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B196 aus?

  • Sasa93
  • 29. November 2025 um 08:26
  • KI-Zusammenfassung
  • Mittels künstlicher Intelligenz generierte Zusammenfassung

    Kernaussagen und Standpunkte

    • Die Diskussion dreht sich um die B196-Regelung (125er-Fahrzeuge unter dem PKW-Führerschein) und ob sie abgeschafft werden sollte. Die Meinungen gehen stark auseinander: Manche fordern die Abschaffung, andere sehen B196 als sinnvolle Einstiegsoption, die auch kontrolliert bleiben sollte.
    • Befürworter einer Abschaffung argumentieren, dass B196 kein echtes Motorradführen sei, die Ausbildung qualitativ oft zweifelhaft sei und Betrug oder Schlupflöcher erleichtern könne. Sie fordern stattdessen eine echte Motorradprüfung oder eine umfassendere Überarbeitung des Führerscheinrechts.
    • Befürworter von B196 betonen, dass es sich um einen legitimen Einstieg handele, der durch Fahrstunden und Grundkenntnisse aus dem PKW-Führerschein sinnvoll ergänzt wird. Sie weisen darauf hin, dass die Gesamtsituation im Straßenverkehr komplex ist und eine pauschale Abschaffung nicht automatisch Sicherheitsgewinne bringe.
    • Mehrere Beiträge fordern Qualitätsverbesserungen statt einer generellen Abschaffung. Vorschläge umfassen strengere Ausbildungsstandards, mehr Fokus auf Blickführung und Situationswahrnehmung, sowie verpflichtende oder stärker geförderte Fahrsicherheitstrainings (mit Blick auf Rabatte bei Versicherungen oder Bildungsurlaub).
    • Einige Stimmen heben hervor, dass Unfälle im Straßenverkehr oft durch andere Faktoren (Lage, Fahrkönnen, Selbsteinschätzung, Streckenwahl) beeinflusst werden, nicht nur durch die Führerscheinklasse. Dennoch wird betont, dass eine bessere Ausbildung und regelmäßiges Training helfen könnten.
    • Es gibt Debatten über die tatsächliche Wirkung von B196 auf Unfallzahlen. Einige verweisen auf Statistiken, die eine Zunahme der Unfälle seit Einführung von B196 nahelegen; andere halten die Zahlen für unausgewogen oder unzureichend, da viele Einflussfaktoren fehlen.

    Hauptkonflikte und offene Fragen

    • Wirkt B196 sicherheitsrelevant oder erweitert es eher Risiken? Die Meinungen gehen auseinander; eine verlässliche, faktenbasierte Auswertung wird gefordert.
    • Wie hoch muss der Ausbildungsstandard sein? Gibt es ausreichende Qualitätskontrollen bei Fahrschulen, oder braucht es eine striktere Normung und Kontrolle?
    • Welche Reformen sind sinnvoller als eine Abschaffung? Vorschläge umfassen bessere Blickführung, standardisierte Ausbildungsinhalte, verpflichtende Sicherheitstrainings oder Anreize über Versicherungen.
    • Sollten jüngere Fahrer auch ohne B196 einen direkten Weg zu einer „echten“ Motorradprüfung bekommen, oder bleibt eine stufenweise Einführung sinnvoll?

    Offene Fragen und unngefährte Punkte

    • Welche konkreten Kriterien würden eine mögliche Reform von B196 tragen (z. B. Mindeststunden, Schwerpunkt Blickführung, Prüfungselemente)?
    • Wie können Kostenbarrieren reduziert werden, um hochwertige Ausbildung sicherzustellen (z. B. Zuschüsse, Bildungsurlaub, Versicherungsrabatte)?
    • Welche Rolle spielen einzelne Ausbildungsbetriebe vs. allgemeine Regulierung bei der Wahrung von Qualität and Sicherheit?

    Ausblick und Diskussionspunkte aus der Debatte

    • Viele Beteiligte setzen auf eine Verbesserung der Ausbildung statt auf eine Abschaffung, sehen aber Bedarf an klareren Standards und besserer Praxisnähe.
    • Vorteilhafte Mittelwege sind Sicherheits-Trainings, messbare Qualitätskontrollen und Anreize für kontinuierliches Training.
    • Die Diskussion bleibt offen: Es gibt kein einhelliges Ergebnis, sondern unterschiedliche Sichtweisen auf Risiko, Ausbildung, Kosten und Fairness im Straßenverkehr.

    Zuletzt erstellt: 7. März 2026 um 14:44 Hinweis: KI kann Fehler machen. Die Zusammenfassung kann unvollständig oder nicht korrekt sein. Zwischenzeitlich können zudem neuere Antworten vorliegen, die den Inhalt beeinflussen würden. Es kann daher später eine aktualisierte Neuzusammenfassung folgen. Bitte lies zur Sicherheit das Thema vollständig.

  • Sasa93
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    • 29. November 2025 um 08:26
    • #1

    Seit Tagen bekomme ich verschiedenes zu hören und zu lesen. Der B196 soll abgeschafft werden. Ein Glück oder nicht!? Laut Deutscher Verkehrswacht seien die Unfallzahlen signifikant gestiegen, die Motorrad kritisiert die Aussage, da nicht alle Faktoren (viel mehr Fahrerlaubnisinhaber und auch A1 Besitzer sind in die Statistik gefallen) bei der Statistik berücksichtigt wurden. (Glaube keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast.) Wenn die Motorrad Recht hat, schon mies das die Zahlen nicht stimmen. Traurig bin ich dennoch nicht, denn nur die wenigsten B196 Besitzer können sicher das Zweirad bewegen. Ich weiß der ein oder andere ist hier im Forum, fühlt euch NICHT angegriffen, ich kenne euch nicht. Dennoch muss ich sagen ich wäre heilfroh wenn diese Regelung wieder abgeschafft wird und wieder ordentliche Ausbildungen stattfinden. Warum ich so dagegen bin? Es gibt in jeder Branche schwarze Schafe. Viel zu viele 125er begegnen mir die wackelig, unsicher oder falsch unterwegs sind. Mit falsch meine ich in meinem Fahrstreifen, entgegenkommend. Nun Stelle ich mir die Frage, was mag da falsch gelaufen sein? Hat die Person in der einen Fahrschule die Stunden absolviert, die Bescheinigung nicht bekommen und ist mit dem Ausbildungsnachweis in eine andere Fahrschule gegangen, in der er die Bescheinigung bekommen hat, obwohl der Fahrlehrer meinte die Person benötigt mehr Stunden? Hatte der Fahrlehrer nach den soll Stunden kein Bock mehr oder noch schlimmer, gab es eine Bescheinigung ganz ohne Fahrstunden? Jap so gewissenlose, geldgierige gibt es in jeder Branche. Ein Glück kenne ich keine Fahrschule die das macht, aber es soll soetwas geben. Auch deswegen wäre ich für die Abschaffung. Soll ein Dritter der nicht begangen ist entscheiden ob die Fahrerlaubnis erteilt wird.

    Achja gestern meinte mein Friseur. Die Prüfer lassen mit Absicht 1-2 Prüfungen nicht bestehen 🤦🏻‍♀️ ich musste still sein, wollte ordentlich das Geschäft verlassen. Natürlich machen Prüfer das nicht, sie haben im Nachhinein viel mehr Arbeit, dafür bekommen sie kein extra Geld. Als ich vom Stuhl runter war konnte ich endlich sagen, dass seine Frau laut erzählung zurecht durchgefallen ist. Aber das ist ein anderes Thema 🫣

  • Quertreiber
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    • 29. November 2025 um 08:58
    • #2

    Moin, ich finde den B-196 gar nicht mal schlecht. Hierfür müssen Fahrstunden geleistet werden. Zu meiner Zeit, durfte man mit Führerschein Klasse 3 125ccm Motorrad ohne Fahrstunden fahren. Vorher sogar bis 250 ccm, mit dem 3er.

  • nockeskarre
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    • 29. November 2025 um 09:06
    • #3

    Da bin ich voll bei Dir. Eine 125er ist ein vollwertiges Motorrad, der B196 aber nur eine Erweiterung des Autoführerscheines. Es ist eben kein Motorradführerschein. Allein dieser Widerspruch macht deutlich, dass das Ding eine Krücke ist. Dass das Prüfverfahren eine Einladung zum Betrug ist, macht die Sache nicht besser. Abschaffen.

  • Kay
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    • 29. November 2025 um 09:14
    • #4

    Einst hatte ich Klasse 3, kannte also Stadt- und Landverkehr.

    Bin damals im Urlaub in Griechenland auf einem 50 ´iger Roller gefahren und habe nach einer Fahrstunde auf einem 150´iger Fahrschulroller damit Klasse 1 gemacht.

    Mir ist schleierhaft, was diese ganzen Stunden um Stunden in Fahrschulen sollen.

    Hängt doch noch 20 Stunden an die Ausbildung dran mit Umweltbelastungsberechnungen, Schadstoffausstoß, Parkraumberechnungen und psychologischer Menschenfuehrung von Kleinkindern im Seitenwagen.

    Fuer mich (!) bleibt das Geldschinderei!

    Gruß von Kay ... :*

  • L Aquila
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    • 29. November 2025 um 09:25
    • #5
    Zitat von Kay

    Mir ist schleierhaft, was diese ganzen Stunden um Stunden in Fahrschulen sollen.

    Kay ... die Zeiten ändern sich. Der Verkehr ändert sich. Die Leistung und Technik der bewegten Fahrzeuge ändert sich.

    Ich habe gerade noch mal auf die Rechnung meiner 1 und 3 Ausbildung von 1979 geguckt. 3h für den 1er. Ja, ich bin vorher schon mit Klasse 4 Moped gefahren. Trotzdem war das minimal, denn eine Stunde wars eigentlich eine Ausfahrt ... Überlandfahrt mit Fahrlehrer auf dem Motorrad voraus.

    Unsere "Opa-erzählt-vom-Krieg" Jahrgänge sind mit den o.g.Veränderungen bei existenter Erfahrung gewachsen.
    Und: wir sind die Positivauswahl ... sozusagen die Glückskinder der Statistik, dass wir noch leben (Klasse1 Unfallzahlen waren immer schon deutlich höher als 3) und immer noch fahren.

  • Mettigel
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    • 29. November 2025 um 09:38
    • #6
    Zitat von Sasa93

    Nun Stelle ich mir die Frage, was mag da falsch gelaufen sein? Hat die Person in der einen Fahrschule die Stunden absolviert, die Bescheinigung nicht bekommen und ist mit dem Ausbildungsnachweis in eine andere Fahrschule gegangen, in der er die Bescheinigung bekommen hat, obwohl der Fahrlehrer meinte die Person benötigt mehr Stunden?

    Muß nicht zwangsläufig so gelaufen sein. Ein Nachweis besagt ja nur, daß du etwas DARFST...nicht, daß du es auch KANNST. Zum Zweiradfahren gehört auch etwas Talent, egal ob Fahrrad o. Motorrad. Ich wäre schon zweimal fast mit "vollwertigen" Motorradfahrern zusammengerasselt, weil sie die Kurve geschnitten haben. War nicht so witzig.

    Will sagen: ein offizieller Nachweis ist zwar notwendig, sagt aber nichts über die Fahrkünste aus. Wegen mir kann diese Regelung bestehen bleiben, zumal da durch den Autoführerschein schon Vorkenntnisse der StVO bestehen.

    Bei dem E-Scooter Nutzern sehe ich deutlich mehr Handlungsbedarf, aber das wäre jetzt O.T.

    Der einzige natürliche Feind des Tyrannosaurus Rex war die Kurzhantel

  • Sasa93
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    • 29. November 2025 um 11:19
    • #7

    Mettigel da hast du Recht, ist schon bescheiden, wenn es da wen gibt der mit Glück und blinden Prüfer die Fahrerlaubnis bekommen hat. Der Nachteil bei dem B196 ist halt, die Unfähigen kommen noch leichter an die Erlaubnis dran.

  • double d
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    • 29. November 2025 um 11:35
    • #8

    Gibt es eigentlich Fahrsicherheitstrainings für 125 er Pilot:innen? Technisch gesehen macht es keinen Sinn zu unterscheiden, da es auf dem Parkur weder um Geschwindigkeit noch um Hubraum oder PS geht. Vielleicht ist es vielen dieser Kradklasse garnicht bewusst, dass über diesen Weg das Fahren optimiert werden kann und Leute das Krad Beherrschen lernen können.
    Oft bekomme ich mit, dass über diesen Einstieg Menschen an das Zweirad herangeführt werden. Wer richtig Spaß daran findet macht dann weiter mit A.

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  • Niederbayer
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    • 29. November 2025 um 11:46
    • #9

    Hier ein interessanter Artikel zu dem Thema.

    Mit Statistiken ist es wie mit der Schönheit, die liegt im Auge des Betrachters …

    Führerschein: B196 – Verkehrswacht fordert Abschaffung! IVM widerspricht!
    B196 ist extrem angesagt. Schon bald droht der Führerscheinerweiterung das Aus! Die Verkehrswacht will die Regelung kippen. M&R und der IVM widersp...
    www.motorradundreisen.de
  • Mettigel
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    • 29. November 2025 um 12:58
    • #10
    Zitat von Sasa93

    Mettigel da hast du Recht, ist schon bescheiden, wenn es da wen gibt der mit Glück und blinden Prüfer die Fahrerlaubnis bekommen hat. Der Nachteil bei dem B196 ist halt, die Unfähigen kommen noch leichter an die Erlaubnis dran.

    Sehe ich genauso. Die Anzahl der Unfähigen hat aber generell zugenommen, auch bei den Klasse A Kandidaten. Deswegen schenke ich mir das schon seit längerem, mich sonntags bei bestem Wetter auf das Motorrad zu setzen.

    Der einzige natürliche Feind des Tyrannosaurus Rex war die Kurzhantel

  • Online
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    • 29. November 2025 um 13:02
    • #11

    Meines Erachtens nach ist die B196-Klientel zu einem nicht unerheblichen Teil die „ich Trau mich nicht auf eine große Maschine/ ich will nur schneller als mit dem Fahrrad von A nach B kommen“-Fraktion.
    Sehr gern auch in der ideellen Kombination „ist ja nur ein kleines Mopped, da reicht Jeans und T-Shirt“. Es wird schlichtweg unterschätzt.
    Am gefährlichsten ist die „Ich trau mich nicht“-Fraktion, denn die eiert wirklich untalentiert und als Gefahr für sich selber durch die Lande.

    Hier mit Fahrsicherheitstrainings anzufangen wird vermutlich nicht mal belächelt, sondern erst gar nicht in Betracht gezogen! (Das gilt aber leider auch für Fahrer potenterer Motorräder). Es hätte so manch einer nötig.

    Meines Erachtens nach sollte bei jeder Versicherung ein ordentlicher Rabatt für ein vollzogenes Sicherheitstraining enthalten sein. Oder beim Führerschein ein Gutschein für ein Sicherheitstraining. Dann wäre die Bereitschaft ggf. größer.
    Und es hilft tatsächlich sicherer zu werden.

    meep meep

  • Sasa93
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    • 29. November 2025 um 13:06
    • #12
    Zitat von Mettigel

    Deswegen schenke ich mir das schon seit längerem, mich sonntags bei bestem Wetter auf das Motorrad zu setzen.

    Alles eine Frage der Streckenwahl 😉 die Trottel treffe ich bei uns immer nur auf den gut ausgebauten strecken an. Die Strecken dazwischen sind wunderbar leer 🥰

  • Quertreiber
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    • 29. November 2025 um 13:10
    • #13
    Zitat von Roadrunner72

    Meines Erachtens nach ist die B196-Klientel zu einem nicht unerheblichen Teil die „ich Trau mich nicht auf eine große Maschine/ ich will nur schneller als mit dem Fahrrad von A nach B kommen“-Fraktion.
    Sehr gern auch in der ideellen Kombination „ist ja nur ein kleines Mopped, da reicht Jeans und T-Shirt“. Es wird schlichtweg unterschätzt.
    Am gefährlichsten ist die „Ich trau mich nicht“-Fraktion, denn die eiert wirklich untalentiert und als Gefahr für sich selber durch die Lande.

    Hier mit Fahrsicherheitstrainings anzufangen wird vermutlich nicht mal belächelt, sondern erst gar nicht in Betracht gezogen! (Das gilt aber leider auch für Fahrer potenterer Motorräder). Es hätte so manch einer nötig.

    Meines Erachtens nach sollte bei jeder Versicherung ein ordentlicher Rabatt für ein vollzogenes Sicherheitstraining enthalten sein. Oder beim Führerschein ein Gutschein für ein Sicherheitstraining. Dann wäre die Bereitschaft ggf. größer.
    Und es hilft tatsächlich sicherer zu werden.

    Alles anzeigen

    Für Sicherheitstrainings gibt es Bildungsurlaub und Zuschüsse mancher Berufsgenossenschaften. Man muss es nur annehmen ☝️.

  • Sasa93
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    • 29. November 2025 um 13:14
    • #14
    Zitat von Roadrunner72

    Meines Erachtens nach ist die B196-Klientel zu einem nicht unerheblichen Teil die „ich Trau mich nicht auf eine große Maschine/ ich will nur schneller als mit dem Fahrrad von A nach B kommen“-Fraktion.
    Sehr gern auch in der ideellen Kombination „ist ja nur ein kleines Mopped, da reicht Jeans und T-Shirt“. Es wird schlichtweg unterschätzt.
    Am gefährlichsten ist die „Ich trau mich nicht“-Fraktion, denn die eiert wirklich untalentiert und als Gefahr für sich selber durch die Lande.

    Hier mit Fahrsicherheitstrainings anzufangen wird vermutlich nicht mal belächelt, sondern erst gar nicht in Betracht gezogen! (Das gilt aber leider auch für Fahrer potenterer Motorräder). Es hätte so manch einer nötig.

    Meines Erachtens nach sollte bei jeder Versicherung ein ordentlicher Rabatt für ein vollzogenes Sicherheitstraining enthalten sein. Oder beim Führerschein ein Gutschein für ein Sicherheitstraining. Dann wäre die Bereitschaft ggf. größer.
    Und es hilft tatsächlich sicherer zu werden.

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    Roady du sprichst mir aus der Seele.

    Fahrsicherheitstraining werden belächelt, "wieso noch ein Training? Hab doch den Lappen, den hätte ich nicht bekommen wenn ich es nicht kann" das fehlende können ist ein Problem, aber viel problematischer wird dazu eine fehlerhafte Selbsteinschätzung. Ein Beispiel aus meinem Alltag, Schüler fährt uns in den Graben, in den Gegenverkehr und anschließend Willer noch über rot während er kurz davor ist einen Radfahrer zu töten. Ende der Fahrstunde "das war voll gut, du hast fast nicht eingegriffen, bestellst du jetzt meine Prüfung?" Klar doch, warum eigentlich nicht, ich hasse Menschen und Radfahrer sowieso, der könnte einige von denen übern Haufen fahren 🤔

  • Majo1512
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    • 29. November 2025 um 13:29
    • #15

    Ich denke auch das eine Abschaffung mehr Sinn macht. Ja, früher dürfte man, aber wie hier schon geschrieben, der Verkehr hat sich stark verändert, die Anforderungen hab zugenommen. Und das sehe ich jeden Tag, da ich beruflich den ganzen Tag unterwegs bin. Den Motorradführerschein gibt es ja nicht umsonst. Denn da wird auf dem Motorrad ausgebildet mit allem was dazu gehört. Sei es die Grundfahraufgaben, Sonderfahrten oder der technische Aspekt.

  • Palomino
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    • 29. November 2025 um 13:31
    • #16

    Die Anzahl der Unfälle, Verletzten und Toten im Straßenverkehr ist in der Gesamtbetrachtung seit 10 Jahren rückläufig. Ob sich da ein paar unfähige B196 Besitzer mehr oder weniger zerlegen, wird die Statistik auch nicht zerschießen.

    Gruß
    Siggi

    Manche scheint es zu erfüllen, in der Kommunikation mit Dreck um sich zu werfen! Und dann denke ich an meinen Mentor: "Man suhlt sich nicht mit Schweinen und Füchsen im Dreck!"

  • Mettigel
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    • 29. November 2025 um 14:20
    • #17
    Zitat von Sasa93

    Alles eine Frage der Streckenwahl 😉 die Trottel treffe ich bei uns immer nur auf den gut ausgebauten strecken an. Die Strecken dazwischen sind wunderbar leer 🥰

    In S/H ist die Streckenwahl ziemlich begrenzt. Ohne Trottel bleibt nur die Autobahn ^^

    Der einzige natürliche Feind des Tyrannosaurus Rex war die Kurzhantel

  • Sasa93
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    • 29. November 2025 um 14:25
    • #18
    Zitat von Mettigel

    Ohne Trottel bleibt nur die Autobahn ^^

    Dann wird's ne schnelle Runde 😅

  • Lycos-4U
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    • 29. November 2025 um 17:54
    • #19

    Ob ein Aus des B196 wirklich hilft, Unfallzahen zu reduzieren?

    Zumindest ist es eine Einstiegsmöglichkeit zum Zweirad, dass bei einigen ein Zweitauto in der Familie ersetzen könnte. (Weg zur Arbeit auf dem Land)

    Am Anfang , direkt nach Erwerb der Fahrerlaubnis fahren doch einige nicht ruteniert. War damals bei mir nicht anders. Da ist doch ein Zweiradeinstieg mit 11 PS "zum Üben" nicht verkehrt. Und denen, die es Spaß macht steigen nach der Übungsphase auf ein leistungsstärkeres Bike mit neuem Führerschein um und fangen dort bereits etwas geübt an.

    Der uralte 4er war oft für ein Gogomobil gemacht worden und erlaubt denen heute noch die Fahrt mit Motorrädrr bis 250ccm. Die Führerscheininhaber, die ich kenne, möchte ich mir gerade nicht auf einer 250er Inazuma vorstellen.

    Und ich selbst darf 7,49 to schaukeln und auch große Anhänger ans Fahrzeug kuppeln. Möchte mir auch nicht vorstellen, dass ich einem wie meinereiner mit diesen Fahrzeugen und den fehlenden Übungsstunden entgegen komme.

    Ist nur die Frage, was jeder daraus macht. Leihe ich mit einen LKW zum Umzug aus - weil ich's darf - sehe ich das deutlich fragwürdiger, als 'nem B-Führerscheininhaber eine 125er mit 11PS nach Übungsstunden zu erlauben.

    Vielleicht sollte man solchen B196 Neueinsteiger durch Gruppenfahrten bei z. B. Netbiker Fahrpraxis ermöhlichen?

    Alles zu verhindern wird die Anzahl der Motorradfahrer für die Zukunft nicht erhöhen. Einem Neueinsteiger nach Führerscheinerwerb auf große Mopeds zu lassen, macht das nicht sicherer.

    Bin auch vom 4er (49ccm) per 1A auf 600ccm umgestiegen. Ging auch und war anfangs sicher nicht wacklerfrei.

    Meine Meinung.

  • Mettigel
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    • 29. November 2025 um 18:20
    • #20
    Zitat von Lycos-4U

    Da ist doch ein Zweiradeinstieg mit 11 PS "zum Üben" nicht verkehrt. Und denen, die es Spaß macht steigen nach der Übungsphase auf ein leistungsstärkeres Bike mit neuem Führerschein um und fangen dort bereits etwas geübt an.

    Man kann so an die Sache rangehen, aber nach meinen Beobachtungen sind die 196 Inhaber in der selben Kategorie wie die Rollerfahrer: die fahren damit, um schnell und günstig von A nach B zu kommen. Klappt in einer Großstadt ja auch ganz prima. Ist aber halt kein Hobby, und ohne Leidenschaft fehlt dann auch die Lernabsicht. Ein Verbot halte ich aber trotzdem für überzogen, zumal ja immer noch die Möglichkeit besteht, sich auf eine 125er zu setzen, wenn man vor 1980 den Autolappen gemacht hat...wenn 70jährige ohne jegliche Vorkenntnisse sich auf so ein Gerät setzen dürfen, weil sie nochmal 16 sein wollen, dann kann das alles nicht so dramatisch sein ;)

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  • double d
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    • 29. November 2025 um 19:55
    • #21

    Also mein Vater gehörte zu der Gruppe, die Ende der 50 Jahre den LKW Führerschein beim Bund machte. Er hätte somit bis 250 ccm Kräder fahren gedurft.

    Als ich meinen Motorradführerschein hatte, wollten wir zusammen mit meinem Bruder eine Tour machen. Hat sich durch etwas das sich Lebensumstände nennt leider nicht realisieren lassen. Achja mein Vater war damals keine 60 Jahre alt. Somit einer dieser Menschen die man heutzutage häufig mit den 125 gern antrifft.

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  • gehtsnoch
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    • 29. November 2025 um 21:13
    • #22

    Ich kann dazu wenig sagen. Dieses B196 Dings oder ähnliches betraf mich nie. Was ich aber sagen kann ist, dass egal wie man das Ding nennt, Klasse 1, A, A2, whatever, man nach einer bestandenen Prüfung an sich nicht wirklich viel kann. Selbsteinschätzung wurde in den Raum geworfen. Ich glaube das ist nicht nicht das Problem sondern eher die Unbekümmertheit und es fehlt einfach die Erfahrung.

    Macht es Sinn einem Autofahrer eine 125er zu ermöglichen? Keine Ahnung. Macht es Sinn, dass jeder Ungeübte der möchte, mit einem E-MTB über schmale Waldpfade wie ein irrer brettern kann, oder Downhill fahren kann?

    Ich denke, dass in dem was ich oben gelesen habe, einige Meinungen überpitzt sind. Egal, ob aus dem beruflichen Umfeld oder privat.

    Silence! I block you!

  • nockeskarre
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    • 29. November 2025 um 23:01
    • #23

    Diejenigen mit Besitzstand, die ihren 3er vor 1954 gemacht haben oder den 3er bis zum 1.4.1980, sind heute alle über 65 Jahre alt. Die spielen in der Zweiradstatistik keine Rolle mehr. Die kritische Masse ist der 35-jährige Toyota Corolla-Fahrer, der nunmehr in seiner Midlife-Crisis eine Lederjacke mit Fransen anzieht und sich einen 125er Chopper holt.

  • double d
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    • 29. November 2025 um 23:35
    • #24

    Keine Ahnung wie Du den Begriff Midlife Crisis altersbezogen siehst nockeskarre aber meine Beobachtung war bisher dass die kritische Phase von Männern Mitte 40 bis in die ersten 50 Jahre auftritt … Naja vielleicht ist das in Berlin ja anders und da fährt man vielleicht auch überproportional Toyota.

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  • Palomino
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    • 30. November 2025 um 06:07
    • #25
    Zitat von Lycos-4U

    Und ich selbst darf 7,49 to schaukeln und auch große Anhänger ans Fahrzeug kuppeln. Möchte mir auch nicht vorstellen, dass ich einem wie meiner einer mit diesen Fahrzeugen und den fehlenden Übungsstunden entgegen komme.

    Nur so nebenher.

    Es sind bis zu 18,49 Tonnen Gesamtzuggewicht, 7,49 Tonnen beim Zugfahrzeug und 11 Tonnen beim Anhänger mit Tandemachse (Achsabstand weniger als einen Meter). Hier fehlt häufig auch Wissen zur Technik, denn wenn man z.B. abschüssig unterwegs am Zugfahrzeug fleißig und unsinnig mit der dritten Bremse spielt, geht die Trommelbremse am Anhänger "zur Rose auf" und tschüß!

    Zitat von nockeskarre

    Die kritische Masse ist der 35-jährige Toyota Corolla-Fahrer, der nunmehr in seiner Midlife-Crisis eine Lederjacke mit Fransen anzieht und sich einen 125er Chopper holt.

    Findest du?

    Vielmehr habe ich den Eindruck, dass es überwiegend 125er Roller sind, die von 35jährigen genutzt werden. Hier auf dem Land sind es eher die 16jährigen die mit 125ziger Motorrädern rumheizen, wenn man es so nennen möchte .

    Gruß
    Siggi

    Manche scheint es zu erfüllen, in der Kommunikation mit Dreck um sich zu werfen! Und dann denke ich an meinen Mentor: "Man suhlt sich nicht mit Schweinen und Füchsen im Dreck!"

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