Servus.
Fährt jemand damit? Falls ja:
- Welche Marke / Typ?
- Vorteile / Nachteile aus eigener Erfahrung?
Dankeschön und lG
Servus.
Fährt jemand damit? Falls ja:
Dankeschön und lG
Vorteil: Schützt
Nachteil:
Eingeschränkte Beweglichkeit, d.h. am Anfang stört Dich das Ding.
Man gewöhnt sich aber.
Relativ schwer.
Bei Hitze ziemlich lästig.
(Drei verschiedene Jacken)
Gegenfrage: was ist denn damit gemeint? Protektoren sind doch heute in jeder (Motorrad)Jacke?
Gegenfrage: was ist denn damit gemeint? Protektoren sind doch heute in jeder (Motorrad)Jacke?
Ja, in (fast) jeder ist etwas drin, aber teilweise knapp bemessen oder von geringerer Schlagdämpfung. Mit der Protektorenjacke kann man flexibel andere Sachen drüberziehen (z.B. Crosshemd). Manche haben auch noch einen Schutz im Brustbereich.
Ob das Serienteil qualitativ besser ist bzw. besser sitzt, ist fallabhängig. Die Kombi aus Protektorenjacke plus Motorradjacke mit Protektoren ergibt wenig Sinn, da sie dick aufträgt und im Sommer weiter schweißtreibend wirkt.
Hab mir sowas mal angeschafft, aber nur einmal getragen. Fummelig beim Anziehen und zusammen mit Jacke zu steif.
Mikael Danke
W.E.Coyote Stimmt.
Aber bei den leichten Sommerjacken wird oftmals gespart oder die haben gar keine. So wie ich gesehen habe, gibt es Jacken / Westen mit einem Meshnetz als Protektorenträger (nein Roady, damit kann man kein SENA koppeln). Für die braucht man eine Motorradjacke drüber. Dann gibt es solche Enduro / Mountainbike / Downhill-Dinger die zu einem gewissen Maß auch Abriebfest sind und zumindest auf dem Fahrrad keine extra Jacke darüber benötigen. Die durften dann auch merklich wärmer unter einer Motorradjacke sein.
Den Vorteil den ich ad hoc sehe ist, dass man beim nächsten Kauf einer Leder- oder Textilkombi keine Rücksicht auf das Thema nehmen müsste, ob und welche Protektoren der Neukauf hat.
Es bleibt eine Abwägung, sowohl was den Komfort anbelangt (An- und Ausziehen) wie auch in preislicher Hinsicht.
Ich habe eine ältere Airflow-Jacke von Rukka mit neuen Protektoren ausgerüstet (die alten mit offener Wabenstruktur waren durch Alterung an manchen Stellen gebrochen). Der aktuelle Protektorensatz aus gleichem Haus kostete etwa so viel, wie eine Protektorenjacke (ca. 150 €). Schön, dass das neue Material 15 Jahre später problemlos in den vorgesehenen Taschen Platz fand.
Ich fahre seit Jahren mit Umschnallprotektor. Nach einem Test in der MOTORRAD mit dem Testsieger ORTEMA.
https://www.ortema-shop.com/de/kopf-fuss/r…ax-light-detail?
War schon sehr nützlich.
Habe dazu in einem anderen Forum mal folgenden Artikel geschrieben:
Ja, es gibt sie: Jene Motorradfahrer, die gerne 10.000 Euro und mehr für ein neues Gefährt ausgeben, denen aber 200 Euro für einen Rückenprotektor zuviel sind. Oder aber sie lassen den bei der neuen Jacke mitgelieferten Pseudo-Protektor drin, der heutzutage beim Kauf einer Jacke nur noch Platzhalter in der Protektorentasche ist, im Glauben, es wäre ein vollwertiger Schlagschutz.
Eine Minderheit? Hand aufs Herz: Wie alt sind EURE Motorradklamotten bzw. euer Rückenprotektor? Fahrt ihr überhaupt mit Protektor?
Der Chef der Unfall-Chirurgie am Berliner Helios-Klinikum Dr. Jörg Schmidt, selbst begeisterter Motorradfahrer, drückt es ganz drastisch aus: »Wer mit alter, schlechter oder billiger Kleidung Motorrad fährt, ist hirnlos.« Und er muss es wissen: Er hat genügend schwere und schwerste Verletzungen auf dem OP-Tisch behandelt, die sich mit einem Protektor hätten vermeiden oder mildern lassen. Seine Devise: »Beim Motorrad darf man aufs Geld schielen, bei der Sicherheitskleidung niemals!«
Ich habe mich die letzten Monate beim An- und Abschnallen meines Rückenprotektors nur noch geärgert, weil die Gurte ausgelutscht waren und der Sitz des Protektors dementsprechend alles andere als optimal war. D.h. es war wirklich Zeit für einen Neuen. Ein bisschen gegoogelt und ich hatte einen relativ aktuellen Test gefunden. Die Zeitschrift Motorrad hat in ihrer Ausgabe 20/2014 insgesamt 17 Rückenprotektoren getestet.
Nachdem sowohl bei den Umschnall- als auch den Westenprotektoren der Orthopädie-Spezialist ORTEMA den Testsieger gestellt hat und der Firmensitz um die Ecke ist (der Firmenname steht für Orthopädie-Technik Markgröningen), bin ich heute die 30 km hingefahren und habe mir dort deren Protektoren angeschaut.
Schon beim Einparken vor der Firmenzentrale (auf dem Gelände der Sportorthopädischen Klinik) schaut man in die Werkstätten, wo ein Techniker an Prothesen arbeitet. Wenn du dann ins Gebäude kommst, sieht es im ersten Moment auch mehr wie ein Krankenhaus aus als im Sportgeschäft.
Am Empfang wird dann aber sofort der Fachtechniker für die Protektoren gerufen und der nimmt uns mit nach hinten. Vorbei an Behandlungsräumen, in denen Prothesen angepasst werden und an einem Bereich, wo jemand seine eben angepasste Knie-Orthese probeläuft zu den Protektoren, wo schon zwei andere Mopedfahrer gerade bei der Anprobe sind.
Die Beratung durch einen Orthopädie-Techniker ist dann auch nochmals deutlich vertrauenserweckender als die beim Louis, wo du inzwischen gesiezt wirst und auch nicht mehr sicher bist, ob der Verkäufer überhaupt schon mal auf nem Moped gesessen ist.
Die Fakten waren vorher schon sehr klar, die Anprobe bzw. die Passform haben auch nichts anderes ergeben, ganz im Gegenteil, und schon war der neue Protektor gekauft.
Danke ihr beiden. Voll auf den Punkt gebracht. Ich überlege meinen Lederzweiteiler für Touren hier wieder auszumotten. Gut erhalten, aber eben alt. Und die 0815-Protektoren zu erneuern kann schon den Preis einer Protektorenjacke ausmachen.
Guter Artikel ![]()
Ja, es gibt sie: Jene Motorradfahrer, die gerne 10.000 Euro und mehr für ein neues Gefährt ausgeben, denen aber 200 Euro für einen Rückenprotektor zuviel sind.
...
Die Fakten waren vorher schon sehr klar, die Anprobe bzw. die Passform haben auch nichts anderes ergeben, ganz im Gegenteil, und schon war der neue Protektor gekauft.
Mir geht es nicht um 200 Euro.
Bin z.Zt. immer noch auf Malle und hier sind tagsüber jetzt schon
über 30 °C.
Viele Touristen sind auf Mietrollern unterwegs: Kurze Hosen, kurze Hemdchen, manchmal Badelatschen.
Bei den Bikern fahren viele (bis auf den Helm) oben ungeschützt,
manche tragen Hosen mit Protektoren und wenigstens Motorradstiefel.
Die anderen fahren in Turnschuhen. Manche ohne Handschuhe.
Nur die echten Heizer tragen die volle Schutzkleidung, gern in quietschbunt.
Bisher war ich erst in einer Protektoren-Textiljacke unterwegs,
dann in so einem Outdoorhemd mit Protektoren, zuletzt mit T-Shirt und Weste, dann gar nicht mehr.
Die nächsten Tage werde ich die Geschäfte abklappern und schauen,
ob irgendetwas sommertaugliches mit Schutz zu finden ist.
Den Rücken zu schützen, ist sicher gut. Ein Schutz für Knie,
Ellenbogen, Knöchel, Schulter, Hände, pp. sollte auch sein.
Achtung: weitgehend trivial:
Ein 08/15 Protektor, der an seinem angestammten Ort bleibt, taugt deutlich mehr als das Highend-Produkt, das sich verschieben lässt. In gut sitzenden Lederjacken weniger ein Problem als in luftiger geschnittenen Textiljacken.
Eine Protektorenjacke ist ebenfalls flexibel (Netzstruktur oder Stretch); hier muss man die Ellenbogen/Unterarm-Schützer manchmal noch mit Klettriegeln anpassen. Also zusätzliche Fummelei beim Anziehen.
Bei meiner geht das so: Arme einfädeln, Daumen durch Schlaufen schieben, Frontreißverschluss, Klett des Nierengurtes und Klettverschlüsse an den Ellenbogen schließen. Kein riesiger Auswand, aber mehr als in die Jacke schlupfen und den RV hochziehen.
Ortlieb ist wirklich gut, kostet aber sein Geld.
Ich bin da ganz bei Zumo, Schutz ist wichtig. Daher immer mit Helm, Handschuhen, Protektoren in der jacke (Schulter, Ellbogen) und seit vielen Jahren mit Protektorenweste. Zugegeben schränkt der gut sitzende Ortema-Panzer die Bewegung des Oberkörpers ein und er macht auch ordentlich warm, leider auch im Sommer. Daher habe ich mir für den Sommer eine Held-Weste mit dem in&motion System gegönnt. Geld kann ich nicht mitnehmen, schon gar nicht wennich nicht mehr laufen kann. In diesem Sinne, ![]()
Ich meinte natürlich ORTEMA und nicht Ortlieb. Letzteres ist für die Ohren.
Sicherheitsausstattung ist wichtig. Aber das Gefühl der Unverwundbarkeit ist trügerisch und verleitet manche, umso heftiger am Kabel zu ziehen.
Hi *
ich möchte einmal einen weiteren Blick auf dieses Thema in die Runde werfen. Ich fahre eine Schwabenleder-Kombi mit (natürlich) kompletten Protektorenpaket. Ich habe mir jetzt eine Dainese Airbag-Weste D-Air zugelegt. Diese kann ich auch bei meinem Roller über irgendeine andere Jacke drüberziehen. Natürlich habe ich eine weiteres Kleidungsstück über meine Kombi, aber mich in meiner Bewegung auf dem Motorrad nicht einschränkt. Der Akku in der Weste hält locker 2 Tagestouren über ca. 8 Stunden und lässt sich über USB-Anschluss laden. Aktivieren tut sich die Weste über einen Magnetverschluss am Hals und über diverse Sensoren das man auf einem motorisierten 2-Rad sitzt und fährt. Ich fahre sie jetzt diese Saison und bin voll zufrieden. Ausfahrten bei über 30 Grad habe ich diese Saison aber nicht gemacht.
Vielleicht eine Überlegung wert.
Greets
Ralph
Da würde mich jetzt wirklich mal interessieren:
Was trägst Du denn beim Rollerfahren? Außer dieser Weste von Dainese?
Jeans und Textiljacke mit eingelegtem Rückenprotektor.
Hallo ihr beiden das mit der Dainese habe ich mir auch überlegt, habe mich allerdings dagegen entschieden und eine von held gekauft für mich war ausschlaggebend das man bei einer Auslösung die Patrone selbst austauschen kann bei Dainese muss man diese einsenden und noch mal ca 250 öken löhnen.Auch kann man diese unter jeder Jacke tragen. Bei 32 Grad habe ich allerdings auch nicht angezogen. Jetzt bei diesen Temperaturen optimal
Bei 32°+ habe ich die Kühlweste von BMW angezogen und vor dem Start Wasser in den Helm gekippt.
Hilft zwar beides nicht bei Stürzen, aber man bewahrt die Übersicht.
Bei zu viel Hitze kann man duselig werden und das ist (auch) gefährlich.
Jo das hab ich auch nur einmal gemacht. War mir auch ne Lehre
Ist eigentlich nicht das Problem, man muss nur auf folgendes achten:
- gut durchlüftete Kleidung
- mehr Pausen
- viel trinken
- Mineralien zu sich nehmen (Salz)
- eine gute Konstitution ist von Vorteil
Und die Kühlweste ist definitiv ein sinnvolles Utensil.
Alles anzeigenIst eigentlich nicht das Problem, man muss nur auf folgendes achten:
- gut durchlüftete Kleidung
- mehr Pausen
- viel trinken
- Mineralien zu sich nehmen (Salz)
- eine gute Konstitution ist von Vorteil
Und die Kühlweste ist definitiv ein sinnvolles Utensil.
Bei den genannten Temperaturen sehe ich dann öfter Fahrer in kurzen Hosen, T-Shirts und tatsächlich auch Espandrilles auf den Bikes. Okay, Unfälle haben immer nur andere ...
Kühlwesten. Habe ich tatsächlich eben erst das allererste Mal etwas davon gelesen. Klingt aber interessant. Gerade wenn's heiß wird nervt es in der heißen Kombi schon sehr.
Wie dick sind denn die Westen? Stelle mit die Frage, ob das dann unter der damals ja maßgeschneiderten Kombi nicht zu eng wird...
Wie dick sind denn die Westen? Stelle mit die Frage, ob das dann unter der damals ja maßgeschneiderten Kombi nicht zu eng wird...
Ich habe meine Zweifel, ob die Kühlweste unter einer (Leder?)Kombi mit geringer Dampfdiffusion halbwegs funktioniert. Mit etwas Luftigerem klappt das sicher deutlich besser.
aber luftdurchlässig: https://www.motocard.com/de/jacken/armure-juno_black.aspx
Aufgrund gewisser Rundungen benötige ich XXXL.
Die Weste sollte anliegen, ist daher XXL und passt dazu.
Ohne gewässert zu sein passt die Weste gut in die Tanktasche und beginnt so die Ausfahrten, wenn es noch erträgliche Temperaturen hat.
Ich seh schon. Das wird ein Kopf an Kopf Rennen wer die Klima-Automatik als erstes am Motorrad hat. BMW oder Ducati
Aber irgendwas is ja immer....
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