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Haltbarkeit Bremsflüssigkeit

  • Anstro
  • 20. Februar 2024 um 13:18
  • KI-Zusammenfassung
  • Mittels künstlicher Intelligenz generierte Zusammenfassung

    Die Diskussion dreht sich um Haltbarkeit, Öffnen vs. Originalverschluss, Lagerung, Tester und ergänzende Wartung rund um Bremsflüssigkeit und Bremsschläuche.

    • Ungeöffnetes Originalgefäß: Herstellerangaben nennen oft rund 2 Jahre Mindesthaltbarkeit. Unter optimalen Bedingungen (luftdicht, trocken, kühl) bleibt sie am zuverlässigsten. Bleibt Kassenzettel/Originalbehälter – Rückgabe oder Umtausch beim Händler möglich.
    • Geöffnetes Gefäß: Häufige Praxisempfehlung ist, geöffnetes Material zu entsorgen, da Feuchtigkeit aufgenommen wird (Wasseranteil steigt, Siedepunkt sinkt, Bremswirkung kann leiden). Offenes Material eher nicht mehr verwenden.
    • Lagerung: Ungeöffnete Flasche kühl, trocken und luftdicht lagern; bei längerem Lagern MHD beachten.
    • Prüfen statt blind wechseln: Preiswerte Bremsflüssigkeitstester existieren; Tester helfen, Wasseranteil zu prüfen und über Wechsel zu entscheiden. Viele prüfen Vorratsbehälter bzw. System und wechseln dann ggf.
    • Bremsleitungen: Neben der Flüssigkeit diskutiert man auch Alterung der Schläuche. Manche empfehlen ggf. Wechsel oder Umrüstung auf Stahlflex (mit ABEs); einige Modelle/Zeitpläne nennen spezifische Intervallangaben für Bauteile im System.
    • Offene Fragen/Unsicherheiten: Debatte zu Hydrophilie vs. Hygroskopie; exakte Haltbarkeit je DOT-Typ variiert; wie groß der tatsächliche Einfluss von kleinem Wasseranteil im Alltag ist, bleibt uneinheitlich.
    • Praktische Folgerung aus den Beiträgen: Bei ungeöffnetem Gefäß zwei Jahre Haltbarkeit unter guten Bedingungen; bei geöffnetem Gefäß eher ersetzt. Regelmäßige Prüfung und Wartung des Bremssystems (einschließlich Schläuche) wird als sinnvoll erachtet.

    Zuletzt erstellt: 12. März 2026 um 06:40 Hinweis: KI kann Fehler machen. Die Zusammenfassung kann unvollständig oder nicht korrekt sein. Zwischenzeitlich können zudem neuere Antworten vorliegen, die den Inhalt beeinflussen würden. Es kann daher später eine aktualisierte Neuzusammenfassung folgen. Bitte lies zur Sicherheit das Thema vollständig.

  • Anstro
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    • 20. Februar 2024 um 13:18
    • #1

    Mahlzeit,

    habe gestern Bremsflüssigkeit gewechselt.

    Hatte bei der Tante 3 Flaschen (a 250ml) gekauft, aber nur 2 gebraucht,

    Eine Flasche ist also noch komplett verschlossen.

    Kann ich die beim nächsten Wechsel (in 2 Jahren) noch nutzen, oder lieber weg damit?

    Grüße Andy

    Mangelnde Intelligenz ist nicht durch Wissen kompensierbar.

    Wer schweigt stimmt nicht immer zu. Er hat manchmal einfach keine Lust mit Idioten zu diskutieren (A.E.)

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  • Route61
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    • 20. Februar 2024 um 13:27
    • #2

    Einmal geöffnet lieber weg damit. Bremsflüssigkeit zieht Wasser. Und Wasser lässt sich komprimieren und deshalb zieht die Bremse dann nicht mehr. Der Händler nimmt den Rest im Originalbehälter auch gern wieder zurück.

  • Anstro
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    • 20. Februar 2024 um 13:32
    • #3

    Schon klar....

    Aber wie ich oben schon schrobelte:

    Original verschlossen.

    Nicht geöffnet.

    Nur bei der Tante aus dem Regal genommen.

    Grüße Andy

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  • Route61
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    • 20. Februar 2024 um 13:45
    • #4

    Ups ... hab ich doch glatt überlesen. 😕 Sorry, da muss ich passen. Frag doch mal die Tante.

  • Martek
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    • 20. Februar 2024 um 13:53
    • #5

    LM gibt 2 Jahre Mindesthaltbarkeit bei original geschlossenem Gebinde an:

    10043836_TDB_DE_2021.pdf (louis.de)

  • Bully53
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    • 20. Februar 2024 um 14:29
    • #6

    Wenn die Flasche zu ist und nicht geöffnet wurde sollte man sich nach dem MHD auf der Flasche richten.
    Die Flüssigkeit schmiert gleichzeitig die beweglichen Teile des Bremssystems und schützt langfristig vor Korrosion. Da die Bremsflüssigkeit jedoch hygroskopisch ist, zieht sie Wasser an. Je höher ihr Wasseranteil, umso geringer die Wirkkraft und umso größer das Risiko, dass es zu Problemen kommen kann

  • Sasa93
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    • 20. Februar 2024 um 14:36
    • #7

    Da du sie Original verschlossen hast ist sie unter guten Bedingungen 2 Jahre haltbar. Das heißt luftdicht trocken und kühl sollte die Flasche gelagert werden.

  • Anstro
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    • 20. Februar 2024 um 18:06
    • #8
    Zitat von Bully53

    Wenn die Flasche zu ist und nicht geöffnet wurde sollte man sich nach dem MHD auf der Flasche richten.

    Ach kumma... hab ich noch gar nicht geguckt.:P

    Grüße Andy

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  • Rabid Grandpa
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    • 20. Februar 2024 um 18:20
    • #9
    Zitat von Route61

    Bremsflüssigkeit zieht Wasser. Und Wasser lässt sich komprimieren und deshalb zieht die Bremse dann nicht mehr.

    Und ich dachte immer, Flüssigkeiten lassen sich nicht komprimieren. Gut das ich es jetzt besser weiß 8o

    Oder einfach mal die Kresse halten, wenn man keine Ahnung hat, wovon man spricht. Könnte man Flüssigkeiten komprimieren, könnte man sie nicht zum Bremsen nutzen.

    Wasser in Bremsflüssigkeit, wird zum Problem, wenn sich durch Reibungswärme Gasbläschen in der Leitung bilden. Der Druckpunkt der Bremsen wird schwammig und die Verzögerungswerte werden schlechter. Im Extremfall kann es passieren, das sich durch viele Gasbläschen die Bremsleistung komplett verabschiedet.

    Je nach DOT haben Bremsflüssigkeiten, einen Siedepunkt zwischen 200 und 250 Grad Celsius. Und genau deswegen kippt man das Zeug auch im Bremsanlagen. Weils nen höheren Siedepunkt hat.

  • Route61
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    • 20. Februar 2024 um 18:43
    • #10

    Aber, aber ...mein lieber Grandpa! Du bist doch mit deinem unermesslicheN Wissensschatz nicht etwa einer von den bösen Opis?

    Was ist denn die "Kresse", die man deiner Meinung nach immer halten soll? Bist du am Ende ein kleiner Rosenkavalier und lockst deine Hasen immer mit Kresse an? Dann kann man von dir ja mehr lernen, als gedacht ... wenn wir gutes Benehmen einmal ausklammern. Man kann nicht für alles ein naturgegebenes Talent besitzen. 😉

  • Mikael
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    • 20. Februar 2024 um 19:01
    • #11
    Zitat von Rabid Grandpa

    Und ich dachte immer, Flüssigkeiten lassen sich nicht komprimieren. Gut das ich es jetzt besser weiß 8o

    Oder einfach mal die Kresse halten, wenn man keine Ahnung hat, wovon man spricht. Könnte man Flüssigkeiten komprimieren, könnte man sie nicht zum Bremsen nutzen.

    Ich wäre etwas zurückhaltender, was solche Sprüche angeht ...

    Natürlich lassen sich Flüssigkeiten* komprimieren - die Frage ist allein, ab welchem Wert vernachlässigt man solche Effekte. Mit steigender Temperatur der Flüssigkeit(!) wächst die Kompressibilität, bis sie nicht mehr vernachlässigt werden kann.

    * wie auch Festkörper ... mit Ausnahme von Gummi!

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

  • Route61
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    • 20. Februar 2024 um 19:10
    • #12
    Zitat von Mikael

    Ich wäre etwas zurückhaltender, was solche Sprüche angehen ...

    Natürlich lassen sich Flüssigkeiten* komprimieren - die Frage ist allein, ab welchem Wert vernachlässigt man solche Effekte. Mit steigender Temperatur der Flüssigkeit(!) wächst die Kompressibilität, bis sie nicht mehr vernachlässigt werden kann.

    * wie auch Festkörper ... mit Ausnahme von Gummi!

    Ich finde der Erklärung von unserem Grandpa eigentlich sehr gut. Da hat er genau den Punkt getroffen. Glückwunsch! 👍

    Aber für die tollwütige (rabid) Einleitung müssen wir leider ein paar Sternchen abziehen. Schade eigentlich. 🤷‍♂️

    Wie er das mit der Kresse macht, würde mich dennoch interessieren. 😉

  • bikerforfun
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    • 21. Februar 2024 um 11:49
    • #13

    Ich glaube hier ist die Definition: Flüssigkeiten lassen sich nicht komprimieren zulässig und dient zur Erklärung. Das Problem sind die Dampfblasen.

    Wenn man hier jeden Beitrag zerreißt, in dem der Begriff Batterie steht, hat man viel zu schreiben.

    Gruss Peter

  • Mikael
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    • 21. Februar 2024 um 12:15
    • #14
    Zitat von bikerforfun

    Ich glaube hier ist die Definition: Flüssigkeiten lassen sich nicht komprimieren zulässig und dient zur Erklärung.

    Das ist für normale Anwendungsfälle eine zulässige Vereinfachung, die mich normalerweise nicht zum Widerspruch veranlasst hätte.

    Wäre da nicht dieser unmögliche zweite Abschnitt in Antwort #9 gewesen ...

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  • netterlo
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    • 21. Februar 2024 um 12:37
    • #15

    Wenn man's korrekt liest, ist Wasser relativ leicht und relativ stark komprimierbar, wenn es in gasförmigem Zustand ist. Wenn Wasser einen flüssigen oder gar festen Zustand hat, ist die Komprimierbarkeit begrenzt und mit hohem Kraftaufwand verbunden. Durch thermischen Einfluss ist Wasser relativ leicht in einen anderen Aggregatszustand zu bringen, was im Bremsalltag zu schwer kalkulierbarem Verhalten führen kann... nur um's mal besonders geschwollen zu formulieren, was ohnehin jeder weiß.

    Der Vorteil von Bremsflüssigkeit ist, dass sie in einem weiten Temperaturbereich weder fest noch gasförmig wird und dadurch auch im erweiterten Alltagsbetrieb die mechanischen Eigenschaften zusichert, die wir in unserer grenzenlosen Naivität von einer Flüssigkeit grundsätzlich erwarten.
    Leider genügt relativ kleiner Wassereintrag, um die zugesicherten Eigenschaften der Bremsflüssigkeit durch jene des Wassers zu ersetzen. Da laut Überlieferung Bremsflüssigkeit hydrophil ist, wird früher oder später allein durch Kontakt mit feuchter Luft ein Wassereintrag erfolgen, der letztlich unerwünschtes Bremsverhalten begünstigt.

    Boah ey, man kann echt alles so klar beschreiben, dass auch der Letzte die Lust verliert...

    Wenn man noch nicht angekommen ist, ist man noch unterwegs.

  • L Aquila
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    • 21. Februar 2024 um 14:00
    • #16
    Zitat von netterlo

    Da laut Überlieferung Bremsflüssigkeit hydrophil ist,

    ... und wenn der Klugscheiss Modus "an" geschaltet ist, dann möglichst hydrophil nicht mit hygroskopisch verwechseln. 8o:D

  • netterlo
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    • 21. Februar 2024 um 16:34
    • #17

    ... Chemie war nie so meins. Ob Bremsflüssigkeit nur hygroskopisch ist oder auch hydrophil bleibt abschließend zu klären. Selbst ich liege gelegentlich falsch - ich bitte um Nachsicht. Die Verwendung nur teilweise verstandener Xenismen ist riskant aber eines meiner liebsten Hobbys.

    Danke für den Hinweis L Aquila !

    Wenn man noch nicht angekommen ist, ist man noch unterwegs.

  • gehtsnoch
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    • 21. Februar 2024 um 17:52
    • #18

    Einigen wir uns auf wasserbindend?

    Silence! I block you!

  • kaulebeen
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    • 21. Februar 2024 um 18:17
    • #19

    Wenn noch original verschlossen, Kassenzettel vorhanden und der Weg zur Tante nicht zu weit ist - dort wieder abgeben und über die Rückerstattung freuen. In 2 Jahren dann frisch kaufen.

    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.


    Benjamin Franklin

  • Sportsbiker
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    • 21. Februar 2024 um 18:30
    • #20
    Zitat von Anstro

    Mahlzeit,

    habe gestern Bremsflüssigkeit gewechselt.

    Hatte bei der Tante 3 Flaschen (a 250ml) gekauft, aber nur 2 gebraucht,

    Eine Flasche ist also noch komplett verschlossen.

    Kann ich die beim nächsten Wechsel (in 2 Jahren) noch nutzen, oder lieber weg damit?

    knanst stehen lassen passirt nix, ich nutze sogar angebrochene flaschen ohne prohbleme gut zuschrauben passt. Ok solte nicht unbedingt in einer super feuchten umgebung sein, stells einfach in die wohnung gut ist es.

    Was mich mehr intresirt ist diese wahns menge an flüssigleit damit komme ich ja 4-5 jahre locher aus mit einer flasche??? bei normalem tausch.

  • Online
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    • 21. Februar 2024 um 21:40
    • #21

    Weniger Gedanken machen ob was irgendwie komprimierbar ist oder nicht, einfach regelmäßig Bremsflüssigkeit tauschen und die Bremse bremst. Wenn jetzt noch die Bremsleitungen und die Bremsbeläge OK sind verzögert euer Fahrzeug wirklich gut.

    Gruß Peter

    Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit

  • L Aquila
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    • 22. Februar 2024 um 09:08
    • #22
    Zitat von netterlo

    Ob Bremsflüssigkeit nur hygroskopisch ist oder auch hydrophil bleibt abschließend zu klären.

    Ist sie, soweit Plolyglykol basiert, beides. Die Hydrophilie ist, soweit ich das verstehe, auch gewollt, damit keine Phasentrennung mit einer rein wässrigen Phase eintritt. Wäre für die Dampfblasenbildung, je nachdem wo die wässrige Phase dann ist, ja noch fataler. In der Mischung hat die Flüssigkeit dann eine gewisse Toleranzbreite beim Wasseranteil. Wird durch den Unterschied der Siedetemperatur ohne Wasser und mit einem definierten %Satz Wasser gemischt festgelegt.

    Das hier diskutierte technische (und Haltbarkeits-) Problem entsteht durch das hygroskope Verhalten: das Entziehen von Wasser aus der Umgebungsatmosphäre und Anreicherung in der Bremsflüssigkeit.

    Sorry für meine eigene Klugscheisserei. ;)

  • netterlo
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    • 22. Februar 2024 um 09:37
    • #23

    Wenn ich richtig verstehe, ist das Problem die Hygroskopie und die Hydrophilie verhindert den sofortigen GAU, wenn da doch mal Wasser reinkommt. Kann man das so ungefähr stehen lassen?

    Ich hatte im Kopf die Erinnerung an Chemie 9. Klasse (lang ist's her), dass hydrophil etwa gleichbedeutend mit Wasserliebend/Wasserbindend ist - und das habe ich dann als Ursache für die Wasseraufnahme der Bremsflüssigkeit unterstellt. Hygroskopisch habe ich dann einfach und willkürlich so interpretiert, dass die Mischung aus hydrophiler Flüssigkeit mit Wasser teilweise die nachteiligen Eigenschaften des gebundenen/eingelagerten Wassers bekommt - eine zugegeben gewagte Annahme.

    Mit deiner augenscheinlichen Fachkompetenz und meiner wilden Spekulationsfreude nähern wir uns glaub ich dem wahren Sachverhalt so langsam - ohne dabei freilich die ursprüngliche Frage nach der Haltbarkeit von Bremsflüssigkeit auch nur annähernd zu beantworten.

    Ich hab mal gehört: "lässt man geöffnet höchstens ein Jahr lang rumstehen, dann ab damit in den Wertstoffkreislauf." Nach dieser einfachen Merkregel richte ich mich. Und klar: Ins Mopped umgefüllt ist "offen".

    Wenn man noch nicht angekommen ist, ist man noch unterwegs.

  • Mikael
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    • 22. Februar 2024 um 10:13
    • #24
    Zitat von netterlo

    Wenn ich richtig verstehe, ist das Problem die Hygroskopie ...

    Ein Problem eher nicht. Denn die Neigung der Bremsflüssigkeit, Wasser zu binden, ist gewollt, um lokale Wasseransammlungen zu verhindern. Auf neudeutsch: not a bug but a feature.

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  • bikerforfun
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    • 22. Februar 2024 um 10:18
    • #25

    Ich glaube wir beenden die Diskussion sonst artet es noch aus und wechseln regelmäßig;)

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