Bin ich jetzt auch ein Raser?

  • Zunächst mal freut es mich das doch noch ne Diskussion zum Thema entstanden ist.

    und so wenig Meinungen?

    Warum ist das so ?

    Das macht doch ein Motorradforum lebendig !
    Wer hat welche Meinung zu dem Thema ?

    Mich würde das interessieren !

    Dem schließe ich mich an .

    Bin immer an Meinungen anderer interessiert.

    Würde die Diskussion sogar gern um einen Punkt erweitern.

    Wollte damit eigentlich einen extra Thread machen,aber passt grade gut dazu. Deshalb jetzt hier



    Sind Geschwindigkeitsbegrenzungen hilfreich oder Gefahr?


    Im Jahr 2018 kam es laut Statistischem Bundesamt in Deutschland zu 308.721 Verkehrsunfällen mit Personenschaden.


    So registrierte die Polizei 2018 in 42.146 Fällen unangepasste Geschwindigkeit als Ursache eines Unfalls mit Personenschaden. Lediglich 2.456 Mal überschritten Fahrer dabei die zulässige Höchstgeschwindigkeit.


    Fakt ist also:

    13.65 % Aller Unfälle mit Verletzten und Toten durch unangepasste Geschwindigkeit

    0,8 % Aller Unfälle mit Verletzten und Toten durch schneller als erlaubt



    Obwohl das schneller als erlaubt fahren nur in wenigen Fällen zu schweren Unfällen führt wird auf eine Unfallhäufung immer mit noch mehr Geschwindigkeitsbegrenzungen reagiert.

    In 94% der Geschwindigkeitsunfälle wurde langsamer als erlaubt gefahren aber eine Situation falsch eingeschätzt.


    Mein Verdacht:

    Durch immer mehr Schilder wird bei vielen Fahrern die Eigenverantwortung unterdrückt.

    Vor allem Autofahrer verlassen sich zunehmend auf die Vorgaben auf dem Schild,mit dem Gedanken:" Ich fahre nicht schneller als erlaubt,also bin ich ein guter Fahrer und auf der sicheren Seite"

    Unterstützt wird es noch durch die Kontrollen und Blitzer und Smileyanzeigetafeln, die ganz klar machen:

    Zu schnell böse

    Schild beachten gut

    Und so wird mit gutem Gewissen das eigenständige Denken eingestellt und der vermeintlichen Sicherheit vertraut...."ist ja alles geregelt"

    Auf unbeschilderten Strecken erlebe ich ich recht häufig das einige langsamer fahren als 100

    Wo alle Nase lang 70 steht eher nicht.Dort wird ohne nachzudenken gefahren was da steht.


    Daher die Frage aus der Überschrift,oder konkreter:


    Kann es sein das zuviele Schilder mit Geschwindigkeiten inzwischen die Gefahr erhöhen anstatt zu senken??



    Da ich mir in dieser Frage selbst noch nicht abschließend eine Meinung gebildet habe,wäre ich an eurer interessiert.

  • rein von den überlegungen her, martin, stimme ich dir hinsichtlich der überreglementierung zu! meiner bescheidenen meinung nach gehören auch vorgaben wie "abs-pflicht" etc. genauso wie "totwinkelassistenz" und "fussgängerassistent" hinterfragt, denn im gegensatz zu früher, wo mangels "assistenzsystemen" alle verkehrsteilnehmer zur gegenseitigen rücksichtnahme bereit waren, sollen heute diese assistenzssysteme alles "richten"... da ich ja schon ein paar tage auf dieser kugel weile, behaupte ich jetzt mal frei von der leber weg, der untergang des selbstverantwortlichen verkehrsteilnehmer hat mit der einführung von abs begonnen! abs mag zwar praktisch sein, aber ein allheilmittel ist es nun mal nicht! die grenzen der physik gelten für alle gleich...

    und ganz gleich verhält es sich auch mit allen anderen "helferleins", und im endeffekt wird der mensch seiner verantwortung enthoben, wogegen er sich eher selten wehrt, aber gleichzeitig schwindet damit auch die rücksichtnahme auf andere, schwächere oder vielleicht einmal weniger aufmerksame!

    parallel dazu wird aber auch "unsere zeit" immer schneller, niemand nimmt sich oder bekommt die zeit, sich mal nicht um "schnell schnell", sondern um das drumherum zu kümmern!


    für mich jedenfalls habe ich dahingehend mal einen schritt getan und mir ein "spaßmopped" zugelegt, mit dem ich land, leute und natur genießen kann, ohne hetzen zu wollen oder gar müssen, mit relativ wenig leistung (grad mal 48 pferdchen bei 200kg) lässt es sich deutlich intensiver und entspannter leben...


    und zurück zu deiner "frage" bezüglich der reglementierung durch den schilderwald: ja, der schilderwald ist sch...eibenkleister, drum ignorier ich ihn zum großteil, ich erachte alle schilderangaben eher als "empfehlung" und orientiere mich an meiner umgebung: wo kinder oder sehr viele passanten ihren weg genießen wollen, etwas noch gemütlicher, und auf einsamen landstraßen kann dann schon mal fünfe grade sein...

  • Camel

    Martin70


    Politik spielt bei diesen Themen immer eine Rolle.

    Geschwindigkeitsbegrenzungs - Schilder (was für ein langes Wort) aufstellen,

    macht ja niemand aus Spaß an der Freude.

    Also von Beitrag zerreden kann hier nicht die Rede sein.

    Thema AfD bringt doch immer wat Schwung inne Bude .....

    „Schwung“ ists natürlich nicht für jeden was.


    gs.a-tourer

    ....... Du bist ein Fuchs (Augenzwinker)

    und glaub mir, meine Welt ist sowas von kunterbunt .....


    Und jetzt streng Themenbezogen

    Ich bin Raser, und Schilder ...... wat für Schilder ?

  • Das: RE: Bin ich jetzt auch ein Raser?

    entspricht auch meiner Erfahrung, kann ich so zu 100% bestätigen.

    Anscheinend tut selbst denken weh, deshalb tun es so wenige. Mit dem Gedanken im Hinterkopf kommt man recht entspannt durchs Leben, weil man sich nicht mehr so oft über Blödheit/Unvermögen/Arroganz der Anderen aufregt. Es hilft auch ungemein, die eigenen Unzulänglichkeiten zu reflektieren ;)


    Um aufs Eingangsposting zurück zu kommen: Ja, ich rase.

    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.


    Benjamin Franklin

  • Irgendwie wird das mit dem Aktionismus immer mehr. Gefühlt aber nicht nur in diesem Bereich. Dabei verbinde ich Aktionismus mit Planlosigkeit. Wie tweety schon das Lautertal erwähnt hat (Richtung Bootshaus, richtig?) Mir vollkommen unverständlich wie man für eine Fahrzeugart eine Geschwindigkeitsbegrenzung machen kann und für eine andere nicht. Das noch in kurvenreichen Gegend. Aus meiner Sicht erhöht das das Unfallrisiko!

    Unterm Strich wird eine Stimme laut, das wird zum Anlass genommen um seinen Aktionismus auszuleben (aus politischen und finanziellen Gründen) und die Folgen werden nicht (oder nicht vollständig) bedacht. Eine Handlungsweise, die ich bei denkenden Menschen nicht nachvollziehen kann.

    Martin: formal warst Du vor 2016 kein Raser, jetzt aber schon wenn Du da zu schnell fährst ^^

    Spaß beiseite: Deine Überlegungen sind leicht nachvollziehbar. Umso erstaunlicher, dass Entscheidungsträger das nicht verstehen.

  • Hier in meiner Homezone gab es eine recht spaßige Verbindungsstrecke zwischen zwei Dörfern, an deren Endpunkten sich Horden von kleinkalibrigen Supersportlern getroffen haben, um dann paarweise um die Wette zu eiern. Ein gutes Jahr lang wurde auf 70 begrenzt und regelmäßig kontrolliert. Effekt: Die Dangerfreaks sind weg. Jetzt ist wieder offen... also 100. Viel mehr geht dort angesichts der Streckenführung auch nicht


    Übrigens: Wenn auf einer mit 70 beschilderten Strecke weiterhin zu schnell gefahren wird, passieren eben genau so viele Unfälle, wie wenn man da 100 dürfte. Es zerbrezelt die Kerle die ohnehin 130 fahren und sich eine Scheiß drum kehren, ob man da theoretisch 100 oder theoretisch 70 darf. Denen ist teilweise sogar egal was physikalisch noch machbar ist, ohne dass man nachher den Schandkarren bestellen muss.


    Und dann gibt's eben noch die Leute, die ihre Wahrnehmung im Verkehr auf das Lesen und befolgen von Schildern ("nicht schneller als...") beschränken und daher jedes Hinderniss umnieten, weil sie sich ja regelkonform verhalten haben und deshalb der Andere Schuld sein muss. Den Rest regelt der Rechtschutz. So einfach ist das. Wer darüber jammert ist im letzten Jahrtausend hängen geblieben...


    Mir sind aufmerksame Raser letztlich um einiges lieber, als schlaftrunkene orientierungslose Schleicher die die Geschwindigkeitsbeschränkungen übererfüllen und glauben sie seien gute Autofahrer weil sie irgendwie geschafft haben, die Führerscheinprüfung zu bestehen. Die paar übermotivierten Raser die nicht wissen was sie tun, sind eh nicht lange Gegenstand irgendwelcher Betrachtungen...

  • Einverstanden mit den aufmerksamen Rasern, ich nenne sie lieber Schnellfahrer. Das kann ich auch mal kurz, so lange mein fortgeschrittenes Alter mir das eben gestattet...


    Aber so ganz geh ich da nicht mit. Mir scheint, die gewohnheitsmäßigen Schnellfahrer haben zugenommen. Und sie werden immer rücksichtsloser. Vor Jahren war es eigentlich undenkbar, die Fahrspur regelrecht zu verlassen, heute begegnen mir ständig Kurvenschneider, ja sogar Fahrer, die weit vor einer schnellen Rechtskurve auf die linke Seite gehen um sie noch schneller fahren zu können. Lauter verkappte Rennfahrer.


    So einer hat mich auf dem Moped fast mal auf die Haube genommen, weil er sein Manöver bereits eingeleitet hatte und nicht mehr korrigieren wollte oder konnte. Gegen den SUV hätte ich keine Chance gehabt, bin nur knapp an der Seite vorbeigekommen. Das hat mir für eine ganze Weile in den Knochen gesteckt. Das nenne ich tatsächlich Raserei und so sollte niemand fahren.

    Je älter wir werden, desto schneller waren wir früher!

  • Nun tust Du mir aber ein Wenig unrecht.

    Mein Standpunkt ist lediglich, dass man sich auch manchmal (als mündiger Bürger u. Wähler) ergebnisorientierter wehren sollte.

    Soll heißen: Aus meiner Sicht ist das Kind längst in den Brunnen gefallen.

    Die Gründe, weswegen diese ganzen Beschränkungen eingeführt wurden u. werden, sind eher Ideologischer, als logischer Natur.

    Deshalb wird es in Zukunft eher erfolglos bleiben, wenn man die gleichen "Typen", die uns das Tag für Tag einbrocken, so ohne Weiteres wiederwählt.

    Aus meiner sollte es erlaubt sein, das genauso zu thematisieren.

  • Oha... viel getipsel... was keiner lesen will..


    aber Recht gebe ich dir mit deiner Meinung zum Schilderwald; auch für mich ist das ne "Empfehlung:P" ... was aber bei vielen nicht auf positive Zustimmung treffen dürfte....

    Gruss vom Tom ;)

  • Noch mal zum Thema Schilderwald:


    Was mir immer mehr negativ auffällt, sind sinnlose Beschilderungen, z.B. Begrenzung auf 70 wegen einmündender Nebenstrecke, Aufhebung und keine 100 m danach wieder das gleiche Spiel, weil da noch eine Einmündung kommt. Es gibt ja durchaus Typen, die für die knapp 100 m dazwischen die zulässige Höchstgeschwindigkeit erreichen "müssen". :|


    Früher™ sah man viel öfter die Zeichen 102 (Kreuzung oder Einmündung mit rechts vor links) oder 301 (Vorfahrt), da an der Nebenstraße gerne 205 (Vorfahrt gewähren) oder auch gar kein Schild, ohne dass die Geschwindigkeit begrenzt wurde. Ist der neuzeitliche KFZ-Führer weniger klug als vor 30 Jahren? Oder kommt das von der Vollkaskomentalität vieler Zeitgenossen, die sich dann mit fehlender Beschilderung rausreden, wenn sie einen Fehler gemacht haben?


    Ich frage mich, ob es etwas bringen könnte, eine Petition zu starten, die die Verkehrsbehörden auffordern soll, alle Beschilderungen auf den Prüfstand zu stellen und bei neuen Beschilderungen eine Plausibilitätsprüfung mit bereits bestehender Beschilderung zwingend vorschreibt.

    Fakt ist schließlich, das man als Fahrzeugführer heutzutage von so vielen Signalen überflutet wird, das, wenn ich es richtig erinnere, etwa 50% der Informationen ausgeblendet werden (müssen), bevor sie einem bewusst werden.

    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.


    Benjamin Franklin

  • Du fängst Dir aber etliche 'Nebenwirkungen' ein. Die für mich inakzeptabel sind.

    Bin eben keiner, der auch nur ansatzweise etwas in sich hineinfrisst.

    Wichtige Dinge, die im Argen liegen, müssen auch manchmal schonungslos thematisiert werden.

    Ich habe keinen beleidigt, oder herabgewürdigt.

    (Außer vielleicht irgendwelche Ökostalinisten, die uns den Individualverkehr, mit all seinen Freiheiten versalzen möchten :saint:)

  • Kaulebeen Die vielen Schilder machen schon denkfaul. Wenn ich mal in eine Gegend gerate, in der nicht jede Kurve als solche angekündigt wird, fällt mir das dann auf einmal auf.


    Besonders krass war das mal in Luxemburg, die überlassen dort das Denken und Lenken vollständig dem Fahrzeugführer. War mal was spezielles, eine super gut in Stand gehaltene Strecke fast komplett ohne Schilder, und eine ganze Weile allerengste Kehren selber erkennen zu müssen. :thumbup:

    Je älter wir werden, desto schneller waren wir früher!

  • gs.a-tourer

    Ich persönlich finde es ganz wichtig diese Dinge zu thematisieren.

    Den alles ist irgendwie miteinander verknüpft.

    Und beleidigen und herabwürdigen, da sind andere für zuständig.

    Mir zeigt es eigentlich nur,

    wie verloren viele Menschen sind,

    und in ihrer Hoffnungslosigkeit etwas zu wählen bereit sind,

    all die kleinen „Nebenwirkungen“ mit in Kauf nehmen.

    Weißt,

    die alten Säcke im Bundestag fahren weder selber Auto,

    geschweige Motorrad.

    Wie sollen die irgendwas verstehen ?

    Etwas zu ändern bereit sein ?

    Junges Blut wäre eine gute Lösung.

    Schade, daß Justin Trudeau schon in Kanada Premier ist.

    Und „Fuchs“ war eigentlich als Kompliment gemeint .........

    sooooowas von schlau, der Gute

  • Das sehe ich das grundsätzlich anders, als Du.

    OK, jeder hat seine eigene Sicht der Dinge und Grundüberzeugungen, aus denen er schonmal schlecht raus kann.

    Aber ich muß den Politiker nicht sympathisch finden, den ich wähle.

    Wenn er recht hat, dann hat er recht.

    Und wenn er für das Gesamtergebnis nützlich ist, dann hat er meine Stimme.

    Kann sein, dass ich ihn das nächste Mal genauso wieder in den Wind schieße.

    Jedenfalls verabscheue ich Stillstand, Gruppendynamik und Cliquenwirtschaft.

    Das ist aus meiner Sicht, dass Gefährlichste überhaupt.

    Aus meiner Überzeugung wären viele Sachen in den letzten Jahren so nicht durchführbar gewesen, wenn die Mehrheit so denken würde.

    Die machen am Ende alle nur Werbung, ohne Substanz.

    Sind genauer betrachtet alles nur Rattenfänger, die manchmal eben auch wieder geerdet werden müssen.

    So funktioniert aus meiner Sicht Demokratie.

    Und Demokratie muß in letzter Konsequenz nicht immer bequem oder angenehm sein.

  • gs.a-tourer

    Ich denke, schlimmer geht immer.

    Wahlversprechen werden generell nie gehalten.

    Hoffe, daß ich nicht erleben muß,

    was es heißt,

    wenn die AfD aufm Thron sitzt,

    und ihr verlogenes Zepter über meinem Haupt schwingt.

    Da verstoße ich lieber gegen Fahrverbote,

    bezahle Strafen,

    und fahr zur Not ohne Lappen.

    Aber eine Welt ohne Sonne geht gar nicht .....

    Und für mich ist diese Partei ein riesiger Schatten.

  • Der Schilderwald ist in der Tat nervig, da wirklich wichtige Informationen untergehen können.

    Zum Thema Raser/ Schleicher: Mir sind Schleicher, die sich defensiv verhalten, lieber. Die kann man überholen und gut ist. Es ist halt immer die Frage, was man unter "Raser" versteht. Wer wirklich fahren kann (und das sind leider die Wenigsten), verkraftet auch locker 20 drüber.

    Meist geht das Rasen aber mit einer grottigen Linie einher, sprich: Kurven schneiden, Körper im Gegenverkehr usw. Die Fahrer meinen zwar, sie sind die Helden, sind aber schlußendlich vollkommen überfordert.

    Meist vergessen diese auch, daß sie die öffentliche Straße nicht allein gepachtet haben, sondern sich andere Verkehrsteilnehmer dort befinden. Trecker die ihre Gülle in der Kurve verlieren, entgegenkommende Mähdrescher mit Überbreite oder Busse die in Kurven auf die Gegenfahrbahn ausholen müssen.


    Meine Meinung dazu: Schneller als erlaubt ist kein Rasen. Einige (aber nicht alle!) Limits sind Banane. Aber: 10% weniger Spaß und Hirn einschalten für die Sicherheit, dann paßt das.
    Würden diejenigen mal eine saubere Linie als Challenge nehmen und nicht die Tachonadel, wäre schon viel gewonnen. Kann man halt schlecht vor den coolen Bikern am Treff mit prahlen...

    meep meep

  • Wiedereinführung der Wehrpflicht - jeder mit Kindern wird das nicht wollen

    Das glaube ich nicht. Ich selbst bin auch für eine Wiedereinführung und als Alternative für ein soziales Pflicht-Jahr. Und das sowohl für Männlein und Weiblein. Der Gesellschaft würde das meiner Meinung nach sehr gut tun.

    Aber jetzt geht's off Topic...

    Einkaufen ist auch kaum mehr zu Fuß machbar, da Tante Emma tot ist.

    Ist das nicht eine Frage der Perspektive und unserer eingefahrenen Denkmuster? Wenn man das umdreht, dann schafft der Verzicht auf Individualverkehr ja den Markt vor Ort wiederund es gibt wieder Tante Emma ;-)


    Aber nun mal zu eigentlichen Thema: Rasen ist für mich rücksichtsloses Fahren unter Inkaufnahme von Schäden bei Dritten. Wer mit 30 durch eine Spielstraße fährt ist für mich genauso ein raser wie einer, der mit 200 über eine freie Landstraße fährt.... Und egal wie man es dreht und wendet: Es wird Leute geben, die die Definition anders auslegen und mich selbst als Raser einstufen würden und es gibt welche, die wohl genau das Gegenteil machen würden..

    Wahrscheinlich war ich es kürzlich auch. Strecke im bayr. Wald, nur für Motorräder auf 70 reduziert, Autos dürfen 100 fahren. Sorry, das geht nicht, da hab ich mich aus Prinzip mal nicht so ganz dran gehalten... Und die Autofahrer, die gleich schnell wie ich unterwegs waren, sind nun keine Raser, ich aber schon? Ohne Worte...

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