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Schwarzwaldhochstraße - Motorradfahrender Oberbürgermeister will keine Fahrverbote!

  • Red Lady
  • 26. September 2026 um 15:51
  • KI-Zusammenfassung
  • Mittels künstlicher Intelligenz generierte Zusammenfassung

    Nach drei tödlichen Motorradunfällen auf der B500 sind allgemeine Fahrverbote vorerst vom Tisch. Ein Runder Tisch plant für die Motorradsaison 2027 ein Maßnahmenpaket mit schärferen Kontrollen, Drohnen, Kurvenmarkierungen und Rüttelstreifen; auch Einbahnregelungen und die Beschlagnahme von Motorrädern bei schweren Verstößen werden geprüft. Konkrete Beschlüsse sollen im November folgen.

    In der Diskussion gehen die Einschätzungen auseinander, wie verbreitet rücksichtsloses Fahren ist und ob Unfälle meist vermeidbar wären. Einigkeit besteht eher darin, dass Fahrweise und Selbsteinschätzung wichtig sind; zugleich werden mehrere Ursachen und die Verantwortung anderer Verkehrsteilnehmer betont.

    Zuletzt erstellt: 30. September 2026 um 09:42 Hinweis: KI kann Fehler machen. Die Zusammenfassung kann unvollständig oder nicht korrekt sein. Zwischenzeitlich können zudem neuere Antworten vorliegen, die den Inhalt beeinflussen würden. Es kann daher später eine aktualisierte Neuzusammenfassung folgen. Bitte lies zur Sicherheit das Thema vollständig.

  • Red Lady
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    • 26. September 2026 um 15:51
    • #1

    Den Oberbürgermeister mag ich🥰 Es wurden Fahrverbote gefordert, aber der Oberbürgermeister will das verhindern.

    Zitate:

    Auf der Schwarzwaldhochstraße kam es kurzer Zeit zu drei tödlichen Motorradunfällen. Der Ruf nach einem Fahrverbot für Motorradfahrer wurde laut.

    Kontrollen, Drohnen, Kurvenmarkierungen und Rüttelstreifen

    Baden-Badens Oberbürgermeister Thomas Jung ist von den Unfällen geschockt, sieht sie aber differenziert. Er fährt selbst eine BMW R 1300 GS Adventure und weiß daher, wovon er spricht. Er betont, dass es nur eine kleine Gruppe sei, die sich nicht an die Regeln halte, die vielen anderen Motorradfahrer dürften nicht bestraft werden. Deshalb forderte er einen Runden Tisch, der am 21. September zum ersten Mal tagte.

    An dem Treffen im Rathaus in Baden-Baden nahmen die Regierungspräsidien Freiburg und Karlsruhe, der Ortenaukreis, der Landkreis Rastatt, die Städte Bühl, Achern, Gaggenau und Baden-Baden sowie die Polizei teil. Gemeinsam verständigte man sich auf ein Maßnahmenpaket, das zur Motorradsaison 2027 umgesetzt werden soll. Dazu zählen ein konsequenteres Vorgehen bei Verkehrsverstößen, intensivere Kontrollen mit zivilen Fahrzeugen und Drohnen sowie bauliche Veränderungen wie Rüttelstreifen oder spezielle Fahrbahnmarkierungen in Kurven. Erwogen wird auch eine Einbahnstraßenregelung auf besonders unfall- oder konfliktträchtigen Strecken. Zudem soll geprüft werden, ob Motorräder bei schweren Verkehrsverstößen – Stichwort Knieschleifer oder Poser – beschlagnahmt werden können.

    Bürgermeister will keine Fahrverbote

    Für die Maßnahmen soll die B500 als Pilotstrecke dienen, geeignete Ansätze dann auf weitere unfallträchtige Strecken im Schwarzwald ausgedehnt werden. Bei einem weiteren Treffen im November wollen die Beteiligten konkrete Beschlüsse folgen lassen. Von generellen Fahrverboten für Motorräder, wie kurz nach den gehäuften tödlichen Unfällen, war beim Runden Tisch vorerst nicht mehr die Rede. Das dürfte ganz im Sinn von Baden-Badens OB Thomas Jung sein dürfte, denn für ihn sind sie nur das allerletzte Mittel: "Ich hoffe sehr, dass es nicht so weit kommt."

    Quelle:

    Fahrverbote auf der Schwarzwaldhochstraße gefordert: Oberbürgermeister will das verhindern
    Auf der Schwarzwaldhochstraße kam es kurzer Zeit zu drei tödlichen Motorradunfällen. Der Ruf nach einem Fahrverbot für Motorradfahrer wurde laut. MOTORRAD hat…
    www.motorradonline.de

    Keep calm and let Karma finish it!

  • Red Lady 26. September 2026 um 15:52

    Hat den Titel des Themas von „Schwarzwaldhochstraße - Ein motorradfahrender Oberbürgermeister will keine Fahrverbote!“ zu „Schwarzwaldhochstraße - Motorradfahrender Oberbürgermeister will keine Fahrverbote!“ geändert.
  • Lueghi
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    • 27. September 2026 um 00:13
    • #2

    Das ist sehr häufig die Reaktion: einzelne Idioten/Quertreiber/selbsternannte Profis übertreiben es auf öffentlichen Straßen und alle anderen werden dann nach dem Rasenmäherprinzip bestraft. Da scheint das genannte Beispiel ja mal ein positives Beispiel zu sein. Aber machen wir uns nichts vor: wenn man so einen Fall im Detail angehen/prüfen will kostet das Zeit und Aufwand zur konkreten Überprüfung. Und das kann sich leider kaum eine Kommune leisten. Und dann kommt doch wieder das Rasenmäherprinzip. Aus kommunaler Sicht kann ich das noch nicht mal verurteilen - leider ... 🙁.

  • Best Ager
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    • 27. September 2026 um 11:36
    • #3
    Zitat von Red Lady

    An dem Treffen im Rathaus in Baden-Baden nahmen die Regierungspräsidien Freiburg und Karlsruhe, der Ortenaukreis, der Landkreis Rastatt, die Städte Bühl, Achern, Gaggenau und Baden-Baden sowie die Polizei teil.

    Waren ausser dem OB auch andere Motorradfahrer dabei, z.B. vom BVDM oder wenigstens vom ADAC?

  • Red Lady
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    • 27. September 2026 um 12:31
    • #4
    Zitat von Best Ager

    Waren ausser dem OB auch andere Motorradfahrer dabei, z.B. vom BVDM oder wenigstens vom ADAC?

    Laut Artikel, nein. Aber warum auch? Ein Fahrverbot ist vorerst vom Tisch, dagegen werden im November Beschlüsse zu

    Zitat von Red Lady

    Dazu zählen ein konsequenteres Vorgehen bei Verkehrsverstößen, intensivere Kontrollen mit zivilen Fahrzeugen und Drohnen sowie bauliche Veränderungen wie Rüttelstreifen oder spezielle Fahrbahnmarkierungen in Kurven. Erwogen wird auch eine Einbahnstraßenregelung auf besonders unfall- oder konfliktträchtigen Strecken. Zudem soll geprüft werden, ob Motorräder bei schweren Verkehrsverstößen – Stichwort Knieschleifer oder Poser – beschlagnahmt werden können.

    kommen. Ein Fahrverbot ist hier wohl Ultima Ratio. Dann kommt meistens der BVDM ins Spiel. Der Ob hat gute Argumente angebracht auch gegen ein generelles Fahrverbot, dafür hat man weder BVDM noch den ADAC gebraucht;)

    Weitere Quellen:

    Was tun gegen Motorad-Raser auf B500? Kommen Drohnen und Rüttelstreifen?
    Wegen schwerer Unfälle auf der Schwarzwaldhochstraße haben sich Polizei und Vertreter mehrerer Städte und Gemeinden aus der Region ausgetauscht.
    www.swr.de
    Drei tote Motorradfahrer in wenigen Tagen: Polizei verstärkt Kontrollen auf Schwarzwaldhochstraße
    Polizei kontrolliert momentan viele Motorradfahrer an der Schwarzwaldhochstraße. Erst vor Kurzem sind drei Menschen in wenigen Tagen gestorben.
    www.swr.de

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  • double d
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    • 27. September 2026 um 19:14
    • #5
    Zitat von Red Lady

    Laut Artikel, nein. Aber warum auch? Ein Fahrverbot ist vorerst vom Tisch, dagegen werden im November Beschlüsse zu

    Laut SWR 1 (Radio) waren auch Motorradfahrer beim Runden Tisch dabei.

    Aber warum ach? Na weil man ein tragendes Konzept besser gemeinsam ausarbeiten anstatt gegeneinander…

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • Palomino
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    • 28. September 2026 um 04:48
    • #6
    Zitat von Lueghi

    Das ist sehr häufig die Reaktion: einzelne Idioten/Quertreiber/selbsternannte Profis übertreiben es auf öffentlichen Straßen und alle anderen werden dann nach dem Rasenmäherprinzip bestraft.

    Es fühlt sich wohl besser an, wenn die Ursache, die Schuld für behördliche Maßnahmen auf einzelne Motorradfahrer (Idioten / Quertreiber / selbsternannte Profis) geschoben wird. Und diese These hält sich hartnäckig, möchte man sich selbst doch von diesen Motorradfahrern distanzieren, es sind halt immer die anderen! Dabei würde niemand über Maßnahmen nachdenken, wenn das Fehlverhalten nur bei einzelner Motoradfahrern liegen würde.

    Die Risiken beim Motorradfahren sind hoch und es wäre schön, wenn nicht jedes Jahr so viele ihr Leben verlieren würden. Der Verlust eines Menschenlebens ist immer tragisch, aber das gemeinsame Motto bei vielen Motorradfahrern und der entsprechende Fahrstil scheint ungebrochen zu sein:
    "Knocking on heaven´s door!"

    Gestern war ich quer durch die Republik unterwegs und hoffe das alle Motorradfahrer, welche mir begegneten, auch wieder heile zu Hause angekommen sind. Bei einem großen Teil wird es Glück gewesen sein oder die Gnade Gottes, aber nicht das fahrerische Können und schon gar nicht die Einstellung zum Motorrad fahren.

    Gruß
    Siggi

    Manche scheint es zu erfüllen, in der Kommunikation mit Dreck um sich zu werfen! Und dann denke ich an meinen Mentor: "Man suhlt sich nicht mit Schweinen und Füchsen im Dreck!"

  • L Aquila
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    • 28. September 2026 um 07:33
    • #7
    Zitat von Palomino

    Es fühlt sich wohl besser an, wenn die Ursache, die Schuld für behördliche Maßnahmen auf einzelne Motorradfahrer (Idioten / Quertreiber / selbsternannte Profis) geschoben wird. Und diese These hält sich hartnäckig, möchte man sich selbst doch von diesen Motorradfahrern distanzieren, es sind halt immer die anderen! Dabei würde niemand über Maßnahmen nachdenken, wenn das Fehlverhalten nur bei einzelner Motoradfahrern liegen würde.

    Siggi, da wäre mein Vorschlag jetzt: fahr im Sommer in der Hochsaison in den Schwarzwald nach Präg, setz Dich dort in eine Kneipe und runterhalte Dich mit den Einheimischen, wenn es von der Lautstärke grad geht. Oder red mit den Feuerwehrleuten in Fall am Sylvensteinspeicher.
    Da hörst Du nicht "alle Motorradfahrer", sondern: "die, die heulend fünfmal rauf und runter fahren", "die mit dem knallenden Auspuff", die, die die Straße zur Rennstrecke machen" etc. .
    Tatsächlich ist meine persönliche Erfahrung nach solchen Gesprächen, dass die Betroffenen tatsächlich noch unterscheiden. Du magst Recht haben, dass das nicht mehr lange so bleiben wird. Hat aber nichts mit Deiner moralischen Überlegenheit zu tun, zu behaupten, man fühle sich besser, wenn man es auf andere schieben kann.

    Gestern am Spitzingsee im Willy-Merkl Haus hat niemand sich über die vorbeifahrenden Autos aufgeregt, nur über den Poser mit dem getunten BMW, der mehrfach hintereinander beschleunigen/bremsen musste um seine Ankunft kundzutun.
    Die These hält sich hartnäckig, nicht nur in der Motorrad Community, weil was dran ist.

  • gehtsnoch
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    • 28. September 2026 um 09:45
    • #8

    L Aquila Jetzt säg doch nicht an Palos Weltbild rum. Nicht, dass seine selbstgebaute Enklave Risse bekommt und er sich mit der Realität auseinander setzen muss. Das wollen wir alle nicht.

    Silence! I block you!

  • Bartimaeus
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    • 28. September 2026 um 16:34
    • #9
    Zitat von Palomino

    Bei einem großen Teil wird es Glück gewesen sein oder die Gnade Gottes, aber nicht das fahrerische Können und schon gar nicht die Einstellung zum Motorrad fahren.

    Gruß
    Siggi

    Ein Freund von mir postulierte mal, daß bei einem moped Unfall der moped Fahrer immer schuld hat - einfach weil er den Unfall nicht verhindert hat. Ist ziemlich provokant und so in dieser Absolutheit teile ich die Einstellung auch nicht. Auch sollte man differenzieren zwischen Stadtverkehr und Landstraße. Aber so ganz von der Hand weisen will ich das auch nicht. Unterstützt wird die These durch die bemerkenswerte Statistik, das bei moped Unfällen in der Stadt zu 70% der Autofahrer schuld hat und auf der Landstraße zu 70% niemand anderes involviert ist.

    Daher glaube ich schon, das Können und Einstellung einen ganz erheblichen Einfluss auf Unfall ja oder nein haben

  • Der Chris
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    • 28. September 2026 um 17:27
    • #10
    Zitat von Bartimaeus

    Ein Freund von mir postulierte mal, daß bei einem moped Unfall der moped Fahrer immer schuld hat - einfach weil er den Unfall nicht verhindert hat.

    Daher glaube ich schon, das Können und Einstellung einen ganz erheblichen Einfluss auf Unfall ja oder nein haben

    Ich sehe nicht so ganz, wie ich Deinen Post zu verstehen habe.

    Was Dein Freund sagt, folgt der gleichen Logik wie, dass beim Unfall in Tailand der Ausländer immer schuld sein soll denn wenn er nicht da gewesen wäre, wäre der Unfall nicht passiert. Und das stimmt auch nicht wenngleich ich trotzdem in Thailand oder jedem anderen Land dessen Sprache ich nicht spreche, am liebsten keinen Unfall habe.

    Deine letzte Bemerkung mit Können und EInstellung trifft aber genauso auf Autofahrer zu, auch da passieren immer Unfälle, weil es Leute gibt, die die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlieren obwohl es objektiv keinen Grund dafür gibt ausser Raserei oder Ablenkung. Und Tatsache ist auch, dass erheblich mehr Autofahrer während der Fahrt am Handy spielen als Motorradfahrer das tun.

  • Marc S.
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    • 28. September 2026 um 17:55
    • #11

    Während in Italien, Frankreich und auch Österreich uns die Kinder vom Straßenrand zuzwinken, sehe ich mit Befremden, wie desöfteren besorgte Mütter in Deutschland ihren Kindern die Ohren zuhalten, obwohl wir im 3. oder 4. Gang mit 50 km/h durch die Orte rollen.

    Wie L Aquila schon schrieb, es wird scheinbar immer schwieriger, zu differenzieren.

  • Bartimaeus
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    • 28. September 2026 um 19:05
    • #12

    Der Chris

    Der Vergleich mit Thailand ist nicht so ganz passend. Übersetzt aufs moped würde das ja heißen, dass du gar nicht erst los fährst.

    Mir geht's um Verantwortung. Klassische Unfall Ursachen sind ja z.B. Rollsplit, Kurve zieht sich zu, Kuh auf der Straße, Fahrbahn nass, dem entgegen kommenden moped geht die Straße aus usw. Aber das sind alles keine Gründe sich auf die Fresse zu packen. In jedem Szenario hätte der Fahrer einen Sturz vermeiden können. Wenn etwas kommt auf das ich nicht mehr reagieren kann habe ich die Situation falsch eingeschätzt und war zu schnell (oder auf der falschen Linie unterwegs). Der Klassiker: Alpen, enge Straße, Linkskurve. Du bist zügig unterwegs und natürlich sind nicht nur Dein Reifen, sondern auch Dein Helm auf Deiner Fahrbahn Seite. Was leider für den italienischen 7,5 Tonner der Dir gerade beherzt entgegen brettert nicht reicht. Er hat Schuld, er war auf Deiner Seite. Aber Du hast den Fehler gemacht davon auszugehen, dass Dir auf Deiner Seite nichts entgegen kommt.

    In der Stadt sieht das anders aus. Weshalb ich in der Stadt nicht fahre, ist mir zu gefährlich. Auf der Landstraße gibt's kaum ein Szenario was der moped Fahrer nicht hätte verhindern können

  • gehtsnoch
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    • 28. September 2026 um 19:24
    • #13

    🤔 Is schon lustig wie man sowas diskutiert bis die Köpfe rauchen, während Deutschlands heilige Kuh, aka Autofahrer, einfach alles darf und niemand regt sich auf 😁

    Silence! I block you!

  • Palomino
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    • 28. September 2026 um 19:45
    • #14
    Zitat von L Aquila

    Da hörst Du nicht "alle Motorradfahrer", sondern: "die, die heulend fünfmal rauf und runter fahren", "die mit dem knallenden Auspuff", die, die die Straße zur Rennstrecke machen" etc. .

    Und wie viele sind es?

    Es sind eben nicht einzelne Idioten/Quertreiber/selbsternannte Profis! Der Anteil jener, die sich nicht zu benehmen wissen, ist wesentlich größer, als aus der Motorrad Community zu hören ist.

    Das Lösen der Anforderung fängt folglich nicht bei einem runden Tisch über das Durchführen von Maßnahmen oder nicht an, sondern sollte innerhalb der Motorrad Community beginnen.

    Für mich persönlich fängt es damit an, dass ich eben nicht die Anzahl jener klein rede, die sich danebenbenehmen. Häufig begegnen mir Motorradfahrer bei denen ich mir die Frage stelle gehtsnoch, wenn du lebensmüde bist, häng dich doch zuhause auf dem Dachboden auf, aber ziehe nicht unschuldige mit rein!

    Die Situation von uns Motorradfahrern wird sich nicht verbessern, es wird mehr und mehr Fahrverbote geben und es werden wieder die Gleichen sein, die erneut behaupten, dass solche Maßnahmen nicht gerechtfertigt seien, da ja nur wenige Idioten dafür verantwortlich sind. Fühlt sich für jenen wohl besser an.

    Letztlich gehen mir Fahrverbote am Arsch vorbei, daher heule ich dann auch nicht rum.

    Gruß
    Siggi

    Manche scheint es zu erfüllen, in der Kommunikation mit Dreck um sich zu werfen! Und dann denke ich an meinen Mentor: "Man suhlt sich nicht mit Schweinen und Füchsen im Dreck!"

  • gehtsnoch
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    • 29. September 2026 um 14:07
    • #15
    Zitat von Palomino

    Letztlich gehen mir Fahrverbote am Arsch vorbei, daher heule ich dann auch nicht rum.

    ^ ^ Hätte gleich am Anfang des Themas genügt und alle anderen epischen Beiträge von Dir zu diesem Thema so angenehm überflüssig gemacht. Schade

    Silence! I block you!

  • Best Ager
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    • 30. September 2026 um 09:42
    • #16
    Zitat von Bartimaeus

    Ein Freund von mir postulierte mal, daß bei einem moped Unfall der moped Fahrer immer schuld hat - einfach weil er den Unfall nicht verhindert hat. Ist ziemlich provokant und so in dieser Absolutheit teile ich die Einstellung auch nicht.

    Obwohl an dieser Aussage einiges dran ist, kann sie m.E. in dieser Absolutheit so nicht stehen bleiben. Richtig ist aber, das der Fahrer / die Fahrerin ganz wesentlich dazu beiträgt, oben zu bleiben. Denn aus der Unfallforschung ist bekannt, dass ein Unfall immer mehrere Ursachen hat (s.a. hier).

    Für mich ist das Paradebeispiel dafür der traurige Zusammenstoss zweier Flugzeuge bei Überlingen vor einigen Jahren: Hätte der eine Pilot die Anweisungen seines Antikollisionssystem befolgt, wäre der Lotse in Zürich nicht alleine gewesen, hätte die Telefonverbindung nach Friedrichshafen zur Verfügung gestanden, und ein paar weitere 'Hätte', dann wäre der Zusammenstoss nicht passiert.

    Das lässt sich auch auf's Motorradfahren übertragen: möglichst immer wach und aufmerksam unterwegs sein, eigene Fähigkeiten und Kenntnisse in der gegebenen Situation realistisch und selbstkritisch einschätzen, mit der Unaufmerksamkeit / Schusseligkeit anderer Verkehrsteilnehmer rechnen, die Haftungsgrenze der Reifen nicht herausfordern, ...

    Leider sind unter allen Verkehrsteilnehmern immer wieder 'Helden' zu finden, die sich dessen nicht bewusst sind. Die Resultate ihres Verhaltens sind dann leider zu oft entsprechend.

    Der Standardspruch des Menschen, dem ich in Bezug auf das Motorradfahren ganz viel zu verdanken habe, und für den er oft auch angefeindet wurde, war 'Ein Sturz ist eine Schande'. (Vielleicht weiss der eine oder andere ältere Forist, wen ich meine ;)) Leider bin auch ich in meinem Motorradleben drei Mal abgestiegen, aber immer auch aus eigener Dummheit, weil ich die Verhältnisse falsch eingeschätzt und mich selbst überschätzt habe :(


    Ich wünsche Euch allen (und auch mir selber) immer gute und unfallfreie Fahrten!

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