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Fahrschule vs. Realität

  • LLosch
  • 1. Oktober 2025 um 11:18
  • KI-Zusammenfassung
  • Mittels künstlicher Intelligenz generierte Zusammenfassung

    In diesem Thread wird diskutiert, wie weit Fahrschulen wirklich auf die Praxis vorbereiten und welche Lücken im alltäglichen Motorrad- bzw. Autofahren bestehen. Viele Beiträge sehen die Ausbildung stark prüfungsorientiert, während echte Fahrpraxis und Sicherheit oft erst danach zulegen. Es geht auch um die Qualität der Fahrlehrer, den Nutzen zusätzlicher Trainings und mögliche Reformen der Ausbildung.

    Kernpunkte aus den Beiträgen

    • Ausbildungsziel vs. Realität: Die Praxisfähigkeit wächst oft erst nach der Fahrschule; das Erreichen der Prüfung wird häufig stärker betont als das konkrete Fahrverhalten im Straßenverkehr.
    • Wichtige Lerninhalte fehlen teils in der Ausbildung: Themen wie versetzt fahren, Blickführung, Früherkennung von Gefahren und das beherzte Umsetzen von Schutz- und Bremsstrategien werden teils nur oberflächlich behandelt.
    • Rolle des Fahrlehrers: Die Qualität variiert. Manche Hinweise betonen, dass Lehrende nicht immer aktiv mitfahren oder praxisnahe Demonstrationen geben; andere sehen darin eine notwendige Qualifikation, die sich über die Zeit hinweg verbessert.
    • Zusatztraining hilft: Positive Berichte über ADAC-Sicherheits- und Kurventrainings, Bike-to-Bike-Schulungen und das Fahren mit erfahrenen Freunden. Solche Übungen scheinen wichtige Ergänzungen zur Fahrschulausbildung zu sein.
    • Reformdiskussionen: Es wird über Online-Theorie, weniger Pflichtstunden, mehr Simulatoren und eine stärkere Integration praktischer Trainingselemente diskutiert. Gleichzeitig gibt es Bedenken zu Qualität, Betrug und Kosten.
    • Kulturelle Unterschiede und Praxis im Verkehr: Vergleiche mit anderen Ländern zeigen, dass Regularien und Verhalten im Stau, beim Durchschlängeln oder bei Rettungsgassen stark variieren; daraus ergeben sich unterschiedliche Ansätze zur Ausbildung und Sicherheit.

    Wichtige Erkenntnisse, Kontroversen und offene Fragen

    • Es besteht breiter Konsens, dass Fahrschulausbildung allein nicht ausreicht, um dauerhaft sicher unterwegs zu sein. Lebenslanges Lernen und regelmäßiges Training sind vielen wichtig.
    • Offene Fragen drehen sich um: Wie viel Praxis soll wirklich in der Fahrausbildung enthalten sein? Welche Rolle sollten Fahrlehrer als Praxisvorbilder spielen? Wie kann man Theorie, Simulation und reale Fahrausbildung sinnvoll kombinieren, ohne Qualität zu riskieren?
    • Debattenpunkte reichen von der Notwendigkeit, ob Lehrkräfte selbst aktiv fahren sollten, bis hin zu restrictiven oder liberaleren Ansätzen (z. B. Rettungsgasse, Stau-Durchschlängeln) in unterschiedlichen Ländern.
    • Reformvorschläge umfassen: stärkere Praxisanteile, Einsatz von Simulatoren, Reduktion von Pflichtstunden, digitale Theorie-Angebote, und bessere Verknüpfung von Theorie mit relevanten Praxisfeldern. Dabei wird auch oft auf Kosten und Qualität verwiesen.

    Praktische Empfehlungen aus der Diskussion

    • Leserinnen und Leser, die neu in der Motorrad- oder Fahrpraxis sind, können von zusätzlichem Training außerhalb der Fahrschule profitieren (z. B. Sicherheits- oder Kurventrainings, Clubfahren, Training mit erfahrenen Fahrerfreunden).
    • Wer sich über Lernmaterialien informieren will, kann auf externe Ressourcen wie das IFZ-Material verweisen (z. B. das verlinkte PDF „Motorradfahren gut und sicher“) und sich dort vertiefend informieren.
    • Für alle, die sich kritisch mit der Ausbildung auseinandersetzen: Ein realer Fokus auf Gefahrenvermeidung, Blickführung und sichere Reaktionswege wird als besonders wichtig hervorgehoben.

    Hinweise

    • Der threadübergreifende Austausch betont, dass die gezeigten Ansichten stark variieren und kein einheitlicher Konsens besteht. Es gibt sowohl Befürworter strenger, praxisnaher Ausbildung als auch Verfechter von Reformen, die Kosten und Effizienz in den Vordergrund stellen.
    • Es wird deutlich, dass viele Beiträge die Praxis nach der Prüfung als entscheidend ansehen und dass regelmäßige Praxis-Trainingseinheiten langfristig die Sicherheit verbessern können.

    Zuletzt erstellt: 7. März 2026 um 12:35 Hinweis: KI kann Fehler machen. Die Zusammenfassung kann unvollständig oder nicht korrekt sein. Zwischenzeitlich können zudem neuere Antworten vorliegen, die den Inhalt beeinflussen würden. Es kann daher später eine aktualisierte Neuzusammenfassung folgen. Bitte lies zur Sicherheit das Thema vollständig.

  • LLosch
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    • 1. Oktober 2025 um 11:18
    • #1

    Grad eine Motorradfahrschule vor mir gehabt.
    Genau genommen: Auto vor mir mit "Motorrad voraus" und davor ein Fahrschüler.

    Er / Sie fuhr bei Tempo um 50 plus/minus 10 Meter mittig hinter einem LKW her.
    Abstand für mich völlig OK.
    ABER ...
    Ich fahre NIE(!) mittig hinter einem Auto / LKW. Zumeist links versetzt um mehr von der Straße voraus zu sehen.
    Wenn etwas auf der Straße liegt - Schlagloch / totes Tier / verlorener Endtopf ... egal was - wird jedes Auto versuchen es zwischen die Räder zu nehmen - genau DA, wo ein mittig fahrendes Motorrad fährt.

    Versetzt fahren hat mir schon mehrfach sehr böse Überraschungen erspart!

    Frage vor allem an die, die erst kurz den Schein haben:
    Habt Ihr soetwas in der Fahrschule gelernt?

  • Marc S.
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    • 1. Oktober 2025 um 11:33
    • #2

    Meine Tochter hat vor zwei Jahren ihren A2 gemacht. In der Fahrschule wurde nur beigebracht, das Motorrad StVO konform zu bewegen.

    Die ganze Fahrtechnik, also was Du schon angesprochen hast, richtige Blickführung, drücken und legen, Kurven hinterschneiden usw. wurde nur sehr oberflächlich behandelt. Die Prüfung beinhaltet einen Handling-Parcours, in dem Manöver wie enge Kreise, Achten, Zielbremsung gemacht werden.

    Ich finde es schade, dass ganz einfache Verhaltensweisen wir versetzt fahren oder Hinterschneiden nicht wirklich trainiert wurden, zumal man das während einer Fahrstunde mit dem Funkset von Lehrer zu Schüler direkt korrigieren könnte.

    Klar, die Fahrschule kann Training und Erfahrung nicht ersetzen. Am Anfang ist meine Tochter dann mir nachgefahren, ADAC Sicherheits und Kurventraining und jetzt Freunde, die beim Fahren das Gehirn eingeschaltet lassen. Übertriebene Sorgen muss ich mir nicht mehr machen.

    Ich hoffe, dass einige von euch von besseren Erfahrungen berichten können.

  • Mike
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    • 1. Oktober 2025 um 12:11
    • #3

    War selbst lange genug Fahrlehrer. Es wird eigentlich nur auf das Bestehen der Prüfung hingearbeitet. Das wirkliche Fahren kommt nach der Fahrschule. Alles Andere wäre schlichtweg zu Aufwändig und zu teuer.

    Fun is not a straight line.8)

  • Joybar
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    • 1. Oktober 2025 um 12:39
    • #4
    Zitat von Marc S.

    Meine Tochter hat vor zwei Jahren ihren A2 gemacht. In der Fahrschule wurde nur beigebracht, das Motorrad StVO konform zu bewegen.

    Die ganze Fahrtechnik, also was Du schon angesprochen hast, richtige Blickführung, drücken und legen, Kurven hinterschneiden usw. wurde nur sehr oberflächlich behandelt. Die Prüfung beinhaltet einen Handling-Parcours, in dem Manöver wie enge Kreise, Achten, Zielbremsung gemacht werden.

    Ich finde es schade, dass ganz einfache Verhaltensweisen wir versetzt fahren oder Hinterschneiden nicht wirklich trainiert wurden, zumal man das während einer Fahrstunde mit dem Funkset von Lehrer zu Schüler direkt korrigieren könnte.

    Klar, die Fahrschule kann Training und Erfahrung nicht ersetzen. Am Anfang ist meine Tochter dann mir nachgefahren, ADAC Sicherheits und Kurventraining und jetzt Freunde, die beim Fahren das Gehirn eingeschaltet lassen. Übertriebene Sorgen muss ich mir nicht mehr machen.

    Ich hoffe, dass einige von euch von besseren Erfahrungen berichten können.

    Ja leider machen viele Fahrschulen oder halt auch einzelne Lehrer nicht wirklich mehr als nötig, damit die Leute halt die Prüfung bestehen. Was vermutlich für die meisten schon schwer genug ist.

    Gerade beim Motorradfahren ist halt gute Übung und mit erfahrenen Freunden fahren das A und O.

  • Roadrunner72
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    • 1. Oktober 2025 um 13:26
    • #5

    Das ist das latente Problem, dass Fahrschulen am Motorrad ausbilden dürfen, weil sie eine Weiterbildung diesbezüglich gemacht haben. Die Fahrlehrer müssen selbst nicht aktiv fahren!

    Sasa93 korrigiere mich wenn ich hier Unsinn schreibe

    Im Klartext heißt das, hier schult der Blinde die Sehfähigkeit 🤢

    Zitat von Mike

    Alles Andere wäre schlichtweg zu Aufwändig und zu teuer.

    Kann ich so nicht nachvollziehen, denn dem Fahrschüler wertvolle Tipps zu geben (z. B. eben den, NICHT in der Mitte zu fahren), kostet 3-4 Sätze über Funk, mehr nicht. Ist aber Elementar.

    meep meep

  • LLosch
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    • 1. Oktober 2025 um 13:29
    • #6

    Marc:

    Was meinst Du mit "HINTERSCHNEIDEN"?

  • Mike
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    • 1. Oktober 2025 um 14:08
    • #7

    Das Fahrlehrer nicht selbst fahren müssen ist so nicht wahr. Zudem reicht eine " Weiterbildung " nicht. Es muss eine komplette Fahrlehrerlaubnis erworben werden. Man sieht halt immer nur den Fahrlehrer gemütlich im Auto oder auf dem Motorrad sitzen aber kaum einer weiß was bis dahin an Arbeit notwendig war. Sicherlich gibt man Tipps und Tricks weiter aber vorrangig ist das Ziel eine Prüfung zu bestehen und über die entscheiden die StVO und der Prüfer.

    Fun is not a straight line.8)

  • Roadrunner72
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    • 1. Oktober 2025 um 14:09
    • #8
    Zitat von LLosch

    Marc:

    Was meinst Du mit "HINTERSCHNEIDEN"?

    Ich identifiziere mich jetzt mal als Marc (oder als Kaffeevollautomat oder was auch immer)... :P

    Das Hinterschneiden von Kurven
    „Hinterschneiden“ Der ifz-Film zur Kurvenlinie Die DVD gibt´s in unserem Shop und kann hier heruntergeladen werden (als Zip-Dokument) Die…
    www.ifz.de

    meep meep

  • Best Ager
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    • 1. Oktober 2025 um 14:15
    • #9

    Nach Abschluss der Fahrschule und nach bestandener Prüfung wird eine FahrERLAUBNIS ausgehändigt.

    Es wird nicht bestätigt, dass jemand fahren kann - was leider für alle gilt, die ein landläufig als 'Führerschein' bekanntes Dokument bekommen

  • Roadrunner72
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    • 1. Oktober 2025 um 14:44
    • #10

    Schon. Aber gerade beim Motorrad sind kleine Tipps Gold wert. Und wenn der Fahrlehrer elementare Fehler gleich von vornherein ausmerzen / minimieren kann, dann ist das Gold wert.

    Meine Frau hat bei einer Fahrschule ihren Lappen gemacht, wo der Fahrlehrer selbst aktiv fährt, und auch mit dem Motorrad begleitet. Was da nach der Prüfung herauskam war schon auf einem sehr guten Niveau. Und genauso sollte es sein.

    meep meep

  • LLosch
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    • 1. Oktober 2025 um 15:24
    • #11

    ROADRUNNER:

    Klasse Video. Danke!!

  • Sasa93
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    • 1. Oktober 2025 um 15:27
    • #12

    Roadrunner72 ich würde dir gerne wiedersprechen, ABER kann ich nicht

    Mike ja, das ist korrekt, einfach so darf er nicht.

    Drei Jahre muss der besagte Fahrlehrer die Fahrerlaubnis A besitzen, dann darf er nach dem er 4 Wochen am Kurs teilgenommen hat seine Prüfung für die fahrlehrerlaubnis ablegen. Aber wer sagt, das es kein Volldepp ist der selber nie fährt und daher was er Schult garnicht erklären kann? Ich kenne solche Volldeppen. Ein Glück nicht aus der Firma in der ich tätig bin

    Nun noch zu der Situation LLosch das ist eine Momentaufnahme die du beobachtet hast. Wir kennen nicht den Hintergrund. Hat der Fahrlehrer bereits das angesprochen? Ist der Schüler in der Lage zu verstehen was er falsch oder richtig macht? Oder ist er gerade noch damit beschäftigt das Fahrzeug kennenzulernen? Also der Schüler darf nicht überfordert werden, muss aber auf gefahren hingewiesen werden und lernen diese zu vermeiden, das geht aber nur Stück für Stück und der Fahrlehrer muss entscheiden was ist JETZT für den Schüler relevant und was kann man später noch aufbauen.

    Kleiner Nachtrag noch. Wir versuchen das nötigste bei zu bringen, damit die Prüfung bestanden wird, möchte ich für mich nicht unterschreiben. Ich Stelle keinen vor der nur ausreichend für die Prüfung kann. Ich Stelle ausschließlich Schüler vor die Regeln anwenden und keine Gefahr für sich selbst oder andere darstellen. Das bedeutet, sie kennen Gefahren und bekommen eingetrichtert wie man Gefahren vermeidet oder diese abwendet. In einer Prüfung geht es ums Regeln umsetzen.

  • Marc S.
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    • 1. Oktober 2025 um 15:39
    • #13

    Roadrunner72 hat es ja schon verlinkt. Das PDF vom IFZ gibt es hier zum Download

    https://www.ifz.de/wordpress/wp-content/uploads/2017/01/Motorradfahren-gut-und-sicher-6.-Auflage-OB-www.pdf

  • Joybar
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    • 1. Oktober 2025 um 15:40
    • #14

    Das ein oder andere Fahrrertraining würde vielen nicht schaden und auch nach 30 Jahren fahren und 100TKm ertappt man sich doch jedes Frühjahr wieder das man doch paar Kurven braucht, bis es wieder flüssig und entspannt läuft.

  • RoZi
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    • 2. Oktober 2025 um 19:06
    • #15

    Zum Threadtitel denke ich, es ist so und es war eigentlich auch immer so.

    Wer die Lizenz zur Teilnahme am Strassenverkehr möchte, hat dafür immer zu wenig Geld zur Verfügung. Ob aus Angespartem, von der Oma, von Ausbildungsvergütung oder knappem Einstiegsgehalt nach Berufsteinstieg, es sind immer zu viele Wünsche bei zu wenig Ressourcen. Wohnung, Freundin, Reisen usw.

    Das ist heute so, war vor 20 Jahren so, oder damals, tief im letzten Jahrhundert, als ich meine Führerscheine gemacht habe.

    Wie oft ich meinen VW Käfer aus einem Graben holen musste oder meine CB 250 in einer Wiese aufheben musste, ich hatte viel Glück und habe daraus immer gelernt. Mit 34 bzw. 27 PS im ersten eigenen "Fuhrpark" und den damaligen Verkehrsverhältnissen war es überschaubarer. Auch ich habe die Prüfungen mit minimalen Pflichtstunden gemacht und erst danach gelernt.

    Keep calm and think hessisch

  • gehtsnoch
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    • 2. Oktober 2025 um 19:24
    • #16

    🤔 Komisch. Ich musste weder meine ersten Autos, noch Motorräder dauernd aus irgendwelchen Gräben bergen.


    @TE. Da fehlt einfach die Erfahrung des Fahrschülers und möglicherweise ein in dem Moment ein unachtsamer Fahrlehrer. Von eonem nicht sehr kompetenten Fahrlehrer möchte ich hier nicht ausgehen (siehe auch Hinweis von Sasa).

    Wie schon richtig geschrieben, kann jeder sinnvolle Ratschlag von erfahrenen oder länger fahrenden Motorradfahrern helfen.

    Bei den Neulingen die entweder in unserem Ducaticlub Mitglied sind oder einfach so mal mitfahren ist zu beobachten, dass der Erwerb des Führerscheins nicht bedeutet, dass die fahren können. Das war aber zu meiner Zeit oder bei mir auch nicht so. Das eigentliche Lernen geht erst nach der Prüfung in der Praxis los.

    Wohl dem der einen Fahrschullehrer erwischt der etwas über das Notwendige hinausgeht.

    Silence! I block you!

  • Sasa93
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    • 2. Oktober 2025 um 19:25
    • #17
    Zitat von RoZi

    und erst danach gelernt.

    Lebens langes lernen!. Ist eines von vielen Themen. Rund fünf Jahre muss man regelmäßig fahren, dann hat man in der Regel so viel erlebt dass man aus den Situationen das erlebte in anderen Situationen anwenden kann. Somit wäre man rein theoretisch erst nach 5 Jahren ausgelernt... Ne so lange will ich keinen Schüler ertragen.

  • Mettigel
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    • 2. Oktober 2025 um 19:32
    • #18

    Ein Arbeitskollege von mir hat gerade den Motorradführerschein gemacht, und zwar in einer Bike-to-Bike Fahrschule.

    Dort wurden solche speziellen Szenarien behandelt: bspw. fahren in Gruppen o. hinter LKW/Transporter, Ausweg suchen etc.

    Interessant fand ich, daß der Fahrlehrer seinen Schülern geraten hat, sich niemals am Ende eines Staus anzustellen: "Immer in den Stau reinfahren, egal was die StVO meint."

    Der einzige natürliche Feind des Tyrannosaurus Rex war die Kurzhantel

  • double d
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    • 2. Oktober 2025 um 19:37
    • #19

    Es reicht alleine schon, dass der Frischling kapiert, dass jetzt das lernen losgeht. Die 5 Jahre hören sich im ersten Moment recht hoch an, aber nach Selbstreflektion … ja das kommt hin! 👍

    Meine Motorradausbildung war definitiv recht schlecht. Mein Patenjunge hatte da eine wesentlich höherwertige Ausbildung bekommen.

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • Guzzist
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    • 2. Oktober 2025 um 20:02
    • #20
    Zitat von RoZi

    Zum Threadtitel denke ich, es ist so und es war eigentlich auch immer so.

    Wer die Lizenz zur Teilnahme am Strassenverkehr möchte, hat dafür immer zu wenig Geld zur Verfügung. Ob aus Angespartem, von der Oma, von Ausbildungsvergütung oder knappem Einstiegsgehalt nach Berufsteinstieg, es sind immer zu viele Wünsche bei zu wenig Ressourcen. Wohnung, Freundin, Reisen usw.

    Das ist heute so, war vor 20 Jahren so, oder damals, tief im letzten Jahrhundert, als ich meine Führerscheine gemacht habe.

    Wie oft ich meinen VW Käfer aus einem Graben holen musste oder meine CB 250 in einer Wiese aufheben musste, ich hatte viel Glück und habe daraus immer gelernt. Mit 34 bzw. 27 PS im ersten eigenen "Fuhrpark" und den damaligen Verkehrsverhältnissen war es überschaubarer. Auch ich habe die Prüfungen mit minimalen Pflichtstunden gemacht und erst danach gelernt.

    ...Ja, war so und is so. Ich hatte damals vor 47 Jahren auch keine einzige mehr, als die handvoll Pflichtstunden. Allerdings sind viele von uns auch schon lange schwarz gefahren und hatten so etwas Übung im praktischen Fahren. Das Schwarz-Fahren ist heute undenkbar. Dafür gibt es genug Verkehrsübungsplätze. Und nach Erhalt des Führerscheins kommt bei uns ein Schreiben von der Zulassungsstelle mit der Empfehlung (mit Rabatt) für ein Fahrtraining beim ADAC. Es liegt dann vielleicht an den Eltern, den Filius auch zu motivieren, solche Trainings zu machen...

    ...nichts ist unmöglich ;)

  • Mettigel
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    • 2. Oktober 2025 um 20:07
    • #21
    Zitat von double d

    Es reicht alleine schon, dass der Frischling kapiert, dass jetzt das lernen losgeht. Die 5 Jahre hören sich im ersten Moment recht hoch an, aber nach Selbstreflektion … ja das kommt hin! 👍

    Ich glaube, das ist auch eine Frage des Alters. Späteinsteiger (Familie/Kind) sind meiner Erfahrung nach risikobewusster und entsprechend vorsichtiger. Mit 18 bist du noch aus Gummi und unsterblich, und das Einzige was zählt sind Mädels und den Breiten machen :D...ging mir jedenfalls so ;), und da hat sich in 40 Jahren auch nicht viel geändert.

    Trotzdem bemerkenswert, daß solche motorradspezifischen Details kaum bis gar nicht angesprochen werden :/

    Zitat

    Meine Motorradausbildung war definitiv recht schlecht.

    Meine auch. Einige Dinge hab ich nur durch "AUA!" gelernt: ist zwar nachhaltig, kann aber auch böse ausgehen.

    Der einzige natürliche Feind des Tyrannosaurus Rex war die Kurzhantel

  • double d
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    • 2. Oktober 2025 um 20:08
    • #22

    Oder sich selbst…

    Nur weil ich 20 Jahre oder mehr problemlos mit dem Auto durch die Welt gondel heißt es noch nicht, dass ich deswegen als Motorradfahranfänger einen immensen Vorsprung gegenüber einem jungen Fahrer habe. 😉

    Hei Mettigel danke für den ähnlichen Gedankengang! 🤩

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • double d
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    • 2. Oktober 2025 um 20:18
    • #23
    Zitat von Mettigel

    Interessant fand ich, daß der Fahrlehrer seinen Schülern geraten hat, sich niemals am Ende eines Staus anzustellen: "Immer in den Stau reinfahren, egal was die StVO meint."

    Diesen Rat bekam ich auch, jedoch auch nicht in der Fahrschule.
    Beispiel für schlechtes Schulen.

    Du sollst auf dem Übungsplatz die Plichtübungen machen und der Instruktir sitzt im Auto weil es regnet. Blickführung hä? Erklrung der nächsten Übung aus Distanz und weil ein anderer Fahrlehrer mit Schüler da war… Mach das was die beiden machen!
    Ist doch 🤬

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • RedBorg
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    • 2. Oktober 2025 um 20:32
    • #24
    Zitat von Sasa93

    Lebens langes lernen!. Ist eines von vielen Themen. Rund fünf Jahre muss man regelmäßig fahren, dann hat man in der Regel so viel erlebt dass man aus den Situationen das erlebte in anderen Situationen anwenden kann. Somit wäre man rein theoretisch erst nach 5 Jahren ausgelernt... Ne so lange will ich keinen Schüler ertragen.

    Finanziell würde sich das aber ausgehen. ;)

  • Sasa93
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    • 2. Oktober 2025 um 21:12
    • #25
    Zitat von RedBorg

    Finanziell würde sich das aber ausgehen. ;)

    Meine Psyche ist mir mehr wert 😇

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