vorstellen mit dem ausgestreckten Bein.... Und habe das bei der Bundeswehr auch zeitweise gemacht..... Aber auf festem Asphalt, fruhkontakt mit den Stiefeln, könnte mir vorstellen, das der Stiefel bei zuviel Druck stehen bleibt...... Gibt es irgendein Video.... zum verinnerlichen..... 8)

    Also, wie die Frau Kawasakisusizuki schon schrieb sollte das Ziel sein, auf Asphalt, mit ( nicht gestreckten) sondern abgewinkelten Bein, viel Gewicht nach unten und vorn zu bringen. Allerdings auch nicht mit aufgesetztem Fuß, sondern maximal ein leichtes schleifen mit den Außenflanken der Schuhsohle. Um nicht Lieblingskunde der Schuhindustrie zu werden, empfehlen sich eingedrehte Spaxsschrauben eingebettet in Heißkleber.

    Ich persönlich fahre eher Vorderradorientiert, gibt mir das Gefühl von Sicherheit.

    IMG-20210826-WA0009~2.jpg



    Im Endurobereich fährt man eher auf Sohle, nicht aufgesetzt sondern um im Zweifel die Kiste noch einzufangen.


    IMG-20211126-WA0000.jpg


    In dieser Situation ist es besser den Fuß aufzusetzen, ansonsten könnte es durchaus sein, das der ganze Spass in einem

    Schlammbad ended =O

    IMG-20210826-WA0019~2.jpg


    Wiederum könnte solch eine Moorpackung hilfreich gegen Corona sein...die Vakziene scheinen ja nun augenscheinlich nicht der absolute Bringer zu sein... 8)8)8)

    Ich bin zwar kein Frauenarzt... aber nachschauen kann ich ja mal 8)

  • Also das mit dem Fuss macht auf der Strasse mit unseren Möglichkeiten keinen Sinn. Denn das Gefühl für das Töff wird schlechter.

    Das mögen die Profis kompensieren, aber bei uns wird das eher nicht so einfach sein.

    Vor allem, das die Rennstreckenfahrer eher wenig Überraschungen, wie über die Srtraße laufende Hund, einbiegende Fahrzeuge und sonstiges, haben.
    Bei Supermoto bzw. Endurorennen wird dadurch verhindert, dass der Schuh eingeklemmt wird. (Supermotot extrem schräg da drift und Enduro wegen den ausgefahrenen Rinnen und auch drift.
    Also eher nicht machen!

    Viele Grüße


    Gerhard


    Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf! ;):D

  • Ich fahre seit laaaaanger Zeit sehr schnell auf der Landstraße. Ich habe nun auch das Fahren auf der Rennstrecke kennengelernt:


    Rennstreckentechnik gehört definitiv NICHT auf die Landstraße!


    Sichere Landstraßentechnik (hinterschneiden vor Kurven, vieeeeeel Reserve, und ein achter Sinn) sind die Schlüssel fürs Überleben.


    Kommt mir in meinem Kurvenrevier ein Fahrer entgegen, gehen bei mir die Alarmglocken an. Kommt ein Zweiter hinterher, breche ich das Schnellfahren ab. Es kommt dass mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ein dritter, vierter usw. hinterher.

    Man kann die Uhr danach stellen, irgendeiner schneidet die Kurve oder fährt sie falsch.


    Beispiel - Rechtskurve mit Hinterschneiden.


    Ich fahre auf die nächste Rechtskurve, bleibe lange links außen, bremse auf der linken Seite meiner Fahrspur in die Kurve hinein und............

    begegne einem, der (seine) Linkskurve schneidet. Weil er Angst hat, weil er es nicht besser kann, weil er denkt so ist er am Schnellsten, weil, weil, weil.


    Deshalb breche ich mein Schnellfahren ab, wenn ich das Gefühl von entgegenkommenden Mopedgruppen habe. Und versuche mit (eingebildeten) Reserven zu Fahren.


    was denkt Ihr?

  • Gruppendynamik. In den Dolomiten ganz schlimm und ich trau es mich fast nicht sagen, aber sind überwiegend GS-Gruppen. Kommen die ersten beiden noch ums Eck dann wird es für 3 und 4 bis x in schlecht einsehbaren Kurven oft eng. Weil die so weit in der Gruppe abreißen lassen, dass die viel zu schnell auf die Kurve zufliegen, weil sie auf der Geraden aufholen wollen / müssen. Ich hatte sicher pro Tag wenigstens einen von den Pflegefällen die mir dann auf meiner Seite entgegenkamen. Einzelne KTM Supermoto Fahrer sind aber genauso schlimm. Die scheinen sich andauernd zu überschätzen. Das sind so meine Erfahrungen in den Dolomiten und jedesmal wenn 2 GS Fahrer hintereinander im Tiefflug durch eine für mich nicht einsehbare Kurve kommen, rechne ich inzwischen immer mit dem Schlimmsten was da noch hinterherkommen mag.

    Verwirrt mich nicht! 😤

  • Gruppendynamik ist ne ganz fiese Nummer. Erfordert genaue Absprache und souveräne Einzelfahrer und einen umsichtigen Leader. Hinterherhecheln ist brandgefährlich.

    Selbst als #4 bin ich (Vorne Tempo 100) hinten teils mit 130 gefahren, um wieder aufzuschließen.


    Der Leader muß sich auf der Geraden zusammenreißen, und vorher ganz klar die Gruppenregeln verklickern, damit keiner Stresspusteln bekommt, und seinen Stiefel fahren kann.

    meep meep

  • Gruppendynamik ist ne ganz fiese Nummer. Erfordert genaue Absprache und souveräne Einzelfahrer und einen umsichtigen Leader. Hinterherhecheln ist brandgefährlich.

    Selbst als #4 bin ich (Vorne Tempo 100) hinten teils mit 130 gefahren, um wieder aufzuschließen.


    Der Leader muß sich auf der Geraden zusammenreißen, und vorher ganz klar die Gruppenregeln verklickern, damit keiner Stresspusteln bekommt, und seinen Stiefel fahren kann.

    Beim Friedl (Kuchlerwirt in Treffen, Kärnten) hab ich eine interessante Gruppenreihenfolge gelernt, die ich auch heute noch anwende.

    Grundsätzlich, oder vor intensiven Kurvenpassagen kommen die schnellen nach vorne, ggf. auf Handzeichen.

    Vorteil: die flotteren sind nicht ausgebremst, hinter den langsameren drängelt keiner.

    Nachteil: Die Disziplinaufgabe liegt bei den langsameren, evtl. = schwächeren / unerfahrenen Motorradfahrern. Die sich nicht dazu verleiten lassen über ihrem persönlichen Limit zu fahren.

    Muß man von Gruppe zu Gruppe entscheiden.

  • Und wo reiht sich der Guide ein? Vor den langsamen, denn er ist nun mal der Guide? Oder vor den schnellen und die da hinten schauen zu wo sie bleiben? Für mich eher suboptimal! Oder freies Fahren für alle bis auf den Guide z.B. bis zu einem bestimmten Punkt wie eine Passhöhe wo dann gewartet wird und der Guide als letztes eintrifft und somit immer über die Gruppenmitglieder Bescheid weiß?

    Verwirrt mich nicht! 😤

  • Und wo reiht sich der Guide ein? Vor den langsamen, denn er ist nun mal der Guide? Oder vor den schnellen und die da hinten schauen zu wo sie bleiben? Für mich eher suboptimal! Oder freies Fahren für alle bis auf den Guide z.B. bis zu einem bestimmten Punkt wie eine Passhöhe wo dann gewartet wird und der Guide als letztes eintrifft und somit immer über die Gruppenmitglieder Bescheid weiß?

    Bei einer größeren Gruppe gibt's sowieso einen SchlussMannFrau. Dann darf der Guide auch mal Spaß haben beim freien fahren😊😏

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