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Trauma - Motorradunfall

  • Charlie
  • 18. Februar 2026 um 15:29
  • KI-Zusammenfassung
  • Mittels künstlicher Intelligenz generierte Zusammenfassung

    Der Thread entwickelt sich rund um das Thema Trauma nach Motorradunfällen und den Umgang damit – mit einer längeren Nebendebatte über Tourguide-Ausbildungen und -Standards. Zunächst geht es um Verarbeitung und Prävention, dann um Berufsbild und Zertifikate, und schließlich um konkrete Erfahrungen bei Gruppenfahrten und dem Wiedereinstieg ins Fahren.

    Wesentliche Erkenntnisse und Standpunkte

    • Trauma-Verarbeitung als zentrale Grundlage
    • Die Nach- und Verarbeitung eines Unfalls wird als grundlegendes Thema gesehen. Klare Antworten darauf, wie der Unfall passiert ist, gelten als hilfreich für die Verarbeitung.
    • Eine PDF-Sammlung mit Hinweisen aus einer Tourguide-Ausbildung wurde als nützlich erkannt, insbesondere zur Reflexion von Unfallabläufen und zur Aufarbeitung.
    • Langfristige Folgen können psychische Blockaden sein; der Wiedereinstieg ins Motorradfahren erfolgt individuell. Unterstützung durch Begleitung, Geduld und ggf. professionelle Hilfe wird betont.
    • Prävention und Praxisliteratur
    • Neben der Verarbeitung wird Prävention durch Trainings und Theorie betont. Literaturvorschläge zielen darauf ab, Alltagspraxis sicherer zu machen und Unfälle besser zu analysieren.
    • Praxisnahe Ressourcen („Motorradtraining alle Tage“) werden empfohlen, um Physik und Technik besser zu verstehen und im Alltag anzuwenden.
    • Berufsbild Tourguide: Ausbildung, Standards und Realitäten
    • Es gibt Debatten darüber, ob es eine allgemein anerkannte Ausbildungsnorm für Tourguides geben sollte. Einige sehen Vorteile in standardisierten Qualifikationen; andere warnen, dass Zertifikate leicht zu fälschen sind oder nicht automatisch Qualität sichern.
    • Zwei bekannte professionelle Ausbildungswege (mit Kosten um ca. 5000 €) sowie Sprachvoraussetzungen werden genannt. Zertifikate können die Anstellungschancen verbessern, aber kein Garant für hohe Qualität sein.
    • Diskussionen zeigen unterschiedliche Perspektiven: vom Bedürfnis nach klaren Standards bis hin zu der Ansicht, dass der Berufsalltag neben Fahrkönnen auch Organisation, Logistik und Kundensupport umfasst.
    • Es wird angeregt, das Thema weiter zu vertiefen, etwa in einem eigenständigen Thread zum Berufsbild Tourguide.
    • Praktische Erfahrungen mit Gruppenfahrten und Unfallmanagement
    • Erfahrungen in Gruppen (z. B. Marocca-/Touren) zeigen, dass Unfälle organisatorisch herausfordernd sind: Rettung, Transport, Grenzfragen, Ersatzfahrzeuge und Koordination mit der Gruppe.
    • Der Umgang mit Unfallopfern in der Gruppe kann unterschiedlich sein; Verständnis und Unterstützung der Gruppe sind wichtig.
    • Die Bedeutung einer Vorbereitung von Route, Maut, Hotels, Dokumenten und gesetzlichen Vorgaben wird betont.
    • Offene Fragen und Offenheit für unterschiedliche Wege
    • Ist ein allgemein gültiger Ausbildungsstandard wirklich sinnvoll oder praktikabel in der Freizeit-/Tourismus-Szene?
    • Wie unterstützt man Unfallopfer bestmöglich, ohne Druck zum risikolosen Wiedereinstieg?
    • Welche Rolle spielt der persönliche Entschluss, weiter Motorrad zu fahren – oder nicht – und wie viel Begleitung ist sinnvoll?
    • Wie realistisch ist eine Zertifizierungs- oder Ausbildungswelle im Tourguide-Bereich, und wie viel Vertrauen verdient sie?

    Offene Fragen, Disagreementen und Ergebnisse

    • Einigkeit besteht darüber, dass Trauma-Verarbeitung wichtig ist und dass individuelle Reaktionen stark variieren.
    • Diskussionen zu Tourguide-Ausbildungen zeigen unterschiedliche Prioritäten: Standardisierung versus individuelle Kompetenz; Zertifikate versus reale Praxisqualität.
    • Es besteht Interesse an weiterem Austausch zum Berufsbild Tourguide, inklusive möglicher Thread-Eröffnung und Austausch von Erfahrungen.

    Fazit

    • Der Thread zeigt, dass Trauma-Verarbeitung nach Motorradunfällen zentral ist, und dass Bildung, Training und Theorie dabei helfen können, sicherer zu fahren und Unfälle besser zu verarbeiten.
    • Parallel gibt es lebhafte Debatten über Ausbildung, Zertifikate und Standards im Tourguide-Bereich – mit klarer Anerkennung, dass Berufsalltag neben Fahrtechnik auch Organisation, Logistik und Sicherheit umfasst.
    • Die Diskussion bleibt offen: Welche Unterstützung ist optimal nach einem Unfall? Braucht es allgemein anerkannte Ausbildungsstandards für Tourguides? Wie lässt sich Wiedereinstieg ins Fahren sinnvoll gestalten?

    Zuletzt erstellt: 7. März 2026 um 12:35 Hinweis: KI kann Fehler machen. Die Zusammenfassung kann unvollständig oder nicht korrekt sein. Zwischenzeitlich können zudem neuere Antworten vorliegen, die den Inhalt beeinflussen würden. Es kann daher später eine aktualisierte Neuzusammenfassung folgen. Bitte lies zur Sicherheit das Thema vollständig.

  • Charlie
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    • 18. Februar 2026 um 15:29
    • #1

    Hallo zusammen,

    vor einigen Wochen wurde das Thema Motorradunfall und das Fahren danauch angesprochen.
    Sehr oft ist es so, dass keine Anwort auf die Frage:

    WIE und WARUM ist dieser Unfall passiert ?

    gefunden wird. Solange keine überzeugende Antwort vom Unfallopfer gefunden wird, ist
    der Unfall nicht verarbeitet und es wird schwierig sich wieder auf das Motorrad zusetzen.

    Ich habe mal in meiner Tourguideausbildung geschaut und das Wichtigste als PDF angehangen.

    Gruß
    Dietmar

    Dateien

    TraumaMotoradunfall.pdf 1,35 MB – 49 Downloads
  • CW 57
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    • 18. Februar 2026 um 15:44
    • #2

    Grundsätzlich ist die "Nach"-Be- und Verarbeitung elementar , das betrifft aber sämtliche Unfälle ; vollkommen gleich ob Zweirad , PKW , Haushalt oder Rollschuhe.

    Umso wichtiger erscheint die m.E. viel zu oft vernachlässigte Prävention. Sowohl durch Trainings als auch Theorieeinheiten.

    In dem Zusammenhang möchte ich auf die Literatur von Bernt Spiegel " die obere Hälfte des Motorrads" verweisen- ein zugegeben nicht leicht zu lesendes Buch , dafür enorm hilfreich für die Theorie, mit umfangreichen Hinweisen für das Training im täglichen Gebrauch und auch für die Nachanalyse zur Aufarbeitung eines Unfallhergangs.

  • Charlie
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    • 18. Februar 2026 um 15:53
    • #3

    Da bin ich in allen Punkten ganz bei Dir.

  • Roadrunner72
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    • 18. Februar 2026 um 17:21
    • #4
    Zitat von CW 57

    In dem Zusammenhang möchte ich auf die Literatur von Bernt Spiegel " die obere Hälfte des Motorrads" verweisen- ein zugegeben nicht leicht zu lesendes Buch

    Drum weil es nicht so leicht zu lesen ist: "Motorradtraining alle Tage", auch von Bernt Spiegel. Praxisnah und einfach in der Umsetzung. Wer sich für die Physik interessiert, kann dann mit deinem genannten Werk nachrüsten.

    meep meep

  • double d
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    • 18. Februar 2026 um 18:34
    • #5
    Zitat von Charlie

    Ich habe mal in meiner Tourguideausbildung geschaut und das Wichtigste als PDF angehangen.

    Ich höre zum ersten Mal, dass es eine Tourguidausbildung gibt….

    Hättest Du Lust bei Gelegenheit mal darüber zu Berichten? 🤩

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • Online
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    • 18. Februar 2026 um 19:12
    • #6

    Sowas gibt es schon länger, sogar mit Zertifikat. Ich meine, bei gewerblichen Veranstaltern ist das sogar ein Muß (Achtung!...gefährliches Halbwissen mit großer Chance auf Richtigkeit) ;)

    Motorrad Tour Guide Ausbildung - Intensivkurs Seminarwoche - Motorrad Weiterbildungszentrum
    Motorrad TourGuide Ausbildung | Modul 2 Intensivkurs Theorie & Praxis | Seminarwoche | 7 Tage Theoretische Ausbildung In unserer theoretischen Ausbildung gehen…
    motorrad-weiterbildungszentrum.de

    Der einzige natürliche Feind des Tyrannosaurus Rex war die Kurzhantel

  • double d
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    • 18. Februar 2026 um 19:22
    • #7

    Jetzt hätte ich aber schon die Erfahrungen eines Tourguide aus der freien Wildbahn… 😇

    Vorstellen kann ich es mir, dass Du/er/sie wenn Du bei einem Tourenveranstalter arbeiten will*st nicht nur im Bewerbungsanschreiben „Ich kann gut mit Menschen umgehen und habe gute Fähigkeiten in Konfliktlösung.“ schreibst und schon wird an der Kutte gezerrt… 😉

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  • Bailey
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    • 18. Februar 2026 um 21:30
    • #8

    Was es alles gibt. Sicherlich weit von dem was hier gelehrt wird sind Erfahrungen aus den 80ern, als normale Leute in den Westalpen unterwegs waren um Schotterpässe usw. zu fahren und dann selbsternannte Tourguides in Horden ganze Pässe Moto-Cross-Like umgepflügt haben. Resultat ....unmenge an Sperrungen..

    Ist sicherlich nicht das was ein Tourguide heute macht das ihm Leute hinterherfahren.

    Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit

  • Online
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    • 18. Februar 2026 um 22:00
    • #9

    Ein Tourguide im gewerblichen Bereich (Reiseveranstalter) ist nicht jemand, dem die Gruppe einfach nur stumpf hinterherfährt. Der hat bei längeren Reisen noch ganz andere Baustellen (Check In für Hotel und Fähren, Ersatzteilbesorgung bei Defekten, Grenzübertritte außerhalb EU organisieren usw.)...und das alles für 10 Leute.

    Ich hab das mal miterlebt auf einer Reise zur Tourist Trophy, da hast du schon einiges um die Ohren...und vor Ort will die Kundschaft ja auch noch bespaßt werden, haben schließlich alle bezahlt dafür.

    Der einzige natürliche Feind des Tyrannosaurus Rex war die Kurzhantel

  • Bailey
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    • 18. Februar 2026 um 22:17
    • #10

    Ja das kenne ich, ist aber nix für mich. Ich bin bisher bestens und in voller Flexibilität alleine oder in kleinen Gruppen überall angekommen.

    Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit

  • Palomino
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    • 19. Februar 2026 um 04:50
    • #11
    Zitat von Mettigel

    Sowas gibt es schon länger, sogar mit Zertifikat. Ich meine, bei gewerblichen Veranstaltern ist das sogar ein Muss (Achtung!...gefährliches Halbwissen mit großer Chance auf Richtigkeit)

    Für ein "Muss" bei gewerblichen Veranstaltern von Motorrad-Touren bedarf es eines einheitlichen und allgemein anerkannten Ausbildungsstandards, welchen es für eine Tourguide Ausbildung oder Lehrgänge (noch) nicht gibt, denn sonst würde man damit auch werben.

    Es gibt Bereiche (z.B. Gästeführung) in denen es durchaus schon Ausbildungsstandards gibt. Meist anerkannt, geprüft und zertifiziert von einer Dachorganisation, dem TÜV, der Dekra, der IHK und weiteren Verbänden.

    Aber auch das Anführen einer Zertifizierung kann irreführend sein. Da wird auf der Homepage eines Anbieters mit einer Zertifizierung der Schulungsmaßnahme durch die Dekra geworben, auch mit Prüfsiegel. Manche dieser Zertifizierungen besagen aber nur, dass der Schulungsraum irgendwelche Standards an Größe und Ausstattung entspricht und die Putzfrau keine runden Ecken hat.

    Das schmälert aber nicht unbedingt das vermittelte Wissen, gerade auch dann, wenn man sich zum Tourguide berufen fühlt.

    Gruß
    Siggi

    Manche scheint es zu erfüllen, in der Kommunikation mit Dreck um sich zu werfen! Und dann denke ich an meinen Mentor: "Man suhlt sich nicht mit Schweinen und Füchsen im Dreck!"

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    • 19. Februar 2026 um 07:36
    • #12
    Zitat von Bailey

    Ja das kenne ich, ist aber nix für mich. Ich bin bisher bestens und in voller Flexibilität alleine oder in kleinen Gruppen überall angekommen.

    Für mich wär das auch nichts...tagsüber Motorrad fahren und abend Spass haben geht auch ganz gut ohne Coach.;)

    Der einzige natürliche Feind des Tyrannosaurus Rex war die Kurzhantel

  • Roadrunner72
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    • 19. Februar 2026 um 08:24
    • #13

    Mei... Der Eine mag das ungeplante Abenteuer, der Andere den Vollkasko-Urlaub.
    Jeder Jeck ist anders 🤷‍♂️

    meep meep

  • double d
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    • 19. Februar 2026 um 08:29
    • #14

    :ironie
    Also wenn Herr Palomino das schreibt, dann wird das sicherlich 100% korrekt sein und bedarf keinesfalls einer Überprüfung… :ironie

    Sorry Herr Palomino das ist eine antiquierte Sicht durch die deutsche Brille. Gerade im Freizeitsektor gibt es Berufsfelder, die dieser typisch deutschen Sichtweise des alles muss seine Ordnung haben widersprechen.

    Gegenbeispiel:
    Jedes Unternehmen muss sich selbst um seinen Datenschutz kümmern. Der Datenschutzbeauftragte muss für die Aufgabe qualifiziert sein.

    Gibt es eine einheitliche Ausbildung dafür? Nein
    Gibt es einheitliche Ausbildungsstandards? Nein

    Dennoch gibt es den Datenschutzbeauftragte*n der/ die den Job macht und bei entsprechenden Ambitionen als externer Datenschutzbeauftragter sogar davon gut leben kann.

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • Online
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    • 19. Februar 2026 um 09:08
    • #15

    @All

    mein "Muss" bezog sich auf die Anforderung, als Guide überhaupt eine Anstellung zu bekommen, nicht auf das gesetzliche Regelwerk.

    Der einzige natürliche Feind des Tyrannosaurus Rex war die Kurzhantel

  • Charlie
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    • 19. Februar 2026 um 11:34
    • #16

    Oh je,

    Da hab ich aber jetzt eine Diskussion ausgelöst, die nicht beabsichtigt war. Das Thema war eigendlich: Trauma Motorradunfall - gelandet sind wir jetzt beim Tourguide.
    Lasst mich nur folgendes sagen:
    Mettigel hat das ganz gut gesagt. Es ist etwas mehr als nur voran fahren und schauen ob alle zusammenbleiben.
    Du musst dich um alles kümmern: Strecke, Maut, Hotel,
    Essen, Bestimmungen der Länder, Ersatzfahrzeugt evt. zusätzlicher Tourgiuide etc.
    Willst Du selbst als Tourguide arbeiten, offene Stellen gibt es genügend , musst Du dieses Zertifikat haben. Heute versichert Dich kein Versicherer mehr ohne diesen Schein, weder in Österreich, Schweiz, Frankreich oder Italien.

    Wenn man sich mal schlau macht, wird man feststellen,
    dass es nur 2 professionelle Ausbildungen in Deutschland gibt.

    Einmal BMW bzw. Touratech zum andern das AVP Institut.
    Beide Ausbildungen kosten ca. 5000 € wobei Touratech alle
    Schulungen in Englich hält. Mindestens eine Fremdsprache
    ist in der Regel Pflicht. Der Tourenanbieter Edelweiss verlangt sogar 2 Fremdsprachen.

    PS: Reich wird mal in diesem Job nicht, aber Geld ist bekanntlich nicht alles.

    Touratech : https://artt.touratech.com/
    AVP: https://www.avp-institut.de/tourguide-ausbildung/

    Gruss
    Dietmar

  • double d
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    • 19. Februar 2026 um 19:44
    • #17

    Charlie nur nicht schüchtern 👍

    Du kannst ja wenn Du möchtest einen Thread aufmachen Berufsbild Tourguide

    Geht ja nicht darum dass Du Werbung betreibst für Touratech oder Edelweißbiker, aber ich finde dieses Berufsbild recht spannend.. Vielleicht kann ein Freund eines Freundes sich dafür begeistern? 🤩

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • Charlie
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    • 19. Februar 2026 um 22:29
    • #18

    Meine Absicht war es nicht Werbung zu schalten.

    Alles was ich geschrieben habe war rein Informativ für euch.
    Ich selbst bin auch nicht als Tourguide unterwegs.
    Die Ausbildung habe ich aus "Spaß an der Freud" gemacht.
    Ich muss noch einige Jahre arbeiten und habe dafür ohnehin keine Zeit.
    Aber wenn ich mal in Rente bin, wäre das doch eine schöne Abwechslung. Moped fahren, schöne Gespräche, tolle Hotels, gutes Essen, schöne Landschaften und Länder und hübsche Motoradfahrerinnen. 8)

    Mehr geht nicht oder ?

  • Online
    RedBorg
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    • 19. Februar 2026 um 23:42
    • #19

    Hast Du die 5000€ Investition schon wieder rein bekommen? ;)

  • Marc S.
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    • 20. Februar 2026 um 00:43
    • #20

    Charlie


    Hi Dietmar, was wolltest du denn mit der Diskussion anfangen? Hattest Du einen Unfall, den Du besprechen wolltest? Oder wolltest Du von anderen erfahren, wie Sie Ihren Unfall bewältigen konnten?

    Oder doch Tourguide? Überschrift?


    Beste Grüße

    Marc

  • Palomino
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    • 20. Februar 2026 um 09:22
    • #21

    Die Ausbildung wird sicherlich gut und gehaltvoll sein, kann ich auch nicht bestreiten.

    Wenn ich mir aber als Beispiel das Zertifikat von diesem Institut anschaue, sowas kann ich mir auch am PC basteln und dann auch als Qualifikation vorweisen. Man muss nur fest daran glauben! ;)

    Gruß
    Siggi

    Manche scheint es zu erfüllen, in der Kommunikation mit Dreck um sich zu werfen! Und dann denke ich an meinen Mentor: "Man suhlt sich nicht mit Schweinen und Füchsen im Dreck!"

  • Online
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    • 20. Februar 2026 um 09:46
    • #22

    Die Zertifikate sehen heute alle so aus, da gibt es keinen Goldrand mit Wasserzeichen mehr...auch kein Siegel vom Kaiser.:)

    Der einzige natürliche Feind des Tyrannosaurus Rex war die Kurzhantel

  • Charlie
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    • 20. Februar 2026 um 10:11
    • #23

    Hallo Marc,

    gut, dass Du das jetzt einmal ansprichst.
    Vor einigen Wochen gab es einen Neuzugang, der in seiner Vorstellung über seinen Motorradunfall berichtete. Er berichtete auch,
    dass es für Ihn schwierig ist, wieder auf Moped zu steigen.
    Nun.... daraus wurde eine Diskussion.
    Als ich diese Woche etwas Zeit hatte, habe ich aus meinen Unterlagen das Thema "Trauma - Motorradunfall" nachgeschlagen und die Informationen in einer PDF zusammengefasst. Ich hielt diese Informationen für interessant und veröffentlichte diese.

    In einem Satz hatte ich erwähnt, dass diese Informatioen aus
    meiner Tourguide Ausbildung stammten und...

    schwubbs die butz

    wurde das Thema "Trauma Motorradunfall" zum Thema "Tourguide" , das ich in keinester Weise beabsichtigte.

    Aber nicht schlimm, auch hier flossen Informatioen die vielleicht
    für den einen oder anderen interessant sind.

    Gruß
    Dietmar

  • sualkbn
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    • 20. Februar 2026 um 11:36
    • #24

    Für mich ist das PDF aus zwei Gründen interessant. Zum einen, weil ich ja gelegentlich Marokko Touren organisiere und wir immer wieder, meist harmlose Unfälle haben, zum anderen weil ich selbst vor kurzem meinen ersten Unfall hatte. Nun bin ich zwar kein professioneller Tourguide sondern lediglich Primus inter pares, aber irgendwie bin ich immer in die Abwicklung der Situation eingebunden. Bei der letzten Tour im Herbst gleich zweimal. Zuerst beim Unfall eines Teilnehmers und am Tag drauf der Unfall mit mir selbst als Opfer.

    Beide Unfälle waren allein verschuldet, mit durchaus unangenehmen Verletzungen, aber nichts gefährliches. Immerhin so, dass in beiden Fällen der Krankenwagen kommen musste, was in Marokko auch organisatorisch eine Herausforderung ist. Wie im PDF beschrieben, muss man in einer solchen Situation einfach akzeptieren, wenn das Opfer unmittelbar nach dem Unfall mehr oder weniger irrational reagiert. Also entweder aus Wut auf sich selbst laut wird, genervt vom langen Warten ist oder trotz seiner Hilflosigkeit keine Hilfe haben möchte. Jeder, der in einer Gruppe fährt, kann als Helfer mit dieser Situation konfrontiert werden und sollte sich darauf einstellen. Nicht nur der Guide.

    Zum anderen sind da die Langzeitfolgen, die ich gerade an mir selbst beobachte. Ich grüble immer wieder darüber nach, wie es zu dem Sturz mit seinen Folgen kommen konnte, wie ich das zukünftig vermeiden kann, ob ich überhaupt noch Reisen mit dem Motorrad machen oder gar Touren hier im Forum anbieten soll

    Diese Selbstzweifel muss ich überwinden und so habe mich trotz der Verletzungsfolgen einfach mal auf das Motorrad gesetzt. Nur in der Garage, um zu schauen ob ich wieder drauf komme. Und siehe da, es klappt mehr schlecht als recht. Aber auch wenn die Beweglichkeit bald wieder hergestellt sein wird, bleibt eine gewaltige Blockade im Kopf. Die erste Fahrt wird Überwindung kosten. Eine Begleitung kann da viel helfen.

    Ich kann mir vorstellen, dass es vielen nach einem Unfall so geht und da ist es gut, wenn man Mitfahrer findet, die die Situation verstehen und sich darauf einstellen. Aber in erster Linie muss man sich selbst darüber klar werden, ob man das wirklich will und ob man bereits wieder so weit ist, dass man die Gruppe nicht über Gebühr belastet. So wie im PDF im letzten Absatz beschrieben: "dass er aufgrund seiner Erlebnisse keine Sonderbehandlung erfahren kann, da die gesamte Gruppe einer Betreuung bedarf"

    Netbiker hat ja das Ziel, Motorradfahrer zusammenzubringen und gemeinsame Fahrten zu unternehmen. Da können die o.g. Situationen jederzeit auftreten. In diesem Sinne danke Charlie , dass du das "Trauma nach einem Motorradnfall" hier thematisiert hast.

    Grüße, Klaus

  • nockeskarre
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    • 20. Februar 2026 um 15:18
    • #25
    Zitat von RedBorg

    Hast Du die 5000€ Investition schon wieder rein bekommen? ;)

    Vom Stundensatz wird er unter dem Mindestlohn liegen.

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