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Was ich immer schon mal wissen wollte...

  • gehtsnoch
  • 10. Januar 2025 um 15:45
  • KI-Zusammenfassung
  • Mittels künstlicher Intelligenz generierte Zusammenfassung

    Zusammenfassung

    Die Debatte dreht sich um die Deutung von Selbsteinschätzungen beim Motorradfahren in Gruppen: Was bedeuten Aussagen wie „Ich bin kein Raser“ oder „ich fahre flott“ wirklich? Die Mehrheit betont, dass Selbstwahrnehmung stark subjektiv ist und schwer vergleichbar bleibt. Wichtiger für sichere Touren sind klare Kommunikation, vorher abgestimmte Regeln und angepasstes Fahrverhalten. Sehr viele Beiträge plädieren für sorgfältige Gruppenabsprachen, kleine bis mittlere Gruppen und flexible Führung, wobei der langsame oder weniger geübte Fahrer nicht überfordert werden soll. Es gibt zusätzlich Diskussionen zur Sinnhaftigkeit des sogenannten versetzten Fahrens (distance-managed, Gruppenabstand in Kurven), zu Risiken durch Wild, Straßenzustand und Tageszeit sowie zur Notwendigkeit, Touren je nach Gruppe anzupassen oder abzubrechen. Einigen Akteuren geht es um praktische Richtlinien (Größenempfehlungen, Reihenfolge, Rollen des Guides), andere warnen vor zu starren Normen. Als mögliche Quellen wurden Hinweise auf IFZ-Publikationen genannt.

    Wichtige Erkenntnisse

    • Subjektivität der Selbsteinschätzung: Die Wahrnehmung der eigenen Fahrweise hängt stark von Persönlichkeit, Situation und Kontext ab; reale Touren zeigen oft Abweichungen zur Selbsteinschätzung.
    • Kernziel von Gruppenfahrten: Sicherheit, gemeinsamer Spaß und Verlässlichkeit. Vorab-Absprachen helfen, Stress und Missverständnisse zu vermeiden.
    • Empfohlene Praxis in Gruppen:
    • Vorab klare Regeln zu Tempo, Überholverhalten, Pausen und Route.
    • Begrenzung der Gruppengröße (häufig 4–5 Motorräder als ideal genannt; größere Gruppen bringen oft Stress).
    • Versetztes Fahren wird von vielen befürwortet, um Gruppenlänge zu verringern, ist aber umstritten und nur sinnvoll in passenden Situationen und mit sauberer Kommunikation.
    • Fokus auf den langsamsten oder unwegsameren Fahrer, damit niemand außen vor bleibt; mögliche Aufteilung in zwei Gruppen nach Tempo.
    • Rollen und Erfahrungen:
    • Führende Gruppe (Guide) sorgt für Abstand, Tempoanpassung und Wiederzusammenführung.
    • Offene Kommunikation in Pausen, ggf. Ausstieg aus der Tour, wenn Regeln nicht passen.
    • Risiken und Kontextfaktoren:
    • Wildtiere und Dämmerung erhöhen das Risiko; Straßenbeschaffenheit (Sand, Kies, Schlaglöcher) beeinflusst Fahrweise.
    • Unterschiede in Stil, Tempo und Reaktionszeit erfordern Flexibilität und Bereitschaft zur Anpassung.
    • Kontroverse und Meinungen:
    • Befürworter des versetzten Fahrens sehen Sicherheit und Gruppenfluss gestärkt; Gegner warnen vor unklaren Regeln und potenziellen Gefährdungen.
    • Debatte über die Definition von „Gruppenfahren“ vs. „Ansammlung“; wie stark individuelle Verantwortung betont werden sollte.
    • Externe Hinweise:
    • Einige Beiträge verweisen auf Richtlinien des IfZ (Ifz) als Orientierung für Gruppenfahrten.

    Offene Fragen / Unklare Punkte

    • Wie genau definiert man „Normal fahren“ und welchen prozentualen Spielraum (z. B. 10–15 %) akzeptiert man im Alltag?
    • Welche maximale Gruppengröße ist wirklich sicher und praktikabel, insbesondere mit unbekannten Fahrern?
    • Unter welchen Bedingungen ist versetztes Fahren sinnvoll oder riskant, und wie kann man es zuverlässig umsetzen?
    • Welche konkreten Standards oder ISO-/normierte Regelwerke könnten helfen, Missverständnisse in der Selbsteinschätzung zu vermeiden?
    • Wie gelingt eine faire, transparente Einteilung in Gruppen (Tempo, Können, Erfahrung) bei gemischten Fahrern?

    Diskussionen und Kontroversen

    • Pro- vs. Contra-Perspektiven zum versetzten Fahren: Sicherheitsargumente versus Bedenken wegen Linienführung und Missverständnissen in gemischten Gruppen.
    • Unterschiedliche Sichtweisen zu Gruppenorganisation: kleine, gleichstarke Gruppen vs. größere, flexibel aufgebaute Einheiten; Ob und wie man eine Gruppe sinnvoll teilt und wieder vereint.
    • Umgang mit Divergenzen in Selbsteinschätzung: Wie viel Vertrauen in die eigene Einschätzung ist sinnvoll, und wie kommuniziert man Unstimmigkeiten am besten?
    • Normen vs. individuelle Freiheit: Ob es universell gültige Regeln geben sollte oder besser an jede Gruppe angepasst wird.

    Fazit

    Es besteht kein konsequenter, allgemeingültiger Konsens. Die threads zeigen vielmehr eine breite Übereinstimmung darüber, dass sichere und angenehme Touren stark von ehrlicher Kommunikation, klaren Vorababsprachen und angepasstem Fahrverhalten abhängen. Kleine bis mittlere Gruppen, eine faire Rangordnung (oft beginnend mit langsamen oder weniger erfahrenen Fahrern), sowie die Bereitschaft, Touren abzubrechen oder umzustrukturieren, werden als praktikable Wege gesehen, Stress und Gefährdung zu reduzieren. Die Debatte zu Methoden wie dem versetzten Fahren bleibt offen, wobei die Sicherheit der Gruppe, der individuelle Komfort und die Transparenz der Erwartungen im Vordergrund stehen. Eine einheitliche Lösung oder ISO-Regeln existieren nicht eindeutig; viele beziehen sich stattdessen auf Erfahrungen, einfache Leitlinien oder externe Publikationen (z. B. IFZ) als Orientierung.

    Zuletzt erstellt: 7. März 2026 um 14:59 Hinweis: KI kann Fehler machen. Die Zusammenfassung kann unvollständig oder nicht korrekt sein. Zwischenzeitlich können zudem neuere Antworten vorliegen, die den Inhalt beeinflussen würden. Es kann daher später eine aktualisierte Neuzusammenfassung folgen. Bitte lies zur Sicherheit das Thema vollständig.

  • Online
    gehtsnoch
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    • 10. Januar 2025 um 15:45
    • #1

    Die Selbsteinschätzung einer motorradfahrenden Person im Vergleich zu... was? Was möchte jemand mit so einer Aussage (egal in welche Richtung) genau mitteilen?

    Konkret geht es um Aussagen wie, "ich bin kein Raser", oder "ich fahre flott". Angenommen ich wollte mit so einer Person eine Ersttour unternehmen. Wie soll oder muss ich das (auch im Vergleich zu mir) einschätzen?

    • Im Vergleich zur ausgeschilderten und zulässigen Höchstgeschwindigkeit? Unterschreitet oder überschreitet derjenige diese dauernd um z.B. 10- 15%? Oder hält sich zu 100% an das was erlaubt ist?
    • Im Vergleich zur Kurvengeschwindigkeit innerhalb der StVO von anderen des Umfelds (das ich ja gar nicht kenne)?
    • Ist ein "flotter" Fahrer jetzt einer der mit dem Messer zwischen den Zähnen unterwegs ist?
    • Ist ein "kein Raser" jemand hinter dem ich mich langweilen würde oder auf den ich dauernd warten müsste?

    Schon klar, man wagt eine Tour und dann sieht man schon was Sache ist. Danach fährt man öfters oder nie wieder zusammen. Trotzdem tue ich mich schwer solche Aussagen einzuordnen. Ich habe beides erlebt. Tiefstapler, die ich durch winkliges Geläuf dann erst wieder am ausgemachten Treffpunkt gesehen habe weil ich nicht hinterherkam. Oder, laut ihren Aussagen, die weltbesten, extrem schnellen Westentaschenrossis bei denen nichts vorwärts ging und ich gedacht habe, "Die Person sollte das Motorrad verkaufen und Extremwandern anfangen."

    Wie schätzt ihr das ein, bzw. welche Erwartungshaltung lösen solche Aussagen der Selbsteinschätzung bei euch aus?

    Und ja, mir is gerade langweilig.:)

    Silence! I block you!

  • Reihen4erV
    Gast
    • 10. Januar 2025 um 16:01
    • #2

    Trotz Langeweile eine interessante Frage.

    Nachgewiesen ist z. B. bei den Pkw-Fahrern dass die Mehrheit die eigenen Fahrkünste als überdurchschnittlich bewertet und ich sehe keine Veranlassung die Selbsteinschätzung von Kradfahrern anders zu sehen.

    Insofern ist und bleibt es schwierig aufgrund unterschiedlicher Bewertungen den geeigneten Tourenbegleiter zu finden.

  • Jule6065
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    • 10. Januar 2025 um 16:16
    • #3
    Zitat von Reihen4erV

    Trotz Langeweile eine interessante Frage.

    Finde ich auch!

    Denke aber die Selbsteinschätzung ist abhängig von der individuellen Persönlichkeit.

    Wer wagt es schon die Selbsteinschätzung des Gegenüber zur korrigieren, bzw. manche möchten es auch garnicht hören.

    Als Beispiel bin ich schon mit einer Person mehrfach gefahren, die ich als Heizer und Risikoreich bezeichnen würde, der sich selbst aber weit davon weg sieht. Trotzdem fahren wir gelegentlich gemeinsam im Wissen der gegenseitigen Einschätzung und es klappt trotzdem mit Absprache, Toleranz und gegenseitiger Akzeptanz.

    Wer immer nur schwarz-weiß denkt, wird nie einen Regenbogen 🌈 sehen können.

  • W.E.Coyote
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    • 10. Januar 2025 um 16:27
    • #4

    Ich bin da immer vorsichtig.

    Als Admin in meiner vorherigen Firma habe ich auch etliche 'Maulhelden' erlebt, die dann Probleme bei einfachsten Windows Funktionen gehabt haben.

    Wurde ja schon in anderen Freds geschrieben, mir ist das gemeinsame Erleben wichtig, dazu verabrede ich mich.

    Wenn es dann nicht gepasst hat, war es das.

    Irgendwann hab ich ihn...

  • Rick
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    • 10. Januar 2025 um 17:12
    • #5

    Arvid, Arvid, welch Teufel ritt dich, diese Spielwiese für Missionare, Besserwisser, Ignoranten, Bösmenschen, Diffamierern und harmlose Menschen wie mich zu eröffnen?

  • Rick
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    • 10. Januar 2025 um 17:14
    • #6

    Ach ja, der Langeweileteufel...

    Mal sehn, ob ich Lust bekomme, mich hier mitzuteilen. Mal sehn :/

  • L Aquila
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    • 10. Januar 2025 um 17:53
    • #7

    Wie oben schon gesagt wurde ... da wird es keine endgültige Antwort geben, solange wir keine ISO für "Normal fahren" und die dann erlaubten Abweichungen zu jeweils schnell und langsam haben werden.

    Aber das ist natürlich die Crux bei ersten Treffen, dass "normal /schnell/langsam" ein breites Spektrum in der individuellen Einschätzung widerspiegelt. Wenn man es gar nicht in Deckung bringen kann, ist die erste Pause halt auch die letzte gemeinsame.

    Zitat von gehtsnoch

    Tiefstapler

    Persönlich habe ich ein paar mal die Erfahrung gemacht, dass die so beschriebenen Zeitgenossen auch in den Pausen die angenehmeren Gesprächspartner sind. Die "ich kann und weiss alles und viel besser und viel mehr" Riege ist dann häufig schnell langweilig für das Gegenüber. Zumindest wenn ich gegenüber sitze. 8)

  • L Aquila
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    • 10. Januar 2025 um 17:54
    • #8
    Zitat von Rick

    Mal sehn, ob ich Lust bekomme, mich hier mitzuteilen.

    langsam? oder flott? 8o

  • RedBorg
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    • 10. Januar 2025 um 18:05
    • #9
    Zitat von Rick

    Ach ja, der Langeweileteufel...

    Mal sehn, ob ich Lust bekomme, mich hier mitzuteilen. Mal sehn :/

    Kannst es auch halten wie im Nachbarthema über die Wahrnehmungsstörungen der Community bezüglich Motorradmarken.

  • double d
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    • 10. Januar 2025 um 18:08
    • #10

    Ich tue mir da echt schwer ... :/

    Wenigstens war es in der Vergangenheit so, dass wenn ich merkte, dass mein Fahrverhalten für mein eigenes Empfinden nicht zufriedenstellend war, ich dieses den Mitfahrenden rechtzeitig kommunizierte und mir die Option einräumte vorher aus der Tour auszusteigen.

    War auch nie ein Thema für die Anderen, besser so als die Gruppe zu gefährden.

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • Online
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    • 10. Januar 2025 um 18:55
    • #11

    Tja, wie schon mal gesagt, bin ich zu schnell, bist du zu langsam😂🙋🏼‍♂️

    Servus

    Da Franz

  • double d
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    • 10. Januar 2025 um 19:00
    • #12

    ... und bei Sonnenuntergang ist mit zunehmender Dunkelheit zu rechnen.

    Bist halt eine Fisherman's Friend Pastille 8o

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • Roadrunner72
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    • 10. Januar 2025 um 19:21
    • #13
    Zitat von gehtsnoch

    Wie schätzt ihr das ein, bzw. welche Erwartungshaltung lösen solche Aussagen der Selbsteinschätzung bei euch aus?

    Wenn überhaupt nur äußerst subjektive Indikatoren, aber keine Erwartungshaltung. Es steht und fällt mit dem Sprung ins kalte Wasser, sprich der Testtour.

    Auch ein Vergleich zur mir ist schwer, denn wie fahr ich überhaupt (bzw. wer beurteilt das)? Ist meine Einschätzung über mich überhaupt zutreffend?

    Eine Freundin von mir sagt, ich bin ein Raser. Ich würde diese Aussage jetzt nicht unterschreiben und auf "flott" zurückgehen.

    Stimmt flott? Wenn ich mit 2 Arbeitskollegen fahre, fahren die mir sowas von davon, dass ich mich strecken muß, damit ich halbwegs dran bleibe. Wohlgemerkt, die Beiden rasen nicht hirnlos, sie können es einfach unfassbar gut - ich habe dann offenbar noch gut Luft nach oben.

    Fakt ist, es ist schwer, ein passendes fahrerisches Pendant zu finden. Und wenn man bei der Initialtour feststellt, es paßt ganz und gar nicht, sollte man so ehrlich sein, und die Sache abbrechen bzw. nicht wiederholen.

    meep meep

  • double d
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    • 10. Januar 2025 um 19:36
    • #14
    Zitat von Roadrunner72

    Stimmt flott? Wenn ich mit 2 Arbeitskollegen fahre, fahren die mir sowas von davon, dass ich mich strecken muß, damit ich halbwegs dran bleibe. Wohlgemerkt, die Beiden rasen nicht hirnlos, sie können es einfach unfassbar gut - ich habe dann offenbar noch gut Luft nach oben.

    Wie schaut es bei Dir mit dem Ehrgeiz aus, versuchst Du da dann an deren Routine heranzukommen, oder akzeptierst Du die "mentale" Schranke? Oft ist es ja eher der Kopf der bremst und nicht das fahrerische können.

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • Roadrunner72
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    • 10. Januar 2025 um 19:54
    • #15
    Zitat von double d

    Wie schaut es bei Dir mit dem Ehrgeiz aus, versuchst Du da dann an deren Routine heranzukommen, oder akzeptierst Du die "mentale" Schranke? Oft ist es ja eher der Kopf der bremst und nicht das fahrerische können.

    Ich versuche schon, meine Skills zu erhöhen, z. B. mit Kurventrainings, beim Fahren auf saubere Linienwahl, Sitzposition oder sportliche Kurvenfahrt (bis in die Schräglage bremsen, früh wieder ans Gas) zu achten.

    Das hat mir schon sehr viel gebracht, seitdem hab ich keine Schokoladenseite bei Kurven mehr. Was ich aber nicht mache ist, auf der Straße oberhalb meiner Komfortzone zu fahren. Da siegt die Vernunft, und das ist okay so. Wenn mir meine Spezl also davon fahren und ich nicht nachkomme, dann ist das okay.

    Insgesamt bin ich mit meinem Fahrkönnen zufrieden, und das ist das, was für mich zählt.

    meep meep

  • Rick
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    • 10. Januar 2025 um 20:03
    • #16

    In einer Gruppe an einem flotten Guide dranzubleiben ist in erster Linie eine Vertrauensfrage. Ganz besonders in unbekanntem Gelände. Dem Roady vertraue ich insofern, dass er mir möglicherweise nicht davon fährt, wenn ich selbst gut drauf bin und mir und meinem Spencer vertraue. Das hängt von meiner Tagesform ab. Dann bleib ich einfach dran und er ist ein flotter Fahrer. Raser sind für mich Leute, die sich einen Dreck um Verkehrsregeln oder Verkehrsbeschaffenheit scheren. An denen wollte ich nicht dranbleiben. Roady ist somit kein Raser, aus meiner Sicht.

    Ob Roady gerne hinter mir fährt, wenn ich den Guide mache oder er sich in den Lenker beißt, weil ich seine Kurven zuparke weiß ich nicht. Das haben wir noch nicht ausprobiert. Das muss auch nicht ausprobiert werden, weil es nicht um einen Wettbewerb geht. In den von ihm geführten Gruppen hab ich mich am hinteren Ende immer sehr wohl gefühlt. Nie überfordert, nur manchmal etwas genervt, wenn eine unverhoffte Straßensperrung zu abenteuerlichen Kehrtwendungen nötigte. Aber das war ja von ihm angekündigt im Vorfeld, dass damit zu rechnen sei. Adventure-tours mit Ankündigung :*

  • harald_02
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    • 10. Januar 2025 um 20:13
    • #17

    Abend, ich würde das so sehen:

    "ich bin kein Raser" bei erlaubten 100 ca 90-100kmh,

    "ich fahre flott" bei erlaubten 100 ca 100-120kmh.

    beide Kategorien passen in den Führerscheinfreundlichen Bereich.

    Hängt aber wohl sehr von der Selbsteinschätzung ab und die von dem man das hat kennt man halt nicht. Also Mitfahren und ziehenlassen oder Hinterherzuckeln wenn es nicht passt. :|

  • moppcab
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    • 10. Januar 2025 um 22:25
    • #18

    Meine Erfahrung aus zahlreichen Gruppen in den letzten beiden Jahrzehnten: Es ist völlig egal ob die Leute sich als "kein Raser" oder "flotten Fahrer" oder was auch immer einsortieren, sie werden in den allermeisten Fällen versuchen möglichst schnell zu fahren. Langsamer als der zweitlangsamste? Unmöglich!

    Ich habe lange gebraucht das Selbstbewußtsein zu entwickeln auch in Gruppen als echter Genußfahrer unterwegs zu sein. Ich genieße es gemütlich zu cruisen - und finde es nicht schlimm der langsamste zu sein!

    Bemerkenswert ist dabei, dass ich erstaunlich oft hinter vorgehaltener Hand erfuhr, dass viele Mopedfahrer meinen Fahrstil auch bevorzugen würden, sich aber lieber an die Gruppe anpassen, weil sie sich nicht zur Zielscheibe von Lästereien machen wollen.

    Kurzfassung: Wie sich ein Motorradfahrer tatsächlich einschätzt wird er nur selten zugeben. Was schade ist, weil dadurch vielen Fahrern (hier sind natürlich alle Fahrer*Innen und Fahrer*Außen gemeint) möglicher Fahrspaß verloren geht.


    Gruß Michael

  • Palomino
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    • 11. Januar 2025 um 02:48
    • #19
    Zitat von gehtsnoch

    Konkret geht es um Aussagen wie, "ich bin kein Raser", oder "ich fahre flott". Angenommen ich wollte mit so einer Person eine Ersttour unternehmen. Wie soll oder muss ich das (auch im Vergleich zu mir) einschätzen?

    Die Einschätzung kannst du deiner Phantasie überlassen, denn wirklich konkret sind solche Aussagen nicht, sie beschreiben bestenfalls nur eine Tendenz. "Ich bin kein Raser" und "ich fahre flott" hat die gleiche Tendenz, beide hängen am Gas, wobei man hier auch über die Bedeutung diskutieren könnte.

    Früher war der Motorradtyp bei der Einschätzung noch eine Hilfe, denn flott und Chopper ist anders als flott und SSP.

    Gruß
    Siggi

    Manche scheint es zu erfüllen, in der Kommunikation mit Dreck um sich zu werfen! Und dann denke ich an meinen Mentor: "Man suhlt sich nicht mit Schweinen und Füchsen im Dreck!"

  • BerndWW
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    • 11. Januar 2025 um 04:27
    • #20

    Ich schäme mich nicht,

    Ich fahre gerne mit 70 oder 80 über die Landstraße.

    Mit der Vulcan S.

    Habe mich erwischt, dass ich mit der Brixton Crossfire 125 XS schneller fahre, da sie nur 100 kg wiegt und einfach nur Spaß macht.

    Die Vulcan hat 230 kg .

    Und ich 65 kg :)

    Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende

    Liebe Grüße Bernd

  • Reihen4erV
    Gast
    • 11. Januar 2025 um 08:49
    • #21

    Wie war doch gleich die "goldene" Regel ?

    Fahr nie schneller als Dein Schutzengel fliegen kann !

    Und da mein Schutzengel mit mir gemeinsam gealtert ist passen wir uns einander an ....

  • double d
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    • 11. Januar 2025 um 09:05
    • #22

    Haben Agnostiker auch einen Schutzengel? 🤭

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • SixtyOne
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    • 11. Januar 2025 um 09:17
    • #23
    Zitat von double d

    Haben Agnostiker auch einen Schutzengel?

    Wäre möglich - ist aber nicht bewiesen...:/;)

    „Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.“

    George Orwell (*25.Juni 1903; †21. Januar 1950)

  • Palomino
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    • 11. Januar 2025 um 09:22
    • #24
    Zitat von Reihen4erV

    Und da mein Schutzengel mit mir gemeinsam gealtert ist passen wir uns einander an ....

    Schutzengel werden nicht älter, auch haben sie gleichzeitig nicht nur einen Klienten! Und trotzdem hat nicht jeder einen, denn auch in der Branche ist der Fachkräftemangel deutlich spürbar! ;)

    Gruß
    Siggi

    Manche scheint es zu erfüllen, in der Kommunikation mit Dreck um sich zu werfen! Und dann denke ich an meinen Mentor: "Man suhlt sich nicht mit Schweinen und Füchsen im Dreck!"

  • double d
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    • 11. Januar 2025 um 09:25
    • #25
    Zitat von BerndWW

    Ich schäme mich nicht,

    Ich fahre gerne mit 70 oder 80 über die Landstraße.

    Mit der Vulcan S.

    Wieso solltest Du Dich schämen? Es hängt doch auch von der Straßenart ab.
    Ansonsten gibt es noch „angepasstes Fahren“ also Straßenzustand, Jahreszeit und Verkehrsaufkommen. ;)

    The life is too short to ride the wrong bike:/

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