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News aus Tirol - Tirol prüft neue Fahrverbote (auch für Autos?)

  • Red Lady
  • 30. Oktober 2026 um 09:51
  • KI-Zusammenfassung
  • Mittels künstlicher Intelligenz generierte Zusammenfassung

    Tirol prüft, ob die saisonalen Fahrverbote für Motorräder über 95 dB Standgeräusch auf weitere Strecken und Zeiten ausgeweitet und auch laute Autos einbezogen werden sollen. Konkret geht es unter anderem um die Engetalstraße; die Prüfung folgt anhaltenden Beschwerden über Verkehrslärm.

    Im Thread gibt es breite Zustimmung dazu, Autos und Motorräder nach denselben Lärmkriterien zu behandeln. Umstritten ist, wie aussagekräftig der Grenzwert fürs Standgeräusch ist: Er bilde die tatsächliche Lautstärke beim Fahren nur bedingt ab, und ältere sowie aktuelle Messverfahren seien schwer vergleichbar. Andere halten die Regelung für praktikabel und verweisen darauf, dass sie offenbar zur Lärmminderung beigetragen hat.

    Die neue Ergänzung beschreibt die Nahfeldmessung des Standgeräuschs und ihre Vorgaben zu Messumgebung, Mikrofonposition, Drehzahl und Auswertung. Sie stellt die Frage nach einer „neuen Norm“, fügt aber keine neuen Argumente zur geplanten Ausweitung der Fahrverbote hinzu.

    Zuletzt erstellt: 4. November 2026 um 13:33 Hinweis: KI kann Fehler machen. Die Zusammenfassung kann unvollständig oder nicht korrekt sein. Zwischenzeitlich können zudem neuere Antworten vorliegen, die den Inhalt beeinflussen würden. Es kann daher später eine aktualisierte Neuzusammenfassung folgen. Bitte lies zur Sicherheit das Thema vollständig.

  • Red Lady
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    • 30. Oktober 2026 um 09:51
    • #1

    Für Interessierte. Diesmal sind bei der Prüfung von Fahrverboten neben Motorräder auch laute Autos im Fokus.

    Zitate:

    Motorrad-Fahrverbote könnten ausgeweitet werden

    Seit 6 Jahren gelten im Bezirk Reutte saisonale Fahrverbote für Motorräder mit mehr als 95 dB Standgeräusch. Nach einem Antrag der Grünen prüft Tirol nun, ob die Regelung räumlich oder zeitlich ausgeweitet werden soll.

    Anhaltende Beschwerden über Verkehrslärm

    Grund für die aktuellen Überlegungen sind anhaltende Beschwerden über Verkehrslärm. Laut Berichten lokaler Medien haben die bisherigen Maßnahmen bereits Wirkung gezeigt. Die Tiroler Grünen wollen zudem untersuchen lassen, welchen Anteil Sportwagen am Lärm haben. Sie berichten von zunehmenden Klagen über laute Autos und illegale Rennen. Ob und wie Pkw in eine neue Regelung einbezogen werden, bleibt Teil der Prüfung.

    Engetalstraße im Fokus

    Besonders konkret ist die Forderung, die Engetalstraße L261 in die Fahrverbote einzubeziehen. Sie verbindet Grän im Tannheimer Tal mit Pfronten im Allgäu und führt über die Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Die schmale, kurvenreiche Strecke unterhalb des Aggensteins ist bei Motorradfahrern beliebt, die das Allgäu mit österreichischen Pässen verbinden.

    Laut den Grünen weichen laute Motorräder auf Strecken aus, die bisher nicht gesperrt sind. Auch dort litten Menschen und Natur unter dem Verkehr. Grünen-Klubobmann Gebi Mair erklärte der Tiroler Tageszeitung, die Belastung auf der Verbindung von Grän nach Pfronten habe stark zugenommen.

    Quelle:

    Tirol: Fahrverbote für Motorräder könnten ausgeweitet werden
    Seit 6 Jahren gelten im Bezirk Reutte saisonale Fahrverbote für Motorräder mit mehr als 95 dB Standgeräusch. Nach einem Antrag der Grünen prüft Tirol nun, ob…
    www.motorradonline.de


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  • double d
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    • 30. Oktober 2026 um 13:39
    • #2

    Wen wundert es? Auch wenn der gemeine Kradist nicht in Großgruppen unterwegs ist folgt er dennoch seinem genetischem Muster wie ein Lemming…

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • Red Lady
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    • 30. Oktober 2026 um 16:58
    • #3

    Die Info darüber, dass nicht nur Motorräder, sondern auch laute Autos im Fokus stehen, ist endlich mal ein vernünftiger Ansatz bei den künftigen Fahrverboten, denn anscheinend habe sie dort fesgestellt, dass auch Sportwagen laut sind und nicht immer nur die Motorräder Krach produzieren. Welch späte Erkenntnis🤣

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  • checkpoint
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    • 30. Oktober 2026 um 17:38
    • #4

    Ja, das sind die Helden mit dem Klappenauspuffanlagen. Ich sag dazu immer akustischer Ersatz Penis, "sorry".

    Mercedes will so ein Mist sogar in E-Autos anbieten, inkl. Fehlzündungssound :thumbdown:

  • WolleZ1
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    • 30. Oktober 2026 um 17:54
    • #5

    Also GS Fahrer?😎

    Gruß


    Wolle

  • quan
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    • 30. Oktober 2026 um 21:13
    • #6
    Zitat von Red Lady

    Für Interessierte. Diesmal sind bei der Prüfung von Fahrverboten neben Motorräder auch laute Autos im Fokus

    Es wäre doch generell gut hier dann alle Fahrzeuge gleich zu behandeln...

  • Bergstraesser
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    • 31. Oktober 2026 um 07:54
    • #7

    Ich finde den Gedanken, Fahrverbote an der Lautstärke festzumachen völlig ok. Es zwingt mich ja niemand, eine HD oder einen AMG mit Klappenauspuff zu kaufen. Und ich möcht mit solchen Ottos auch nicht in einen Topf geworfen werden.

    Grüsse aus der Moped-Region Bergstrasse / vorderer Odenwald

    :motofun  Tom

  • Red Lady
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    • 31. Oktober 2026 um 08:33
    • #8
    Zitat von quan

    Es wäre doch generell gut hier dann alle Fahrzeuge gleich zu behandeln...

    Das finde ich auch. Wenn Fahrverbote, dann bitte für auch für alle. Ich bin gespannt, ob sie das dort tasächlich umsetzen werden:/

    Keep calm and let Karma finish it!

  • quan
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    • 31. Oktober 2026 um 10:11
    • #9
    Zitat von Bergstraesser

    Ich finde den Gedanken, Fahrverbote an der Lautstärke festzumachen völlig ok. Es zwingt mich ja niemand, eine HD oder einen AMG mit Klappenauspuff zu kaufen. Und ich möcht mit solchen Ottos auch nicht in einen Topf geworfen werden.

    ...wobei es am Ende aber auch darauf ankommt, wie man fährt. Meine frühere 10er war wenn man aufdreht vermutlich deutlich weiter zu hören als die KTM jetzt, die da nicht mehr fahren darf...

  • Dolomiti
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    • 31. Oktober 2026 um 10:43
    • #10

    Die jetzige Regelung mit Standgeräusch ist relativ sinnfrei… jedes „leise“ Motorrad lässt sich extrem laut bewegen und andersrum.

    Leider ist dem Großteil der Biber immer noch furzegal wieviel Lärm sie produzieren, und den Herstellern gehört ebenso ein Tritt in den Hintern. Wenn ich mir anhöre wie laut heutzutage ein Rentnermotorrad ist (Boxer1250 ) X(
    Dass Autos endlich auch berücksichtigt werden find ich nur fair, ich würd generell alles mit Klappe im Auspuff und gewollten Fehlzündungen verbieten :P

  • quan
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    • 31. Oktober 2026 um 10:57
    • #11
    Zitat von Dolomiti

    ich würd generell alles mit Klappe im Auspuff und gewollten Fehlzündungen verbieten :P

    ja, das nervt ziemlich...

  • gehtsnoch
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    • 31. Oktober 2026 um 13:32
    • #12
    Zitat von Bergstraesser

    Ich finde den Gedanken, Fahrverbote an der Lautstärke festzumachen völlig ok. Es zwingt mich ja niemand, eine HD oder einen AMG mit Klappenauspuff zu kaufen. Und ich möcht mit solchen Ottos auch nicht in einen Topf geworfen werden.

    Toll. :sleeping: Nicht das Motorrad ist das Problem, sondern das Problem sitzt auf dem Motorrad. Davon abgesehen, können die von mir aus eine Mauer um Tirol hochziehen. Völlig uninteressant.

    Silence! I block you!

  • Online
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    • 31. Oktober 2026 um 17:48
    • #13
    Zitat von Dolomiti

    Die jetzige Regelung mit Standgeräusch ist relativ sinnfrei… jedes „leise“ Motorrad lässt sich extrem laut bewegen und andersrum.

    Leider ist dem Großteil der Biber immer noch furzegal wieviel Lärm sie produzieren, und den Herstellern gehört ebenso ein Tritt in den Hintern. Wenn ich mir anhöre wie laut heutzutage ein Rentnermotorrad ist (Boxer1250 ) X(
    Dass Autos endlich auch berücksichtigt werden find ich nur fair, ich würd generell alles mit Klappe im Auspuff und gewollten Fehlzündungen verbieten :P

    Vielleicht solltest du dir dein YT Video mal wieder anschauen und hören wie relativ sinnfrei du oder wer auch immer dort lang fährst.

  • BlueQ
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    • 1. November 2026 um 16:03
    • #14

    Wobei sich die Tiroler mit der Angabe von 95dB selbst ins Knie geschossen haben. Die Lärmermittlung wurde früher National ermacht, dann unter EU Vorgaben. Und die Werte kann man so nicht vergleichen.

    Die Umbausätze von 7 Rock sind das beste Beispiel. Da wurde sogar noch die Verdichtung erhöht und trotzdem ist der Umbausatz leiser.

  • Bartimaeus
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    • 2. November 2026 um 08:09
    • #15

    Hat denn jemand eine bessere Idee als die DB Vorgabe wenn es um eine gesetzliche Lärm Begrenzung geht? Also quasi Verkehrsvorschriften wie "eine Anhebung der Drehzahl über 2/3 der maximal Drehzahl ist in einem Umkreis von 163 Metern Luftlinie um geschlossene Ortschaften, Kindergärten und Altersheimen verboten"? Klar kommt es auf den Fahrer an, aber wie will man das greifen? Ausserdem scheint man mit der Regelung eine Verbesserung der Lärmbelastung erreicht zu haben. Sonst gäbe es wohl keine Überlegungen das auf Autos und andere Strecken auszuweiten. Ich find das völlig in Ordnung. Ab Werk bewusst laut gebaute Moped erzeugen weniger Begeisterung, wenn man sie nicht fahren kann . Schon mal nen Schrit in die richtige Richtung

  • Online
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    • 3. November 2026 um 09:58
    • #16
    Zitat von Dolomiti

    Wenn ich mir anhöre wie laut heutzutage ein Rentnermotorrad ist (Boxer1250 ) X(

    So ganz nebenbei, mit meinem "Rentnermotorrad" 1250er RT darf ich problemlos durch Tirol fahren (90dB) 😁

    Grip ist wie Luft - man vermisst ihn erst wenn er nicht mehr da ist...und nach schräg kommt flach

  • Dolomiti
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    • 3. November 2026 um 11:19
    • #17

    Genau das meine ich, sehr leises Standgeräusch, wenn man Gas gibt und die Klappe aufgeht schaut’s anders aus ;)

  • double d
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    • 3. November 2026 um 11:43
    • #18

    Letztendlich ist das Krad nicht entscheidend. Wo ich nicht willkommen bin, gehe ich nicht hin, egal mit welchem Krad. Auch nicht wenn ich ein E Motorrad führe.

    Das ist nunmal der Fluch des Tourismus. Ohne Touristen kein Geld aber Touristen verursachen auch Unbill. 😔

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • G-B
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    • 3. November 2026 um 12:08
    • #19
    Zitat von Dolomiti

    Genau das meine ich, sehr leises Standgeräusch, wenn man Gas gibt und die Klappe aufgeht schaut’s anders aus ;)

    Das Standgeräusch wird nicht im Leerlauf gemessen. Bei der Messung sind die Klappen offen. ( War ja nicht relevant ! )
    Deshalb hat es ja so viele mit Klappe damals erwischt.

    Jetzt mit der neuen Norm wurde endlich soweit geändert, dass die Betrügereien nicht mehr funktionieren und die Fahrzeuge nun nicht mehr solche Lärmzeuge sind.

    Viele Grüße

    Gerhard


    P.S.: Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf !! ;)

  • Dolomiti
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    • 3. November 2026 um 13:46
    • #20

    Wenn ich das richtig mitbekommen hab, gilt das für die 1300 Boxer.
    Die 1250 umgehen die Geräusch Messung sehr gezielt und mit voller Absicht. Das Standgeräusch wird selbstverständlich nicht im Leerlauf gemessen, hab ich auch nie behauptet.

    Mal kurz was Google ausspuckt:
    „Die R 1250 GS (Euro 4 und Euro 5 Modelle) nutzt eine mechanische Klappe im Krümmer (vor dem Endschalldämpfer), die über Bowdenzüge von einem Stellmotor bewegt wird. Die Motorsteuerung regelt die Klappe dynamisch nach Parametern wie Gang, Last und eben der Drehzahl.

    Verhalten im Prüfbereich (~3.875 U/min): Um die strengen gesetzlichen Lärmgrenzwerte bei der Homologation (Zulassung) zu bestehen, ist die Steuerung so programmiert, dass die Klappe im Stand sowie in den typischen Prüfzyklen der Vorbeifahrt teilweise oder komplett geschlossen wird.

    Der „Trick“: Direkt unterhalb und oberhalb dieses Bereichs (bzw. unter Volllast beim Fahren) öffnet die Klappe weit, um den Abgasgegendruck zu senken und den typischen, dumpfen Boxer-Sound freizugeben. Bei der konstanten Drehzahl der Standmessung sorgt die geschlossene Klappe dafür, dass die GS 1250 je nach Modelljahr und Spezifikation einen eingetragenen Wert von moderaten 88 bis 91 dB(A) einhält.“

    Soweit Google, wenn ich mit meine Spezies in den Alpen unterwegs bin und der Spezi mit seiner GS den Hahn aufreißt, dann hör ich den Motor von meinem Bike nicht mehr…

  • G-B
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    • 3. November 2026 um 15:16
    • #21

    Dass dies bei der EU relevanten Messung gemacht wird wusste ich.
    Ich hab noch nie davon gehört, dass dies auch bei dem nicht Zulassungsrelevanten Standgeräusch gemacht wird.
    Da sind dann doch all die Poser traurig, wenn die im Stand hochdrehen und erst mal nicht viel kommt.

    Viele Grüße

    Gerhard


    P.S.: Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf !! ;)

  • Dolomiti
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    • 3. November 2026 um 15:37
    • #22

    Wenn man das Gas richtig aufreißt kommt da ja was, da macht die Klappe nicht zu, auch nicht in dem Bereich der gemessen wird. Wenn man nur soviel Gas gibt dass man auf die geforderte Drehzahl kommt (Piano) dann merkt das die Software und lässt die Klappe zu und der Topf ist leise. Nachdem das Standgeräusch das so ermittelt wird in den Papieren steht, ist das imo schon zulassungsrelevant.

  • G-B
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    • 3. November 2026 um 15:47
    • #23

    Zulassungsrelevant im Sinne Grenzwert.
    Den gibt es eben nicht!

    Viele Grüße

    Gerhard


    P.S.: Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf !! ;)

  • Dolomiti
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    • 3. November 2026 um 16:27
    • #24

    Ja stimmt :thumbup:

    Das ist genau das was mich an der Tirol Regelung so ärgert.
    Alle Motorräder halten die Zulassungsrelevanten EU Vorschriften ein.
    Eine Obergrenze von 95dB gibt es schlicht nicht. Jetzt kommt eine Provinzregierung daher und setzt einen willkürlichen Grenzwert fest. Der Wert lässt sich schnell in den Papieren überprüfen, vermutlich der Grund warum man das Standgeräusch hergenommen hat.
    Leider hat das eingetragene Standgeräusch nicht unbedingt was mit dem tatsächlich produzierten Lärm zu tun, siehe Beispiel GS1250. Ich warte noch darauf dass das Model Schule macht und jeder Landrat, Kreis, Stadt, Bundesland und was auch immer mit seinen eigenen Grenzwert daher kommt.
    Der eigentliche Segen einer EU, dass man einheitliche Normen hat wird hier begraben, das Mittelalter lässt grüßen ;(

  • double d
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    • 3. November 2026 um 16:52
    • #25

    Tja so ist das mit der EU. Sie schafft verbindliche Grundvoraussetzung für die Gemeinschaft, jedoch kann jedes Land die Regelungen verschärfen. Ich erwähne immer gerne die DSGVO. Ein sehr gutes Gesetz, das die BRD exzessiv auslegt. Italien toppt es mittlerweile auch mit Sondervorschriften.
    Also kann ein Landeshauptmann in einer föderalistischen Landesregierung problemlos sein Revier markieren indem er zum Schutz seiner Bürger die Lärmgrenzen festlegt.

    Frei nach Alles für den Dackel- alles für den Hund 😇

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