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CF Moto 1000 MTX

  • ChristianW
  • 27. Februar 2026 um 14:48
  • KI-Zusammenfassung
  • Mittels künstlicher Intelligenz generierte Zusammenfassung

    Die Diskussion dreht sich um die CF Moto 1000 MTX und die Rolle chinesischer Motorräder im europäischen Markt. Die Stimmung ist gemischt: Viele zeigen Neugier und sehen Preis- und Ausstattungsargumente, während Bedenken zu Service, Teilenachschub und Langzeitqualität bestehen.

    • Positive Treiber: attraktiver Preis rund um 9999 Euro, umfangreiche Serienausstattung (Bosch, Brembo, KYB), erste Tests überwiegend positiv; regelmäßige Berichte über gute Fahrleistungen der Linie und die Aussicht auf eine 4-Jahres-Garantie; CF Moto wird mit etablierten Herstellern/Lieferanten assoziiert und hat Kooperationsprojekte, die Vertrauen schaffen.
    • Wichtige Risiken/Unsicherheiten: Fragezeichen bei Händlernetz, Kundendienst und Ersatzteilversorgung in Europa; Langzeitwartungskosten und Inspektionsintervalle (CF Moto-Infos nennen ca. 6.000 km); potenzieller Wertverlust und Wiederverkaufswert; Langzeiterfahrung mit Elektronik/Feinabstimmung muss sich noch zeigen.
    • Auswirkungen auf den Markt: Beobachter erwarten, dass China-Bikes Druck auf etablierte Marken ausüben; der tatsächliche Nutzen hängt stark vom Händlernetz, Servicequalität und verfügbarer Parts ab.
    • Praxis/Erfahrung: Messebesuche und Proberfahrten laufen, Vorbestellungen sind hoch, Lieferfenster variieren; erste Langzeiterfahrungen (800 MT-X, Proben) deuten auf gute Verarbeitung hin, aber definitive Langzeitergebnisse fehlen.

    Offene Fragen bleiben: Wie zuverlässig funktioniert der After-Sales-Support dauerhaft? Wie entwickelt sich der Wiederverkaufswert in Europa? Wie schlagen sich Fahrwerk/Software im Langzeitbetrieb? Die Community bleibt gespannt und empfiehlt, vor Kauf Probefahrt und Prüfung des Händlernetzes abzuwägen.

    Zuletzt erstellt: 19. Juni 2026 um 22:58 Hinweis: KI kann Fehler machen. Die Zusammenfassung kann unvollständig oder nicht korrekt sein. Zwischenzeitlich können zudem neuere Antworten vorliegen, die den Inhalt beeinflussen würden. Es kann daher später eine aktualisierte Neuzusammenfassung folgen. Bitte lies zur Sicherheit das Thema vollständig.

  • ChristianW
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    • 27. Februar 2026 um 14:48
    • #1

    Hi Leute, mich würde echt mal interessieren wie ihr zu den Chinabikes steht.

    Vor allem die neue 1000er von CF Moto soll ja ein tolles Bike sein, vor allem wenn man mal den Einstiegspreis von 9999 Teuronen betrachtet. Das Pendant dazu, die Honda Afrika Twin ist 6000 Teuros heftiger.

    Ich habe mir da einiges durchgelesen, wobei es noch keine Testberichte gibt. Aber von den technischen Daten her ist das schon eindrucksvoll. Auch die Verarbeitung soll absolut Top sein.

    Wenn man das mal nüchtern betrachtet ist das Teil ein Schnäppchen. Ich habe mit meinem Händler geredet und der meinte das er noch keine im Laden hat, aber schon 10 Vorbestellungen dafür.

    Was denkt ihr? Mischen die Chinesen den Markt auf oder ist das eine Luftnummer?

    Gruß Christian

  • double d
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    • 27. Februar 2026 um 15:24
    • #2

    Sachlich betrachtet können die auch Motorräder bauen. Sie drängen auf den Europäischen Markt und bieten wohl jede Menge Technik und Spaß fürs Geld. Zum Händlernetz bzw Werkstattservice habe ich keine Ahnung, aber ich habe mitbekommen dass wenn man in beispielsweise Mannheim eine Moto Guzzi hat und zu einem autorisierten Schrauber will auch die Hin - und Rückfahrt in eine Tour einbauen kann.

    Wenn es Dein Herzenswunsch ist, dann fahre eine Probe und mache es davon abhängig.

    Ich habe gelernt, dass jeder verkaufen kann, aber die Dienstleistung drumherum ist entscheidend.

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • gehtsnoch
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    • 27. Februar 2026 um 15:37
    • #3

    🤔 Ich habe einen Bekannten in den USA der CF Moto gefahren ist. Erstens war der Preis sensationell gut vor Trump und zweitens war er wirklich extrem zufrieden damit. Hat nur ein anderes Mapping machen lassen. Inzwischen fährt er Harley. Die US-Boys können sich halt dem MAGA-Gedanken nicht ganz entziehen und außerdem ist HD dort einfach Kult.

    Warum sollen Chinamotorräder eine Luftnummer sein? Die graben uns bei der E-Mobilität doch auch schon das Wasser ab. Etwas unübersichtlich ist die Markenflut der Chinesen, aber CF Moto ist ja nicht mehr unbekannt.

    Silence! I block you!

  • Der Chris
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    • 27. Februar 2026 um 16:05
    • #4

    Bisher sind alle Testberichte, die ich gelesen habe, sehr positiv. CF Moto ist ein bekannter Player im Markt und hat ein Joint Venture mit KTM und Yamaha. Unter anderem bauen sie Motoren für KTM.

    Sehr ähnlich auch Voge bzw. die Mutterfirma Loncin, die bauen seit einigen Jahren die Motoren für die BMW F-Serie und sind in China der größte Hersteller.

    Ich werde demnächst eine Voge 900 DSX Probe fahren, das ist eine Reiseenduro mit dem Motor aus der BMW F900 mit um 10 PS reduzierter Leistung. Die Voge hat serienmäßig eine Ausstattung, die Du bei der BMW F-Serie nicht mal bestellen kannst und ist deutlich billiger. Nachteil ist, sie ist 20 kg schwerer als die BMW aber ich möchte sie mal fahren und dann entscheiden.

    Entscheidend ist sicherlich das Händlernetz denn was nützen Dir 3 oder 4 Jahre Gewährleistung wenn Du keinen Händler in der Nähe hast. Das spricht für mich auch für die Voge, da ist der Händler 15 km entfernt, CF Moto wären 40 km.

    Es gibt noch viele andere kleinere China-Marken aber ich habe erlebt dass Wald- und Wiesenschrauber sich als Händler ausgeben und dann ein halbes Jahr später keine Lust mehr haben weil vielleicht auch der Großhändler sich aus Deutschland zurückzieht. Dann wird auch die Ersatzteilversorgung schwierig aber ich denke mit CF Moto und Voge ist man da auf der sicheren Seite.

    Wertverlust ich sicher deutlich höher bei diesen Motorrädern aber wenn der Neupreis 40% unter dem einer BMW liegt, kann man das vielleicht verschmerzen und in ein paar Jahren haben die sich vielleicht so weit etabliert, dass auch das kein Problem mehr ist.

  • Quertreiber
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    • 27. Februar 2026 um 16:49
    • #5

    Ich werde demnächst die 675er Supersportler CF- Moto probefahren. Heute war Sitzprobe. Ich bin total begeistert 😁😁😁.

  • Alper
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    • 27. Februar 2026 um 17:43
    • #6

    Ich habe Anfang Februar die MT X 1000 bestellt und sie soll im März kommen (spätere Bestellungen im Mai). Werde ich erst auf der Messe in Dortmund erstmals Live sehen, aber der Motor , Brembos und auch Bosch ist ja bekannt gut.

    Die Ausstattung ist super. Bei KTM müsste ich noch ein Jahr warten auf den Nachfolger der 890 Adventure und CFMoto baut den Motor und packt ein Riesen Display drauf 😎. Abgesehen von inklusive Quickshifter, Heizgriffe usw. (bei KTM + etwa 1500 für Extras + Listenpreis auch noch etwa 4 -5 Tausend höher 🙃).

    Mein Händler ist näher als der KTM Händler und hat noch 3 andere Marken und sehr gute Bewertungen + guter erster Eindruck.

    Fragt nach den 4 Jahren Garantie ob ich zufrieden bin 😉

    Bis bald

    Jörg aus Hamm

  • Online
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    • 27. Februar 2026 um 17:48
    • #7

    Ich wüßte jetzt keinen Grund, warum man sich nicht so ein Motorrad kaufen sollte. Die Chinesen kriegen das auch hin, einen Flughafen in 5 Jahren zu bauen und zu eröffnen, da wird denen ein funktionierendes Motorrad keine großen Kopfschmerzen bereiten.

    Die 1000 MX wär jetzt nicht so mein Ding, das liegt aber daran, daß ich kein Freund vom Parallel Twin bin...aber die CF Moto ZForce 1000 X könnte ich mir gut in der Garage vorstellen: als Rollatorersatz, wenns mit dem Motorradfahren irgendwann vorbei ist.;)

    Der einzige natürliche Feind des Tyrannosaurus Rex war die Kurzhantel

  • gehtsnoch
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    • 27. Februar 2026 um 17:52
    • #8

    Ja sehr cool. Dann berichte mal und Chris auch. Es kann nicht schaden wenn die "etablierten" Marken etwas Feuer unterm Allerwertesten bekommen was Preis und Ausstattung betrifft. Wenn die Fuhre rollt ist Gewicht zweitrangig. Jedenfalls beim Reisemotorrad.

    Silence! I block you!

  • Guzzist
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    • 27. Februar 2026 um 20:00
    • #9

    Die europäischen Hersteller (nicht nur Fahrzeuge) haben vielzulange fast schon hochnäsig über asiatische Hersteller gesprochen. Dabei übersehen sie, daß die als Marktführer der östlichen Hemisphäre und bei ihren gewaltigen Stückzahlen durchaus gleichrangiges know how haben.

    Während die Europäer nur über zu schlechte Bedingungen jammern (Löhne, Strom, Steuern, Bürokratie, bla bla) - haben die Asiaten gelernt, auf ihre Kunden gehört, und marktgerechte Fahrzeuge gebaut. Die sind keinen Deut schlechter als unsere!

    Beispiel: ADV-Fahrer forderten schon ewig eine Enduro mit weniger als 170 Kg und etwas Komfort für lange Reisen, mit etwas von der aktuellen Elektronik (Tempomat), etc. Doch was macht z.B BMW? Aus der GS 1000 wurde die 1100er, die 1200er, die 1300er, und demnächst die 1400er! Die haben den Schuß bis heute nicht gehört.

    ...nichts ist unmöglich ;)

  • NL017
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    • 27. Februar 2026 um 21:50
    • #10

    Guzzist : Ein Stück weit hast du sicherlich recht, aber! Letztendlich bestimmt dann doch der Markt, du erwähnst BMW mit ihrer Modellpolitik. Gerade die Boxer GS verkaufen sich trotz des verrückt hohen Preises fast wie geschnitten Brot und auch die anderen Modelle sieht man auch oft auf der Straße. Ich habe nach etwas Stärkerem und Bequemerem für längere Touren und Reisen gesucht und bei Honda, Triumph, Guzzi und Ducati geschaut. Gelandet bin ich auf einer GS. Für den Gebrauchtpreis der oben genannten hätte ich ein neues China-Moped plus sehr langen Urlaub bekommen, wollte ich aber nicht und den Urlaub mache ich trotzdem.

  • Bailey
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    • 28. Februar 2026 um 00:41
    • #11

    Moin,

    habe nur den Anfang gelesen, aber letztes Jahr haben wir CF Moto Fahrer getroffen und ich bin dann auch mal eine 790 gefahren. Genaue Bezeichnung weiß ich nicht aber es war der identische Motor zur 790 Adventure. Respekt, und der Kopieshop hat gut funktioniert. KTM produziert vermeintlich günstig in China..... Moto Morini und wer weiß noch produziert in china. Das Ergebnis ist einfach das China kopiert und billiger in EU anbietet. Ich werde jedenfalls die CF450 Enduro mal fahren. Für das Geld bekommt man noch nicht einmal eine gut gebrauchte XT500 und das mit Garantie.

    Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit

  • Marc S.
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    • 28. Februar 2026 um 01:11
    • #12

    Ich bin in der glücklichen Lage, bei BMW Motorrad Senger in Rüsselsheim zu sein. Nur Motorrad, keine Autos.

    In der BMW Niederlassung Dreieich fühlt man sich wie ein Aussätziger, wenn man es wagt, in Kombi durch die heiligen Hallen zu gehen.

    Was will ich damit sagen? Man kauft immer das Konstrukt aus Produkt, Aftermarket und Service.

    Wenn also ein China Motorrad mit gutem Service und Support kommt, warum nicht? Desgleichen für heimische Produkte. ABER: Was nützt ein tolles Produkt ohne ausreichenden Support (Z.B. Energica aus Italien)?

    Wie sieht es denn aus mit den Unterhaltskosten? Ich kenne noch die Vergleiche von MOTORRAD, die Ersatzteilpreise verglichen hatten. Während europäische Hersteller Preise aufriefen, zu denen man ein Motorrad nahe am Neupreis aufbauen konnte, waren die Asiaten bei einem Vielfachen.

    Was sind Eure Erfahrungen?

  • Der Chris
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    • 28. Februar 2026 um 08:32
    • #13

    Zu Ersatzteilen kann ich nichts sagen aber schau Dir mal die Preise für den Einbau derselbigen an.

    Ein renommierter BMW Motorradhändler in Süddeutschland nimmt inzwischen für die Werkstattstunde 180 Euro, der Voge-Händler bei mir in der Nähe nimmt 99 Euro und der arbeitet bestimmt nicht langsamer.

    Bestimmte Marken muss man sich auch leisten wollen.

  • gehtsnoch
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    • 28. Februar 2026 um 08:49
    • #14

    Also man darf nicht vergessen, dass der deutsche Markt keine Referenz ist. Natürlich fahren bei uns haufenweise überteuerte Motorräder der Oberklasse rum und wenn das nicht reicht, werden die noch mit Bling Bling an allen möglichen und unmöglichen Stellen "aufgewertet". Im asiatischen Msrkt sprechen die bereits von Big Bikes im Sinne von "Big" wenn das Ding 600ccm hat.

    Früher war es so, dass der Hobel im außereuropäischen Markt sowieso nur vollausgestattet zu haben war und das zu Preisen, die einem bei uns vor Neid die Tränen in die Augen treiben. Wenn ich mir die Dumpingpreise deutscher Autohersteller in China anschaue, dann hat sich das auch noch nicht geändert.

    Silence! I block you!

  • CW 57
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    • 28. Februar 2026 um 08:56
    • #15

    Um es vorweg zu nehmen : ich bin sicher , daß chinesische Marken die parallele Entwicklung nehmen werden wie einst japanische Motorradmarken als auch japanische und koreanische Autohersteller. Es wird dauern bis Händlernetz , Ersatzteilversorgung sowie Vertrauen in Technik und Zuverlässigkeit auf solidem Fundament stehen , aber es wird kommen.

    Wenn ein gewisser Marktanteil erobert ist werden auch Zentralläger für die BRD oder evtl Europa entstehen und damit bleibt auch ein grösserer Teil der Wertschöpfung hier.

    Verarbeitungsqualität ist kein Thema , lediglich die Feinabstimmung in Bezug auf Fahrwerk und Software-Regeltechnik ist noch nicht so ganz geschliffen . Und dann ist da noch das Thema Inspektionsintervall : bei CF Moto sind das nach meinem Wissensstand 6 tsd km und da sind angestammte Marken bereits bei der doppelten Laufleistung. Das ist aus meiner Sicht das deutlichste Argument gegen einen derzeitigen Erwerb.

  • ChristianW
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    • 28. Februar 2026 um 09:15
    • #16

    Alles was ihr inzwischen dazu geschrieben habt geht mir auch durch den Kopf, vor allem wie es mit dem Händlernetz aussieht bzgl. Kundendienste usw... aber alleine die Tatsache das es nicht nur bei den Herstellern blinde und taube gibt wird noch zu einem großen Erwachen führen vermute ich.

    Bestes Beispiel für mich ist mein Freundes- und Bekanntenkreis. Von 10 Leuten fahren 9 eine GS. Warum? Das können sie mir selber nicht so genau sagen- ist wirklich so. Und so ein "chinesisches Gelumpe" kommt mir nicht ins Haus, ist eine oft gehörte Antwort. Was anderes ja auch nicht, sonst müsste ich ja meine rosa Brille abnehmen. ;)

  • CW 57
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    • 28. Februar 2026 um 09:34
    • #17

    Was habe ich mir als beruflicher Langstreckenfahrer von Kollegen anhören müssen als ich - statt BMW , Mercedes oder Audi- über ca 15 Jahre hinweg Nissan gefahren habe . Reisschüssel , Reiskocher , usw.

    Preis- und verbrauchsgünstig , absolut zuverlässig , sehr kulant , dazu noch ausreichender Komfort stellten meine Ansprüche zufrieden. Wenn ich dann hörte , dass der Zahnriemenwechsel beim Audi-Diesel mit mehreren tsd. DM oder Euros zu Buche schlug konnte ich nur mild lächeln.

    Jeder muss seine Anforderungen selbst definieren und entscheiden und mal ehrlich gefragt : ist es bei der GS nicht ein gewisser Gruppendruck für Akzeptanz ? Es gehört aus meiner Sicht eine Art Leidensfähigkeit dazu beim Kauf schon die Gewissheit zu bekommen den Kardan in 60tsd km wechseln lassen zu dürfen.

    Aber chacun a sa facon wie der Franzose sagt ...

  • nebukatonosor
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    • 28. Februar 2026 um 10:35
    • #18
    Zitat von ChristianW

    Bestes Beispiel für mich ist mein Freundes- und Bekanntenkreis. Von 10 Leuten fahren 9 eine GS. Warum? Das können sie mir selber nicht so genau sagen- ist wirklich so. Und so ein "chinesisches Gelumpe" kommt mir nicht ins Haus, ist eine oft gehörte Antwort. Was anderes ja auch nicht, sonst müsste ich ja meine rosa Brille abnehmen. ;)

    So ähnlich wars bei meinen Haufen auch. Da musste man sich als "nicht GS Fahrer " schon einiges anhören. Allerdings is bei den meisten inzwischen die rosa GS Brille ziemlich angelaufen. Die haben inzwischen was anderes gekauft, ....aber ein Chinese kam da auch nie in Frage.

    Bei mir übrigens auch nicht. Der Preis ist nicht alles, schon gar nicht beim einen Motorrad

  • NL017
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    • 28. Februar 2026 um 10:50
    • #19
    Zitat von CW 57

    Jeder muss seine Anforderungen selbst definieren und entscheiden und mal ehrlich gefragt : ist es bei der GS nicht ein gewisser Gruppendruck für Akzeptanz ? Es gehört aus meiner Sicht eine Art Leidensfähigkeit dazu beim Kauf schon die Gewissheit zu bekommen den Kardan in 60tsd km wechseln lassen zu dürfen.

    Alles richtig und doch wiederum nicht so ganz. Wer auf Gruppendruck kauft sollte über seine Gruppe / Freunde nachdenken. Bei 60 Tsd. hast du mindestens zweimal die Kette samt Rittzel erneuert, hoffentlich ist die bei dir genauso umsonst wie bei BMW.

  • Fazer600
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    • 28. Februar 2026 um 11:53
    • #20

    fast richtig. Bei der neuen GS 1300 ist der Kardanwechsel bei 80.000km auf Kosten des Kunden zu machen;)8)

  • gehtsnoch
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    • 28. Februar 2026 um 12:19
    • #21

    Völlig neutral und wertfrei ist festzustellen, dass viele Fahrer der großen GS schon eine besondere Sorte Mäuse sind. Vor allem wenn sie im Rudel auftreten. Das ist oft gewöhnungsbedürftig.

    Beim Preis müssen zwei Dinge übereinstimmen.

    Kann ich mir das leisten? Und. Möchte ich mir das leisten?

    Ist bei beiden ein "Ja" die Antwort, gibt es nichts zu jaulen. Da muss man halt je nach Marke mit einem Kardantausch oder einen Desmoservice leben. Und was andere darüber denken oder nicht denken ist ungefähr so wichtig und entscheidend wie der berühmte Sack Reis. Auch die Fahrer von "Brot und Buttermotorrädern" haben sich mit Wartungs- und Unterhaltskosten auseinandersetzen.

    Brot und Butter war jetzt nicht abwertend gemeint. Aber wir haben schon einige im Forum die sich mit Begeisterung selbst auf die Schulter klopfen, weil sie für sich günstig mit einem persönlichen Minimalanspruch ans eigene Motorrad gerne ihre "Überlegenheit" diesbezüglich aufblitzen lassen. Whatever floats your boat 🤷‍♂️

    Silence! I block you!

  • Fazer600
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    • 28. Februar 2026 um 12:30
    • #22

    gehtsnoch, nicht missverstehen, ich gönne jedem seine Entscheidung. Mich wundert es nur, dass BMW in all den Jahren einen haltbaren Kardanantrieb für seine Mopeds bauen konnte und mit Einführung der GS1250 es nicht mehr hinbekommen. Für mich ist das ein Armutszeugnis seitens BMW

  • Quertreiber
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    • 28. Februar 2026 um 12:42
    • #23
    Zitat von gehtsnoch

    Völlig neutral und wertfrei ist festzustellen, dass viele Fahrer der großen GS schon eine besondere Sorte Mäuse sind. Vor allem wenn sie im Rudel auftreten. Das ist oft gewöhnungsbedürftig.

    Das kann ich zu 100% bestätigen ☝️

  • NL017
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    • 28. Februar 2026 um 12:59
    • #24
    Zitat von Fazer600

    fast richtig. Bei der neuen GS 1300 ist der Kardanwechsel bei 80.000km auf Kosten des Kunden zu machen;)8)

    Wenn gewünscht und notwendig, bei meinem Eigentum entscheide immer noch ich.

  • Online
    Mettigel
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    • 28. Februar 2026 um 13:04
    • #25
    Zitat von Fazer600

    Mich wundert es nur, dass BMW in all den Jahren einen haltbaren Kardanantrieb für seine Mopeds bauen konnte und mit Einführung der GS1250 es nicht mehr hinbekommen. Für mich ist das ein Armutszeugnis seitens BMW

    Schlau gemacht von BMW, den Kardan mit in die Wartung einzubeziehen ;)...zumal wartungsfrei, wie so gerne behauptet wird, eine Kardanwelle nie gewesen ist...nur wartungsarm.

    Davon abgesehen kommen die wenigsten Erstkunden bis 80 000 km, und was die späteren Käufer nach 5 o. 10 Jahren mit dem Bock machen...who knows.

    Der einzige natürliche Feind des Tyrannosaurus Rex war die Kurzhantel

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