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Ab 10 Jahren einmal pro Jahr zum TÜV?

  • Red Lady
  • 13. Dezember 2024 um 18:01
  • KI-Zusammenfassung
  • Mittels künstlicher Intelligenz generierte Zusammenfassung

    Ab 10 Jahren: Einmal pro Jahr zum TÜV?

    Zusammenfassung der Diskussion Die Debatte dreht sich primär darum, ob Motorräder ab einem Alter von zehn Jahren jährlich zum TÜV vorgeführt werden sollten. Die Beiträge zeigen eine klare Spaltung: Viele Teilnehmer sehen darin eine unnötige Kostenlage und interpretieren es als Abzocke bzw. Umsatzmotor der Prüforganisationen; andere verteidigen Sicherheitsgründe und betonen, dass regelmäßige Kontrollen sinnvoll sein könnten. Es gibt auch Verweise auf EU-Regelungen und nationale Ausnahmen, wobei der konkrete Status in einzelnen Ländern stark variiert und teils unsicher wirkt.

    Kernargumente und Perspektiven

    • Sicherheit vs. Kosten: Ein Teil der Diskussion hält jährliche Prüfungen für overkill und teuer, besonders bei älteren Motorrädern, während andere meinen, regelmäßige Checks erhöhen die Verkehrssicherheit, vor allem bei weggerosteten oder verschlissenen Bauteilen.
    • EU-Richtlinien und nationale Umsetzung: Mehrere Posts beziehen sich auf die EU-Richtlinie 2014/45 und diskutieren, wie (und ob) sie in nationale Regelungen überführt wird. Es wird deutlich, dass Länder unterschiedlich reagieren und einzelne Staaten Anpassungen vornehmen oder geplante Änderungen verschieben.
    • Ländervergleiche und konkrete Zahlen:
    • Portugal: Offizielle Regelung (L3e/L4e) unterscheidet bei Motorrädern: erster Termin nach 4 Jahren, dann alle 2 Jahre, ab 8 Jahren jährlich. Die Einführung ab Januar 2025 wurde in einem Beitrag diskutiert, aber später als verschoben allgemein kommuniziert, mit einer neuen Frist möglicherweise 2026. Preise in PT werden genannt (Autos ca. 29,18 €, Motorräder ca. 14,70 €, LKW teils höher); Details stammen aus einem Beitrag, der die portugiesische Gebührenordnung zitierte.
    • Deutschland: Diskussionen drehen sich um Kosten (eine häufig zitierte Größenordnung: ca. 150 € für PKW, ca. 75 € für Motorrad; einzelne Posts nennen auch andere Beträge). Die Meinungen reichen von “Abzocke” bis hin zu “Notwendige Sicherheit.”
    • Praktische Aspekte und Erfahrungen: Einige Berichte erwähnen kurze Durchlaufzeiten und die Aussicht, dass Prüfungen in Werkstätten erfolgen, wodurch Wartezeiten sinken; andere berichten von teils langwierigen Abwicklungen oder von Fällen, in denen Mängel erst nach einem Nachprüftermin behoben werden konnten. Es gibt auch Anmerkungen zu Mängelberichten, Abgasprüfungen und der Frage, ob eine Wiedervorführung nötig wäre.
    • Offene Fragen und Unklarheiten: Es bleibt unklar, wie sich die EU-Richtlinie letztlich in Deutschland und anderen Ländern konkret auswirkt, wie die Kostenschraube künftig wirklich aussieht und welche konkreten Intervalle für Motorräder ab 10 Jahren realistisch sinnvoll sind. Ebenso diskutieren einige, ob eine gerechte Kostenaufteilung oder eine Rabattregelung bei Mehrfachbesitz sinnvoll wäre.

    Offene Fragen und ungeklärte Punkte

    • Wird Deutschland tatsächlich zu jährlichen HU-Überprüfungen für Motorräder ab 10 Jahren übergehen, oder bleibt der Status quo vorerst bestehen?
    • Wie genau setzen sich EU-Richtlinien in den einzelnen Ländern um, und welche Fristen gelten konkret?
    • Welche konkreten Gebühren gelten künftig in Deutschland, und wie unterscheiden sich Auto vs. Motorrad?
    • Welche objektiven Sicherheitsvorteile ließen sich durch kürzere oder längere Intervalle nachweisen, insbesondere für ältere Motorräder?
    • Wie unterscheiden sich Regelungen in Portugal, Spanien, Frankreich und anderen EU-Ländern, und welche Lehren ergeben sich daraus?

    Hinweise zum Quellenumfang Der Text basiert auf dem hier sichtbaren Ausschnitt der Diskussion. Entwicklungen oder neue Entscheidungen außerhalb dieses Ausschnitts sind nicht berücksichtigt.

    Zuletzt erstellt: 7. März 2026 um 18:26 Hinweis: KI kann Fehler machen. Die Zusammenfassung kann unvollständig oder nicht korrekt sein. Zwischenzeitlich können zudem neuere Antworten vorliegen, die den Inhalt beeinflussen würden. Es kann daher später eine aktualisierte Neuzusammenfassung folgen. Bitte lies zur Sicherheit das Thema vollständig.

  • Red Lady
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    • 13. Dezember 2024 um 18:01
    • #1

    Hallo Ihr Lieben,

    jetzt dreht der TÜV völlig am Rad=O In meiner Ursprungsheimat ist das für alle Fahrzeuge nicht nur ab 10 Jahren Pflicht jährlich zum TÜV zu müssen, sondern für alle Fahrzeuge sowie Motorräder aller Coleur (außer bei Neufahrzeugen), aber dies in Deutschland einführen zu wollen, fände ich echt übertrieben. Wenn das durchkommt, gilt das auch für Motorräder.

    Brauchen die Kohle:/

    Lest selbst:

    TÜV will Intervalle für HU verkürzen: Ab 10 Jahren einmal pro Jahr zum TÜV?
    Der TÜV Süd will Prüfintervalle für ältere Autos verkürzen. Geschäftsführer Jürgen Wolz spricht sich für eine jährliche Hauptuntersuchung aus. Gilt das auch…
    www.motorradonline.de

    Keep calm and let Karma finish it!

  • Zuelli
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    • 13. Dezember 2024 um 18:10
    • #2

    Ja hab ich auch gelesen. Die spinnen doch.
    Reine Geldschneiderei.

  • RedBorg
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    • 13. Dezember 2024 um 18:22
    • #3

    Der TÜV unter dem Deckmantel der Verkehrssicherheit als Geschäftsmodell: man kennt ihn nicht anders. Kriegen den Hals nicht voll. Leider mit starkem Lobbyeinfluß.

  • BlueQ
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    • 13. Dezember 2024 um 19:24
    • #4

    Warum nicht gleich alle 6 Monate?

  • RedBorg
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    • 13. Dezember 2024 um 19:25
    • #5
    Zitat von BlueQ

    Warum nicht gleich alle 6 Monate?

    Du könntest der nächste Geschäftsführer werden. Bewirb Dich ... jetzt!

  • Baasti
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    • 13. Dezember 2024 um 20:04
    • #6
    Zitat von RedBorg

    Du könntest der nächste Geschäftsführer werden. Bewirb Dich ... jetzt!

    Ihr seid völlige Amateure !!!

    Es muss eine großangelegte Subventionierung der deutschen Autoindustrie her!
    Das heißt: Alle 6 Monate muss ein neues Auto deutscher Herkunft gekauft werden!!!


    Ich musste wirklich prüfen, ob es sich um einen Beitrag vom Postillion handelt ^^

  • Kay
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    • 13. Dezember 2024 um 20:22
    • #7

    Weder mein Motorrad, noch mein Roller ist zehn Jahre alt.

    Ob ich das noch erlebe, darum mache ich mir einen Kopp, wenn es soweit ist.

    Gruß von Kay ... :*

  • RedBorg
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    • 13. Dezember 2024 um 20:36
    • #8
    Zitat von Baasti

    Es muss eine großangelegte Subventionierung der deutschen Autoindustrie her!
    Das heißt: Alle 6 Monate muss ein neues Auto deutscher Herkunft gekauft werden!!!

    Wenn man alle 6 Monate ein neues Fahrzeug kauft muß man nie zum TÜV :P

  • Vol.K
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    • 13. Dezember 2024 um 21:33
    • #9

    Mittlerweile teilen sich die Torte TÜV, Dekra, GTÜ, KÜS,......., und die Tortenstücke werden für den TÜV immer kleiner. Kann mich noch an Zeiten erinnern, da musste man sich einen Tag Urlaub nehmen, wenn man zur TÜV-Prüfstelle wollte. Stundenlange Wartezeiten normal, und die Mittagspause machten die TÜV-Prüfer zeitgleich. Heute kommt der Prüfer in die Werkstatt, bzw. Wartezeiten an den Prüfstellen mehr oder weniger = 0. Klar also, daß man seitens des TÜV überlegt, diese Situation zu ändern. Argumente der Sicherheitsrelevanz werden da sicherlich vorgeschoben.

  • Vitus
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    • 13. Dezember 2024 um 21:52
    • #10
    Le Portugal enterre le contrôle technique moto
    www.lerepairedesmotards.com
  • Werwolfi
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    • 13. Dezember 2024 um 22:10
    • #11

    In Luxemburg müssen alle Fahrzeuge die älter als 6 Jahre sind jährlich zur HU....

  • Vol.K
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    • 13. Dezember 2024 um 22:31
    • #12
    Zitat von Werwolfi

    In Luxemburg müssen alle Fahrzeuge die älter als 6 Jahre sind jährlich zur HU....

    Und addiert man die Untersuchungsgebühren dann auf 2 Jahre hoch, sind die Kosten zu "D" fast identisch

  • Red Lady
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    • 13. Dezember 2024 um 22:50
    • #13

    Vitus Ich habe gerade mit meinem Dad in PT telefoniert, da mir bei dem französichen Artikel fast die Kinnlade abgefallen wäre und ich es nicht glauben konnte.

    Der portugiesiche Staat hat den TÜV für alle Motorräder komplett abgeschafft, gilt ab 2025. Jetzt kann egal welches Motorrad, ob klein oder groß in PT fröhlich einen TÜV-freies Leben genießen. Mein Dad sagte mir eben, das ist irre, wenigstens bei den großen Motorrädern sollte man den TÜV nicht abschaffen. Das wird gefährlich werden, weil das Tuning bei den großen Motorrädern unheimlich beliebt sei. Das wird Tote geben, sagt mein Dad. Der ist total geschockt, dass die Politik solche krassen Entscheidungen trifft.

    Also Portugal ist ab Januar 2025 ein für Motorradfahrende TÜV-freies Land, ich bin baff:)

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  • NL017
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    • 13. Dezember 2024 um 23:13
    • #14
    Zitat von Red Lady

    Vitus Ich habe gerade mit meinem Dad in PT telefoniert, da mir bei dem französichen Artikel fast die Kinnlade abgefallen wäre und ich es nicht glauben konnte.

    Der portugiesiche Staat hat den TÜV für alle Motorräder komplett abgeschafft, gilt ab 2025. Jetzt kann egal welches Motorrad, ob klein oder groß in PT fröhlich einen TÜV-freies Leben genießen. Mein Dad sagte mir eben, das ist irre, wenigstens bei den großen Motorrädern sollte man den TÜV nicht abschaffen. Das wird gefährlich werden, weil das Tuning bei den großen Motorrädern unheimlich beliebt sei. Das wird Tote geben, sagt mein Dad. Der ist total geschockt, dass die Politik solche krassen Entscheidungen trifft.

    Also Portugal ist ab Januar 2025 ein für Motorradfahrende TÜV-freies Land, ich bin baff:)

    Ja was denn jetzt ? Zuviel oder zu wenig TÜF ?

    Etwas ist halt immer 😤

    Trotzdem eine gute Zeit

  • Red Lady
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    • 13. Dezember 2024 um 23:31
    • #15
    Zitat von NL017

    Ja was denn jetzt ? Zuviel oder zu wenig TÜF ?

    Etwas ist halt immer 😤

    Trotzdem eine gute Zeit

    Du hast etwas missverstanden ;)

    Im Eingangsthread geht es um die offensichtliche Abzocke, die nach dem Wunsch vom TÜV einen jährliche Vorführung einfordert. Das ist absoluter Blödsinn und riecht förmlich nach Umsatzsteigerung auf Kosten der Klientel. Dies hat mit Sicherheit nichts mehr zu tun, daher bin ich dagegen. Die gleiche Abzocke haben wir ja auch noch bei den Reifenfreigaben, was auch völlig daneben ist.

    Aber wie in PT den TÜV komplett abzuschaffen, ist völlig bekloppt in Bezug auf die Sicherheit. Da hätten sie besser die deutsche Variante bzw. die deutschen Intervale nehmen sollen, anstatt es ganz abzuschaffen.

    Beide Fälle sind Extreme. Jährlich (Abzocke) oder gar nicht (keine Sicherheit).

    Auch Dir eine gute Zeit;)

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  • deuxchevaux
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    • 14. Dezember 2024 um 00:02
    • #16
    Zitat von Red Lady

    [...]
    Der portugiesiche Staat hat den TÜV für alle Motorräder komplett abgeschafft, gilt ab 2025. Jetzt kann egal welches Motorrad, ob klein oder groß in PT fröhlich einen TÜV-freies Leben genießen.
    [...]

    Ich hatte einen Artikel darüber so verstanden, dass die für Januar 2025 geplante Einführung einer obligatorischen technischen Untersuchung für Motorräder nun doch nicht kommt.
    Die Untersuchung wird nicht abgeschafft, sondern sie wird nicht eingeführt. Also einfach weiterhin keine Untersuchung, genauso wie bisher.
    Das klingt doch schon weniger erschreckend. : )

  • Palomino
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    • 14. Dezember 2024 um 06:11
    • #17

    Eine Verkürzung bei den Prüfintervallen würde man ja nicht einführen um Autofahrer und Kradfahrer zu schikanieren oder nur um Umsatz zu generieren, sondern um die Verkehrstüchtigkeit älterer Fahrzeuge zu gewährleisten.

    Bei Autos hätte ich hinsichtlich der Erfordernis keine Zweifel, bei Krädern konnte man früher annehmen, dass jeder Kradfahrer schon für die eigene Sicherheit auf die Verkehrstüchtigkeit achtet, aber da wäre ich mir heute auch nicht mehr ganz so sicher, wenn ich den Ausführungen meines Meisters folgen darf.

    Alle unsere angemeldeten Fahrzeuge (derzeitig fünf) sind über 10 Jahre alt. Dann muss ich halt das Budget aufgrund der Veränderung bei den Prüfintervallen anpassen, aber ich hätte nicht das Gefühl abgezockt zu werden.

    Gruß
    Siggi

    Manche scheint es zu erfüllen, in der Kommunikation mit Dreck um sich zu werfen! Und dann denke ich an meinen Mentor: "Man suhlt sich nicht mit Schweinen und Füchsen im Dreck!"

  • Red Lady
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    • 14. Dezember 2024 um 07:38
    • #18
    Zitat von deuxchevaux

    Ich hatte einen Artikel darüber so verstanden, dass die für Januar 2025 geplante Einführung einer obligatorischen technischen Untersuchung für Motorräder nun doch nicht kommt.
    Die Untersuchung wird nicht abgeschafft, sondern sie wird nicht eingeführt. Also einfach weiterhin keine Untersuchung, genauso wie bisher.
    Das klingt doch schon weniger erschreckend. : )

    Schön wärs, leider nein. Die Klasse bis 250cm³ hatte keinen obligatorischen TÜV, die großen Maschinen dagegen schon, allerdings nicht wie ich dachte jedes Jahr wie bei Autos, sondern wie unten in der Tabelle auf der staatlichen IMT Seite PTs zu sehen ist unter 10. Inspeções ist das portugiesische Wort für TÜV (Denkra etc.)

    10. Motociclos (L3e e L4e), com cilindrada superior a 250 cm3.:

    Neu-Fahrzeuge hatten den ersten TÜV-Termin nach 4 Jahren, dann alle 2 Jahre, ab 8 Jahren jedes Jahr (dies galt übrigens auch für Trikes und Quads, steht bei Punkt 11 und 12). Bei Autos ähnlich, also auch nach 8 Jahren jedes Jahr. Traktoren und Anhänger haben kürzere Intervale, was sich mir nicht erschließt. Schulbusse haben auch kürzere Intervale, interessant wie das geregelt ist.

    Tipos de Inspeções

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  • Red Lady
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    • 14. Dezember 2024 um 07:59
    • #19

    Kleiner Nachtrag auf EU-Ebene. Bedeutet, dass dies umgesetzt werden muss? Oder kann sich jedes Land selbst aussuchen, wie es mit den TÜV (Dekra etc.) für Motorräder umgeht?:/ Hier Frankreich:

    EU-Regelung zur technischen Prüfung für Motorräder: Ab April 2024 HU auch in Frankreich Pflicht
    Die EU beschloss eine einheitliche Regelung zur technischen Prüfung von Motorrädern und Rollern. Ob es in Frankreich eine HU geben wird, war lange unklar, doch…
    www.motorradonline.de

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  • Best Ager
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    • 14. Dezember 2024 um 10:50
    • #20

    Was mich interessiert:

    M.W. werden die Prüfberichte aller Prüforganisationen jährlich ausgewertet und in Statistiken zusammengefasst. Lässt sich daraus ablesen, dass die geprüften Fahrzeuge, die älter als 10 Jahre sind, besonders auffällig sind? Und welche Beanstandungen wurden festgestellt: kleiner Mängel wie trübe Scheinwerfergläser oder eklatante Mängel an tragenden Teilen, der Bremsanlage und der Lenkung? Ausserdem: welche Fahrzeugklassen sind denn hauptsächlich betroffen: LKW (mit Fahrleistungen von oft mehr als 1 Million km), Busse, Taxis, PKWs, Motorräder?

    Insbesondere was die Motorräder betrifft könnte ich mir gut vorstellen, dass die auch nach mehr als 10 Jahren nur geringe Mängel (oder Standschäden) haben, weil deren Fahrleistungen vermutlich in den meisten Fällen bis dahin unter 50 tkm liegen.

    Also was soll der Sch...wachsinn?

  • Oolakash
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    • 14. Dezember 2024 um 11:39
    • #21

    Die 1-Jahres-Untersuchung wird schon sooooo lange diskutiert, dass man sich mit wichtigeren Themen, z.B.: Leben wir in einet Matrix ? :D beschäftigen kann:


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  • Der Chris
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    • 14. Dezember 2024 um 11:58
    • #22

    In Spanien ist das schon lange so aber da kostet der TÜV für PKW ca. 35 Euro für Diesel und noch weniger für Benziner.

    Nachdem der Prüfumfang identisch mit dem deutschen TÜV ist, haben wir bei uns, selbst unter Berücksichtigung des Lohnunterschieds, einfach Abzocke.

  • Red Lady
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    • 14. Dezember 2024 um 12:08
    • #23

    Ich war jetzt doch recht neugierig, ob und nach welcher EU-Verordnung die regelmäßigen technischen Prüfungen Pflicht sind bzgl. Motorräder.

    Richtlinie 2014/45/EU über regelmäßige technische Überwachung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern:

    Ich zitiere:

    Leistungsstarke Krafträder

    Ab 2022 unterliegen zwei- oder dreirädrige Kraftfahrzeuge (Klasse L) mit einem Hubraum von mehr als 125 cm3 der Prüfung, es sei denn, Statistiken zur Sicherheit im Straßenverkehr der letzten fünf Jahre zeigen, dass mit alternativen Maßnahmen dasselbe Niveau der Sicherheit im Straßenverkehr erreicht werden kann.

    Die markierte Stelle finde ich interessant, Frankreich hat dies so gemacht wie im obigen Link von motorradonline.de beschrieben.

    WANN TRITT DIE RICHTLINIE IN KRAFT?

    Die Richtlinie musste bis 20. Mai 2017 in nationales Recht umgesetzt werden. Diese Vorschriften werden ab dem 20. Mai 2018 gelten.

    QUELLE: https://eur-lex.europa.eu/DE/legal-conte…d-trailers.html

    Ausnahmen

    Die folgenden Fahrzeugtypen können von der technischen Überwachung ausgenommen werden:

    • Fahrzeuge von historischem Interesse;
    • Diplomatenfahrzeuge; von den Streitkräften, der Polizei, dem Zoll, der Feuerwehr genutzte oder nur für land- und forstwirtschaftliche Zwecke verwendete Fahrzeuge;
    • Fahrzeuge, die ausschließlich auf kleinen Inseln verwendet werden.

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  • sualkbn
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    • 14. Dezember 2024 um 13:11
    • #24

    Für meine eigenen älteren Fahrzeugen halte ich es für überflüssig, weil für mich eine sichere Technik immer im Vordergrund steht und ich alle Wartungs- oder Reparaturarbeiten selber mache. Natürlich nur aus meiner subjektiven Sicht. Aber auch mit Blick auf die HU. Ein großer Teil meiner Freunde ist bei TÜV und Dekra. Klar, dass ich dafür zu ihnen gehe. Aber genauso klar, dass ich ihnen keinen Schrott vor die Nase setze.

    Jetzt das Aber. Ich kümmere mich auch um die Fahrzeuge der Familie und auch immer wieder um die von Bekannten. Meisten kommen sie kurz vor dem TÜV-Termin und fragen, ob ich mal schauen kann. Dann bin ich oft regelrecht schokiert, was in zwei Jahren so alles geschehen ist. Bezüglich Motorrad ganz oft Lenkkopflager, Kette und Reifen. Klar, hängt das alles von der Fahrleistung ab, so dass es für jedem zu einem anderen Zeitpunkt relevant wird. Aber es zeigt, wie nachlässig viele mit solch sicherheitsrelevanten Dingen umgehen. Ich möchte behaupten, sie schauen überhaupt nie nach. Da erscheint eine 1-jähriges Prüfungsintervall für mich gar nicht so abwegig.

  • Der Chris
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    • 14. Dezember 2024 um 13:37
    • #25

    Ich bin ja nicht gegen jährliche Inspektionspflicht, ich finde nur 150 Euro für einen PKW und 75 für ein Motorrad einfach absurd teuer wenn man das mit den Gebühren in anderen europäischen Ländern mit ähnlichem Standard vergleicht.

    Wie lange dauert die ganze Untersuchung? 20 bis 30 Minuten, das ist mal ein guter Stundenlohn, so viel verdienen nicht mal Markenwerkstätten, die die Dinger verkehrssicher halten.

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