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Bekennende Schleicher

  • moppcab
  • 22. November 2023 um 19:29
  • KI-Zusammenfassung
  • Mittels künstlicher Intelligenz generierte Zusammenfassung

    Das Thema dreht sich um die Frage, was es bedeutet, ein „Bekennender Schleicher“ zu sein, und wie sich Genuss- oder Langsamfahrstil in Gruppen verhält. Die Beiträge reichen von klar genussorientiertem Cruisen über Rastenschleifen bis hin zu moderatem, bewusstem Fahren. Im Kern geht es um Gruppenpraxis, Sicherheit und persönliche Motive: Landschaft genießen, Pausen für Fotostopps oder Kaffee, aber auch die Frage, wie schnell man in einer Gruppe wirklich unterwegs sein will.

    Kernpunkte

    • Viele sehen den Genussfokus im Vordergrund: Landschaft, Muße, Pausen statt Leistungsdruck.
    • Gruppenfahrten erfordern Kompromisse: Tempo anpassen, absprechen, langsamer Fahrer vorweg oder als Orientierung.
    • Die Bezeichnung „Schleicher“ wird überwiegend ironisch oder selbstironisch verwendet; wichtiger ist das StVO-nah fahren und Rücksichtnahme.
    • Videobeispiele und Vergleiche polarisieren: unterschiedliche Bewertungen von Fahrweise, Linie und Sicherheit.

    Hauptstreitpunkte

    • Bezeichnung und Selbstdefinition: „Schleicher“ vs. „Genussfahrer“ – Subjektivität dominiert die Einordnung.
    • Sicherheit vs. Fahrkultur: Risiko von Überholmanövern, behinderten Verkehrsfluss vs. entspanntes Cruisen.
    • Gruppenstruktur: Soll es eine eigene Genussfahrer-/Schleicher-Gruppe geben? Wie stark soll der langsame Fahrer den Takt bestimmen?

    Offene Fragen

    • Wie lässt sich Gruppenfahrkunst sicher regeln, ohne den Spaß zu verderben?
    • Welche Erwartungshaltung gilt gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern auf Wochenendrouten?

    Fazit-Hinweis Es gibt kein klares Optimum; die meisten betonen Sicherheit, Zusammenhalt der Gruppe und Freude an der Strecke. Einzelne schlagen eine formale Genussfahrer-Gruppe vor, doch die Praxis bleibt variabel.

    Zuletzt erstellt: 12. März 2026 um 06:38 Hinweis: KI kann Fehler machen. Die Zusammenfassung kann unvollständig oder nicht korrekt sein. Zwischenzeitlich können zudem neuere Antworten vorliegen, die den Inhalt beeinflussen würden. Es kann daher später eine aktualisierte Neuzusammenfassung folgen. Bitte lies zur Sicherheit das Thema vollständig.

  • moppcab
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    • 22. November 2023 um 19:29
    • #1

    Ich denke niemand wird bestreiten, dass die meisten Zweiradpiloten das Tempo lieben, besonders in Kurven. Auf gemeinsamen Ausfahrten wird daher fast immer selbst bei abgesprochener StVO-naher Fahrweise ordentlich am Griff gedreht.

    Ich bin eher ein Freund von Licht, Luft und Landschaft. Ich mag es auch gerne kurvig, aber eher wegen der bei kurvigen Strecken typisch schönen Landschaft, weniger der Kurven selbst wegen. Ich bin ein Genußfahrer, ich möchte auch Zeit haben, meinen Blick mal schweifen zu lassen. Rastenschleifen und Kurvenkratzen sind nicht so mein Fall.

    Über die Jahre und Jahrzehnte habe ich eines immer wieder erlebt: Bekennende Schleicher wie ich sind selten, die meisten Freunde gemütlicher Fahrweise fahren in der Gruppe halt schneller als sie es mögen, weil sie Spaß an der gemeinsamen Ausfahrt haben. Die Gemeinsamkeit wiegt da schwerer.

    Ich bin bekennender Schleicher, ein echter Genußfahrer! Die meisten meiner Verwandten im Geist outen sich nur selten öffentlich, (zu) oft nur im Zwiegespräch.

    Wem geht es wie mir, wer mag es gerne langsam? Wobei es übrigens völlig egal ist, warum man es gerne langsam angehen möchte: Der Führerschein lässt nur 125 ccm oder 35 kW zu? Man hat sich in den letzten Jahrzehnten schon ausgetobt? Man steht als Anfänger oder Spätberufener allem offen gegenüber, also auch einer genußvollen Fahrweise? Egal!

    Also: Wer ist ebenfalls ein Genußfahrer, wei ist ein bekennender Schleicher? Meldet Euch! Wenn es genug werden, können wir evtl. für die Rubrik "Gruppen / Stammtische" eine Genußfahrergruppe gründen. Die durchaus mit etwas Ironie auch bekennende Schleicher heißen könnte.

    Ich bin gespannt auf Eure Antworten.


    Gruß Michael

  • L Aquila
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    • 22. November 2023 um 19:58
    • #2

    Moi!

    Ich seh auch kein Problem beim "Bekennen" ;)

    Wobei wir da natürlich in dem weiten Feld des, was ist "Schleichen" was ist "normales Tempo" usw. sind. Das Empfinden dafür weicht ja auch innerhalb der Gruppe der bekennenden Langsamfahrer voneinander ab.

    Wie schon an anderer Stelle gesagt, wir fahren hier ab und an in einer Netbiker Gruppe in der unterschiedliches Tempoempfinden auftritt. In der Regel ist das aber tatsächlich gerne ein Ausdruck der technischen Seite. Große schwere Cruiser fährt man halt anders um die Kehren auf der Alb und im Schwarzwald, als ich meine V85 beispielsweise.

    Was mich gar nicht mehr reizt, ist die Eskalations-Spirale bei der Leistung. Ich hab das grad bei mir selbst bemerkt als jetzt die neue Stelvio herauskam. Im ersten Augenblick: ja ist interessant .... beim bisschen Nachdenken, sag ich mir: die über 100PS brauch ich wirklich nicht. Auch nicht mit Gepäck in den Bergen.

    Ich werd sie sicher Probe fahren (Neugier) aber den Kaufimpuls hab ich schon wieder erfolgreich ablegen können. :)

    Und ansonsten winke ich die Damen und Herren mit den Schleifwerkzeugen freundlich vorbei, wenn Sie hinter mir ungeduldig werden.

  • gehtsnoch
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    • 22. November 2023 um 20:19
    • #3

    Nö.

    Silence! I block you!

  • Mikael
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    • 22. November 2023 um 20:22
    • #4

    Ich bin Teilzeit-Schleicher, d.h. nicht durchgängig bedächtig unterwegs. Kann sein, dass die schmale gewundene Straße rechts und links reichlich Natur bietet oder schöne Ausblicke. Oder weil es nahe an Häusern vorbeigeht und ich nicht den Garten volltröten will. Vielleicht auch mal, weil mich gedanklich gerade etwas beschäftigt.

    Daneben gibt es das normales Tempo und manchmal auch das etwas engagiertere Treiben. Der spätere Samstag Abend ist dafür klasse oder wenn irgendwelche Fußball-Länderspiele stattfinden.

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

  • Roadrunner72
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    • 22. November 2023 um 21:08
    • #5

    Na das mit den Länderspielen würde ich aktuell nicht unterschreiben 😂🥴

    Schließe mich aber weitesgehend Mikael an. Wobei ich "schleichen" durch "gründeln" ersetzen würde.

    Meist gebe ich mir aber dem flotteren Kurven-Swing hin, denn die schleichende Fortbewegung ist nicht so Meine.

    meep meep

  • Kay
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    • 23. November 2023 um 00:45
    • #6

    Schleichen oder gründeln, da bin ich mir nicht sicher.

    Da ist eher das Anhalten mein Ding.

    Manchmal möchte ich gern Dinge am Rande der Fahrt in Ruhe betrachten,

    fotografieren, oder irgendwo nur in Ruhe einen Kaffee trinken.

    Früher fand ich das sportlich, von Hamburg aus in einem Tag in Graubünden zu sein.

    Das ist vorbei.

    Wenn ich jetzt sage "Der Weg ist das Ziel", dann meine ich das auch so.

    Ist unterwegs z.B. ein Treckertreff (nur mal so, kann auch sonstwas sein), oder etwas anderes unterhaltsames, muß es nicht einfach nur weitergehen, um das Pensum zu erfüllen, sondern ich kann stehenbleiben und schauen, schnacken und trödeln.

    Danach fahre ich gern zügig weiter, habe als Rentner jedoch Zeit und kann, wenn es "nett" ist, auch wenige Kilometer weiter wieder stoppen.

    Wir waren gerade am Sonnabend unterwegs und haben das Ziel erreicht und ich fand die Fahrt toll, habe aber kaum Gelegenheit für Fotos gehabt.

    So ist das eben in der Gruppe und ich bin zufrieden gewesen, hätte aber bei einer "Trödel-Truppe" auch Freude gehabt.

    Gruß von Kay ... :*

  • quan
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    • 23. November 2023 um 05:12
    • #7

    Ich glaube es geht beides. War eigentlich bisher immer eher sportlich unterwegs aber ich erinnere mich gut an eine Tour, auf der ich teilweise meine Sportler gegen die Harley eines Freundes getauscht hatte und so voraus gefahren war. Hatte auch was und auf der Landstraße,wo ich normal mit über hundert unterwegs gewesen wäre, waren plötzlich 90 absolut ausreichend....

    Aber auf Dauer mag ich es dann doch etwas flotter schon lieber 😅

  • MBA
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    • 23. November 2023 um 09:21
    • #8

    Bekennender Schleicher hier! Wegen genießen der Umgebung, Nachsicht auf dieselbe und Respekt fürs eigene leibliche Wohl.

    LG,

    Marius

  • LLosch
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    • 23. November 2023 um 09:44
    • #9

    "Blümchenpflücker"?

    Hier ist noch einer!!

    Erinnere mich mit einem breiten Grinsen, wie ich in Irland den Ring of Kerry gefahren bin um am Abend festzustellen, das mein Schnitt UNTER 24 Km/h war!

    Hatte 3 Mopeds mit 180PS.

    Schöner Kick - aber vor Allem:

    MIR zu schwer.

    Meine 650er Suzi mit 70(?) PS reicht mir völlig zum Cruisen.

    Genug Dampf zum Überholen hat Sie auch.

    Das "A &O" beim cruisen sind die Rückspiegel!

    Die sind nicht nur für den TÜV Prüfer sondern zeigen mir auch, wenn Leute hinter mir schneller fahren wollen.

    Solche Leute winke ich dann an guten Stellen AKTIV vorbei.

    Die haben Spaß und ich niemanden, der mir am Heck klebt.

    Zur Frage: Sehe keinen Mehrwert in einer "Schleicher"-Rubrik.

  • B.M.W
    Gast
    • 23. November 2023 um 10:01
    • #10

    Grundsätzlich fühle ich mich, gemessen an den überholenden, auch als Schleicher. Also müssten wir erstmal festlegen ab wann jemand ein Schleicher ist und da wird's dann interessant.

    Das ist wie Sardinen und Korsika.

    Sardinien: Kurve > Kurve > Kurve > Kurve > Kurve > Kurve > Kurve > Kurve > Kurve > Kurve > Kurve > Kurve > Kurve > Kurve > Kurve > Kurve > Kurve > Kurve > Kurve > Kurve > Kurve > usw.

    Korsika: Landschaft und Kurven mit Meerblick

    Jetzt entschuldige ich mich schon mal bei allen Sardinien Liebhabern, aber da geht es doch den meisten nur um Grip und Kurvenballern.

    Ich bin im Team Korsika und fahre auch mal mit "angemessener" Geschwindigkeit und halte an schönen Stellen zum Fotografieren an.

    Allerdings macht es mir auch Spaß, unter Ausnützung der erlaubten Geschwindigkeiten, zügig zu fahren. Evtl. kommt es auch mal vor, wenn die Strecke es hergibt, dass ich mal etwas schneller unterwegs bin.

    Bei Gruppe gibt es sicher einen Spielraum, aber grundsätzlich muss das Geschwindigkeitsprofil aller passen.

  • Kay
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    • 23. November 2023 um 11:11
    • #11

    Ich bin im "Team Mallorca" und fahre auch mal mit "angemessener" Geschwindigkeit und halte an schönen Stellen zum Fotografieren an.

    - - -

    Passt für mich, nur die Leutchen hier kennen jeden Strauch und jede Mühle am Strassenrand und halten nicht für einen mitfahrenden Touristen, freuen sich aber über jedes meiner Fotos, das etwas anders ist als ihre Händyknipsdinger.

    "Eigentlich" sollte ich die Touren hinterher ein zweites mal abfahren ...

    nur: Schon Hanns Dieter Hüsch wußte: Es kommt immer was dazwischen.

    Gruß von Kay ... :*

  • moppcab
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    • 23. November 2023 um 12:00
    • #12

    Ich wohne in der Voreifel, also dem Teil der EIfel, der noch flach ist. Es reichen 10 bis 15 Minuten Fahrt, um in den Teil der Eifel zu kommen, wo der Kurvenspaß beginnt. Dort kann man sich austoben. Was sehr viele Mopedfahrer auch tun.

    Vor Jahren hatte ich mal die Kombi aus einer 1200er FJ mit 130 PS und einer XV 250 mit 13 kW. Mit welcher bin ich wohl lieber in die Eifel gefahren? Mit der kleinen Virago!

    Das hat damit zu tun, dass das ideale Tempo relativ moderat ist. Nicht nur wegen der häufigen Tempo 50 Abschnitte, sondern weil man in der Regel nur einen sehr kurzen Streckenabschnitt einsehen kann. Kann man vielleicht nur ein Drittel der Kurve einsehen, muss man bei dem flotteren "Normaltempo", das die meisten Zeitgenossen in der Eifel fahren voll konzentriert jeden Zentimeter der Fahrbahn im Blick behalten, um im Falle eines Falles reagieren zu können.

    Ich mag es lieber auch mal links und rechts schauen zu können. Was kein Problem ist, wenn man StVO nah fährt. Die meisten Tempo 50 Abschnitte existieren nur deshalb, weil nur damit das Durchschnittstempo auf diesen Abschnitten auf spürbar unter 100 gebracht werden konnte. Will man halbwegs legal fahren, cruist man! Ganz automatisch. Und das macht trotzdem Spaß! Dazu ein Video:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Angeführt wurde die 5 bis 10 Mann und Frau starke Truppe von einer 1100er Virago, dahinter fuhr eine 125er Virago mit 93 km/h Spitze, dahinter eine 125er 107 km/h Virago, dahinter der filmende Kollege und einige weitere. Die "schnelle" 125er fuhr übrigens ich.

    Klar, mit 125ern im Trupp muss man gemütlich fahren, anders geht es gar nicht. Aber das macht nicht weniger Spaß als flotter zu fahren. Der Kaffee, der Kuchen, die Bratwurst, die Pommes Frites und das Steak schmecken in den Pausen genauso wie nach schnellerer Fahrt!

    Aber was spricht gegen die 1200er mit den 130 Pferden? Die nötige Konzentration. Mal ein bißchen im Handgelenk gezuckt und man ist aus dem Fenster "StVO nah" raus. Also Konzentration bitte! Dazu kommt, dass das unerwartete Schlagloch oder der Ölfleck wegen der größeren Trägheit des Dickschiffs schwieriger zu umschiffen sind. Klar, 400 kg (1200er mit mir als Fahrer) sind schwerer umzudirigieren als 280 kg (250er mit mir als Fahrer).

    Die meisten Fahrer (mehr als die Hälfte, wie viel genau ist dabei eigentlich egal) suchen gerade das, sie sind auf den Adrenalin-Kick aus. Das ist bei mir anders, ich möchte runterkommen, Stress habe ich im Alltag genug.

    Übrigens habe ich diese Fahrweise nicht nur beim Moped, im Cabrio fahre ich ebenso. Sonne und ein offenes Dach? Was könnte schöner sein?

    Natürlich gab es auch andere Zeiten, in denen ich stets so schnell fuhr, wie es ging. Das habe ich mir meiner Verantwortung als junger Vater wegen schon vor 30 Jahren abgewöhnt. Aber Spaß daran gewonnen. Nebenbei hatte ich auf einmal viel geringere Verbräuche bei meinen fahrbahren Untersätzen. Auch nicht schlecht.

    Pendel ich mit dem Motorrad, fahre ich weder besonders schnell, noch besonders langsam. Geht es auf Tour, werde ich zum Cruiser. Was ich sehr genieße.


    Gruß Michael

  • gehtsnoch
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    • 23. November 2023 um 12:21
    • #13

    Puhh also dem Meisten der Erklärung über mir kann ich so gar nicht folgen. Das ist schon sehr subjektiv und definitiv pauschal angehaucht. Was ja für den Einzelnen persönlich ok ist. Auch ist gegen 50er oder 70er Beschränkungen auf einer Strecke nicht immer was einzuwenden. Cruisen tut man deswegen automatisch noch lange nicht. Hier das Höllental stumpf mit dauerhaften erlaubten 70 zu durchfahren ist auf einigen Abschnitten schon ziemlich ambitioniert. Und Zeit für einen Blick nach links oder rechts bleibt da sicher nicht.

    Silence! I block you!

  • W.E.Coyote
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    • 23. November 2023 um 12:55
    • #14

    Gut, dass er die schnellere Virago fuhr.

    Das hat mich beruhigt.

    Irgendwann hab ich ihn...

  • moppcab
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    • 23. November 2023 um 13:35
    • #15

    *lach* Natürlich ist das sehr subjektiv - das war meine Absicht. ;) Wer sagt, er liebt Kurven, je enger und schneller umso mehr, der wird das niemals erklären müssen. Wer zugibt, es gemütlich zu mögen, der erntet oft fragende Blicke und viel Skepsis: "Echt? Das ist doch total öde.", nicht selten gefolgt von: "Kauf Dir ein Dreirad!" oder etwas in der Richtung. Das kam hier nicht, was mich freut. :thumbup:

    Also, ganz klar subjektiv. Das gilt aber für Schleicher wie für Rastenschleifer. Das Moped soll uns Spaß machen. Dem einen so und dem anderen so.


    Gruß Michael

  • Roadrunner72
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    • 23. November 2023 um 17:58
    • #16
    Zitat von moppcab

    Will man halbwegs legal fahren, cruist man! Ganz automatisch. Und das macht trotzdem Spaß! Dazu ein Video:

    Orr, ich oute mich als lebensmüder Raser.

    Wenn ich dein Video anschaue, das "Achtung Kurven"-Schild sehe, und dann erlebe, dass selbst Chopper vertikal durch die Kurven fahren...

    Nee, sorry. Da blutet mir das Herz (und das Hühnerauge). Das hat nichts mehr mit Cruisen zu tun, das ist nur noch nervtötend.

    Aber: Ist ja nur meine persönliche Meinung, insofern weiterhin viel Spaß dabei! ;)

    meep meep

  • nockeskarre
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    • 23. November 2023 um 17:59
    • #17

    Auch.

    Rastenkratzen geht für mich am besten bei Geschwindigkeiten zwischen 60 und 80. Mein Problem ist eher, dass ich nicht anhalten kann, keine Pausen mache und einfach fahre, fahre, fahre. Deshalb komme ich meist ohne Fotos nach Hause und habe nix gesehen. Landschaften interessieren mich noch eher als Gebäude, weil die Kurve sie braucht.

  • Roadrunner72
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    • 23. November 2023 um 18:08
    • #18

    Das wir uns richtig verstehen: Für mich heißt runterkommen vom Alltag, einen Flow beim Fahren zu finden. Runder Fahrstil mit Schräglagen von max. 40-45° ohne großartige Beschleunigungs- und Bremsarien.

    Kein Pseudo-MotoGP, kein Rasten kratzen.

    Und ja, auch ich halte gern mal für eine schöne Aussicht an... Sowas geht halt meist nur allein.

    meep meep

  • Mikael
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    • 23. November 2023 um 18:14
    • #19
    Zitat von Roadrunner72

    Wenn ich dein Video anschaue, das "Achtung Kurven"-Schild sehe, und dann erlebe, dass selbst Chopper vertikal durch die Kurven fahren...

    Nee, sorry. Da blutet mir das Herz.

    Nun doch das Video angeschaut ... und muss Dirk komplett recht geben.

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

  • RoZi
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    • 23. November 2023 um 18:22
    • #20

    wer wundert sich, wenn Autofahrer hinter der Truppe in's Lenkrad beißen?

    Keep calm and think hessisch

  • Zuelli
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    • 23. November 2023 um 18:23
    • #21

    Bin ja ebenfalls bekennender "Genussfahrer" und hab mir das Video auch gerade mal angesehen.

    So schöne Kurven. Da juckt es dann schon gewaltig.

    Da kommt dann ab und an mein heißblütiges Inneres durch. ;)

    Aber jeder wie er will.

  • nockeskarre
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    • 23. November 2023 um 18:23
    • #22

    Fahrerisch ist das Video ein Desaster. Klar, bei solchen Geschwindigkeiten braucht man auch keine Linie, aber hier wird der Unterschied deutlich zwischen Motorrad fahren und Motorrad bewegen.

  • Katko
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    • 23. November 2023 um 19:31
    • #23

    Moin.

    Auch mal meinen Senf dazu.

    Ich bin beim Moppedfahren eigentlich der Mensch, der sich im Rahmen "Blümchen pflücken" bis "mal flott um´s Eck" gut und gerne anpasst.

    Bei mittlerweile sicher weit über 600K Km, dem "Gott sei Dank" Überleben meiner ersten Moppeds und bis auf einen Ausrutscher unfallfrei, hab ich zum Glück den Fahrstil "Sicher" recht schnell entdeckt.

    D.h., kann man die Kurven gut weit einsehen, swing ich auch schon gerne mal auf die flotte Art, wobei ich aber immer deutlich neben der Ideallinie fahre und mir mein hohes Sicherheitsbedürfnis die max. k/mh vorgibt. Also doch meist noch im Rahmen des Erlaubten.

    Vielleicht kann der @Eifelbiker beurteilen, ob 4 Liter Verbrauch mit der Diva eher für flotte und gemütliche Fahrweise spricht.

    Ansonsten halte ich es eher mit Kay , halte also auch gerne mal an zum Fotografieren, Kaffee trinken oder um einfach ein bisschen zu quatschen.

    Und Kay, wieviel km hast du schon auf meiner alten Hausstrecke Andratx ==>> Port de Pollenca?

    Fährt man in der Gruppe, sollte eh die Sicherheit höchste Priorität haben. Deshalb ist bei uns früher immer der langsamste oder der erfahrenste Fahrer vornweg gefahren.

    Ich denke halt, wenn man in der Gruppe unterwegs ist, geht´s doch um die Gruppe, dass man "zusammen" Spaß hat und "zusammen" heil wieder heim kommt.

    Auf meiner Schwarzwaldtour dieses Jahr habe ich auch wieder etliche Kollegen und Kolleginnen vorbei gewunken. Warum haben die es alle so eilig? Das macht mir immer etwas Angst. Und zwar nicht, dass mir da was passiert, sondern eher, dass ich jemanden von der Straße kratzen muss. Einmal ist schon einmal zu viel.

    Mit LLosch fährt es sich z.B. recht gut. Es gibt neben den Kaffee- u. Pinkelpausen auch Lachpausen, weil das Navi ihn verarscht, er daran fast verzweifelt, ich einfach die Tour genieße und mich darüber prächtig amüsiere.

    Letztendlich ist´s doch so, dass man sich vorher absprechen sollte. Wenn man weiß, wo man sich wieder trifft, kann auch mal einer schneller oder langsamer machen. Sollte man allerdings auch nur machen, wenn alle erfahren genug sind und sich somit beim Gasgeben kein Unerfahrener mitreißen lassen kann.

    Wer heute denkt, er könnte morgen zu spät kommen, sollte sich besser gestern auf den Weg machen!

  • moppcab
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    • 23. November 2023 um 21:00
    • #24

    Eines kann man vielleicht noch ergänzen: Als Fahranfänger gehörte ich auch nicht zu den Rastenschleifern. Ich habe zwar bereits sehr früh völlig verschiedene Zweiräder bewegt, aber das waren neben 08/15-Allroundern Blechvespen und Enduros. Die sportlichen Mopeds, die angemessen bewegt werden müssen hatte ich nie.

    Meine Helden waren nicht die GP-Fahrer, sondern die Geländefahrer! Ich wurde also schon vor 40 Jahren falsch (?) geprägt. Kurvenkratzen oder Rastenschleifen? Das war für mich noch nie erstrebenswert. Natürlich hatte ich über die Jahrzehnte auch etliche schwere, starke und schnelle Mopeds, aber da reizte mich eher die über 300 km zwischen zwei mir wichtigen Orten in unter 2 Stunden zu fahren - bei weitgehender Einhaltung der Vorschriften.

    Wie sagen es die Kölner so schön? Jeder Jeck ist anders. Ich sage es mit dem alten Fritz: Jeder soll nach seiner Façon selig werden.


    Gruß Michael

  • gehtsnoch
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    • 23. November 2023 um 21:09
    • #25
    Zitat von Roadrunner72

    Orr, ich oute mich als lebensmüder Raser.

    😳 Ab heute nur noch per Sie. Hätte ich das mal früher gewusst X(

    Silence! I block you!

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