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Beratung für mein erstes Motorrad

  • Christoph24
  • 25. August 2024 um 19:17
  • KI-Zusammenfassung
  • Mittels künstlicher Intelligenz generierte Zusammenfassung

    Heading

    Zusammenfassung des Threads zur Frage, ob ein Fahranfänger direkt eine Supersport-Maschine wie die Yamaha YZF-R1 (RN19/2007) kaufen sollte. Die Diskussion zeigt überwiegend Vorsicht gegenüber sehr leistungsstarken Modellen, aber auch verschiedene Perspektiven und Alternativen.

    • Zentrale Ergebnisse der Diskussion
    • Die große Mehrheit rät davon ab, direkt mit einer Supersport-Maschine mit hoher PS-Leistung zu starten. Stattdessen empfehlen viele Moderatoren/allgemeine Ratgeber: erst eine Allround- oder Mittelklasse-Maschine (typisch 600–800ccm, ca. 80–120 PS) oder eineTourer/Naked mit besserer Ergonomie zu wählen, um Fahrpraxis zu sammeln.
    • Modelle der ersten Wahl als Alternative werden genannt:
    • Suzuki GSX-8R (neuere 抗-Modelle, ca. 100 PS; eher sportlich als reine Tourer)
    • Yamaha Fazer-FZS 1000 / FZ1 (Motormerkung wie R1, bessere Sitz-Geometrie)
    • Allgemein: 800er-Klasse oder 600er mit moderater Leistung
    • Zur Yamaha R1 RN19/RN07 wurden unterschiedliche Einschätzungen geäußert:
    • Historisch oft als schwierig/ „Witwenmacher“ bezeichnet, weil sie wenig Helfer (kein ABS, kein TC, etc.) hatten und sehr sportlich abgestimmt sind.
    • Einige Betroffene betonen, dass ältere R1-Generationen trotz fehlender Elektronik grundsätzlich fahrbar sind, aber viel Fahrerfahrung und eine ruhige Hand erfordern.
    • WichtigeLearnings zur Fahrsicherheit:
    • PS-Zahl allein ist kein Garant für leichte Handhabung; Ergonomie, Lenker-/Sitzposition, Gewicht und Einsatzbereitschaft spielen eine große Rolle.
    • Die richtige Vorbereitung (Fahrtrainings, Probefahrten, Fahrlehreranleitung) wird ausdrücklich empfohlen.
    • Tipps aus dem Thread umfassen Hilfsmittel wie Lenkererhöhungen, Stompgrip, sowie gezielte Rücken-/Rumpf-Übungen zur besseren Kontrolle.
    • Wichtige Empfehlungen und Ratschläge (zusammengefasst)
    • Beginne mit einer handhabbaren Maschine, sammle Fahrpraxis, und plane ein späteres Upgrade, wenn du sicherer bist.
    • Achte auf Ergonomie und Fahrkomfort (Sitzposition, Lenkerhöhe, Beinposition); eine zu sportliche Sitzposition kann auf längere Strecken oder im Stadtverkehr problematisch werden.
    • Prüfe bei Gebrauchtkauf besonders die Elektronik (bei älteren Modellen oft schwache Batterien, Klappensteuerung, Abgasklappe etc.) und lasse Probefahrten sinnvoll gestalten.
    • Investiere in Trainings/Übung, um Rücken/Brustmuskulatur zu stärken und den Umgang mit der Maschine zu verbessern.
    • Offene Fragen und Entscheidungspunkte (für den Thread-Einsteiger)
    • Soll das erste Bike klein und beruhigend oder doch eine moderat potente Maschine mit späterem Upgrade sein?
    • Welche konkrete Alternative passt am besten zum Fahrprofil (Stadt/Überland/gelegentliche Touren) und Budget?
    • Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Probefahrt oder ein Fahrtraining, bevor eine größere Maschine in Erwägung gezogen wird?
    • Zentrale Meinungsverschiedenheiten
    • Ob eine gut beherrschbare 1000er (wie RN19) nach ausreichender Vorbereitung sinnvoll sein kann oder ob der sichere Weg immer über eine niedrigere Leistungsstufe führt.
    • Unterschiedliche Ansichten zur Notwendigkeit von Assistenzsystemen: Manche betonen, dass Assistenzsysteme helfen, andere warnen davor, sich zu sehr darauf zu verlassen und die eigene Fundierung zu vernachlässigen.
    • Schlussfolgerung des Threads
    • Die Mehrzahl der Beiträge rät deutlich davon ab, direkt mit einer sehr leistungsstarken Supersportmaschine zu beginnen. Stattdessen wird empfohlen, mit einer moderateren Maschine zu starten, Fahrtraining zu nutzen und schrittweise zu erhöhen, um Sicherheit, Kontrolle und Fahrspaß langfristig zu sichern. Es gibt auch Hinweise auf konkrete Alternativen (z. B. Fazer 1000, GSX-8R) und pragmatische Tipps zur Vorbereitung und Fahrpraxis.

    Zuletzt erstellt: 7. März 2026 um 15:54 Hinweis: KI kann Fehler machen. Die Zusammenfassung kann unvollständig oder nicht korrekt sein. Zwischenzeitlich können zudem neuere Antworten vorliegen, die den Inhalt beeinflussen würden. Es kann daher später eine aktualisierte Neuzusammenfassung folgen. Bitte lies zur Sicherheit das Thema vollständig.

  • Christoph24
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    • 25. August 2024 um 19:17
    • #1

    Guten Tag,

    Ich habe vor einem Monat meinen A Offen Führerschein gemacht und bin jetzt auf der Suche nach einem schönen Supersportler Motorrad. Welches Motorrad mir direkt aufgefallen ist, ist die R1 von Yamaha. Jetzt ist aber die Frage ob es so schlau wäre als Fahranfänger direkt eine Maschine mit 180 ps zu kaufen. (Das ist mein erster Motorradführerschein). Hat jemand hier Erfahrung mit der R1 aus den Jahren 2005/6 und 7. Danke schonmal für die Hilfe

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  • nockeskarre
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    • 25. August 2024 um 19:41
    • #2

    Ja. Geile Karre. Die ersten R1 trugen den Beinamen "Witwenmacher".

    Führerscheinneulinge haben das Recht auf öffentlichem Straßenland weiter üben zu dürfen. Fahren können sie (noch) nicht. Je radikaler das Motorrad ist, desto länger dauert es, bis man einigermaßen sicher unterwegs ist. Der Verstand muss also klar abraten, der Bauch muss die Karre haben. Ich würde raten, zunächst für ein oder zwei Jahre etwas unproblematisches ohne viel Verkleidungsteile zu fahren.

  • Palomino
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    • 25. August 2024 um 19:53
    • #3

    :welcome

    Hallo Christoph,

    um das richtige Motorrad zu finden, solltest du dir zunächst darüber Gedanken machen, wie dein Fahrprofil wohl aussehen wird, möchtest du nur spritzige Feierabendrunden fahren oder doch auch längere Touren?

    Wie schaut es bei dir mit der Ergonomie auf dem Motorrad aus. Wenn man seine Beine erst zusammenfalten muss, um überhaupt in eine Sitzposition zu kommen, wird es schnell unbequem. Häufig passen die Wünsche und Vorstellung wenig zur Realität.

    Ob eine R1 eine gute Idee ist, die Frage beantwortet der gesunde Menschenverstand. Es sei denn, du möchtest dir beim lieben Gott einen Spruch abholen: "Ja mein Sohn, du bist aber schnell zu mir gekommen!" ;)

    Gruß
    Siggi

    Manche scheint es zu erfüllen, in der Kommunikation mit Dreck um sich zu werfen! Und dann denke ich an meinen Mentor: "Man suhlt sich nicht mit Schweinen und Füchsen im Dreck!"

  • moppcab
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    • 25. August 2024 um 19:57
    • #4

    Die meisten Anfänger begeistern sich für Supersprtler. Je länger die Leute ihren Führerschein haben, desto weniger fahren Supersportler. Das hat natürlich Gründe. Zum Beispiel kann man die Vorteile der SSP im öffentlichen Straßenverkehr nicht nutzen. Die Nachteile bleiben aber. Nun musst Du nicht gleich eine GS kaufen, die ist das andere extrem und auch nicht unbedingt die Empfehlung für einen Anfänger. Mein Rat: Fang mit einem Allrounder an und entwickel Deinen eigenen Geschmack.


    Gruß Michael

  • RiderMat
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    • 25. August 2024 um 20:03
    • #5

    Ich könnte dir die Suzuki 8R ans Herz legen,

    Neues Modell, sieht aus wie eine Supersportler aber ist von der Ergonomie doch eher eine Tourer, glaube um die 100PS, ich persönlich finde die echt interessant. Vielleicht ja eine Überlegung Wert :)

    Ansonsten würde es glaube nicht schaden langsam anzufangen, und 180PS ist nun mal nicht langsam :D kommt natürlich auch immer auf dem Typ Mensch an. Bist du eher jemand der Vernunft und Beherrschung hat? Dann spricht natürlich nichts dagegen, bist du eher der Rowdy der gerne ans Limit geht? Dann würde ich es lassen, denn die R1 hat quasi kein Limit ;)

    Suzuki GSX-8R (2024): Suzuki GSX-8R neuer Supersport mit Twin
    Suzuki baut erwartungsgemäß die neue 800er-Plattform weiter aus und zeigt mit der neuen GSX-8R einen Supersportler für die Mittelklasse.
    www.motorradonline.de

    ^^^^^ Suzi 8R, wie ich finde ein sehr gelungenes Konzept

    Gummierte Seite nach unten, lackierte Seite nach oben!

  • Mikael
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    • 25. August 2024 um 20:40
    • #6
    Zitat von nockeskarre

    Ja. Geile Karre. Die ersten R1 trugen den Beinamen "Witwenmacher".

    Knapp vorbei. So nannte man die H1 (von Kawasaki).

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

  • Roadrunner72
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    • 25. August 2024 um 21:06
    • #7
    Zitat von Christoph24

    Jetzt ist aber die Frage ob es so schlau wäre als Fahranfänger direkt eine Maschine mit 180 ps zu kaufen

    Klipp und klar: Nein!
    Aber nicht nur wegen der sehr hohen PS-Zahl, auch ist ein Supersportler aufgrund der Sitzgeometrie und der Stummel nochmal deutlich schwerer zu fahren als ein "normales" Bike.

    Bei dem von dir bevorzugten Baujahr hast du noch sehr wenige elektronische Helferlein, d.h. deine Fehler (die kommen werden) haben unmittelbar Konsequenzen.

    Natürlich kann das gutgehen. Du kennst dich selbst am Besten. Vernünftig? Impulsiv? Liebst du den Rausch der Geschwindigkeit? Mit so einem Geschoss muß man einen verdammt festen Charakter haben.

    Ganz davon ab passieren gerade am Anfang noch Flüchtigkeitsfehler. Mit einer Vollverkleidung wirds dann gleich deutlich teurer als mit einem Naked...

    Entscheiden mußt du das letzten Endes selbst. Und dabei wünsche ich dir viel Glück.

    meep meep

  • Mikael
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    • 25. August 2024 um 21:14
    • #8
    Zitat von Christoph24

    ... Jetzt ist aber die Frage ob es so schlau wäre als Fahranfänger direkt eine Maschine mit 180 ps zu kaufen ...

    Was meinst Du, sagte Dein Fahrlehrer zu dieser Idee?

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

  • MBA
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    • 25. August 2024 um 21:16
    • #9

    Was auch zu beachten ist: bei Landstraßengeschwindigkeiten hat eine R1 wahrscheinlich weniger PS am Hinterrad als sagen wir mal eine street triple.

    Viel ssp liefern schrecklich geringe Mengen PS unterhalb 10k Umdrehungen.

    LG,

    Marius

  • Pink Lady
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    • 25. August 2024 um 21:24
    • #10

    Ich bin der Meinung , wenn das dein Traumbike ist nimmt man die Sitzposition so hin. Klar muss man mehr arbeiten auf so einer Maschine, als auf einer anderen. Und wenn du dir erst eine Maschine holst mit weniger PS dann langweilt man sich schnell und schiebt diese dann ab. Und dann musst du dich trotzdem an die R1 gewöhnen.

  • nockeskarre
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    • 25. August 2024 um 21:45
    • #11
    Zitat von Mikael

    Knapp vorbei. So nannte man die H1 (von Kawasaki).

    Top 5: Die furcherregendsten Motorräder
    Du bist auf der Suche nach einem neuen Motorrad? Im 1000PS Marktplatz und in der 1000PS Marktplatz App finden sich tausende Angebote. Doch wie das richtige…
    www.1000ps.de

    Platz 4

    Ich hatte eine von 2001

  • W.E.Coyote
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    • 25. August 2024 um 22:03
    • #12

    Da steht "Witwenmachen". ^^

    Die Liste ist ja sehr eng gefasst und nicht repräsentativ.

    Einfach mal googeln, da werden entweder die 500er oder die 750er Kawa 2-Takter so bezeichnet.

    In etlichen Artikeln.

    Irgendwann hab ich ihn...

  • kaulebeen
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    • 25. August 2024 um 22:03
    • #13

    Ich würde mich eher bei gebrauchten in der „Preisklasse“ 50 - 100 PS umsehen. Und einen Verkauf in 1 - 3 Jahren einplanen. Bei einem gebrauchten Mopped tun neue Kratzer nicht so weh.

    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.


    Benjamin Franklin

  • RedBorg
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    • 25. August 2024 um 22:07
    • #14

    Christoph24

    Allein daß Du die Frage stellst, spricht für Dich. Es empfiehlt sich immer den Ball flach zu halten und sich heranzutasten.

    Ich empfehle für den Anfang etwas Gebrauchtes zwischen 600 und 800 ccm und 80 bis 120 PS mit der Absicht, daß der Fahrer lernt das Fahrzeug zu beherrschen (damit nicht das Gegenteil passiert).

    "Der schnellste Fahrer hat das kürzeste Leben." Alte Bikerweisheit. ;)

  • kaulebeen
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    • 25. August 2024 um 22:08
    • #15
    Zitat von Mikael

    Knapp vorbei. So nannte man die H1 (von Kawasaki).

    Witwenmacher, war das nicht die Z1000 von Ende der Achtzigerjahre?

    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.


    Benjamin Franklin

  • W.E.Coyote
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    • 25. August 2024 um 22:15
    • #16

    Ne. Die war gegenüber der 500er harmlos. ^^

    Irgendwann hab ich ihn...

  • moppcab
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    • 25. August 2024 um 22:18
    • Hilfreichste Antwort
    • #17

    Es gab und gibt etliche Witwenmacher.

    Ich habe vor rund 40 Jahren die Klasse 1 gemacht. Heute ist das A offen. Ich habe seitdem in Sachen Antrieb so ziemlich alles gefahren, was es von 0,5 kW bzw. 0,7 PS bis 99 kW bzw. 135 PS auf zwei Rädern gab und gibt.

    Meine ganz persönliche Meinung: Weniger ist mehr. Ich halte runde 50 Pferdchen für völlig ausreichend. Man hört oft: "Damit kamit kann man doch nicht überholen!" Ich sage, wer damit nicht überholen kann sollte seine Fahrerlaubnis sofort zurückgeben!

    Viele Leute fahren, um Stress abzubauen, noch mehr wollen im Gegenteil den Adrenalinkick. Den sollte man meiner Meinung nach aber besser abseits der Straße suchen. Sich auf einer Rennstrecke auszutoben ist gar nicht so teuer und es gibt auch andere Kicks, wie Hochseilgarten, Klettern oder Tauchen.

    Wer Stress abbauen möchte, der braucht für seinen Fahrstil ganz sicher keine hohe Motoreistung. Wer unter der Woche heftigen Alltagsstress hat, der kann als gemütlicher Genußfahrer so richtig runterkommen. Licht, Luft und Landschaft genießen sage ich immer. Und natürlich sollte es dafür nicht nur geradeaus gehen.

    Egal, ob man wegen der anderen Verkehrsteilnehmer und der Vorschriften oder freiwillig langsam fährt, weil es einfach Spaß macht: Je mehr PS man unterm Hintern hat, desto anstrengender ist es zu fahren. Das mit dem: "Mit einem stärkeren Motor kann man viel entspannter fahren!", ist schlicht falsch. Aber warum ist das so?

    Jeder zuckt mal mit seinem Handgelenk, besonders wenn der Asphalt nicht so perfekt ist. Hat das bei einem schwächeren Fahrzeug noch keine große Auswirkung, bewirkt der gleiche Drehwinkel am Gasgriff eines kräftigeren Mopeds viel mehr, es schießt nach vorne. Um im StVO-nahen Bereich zu bleiben, ist deshalb eine ständige, viel höhere Konzentration erforderlich. Man muss sich und das Moped ständig einbremsen. Macht man das nicht, ist man schnell viel zu schnell!

    Christoph24 Du bist alt genug für den offenen A, da darf man annehmen, dass Du auch reif genug bist, nicht alles zu machen, was nicht verboten ist. Mit 180 PS fahren zu dürfen ist eines, es zu können ist etwas ganz anderes.


    Gruß Michael

  • Mikael
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    • 25. August 2024 um 22:46
    • #18
    Zitat von W.E.Coyote

    Einfach mal googeln, da werden entweder die 500er oder die 750er Kawa 2-Takter so bezeichnet.

    Die H1 (500 ccm, 59 PS) war tatsächlich heikel: Kurzer Radstand, eine spielfreudige Schwingenlagerung, unterdämpfte Federelemente und ein abrupter Leistungseinsatz. Beim Beschleunigen verlor das Vorderrad gerne mal Bodenkontakt. Interessant, was Winnie Scheibe dazu sagen mochte.

    Von der H2 waren lange nur die Eckdaten bekannt (750 ccm, 74 PS). Die musste einfach noch schlimmer sein. War sie aber nicht. Kawasaki hatte fahrwerkstechnisch dazugelernt und der Drilling glänzte durch bulligen Antritt mit berechenbarer Leistung.

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

  • Christoph24 25. August 2024 um 22:47

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
  • Christoph24
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    • 25. August 2024 um 22:52
    • #19
    Zitat von nockeskarre

    Ja. Geile Karre. Die ersten R1 trugen den Beinamen "Witwenmacher".

    Führerscheinneulinge haben das Recht auf öffentlichem Straßenland weiter üben zu dürfen. Fahren können sie (noch) nicht. Je radikaler das Motorrad ist, desto länger dauert es, bis man einigermaßen sicher unterwegs ist. Der Verstand muss also klar abraten, der Bauch muss die Karre haben. Ich würde raten, zunächst für ein oder zwei Jahre etwas unproblematisches ohne viel Verkleidungsteile zu fahren.

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    • 25. August 2024 um 23:14
    • #20

    1. Kauf was Dir Spaß macht. Es ist dein Leben.

    2. YZF-R1 RN19.
    Die geht wirklich böse. Bis ca. 6500 u/min ist sie handzahm zu fahren. Gut geeignet für Landstraße oder in Gruppen mitzuschwimmen. Hängt geschmeidig am Gas. Ohne Ruckeln, Kettenpeitschen etc. Reihenvierer aus Japan halt. Ab da wenn die Auspuffklappe angfängt zu öffnen, bis ca. 10000 geht es gut vorwärts. Ab 10000 u/min ist dann Inferno. Auf der BAB wenn Du am Quirl drehst geht es einfach dauernd vorwärts. Hast Du 260 km/h auf der Uhr und drehst am Gasgriff geht es einfach immer weiter. Das kann beängstigend werden. Durch das RAM soll die dann 189 PS stemmen. Das habe ich nie in Frage gestellt, denn wie geschrieben, die hört einfach nicht auf zu beschleunigen. Bei 299km/h auf dem Tacho gings immer noch weiter. Der Tacho hört da auf. Eingetragen war sie mit 298 oder 299 wenn ich mich richtig erinnere. Tacho hat ja immer Vorlauf

    Die R1 hat zwar in dem Modell viel Elektronik spendiert bekommen, aber keinerlei Assistenzsysteme. Kein ABS, keine Motormappings, keine Traktionskontrolle, keine Wheeliekontrolle. Nichts.

    Gebrauchte: Darauf achten, dass die Batterie gut ist. Die hat keinen Leerlauf mit einer schwachen Batterie. Wenn man die Zündung anmacht, dann hörst Du am Auspuff unten wie sich die Auspuffklappe zentriert. Das Geräusch muss nach einigen Sekunden aufhören. Tut es das nicht, muss es eingestellt werden. Dann sucht die ewig hin und her. Hörst Du gar nichts ist da entweder etwas defekt oder der Vorbesitzer hat die Klappe ausgehängt / eliminiert.

    Ansonsten war das ein sehr zuverlässiges Motorrad und von allen "Bückeisen" sicher eines der Bequemsten. Dagegen ist z.B. eine Ducati 1098S der reinste Folterstuhl. Diese R1 ist für mich immer noch eine der schönsten je gebauten Motorräder. Die hätte ich behalten sollen

    Ich wiederhole es. Keine elektronischen Helferlein die das Biest einfangen würden wenn es losgelassen wird. Das bedeutet, Du musst das in der Gashand haben. Dazu braucht es ein wenig Erfahrung. Musst Du einschätzen, ob Du Dir das zutraust und Dich soweit zurücknehmen kannst.

    Yamaha YZF-R1 RN19 (2007-2008) Gebrauchtberatung
    Worauf muss man beim Gebrauchtkauf der Yamaha YZF-R1 RN19 achten? Wo sind ihre Probleme und wie hoch liegt der Preis? Hier die Antwort.
    www.1000ps.at

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    Silence! I block you!

  • Mikael
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    • 26. August 2024 um 00:34
    • #21

    Wie Arvid sagte: Es ist Dein Leben.

    Die anderen meinten es auch gut mit Dir.

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

  • B.M.W 26. August 2024 um 07:12

    Hat das Thema aus dem Forum Netbiker-Support: Mitglieder helfen Mitgliedern nach Biker-Talk verschoben.
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    • 26. August 2024 um 07:30
    • #22

    Im Bezug auf Witwenmacher kenne ich auch nur die alte R1 😅

    Hast du schonmal an eine Probefahrt mit der R1 gedacht?

    "Was sagt der Fahrlehrer" Fang erstmal klein/ruhig an 🤔

  • gehtsnoch
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    • 26. August 2024 um 07:50
    • #23

    Die Ur-R1 hat zwar "nur" 150 PS, aber der Leistungssatz kam derart unberechenbar "brutal", dass das oft schiefging. Das hat man den Nachfolgern abgewöhnt. Da möchte ich die 1098S noch mal erwähnen. Die hat auch "nur" 160 PS ,aber die treibt einem dauernd die Schweißperlen auf die Stirn. Das blieb so bis mit zur 1199. Schwierig zu fahren. Besser Wurde es dann mit der 1299.

    Silence! I block you!

  • nockeskarre
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    • 26. August 2024 um 09:07
    • #24

    Ich halte übrigens die PS Zahl für zweitrangig. Man hat es selbst in der Hand, wieviel man abruft. Aber die Sitzposition auf Supersportlern und die Stummellenker sind für Anfänger ungeeignet.

  • double d
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    • 26. August 2024 um 09:16
    • #25

    Eine Bekannte von einem früheren Forum hat sich mal bei einer Ausfahrt beschwert. Sie fuhr eine dieser Ninjas. Sie meinte unter 80 km/h ginge das Fahren unheimlich auf die Handgelenke. Wer will sich so etwas freiwillig antun, es sei denn man hat Spass auf Rennstrecken.

    🤔

    The life is too short to ride the wrong bike:/

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