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Erfahrung mit Soziusfahren?

  • Spotz Paxx
  • 7. Mai 2025 um 15:13
  • KI-Zusammenfassung
  • Mittels künstlicher Intelligenz generierte Zusammenfassung

    Zusammenfassung der Kernaussagen

    Die Diskussion dreht sich um Erfahrungen beim Soziusfahren und wie sich Fahrverhalten, Sicherheit und Komfort damit verändern. Grundsätzlich wird betont, dass das Zusatzgewicht spürbare Auswirkungen hat und das Fahrwerk, der Reifendruck und auch das Fahrwerkseinstellverhalten beeinflusst werden sollten. Viele raten zu einer langsamen, schrittweisen Annäherung (kleine Testfahrten zuerst) und zu konkreten Vorbereitungen, bevor längere Strecken mit Beifahrer unternommen werden.

    • Die Zuladung ändert das Fahrverhalten deutlich und erfordert ggf. Anpassungen am Fahrwerk (Federweg, Vorspannung) sowie am Reifendruck.
    • Speziell bei der Yamaha R7 wird mehrfach auf das geringe Nutzlastlimit hingewiesen; andere Modelle weisen ähnliche Herausforderungen bei Soziusbetrieb auf. Hinweise gehen oft in Richtung Handbuchkonsultation und moderater Anpassungen statt radikaler Umbauten.
    • Praktische Tipps reichen von Federbeinvorspannung und ggf. Gabelfederung über leicht erhöhte Reifendruckwerte bis hin zur regelmäßigen Kontrolle der Kettenspannung.
    • Sicherheit und Kommunikation stehen im Mittelpunkt: klare Absprachen mit der/den Mitfahrenden, einfache Signale, öffentliche Pausen, korrekte Schutzkleidung und eine bewusste, verantwortungsvolle Fahrweise.
    • Viele Beiträge berichten positive Langzeit-Erfahrungen, sofern man behutsam vorgeht, passende Ausrüstung nutzt und das Fahrwerk schrittweise auf die zusätzliche Last einstellt. Es gibt auch Stimmen, die vor zu viel Belastung an bestimmten Modellen warnen und sinnvollere Alternativen (z. B. ein anderes Motorrad) empfehlen.
    • Es gibt unterschiedliche Erfahrungen zur optimalen Vorgehensweise je nach Modell, Fahrergröße, Soziusgewicht und Tourlänge. Offen bleibt oft, welche konkreten Werte (Druck, Vorspannung) bei welchem Modell empfohlen sind; hier hilft das Handbuch oder individuelle Tests.

    Technische Hinweise zur Zuladung und Fahrwerk

    • Relevante Anpassungen bei Soziuslastung umfassen primär:
    • Federbeinvorspannung (Vorspannung am Hinterrad)
    • ggf. Gabelfederung vorn (je nach Modell)
    • Reifendruck leicht erhöhen
    • Kettenspannung prüfen
    • Bei einigen Modellen, einschließlich der genannten R7, wird das Zuladungslimit als kritisch genannt (Bezug: rund 160 kg Gesamtlast – Fahrer, Sozius, Gepäck). Gewichtslast wird stark das Fahrverhalten beeinflussen; bei Dauereinsatz mit Sozius ist ggf. eine andere Maschine sinnvoll.
    • Handbuch konsultieren: genaue Einstellwerte und empfohlene Rahmenparameter variieren je nach Modell; die genannten Hinweise dienen als Orientierung.
    • Fahrwerksteile wie Federbeine bzw. Umlenkungen können je nach Modell unterschiedlich gut auf Soziuslastung reagieren; elektronische Systeme (falls vorhanden) können helfen, erfordern aber oft eine individuelle Abstimmung.

    Praxis-Tipps für Sozius-Fahrten

    • Mach eine kurze, ruhige Testfahrt, um die Wirkung der Anpassungen zu spüren.
    • Erhöhe den Reifendruck vorsichtig, um das Profil bei Mehrlast stabil zu halten.
    • Stelle sicher, dass die Frontgabel entsprechend dem Gewicht reagieren kann; ggf. leichte Vorspannung anpassen.
    • Prüfe regelmäßig Kettenspannung und Zustand der Fahrwerksbauteile.
    • Nutze ggf. Topcase oder Rückenpolster als Unterstützung; halte eine regelmäßige Pause ein.
    • Bereite die Ein- und Ausstiegssituation vor (Stellflächen, Bordstein- oder Stufenhöhe beachten, Seitenständer ausklappen), kommuniziere klare Signale mit der Beifahrerin bzw. dem Beifahrer.
    • Vor allem am Anfang: langsam fahren, kurvenarm beginnen, langsame Steigerung der Strecke und Belastung.
    • Sicherheit und Ausrüstung: vollständige Schutzkleidung für Fahrer und Beifahrer, Verantwortungsbewusstsein des Fahrers bei allen Manövern.

    Sicherheit, Verantwortung und Kommunikation

    • Der Fahrer trägt die Hauptverantwortung für die Sicherheit der Person hinten.
    • Vor dem Start Absprachen treffen: wann Auf- und Absteigen, wo Pausen möglich sind, wie Signale funktionieren.
    • Kommunikation während der Fahrt ist hilfreich (ruhiges Feedback, klare Kommandos).
    • Achte auf Anzeichen von Überlastung oder Unbehagen beim Beifahrer und passe Tempo bzw. Route an.

    Offene Fragen und Diskussionsstände

    • Welche konkreten Einstellwerte gelten bei der eigenen Maschine (z. B. R7) für Front- vs. Heckfederung, je nach Beifahrergewicht?
    • Ist das Fahrwerk bei bestimmten Modellen dauerhaft gut geeignet für Soziusfahrten oder sollte man lieber auf ein anderes Modell mit höherer Nutzlast wechseln?
    • Wie lange und wie lange sollten Touren mit Sozius idealerweise dauern, bevor man zusätzliche Anpassungen prüft oder weitere Maßnahmen erwägt (z. B. größere Stabilität, anderer Rahmen)?
    • Welche konkreten Sicherheitsmaßnahmen (z. B. spezielle Gurte, Halte- oder Griffsysteme) haben sich bewährt, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen?

    Stimmungsbild und Diskussionsverlauf

    • Die meisten Beiträge betonen positives Potenzial von Soziusfahrten, sofern man behutsam vorgeht, passende Ausrüstung nutzt und das Fahrwerk entsprechend anpasst.
    • Es gab Diskussionen über Stil und Sprache; relevante Beiträge betonten Respekt und Verantwortlichkeit im Umgang miteinander. Die Mehrheit plädiert für sachliche, konstruktive Beiträge und vermeidet persönliche Angriffe.

    Wenn du neu einsteigst, könntest du mit einem kurzen Test starten, die Federung deiner R7 schrittweise auf zusätzliche Last einstellen (nach Handbuch), den Reifendruck anpassen und regelmäßig Pausen einlegen. Bleibe dabei in engem Kontakt mit deiner Beifahrerin/deinem Beifahrer und passe Tempo sowie Strecke an.

    Zuletzt erstellt: 7. März 2026 um 14:59 Hinweis: KI kann Fehler machen. Die Zusammenfassung kann unvollständig oder nicht korrekt sein. Zwischenzeitlich können zudem neuere Antworten vorliegen, die den Inhalt beeinflussen würden. Es kann daher später eine aktualisierte Neuzusammenfassung folgen. Bitte lies zur Sicherheit das Thema vollständig.

  • Spotz Paxx
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    • 7. Mai 2025 um 15:13
    • #1

    Moin Leute :D ich hätte mal ne Frage zum Thema Sozius fahren. Ich bin noch nie mit Sozius gefahren, sondern bisher immer alleine. Würde aber ganz gerne mal ne Freundin mitnehmen, und wollte da fragen ob man an der Federung oder Fahrwerk oder besser gesagt überhaupt am Motorrad etwas verändern oder einstellen muss. Hab da leider auch niemanden zu fragen, daher frag ich das einfach mal hier in die Runde. Ich fahre eine Yamaha R7, würde mich sehr über Antworten freuen :):racer

  • double d
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    • 7. Mai 2025 um 15:55
    • #2

    Hallo Spotz Paxx.

    Das ist eine schöne Frage und ich hoffe Dir hier helfen zu können.

    Ja, es ist schon wichtig, dass Du die Federwege nachjustierst. Ich gehe mal davon aus, dass die Sozia schon ein paar Kilos wiegen wird und wenn die Federung am Hinterrad nicht gestrafft wird dann wird Euch jede Bodenwelle wie ein Muli in den Rücken treten. Das ist für die Stoßdämpfer der Maschine auch nicht gut. Auch wirst Du feststellen, dass eine nicht veränderte Federeinstellung sich auf die Kette auswirkt, was zu einem stärkeren Verschleiß der Kette führt.

    Wenn Du ein Handbüchlein zu Deiner R7 hast, dann findest Du Hinweise zur Einstellung der Federspannung und auch zu der Veränderung der Kettenspannung.

    Auch ist es wichtig bei dieser "Zuladung" die Gabelfederung nachzujustieren. Ich kenne mich nicht mit der R7 aus, aber auch hier wirst Du sicherlich Informationen im Handbuch finden.

    Das ist alles kein Hexenwerk oder Rocketscience. Das sollte machbar sein. :thumbup:

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • SALZ
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    • 7. Mai 2025 um 16:12
    • #3

    Moin Moritz,

    ich möchte niemandem zu nahe treten, möchte es aber auch nicht unerwähnt lassen...

    Die Zuladung der 7 ist mit rd 160kg recht dürftig.

    Ansonsten schließe ich mich den Aussagen des Vorredners an ☝🏻😁

    Gute Fahrt und viel Spaß zu zweit!

  • Mikael
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    • 7. Mai 2025 um 16:24
    • #4

    Ein korrekter Kettendurchhang schließt alle Anwendungsfälle ein; da gibt es m.M.n. bei Soziusbetrieb nichts zu beachten. Das Wichtigste ist die Vorspannung des Federbeins ... und auch der Reifendruck darf etwas erhöht werden.

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

  • Roadrunner72
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    • 7. Mai 2025 um 16:36
    • #5

    Sei dir im Klaren darüber, dass sich die Fahreigenschaften drastisch verändern werden. Dreht also erstmal ne kleine Testrunde, bevor es auf große Strecken geht.

    meep meep

  • DvdW
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    • 7. Mai 2025 um 16:39
    • #6
    Zitat von SALZ

    Die Zuladung der 7 ist mit rd 160kg recht dürftig.

    Wenn ich da an die Dolomitentouren mit meiner Holden und Gepäck für 14 Tage auf unserer 700er Deauville zurück denke, hatten wir trotz "höchstwahrscheinlicher" Überladung keinerlei Probleme. ;)

    Und ehrlich gesagt, mir ist noch nie zu Ohren gekommen, dass jemand wegen Überladung des Motorrades Ärger bekommen hätte.

    Aber selbstverständlich ist der Hinweis darauf wichtig und richtig! :thumbup:

  • DvdW
    Gast
    • 7. Mai 2025 um 16:43
    • #7
    Zitat von Mikael

    ... und auch der Reifendruck darf etwas erhöht werden.

    Das hat mich jetzt bei meiner NC750X erstaunt, es wird unabhängig von der Beladung nur ein Reifendruck (2,5 + 2,9) angegeben.

    Kannte ich bisher so auch noch nicht.

  • gehtsnoch
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    • 7. Mai 2025 um 16:54
    • #8

    Halte Dich an das was Mikael geschrieben hat. Vor allem wenn eine Runde mit der Sozia die Ausnahme bleibt. Wird das eine Dauersozia dann kannst Du Dich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen und vermutlich über ein anderes Motorrad nachdenken. Eine Fahrwerkseinstellung "erfährt" man. Mit viel Geduld und vielen verschiedenen Einstellungen. Gepriesen sei das elektronisch vestellbare Fahrwerk. Als jemand der Gelegentlich eine 60kg Sozia auf einer R1 mitgenommen hat, kann ich Dir sagen, dass ein dauerndes Verstellen des Fahrwerks unnötig war. Zudem die Kurvenhatz auf so einem Typ Motorrad mit Sozia nicht wirklich Spaß macht. Das Mädel sitzt ein ein Affe aufm Scheifstein mit einem unmöglichen Kniewinkel, und Du als Fahrer hast dauernd zusätzliches Gewicht auf den Handgelenken beim Verzögern. Viel Spaß und langsam rantasten. Wie Roady schreibt, bewegt sich bzw. lässt sich das Motorrad nicht mehr ganz wie gewohnt bewegen.

    Silence! I block you!

  • Minimax
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    • 7. Mai 2025 um 18:06
    • #9

    Hat denn deine künftige Sozia schon Erfahrungen als Mitfahrerin?

    Vor der Abfahrt Zeichen für die wortlose Kommunikation vereinbaren. Z.B. auf die Schulter klopfen/tippen = bei nächster Gelegenheit anhalten (wo gefahrlos möglich).
    Und schon vorm Aufsteigen der Sozia miteinander kommunizieren, wann der richtige Zeitpunkt ist (Standfestigkeit des Fahrers). Vorm absteigen ebendo auf das OK des Fahrers warten.

  • BausW
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    • 7. Mai 2025 um 18:28
    • #10

    Kaum vorstellbar dass diese Frau auf diesem Motorrad, hinten drauf nach 3500km auf der Route des Grandes Alpes immer noch lachen konnte. Und es hat Ihr Spaß gemacht. Hut ab 😎

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Grip ist wie Luft - man vermisst ihn erst wenn er nicht mehr da ist...und nach schräg kommt flach

  • double d
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    • 7. Mai 2025 um 18:51
    • #11
    Zitat von Mikael

    Ein korrekter Kettendurchhang schließt alle Anwendungsfälle ein; da gibt es m.M.n. bei Soziusbetrieb nichts zu beachten. Das Wichtigste ist die Vorspannung des Federbeins ... und auch der Reifendruck darf etwas erhöht werden.

    Das letzte Mal, wo ich mich um Kettendurchhang und Kettenpflege kümmern musste war 2009.. Aber ich kann mich erinnern, der Kawa Mechaniker war ein Koloss von Mann. Der setzte sich auf die ZRX und griff nach unten und prüfte die Kettenspannung... :)

    Ich hätte mir ab und zu so eine Armlänge gewünscht, aber dann wäre ich ein Gibbonaffe geworden... 8o

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • RedBorg
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    • 7. Mai 2025 um 19:03
    • #12

    Spotz Paxx Vielleicht solltest Du umsteigen, von R7 auf T7. Da gibt es dann auch einen SoziaCheck ab min 10:

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  • wolfgang23
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    • 7. Mai 2025 um 19:24
    • #13

    Moin,

    Hier wird nur vom Moped gesprochen, jedoch sollte die richtige Bekleidung für die/den Sozia gedacht werden.

    Bin über lange Jahre nur alleine oder mit Gepäck gefahren.

    Und nicht vergessen: man trägt als Fahrer die volle Verantwortung für die Person die mitgenommen wird.

    Habe leider im Bekanntenkreis ein ganz schlimme Situation mit schwerem Ausgang erfahren...... <X

  • speedy08
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    • 7. Mai 2025 um 19:44
    • #14

    Das ist in der Tat die größte Belastung, die Verantwortung für einen anderen Menschen übernehmen. Ich empfand solche Fahrten immer anstrengend, physisch wie psychisch. (auf einem Ssp)

    Hinweis: Postings können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten!

    DLzG Stefan :S

  • Mikael
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    • 7. Mai 2025 um 20:22
    • #15
    Zitat von speedy08

    Ich empfand solche Fahrten immer anstrengend, physisch wie psychisch. (auf einem Ssp)

    Falls die obige Abkürzung Supersportler bedeutet, ist das auch gut zu verstehen. Dafür wurden die nie optimiert. Und spaßig ist die Fahrt auf dem Notsitz wohl auch nicht.

    Ich finde, dass die Boxer-GS recht einfach mit Sozius zu fahren sind. Zum einen wird die Zusatzlast durch das stattliche Ausgangsgewicht relativiert; zum anderen verhindert der Telelever starkes Bremstauchen bei hoher Zuladung.

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

  • speedy08
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    • 7. Mai 2025 um 20:28
    • #16

    Da hast du natürlich recht....aber der TE redet ja von einer R7.

    Hinweis: Postings können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten!

    DLzG Stefan :S

  • gehtsnoch
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    • 7. Mai 2025 um 20:28
    • #17
    Zitat

    Das ist in der Tat die größte Belastung, die Verantwortung für einen anderen Menschen übernehmen. Ich empfand solche Fahrten immer anstrengend, physisch wie psychisch. (auf einem Ssp)


    Alles Gewohnheit. Seit meiner ersten 1000er in 1981 fahre ich immer schon mehr mit als ohne Sozia. Die Verantwortung ist zwar da (wie übrigens auch bei jeder Autofahrt mit Passagieren) , aber man zwingt niemand hintendrauf mitzufahren. Außerdem ist das erklärte Ziel auch für den Fahrer heile anzukommen. Jedenfalls war es bei mir immer so.

    Das höhere Risiko trägt eigentlich immer Sozia / Sozius, denn die können nicht immer abschätzen zu welchem "Pflegefall" sie sich auf das Motorrad setzen. Wenn das jemand ist der unbedingt zeigen muss wie toll die Maschine anreißt, wie schnell das Teil geht und was er doch für ein toller Fahrer ist, dann hat Sozia / Sozius schon verloren.

    Während ich Motorradfahren noch nie als etwas Besonderes oder Außergewöhnliches betrachtet habe, haben jene, die sich einem Motorradfahrer anvertrauen, meinen höchsten Respekt. Auch weil ich das weder könnte noch ohne Notwendigkeit je tun würde.

    Silence! I block you!

  • Rick
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    • 7. Mai 2025 um 21:34
    • #18

    Oben wurde fast alles Wichtige erwähnt. Sag ihr, dass sie Dir immer über die kurveninnere Schulter schauen soll. In Linkskurven die linke Schulter, in Rechtskurven die rechte Schulter. Damit verhindert sie ein ungewolltes Aufrichten der Maschine gegen deinen Willen. Vor allem, wenn sie deutlich schwerer ist als Du.

  • Palomino
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    • 8. Mai 2025 um 05:13
    • #19

    Man stellt die Maschine auf dem Bürgersteig ab. Wenn es dann wieder losgeht, steigt die Sozia auf und man fährt den Bordstein langsam in Fahrtrichtung schräg runter. Dabei verliert man schnell das Gleichgewicht und kippt.

    Gelernt habe ich mal, dass man Bordsteine, wenn man mit Sozia unterwegs ist, nur im 90° Winkel runterfahren oder Absenkungen nutzen sollte. Zwei Vorfälle sind mir bekannt, bei denen mit Reisemaschinen der Bordstein schräg genommen wurde und es bei Fahrer und Sozia zu erheblichen Verletzungen (Knochenbrüche) gekommen ist, nachdem die Maschine unaufhaltsam auf die Seite gekippt ist.

    Gruß
    Siggi

    Manche scheint es zu erfüllen, in der Kommunikation mit Dreck um sich zu werfen! Und dann denke ich an meinen Mentor: "Man suhlt sich nicht mit Schweinen und Füchsen im Dreck!"

  • LLosch
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    • 8. Mai 2025 um 06:53
    • #20

    2 Punkte noch:

    Wenn die Sozia eine zierliche Person ist, dann ist die Chance groß, dass Sie es schwer bis unmöglich ist, um Dich herum zu fassen.

    Für meinen Sohn hab ich damals einen Nierengurt gekauft, der ÜBER der Jacke getragen wird. An dem Gurt sind Griffschlaufen.

    Hat SEHR geholfen.


    Und ... AUFSTEIGEN:

    Ich erinnere mich daran, wie ich eine erwachsene Oerson mitgenommen habe, die noch nie mitgefahren ist.

    Die Person setzt einen Fuß auf die Raste, packt mich an der Schulter und reißt mich mitsamt dem Motorrad um. :)

    Also ...

    Fuß auf die Raste, Hand nur zum Gleichgewicht auflegen und dann hochdrücken mit der Kraft der Beine.

  • double d
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    • 8. Mai 2025 um 07:46
    • #21
    Zitat von LLosch

    Für meinen Sohn hab ich damals einen Nierengurt gekauft, der ÜBER der Jacke getragen wird. An dem Gurt sind Griffschlaufen.

    Ich kenne diese Nierengurte auch. Bei Fahrinstruktoren des ADAC sind sie von Übel. Die sind der Meinung dass das einzig wahre Haltegriffe für den Mitfahrer sind. Aber die sind auch gegen die Sissybar am Cruiser. :rolleyes:

    Zitat von LLosch

    Und ... AUFSTEIGEN:

    Ich erinnere mich daran, wie ich eine erwachsene Oerson mitgenommen habe, die noch nie mitgefahren ist.

    Die Person setzt einen Fuß auf die Raste, packt mich an der Schulter und reißt mich mitsamt dem Motorrad um. :)

    Also ...

    Fuß auf die Raste, Hand nur zum Gleichgewicht auflegen und dann hochdrücken mit der Kraft der Beine.

    Vielleicht noch den Seitenständer ausgeklappt lassen? Das hat bei mir schon manches Mal verhindert, dass mein Co-Pilot mich samt Krad umgerissen hat. :cursing:

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • Zehfuer1993
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    • 8. Mai 2025 um 07:59
    • #22

    Seitenständer ausklappen,wenn die Sozia aufsteigt kann von Vorteil sein, der Fahrer hat dann eine gut Unterstüzung beim Gleichgewicht halten. Die Suche nach einem erhöhten Aufstiegspunkt für die Sozia ist auch gut falls vorhanden ....höher Bordstein, Parkbank,Mäuerchen, hilft ungemein....und ein Topcase mit Rückenpolster, machte es der Sozia auf dem Sitz bequem....,und Proviant z.b Kuchen und Kaffee für die Pause kann auch mitgenommen werden.....

  • double d
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    • 8. Mai 2025 um 08:06
    • #23
    Zitat von Zehfuer1993

    und ein Topcase mit Rückenpolster, machte es der Sozia auf dem Sitz bequem....,und Proviant z.b Kuchen und Kaffee für die Pause kann auch mitgenommen werden.....

    Jetzt wird‘s gemütlich… der Poster fährt doch eine R7 …

    Okay ich habe auch schon einer ZRX 1200 mit Sissybar gesehen, aber Topcase an der R7. 😂

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • Taxi
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    • 8. Mai 2025 um 08:09
    • #24
    Affe auf Bike
    Mein Highlight-Kanal: Affe auf Bike Highlights Hey ihr Affen! Begleitet hier mein Abenteuer, mein Lebenstraum... auf zwei Rädern um die Welt. Afrika,…
    www.youtube.com

    Die Zwei haben zwar ein geeigneteres Motorrad, doch zeigen die beiden wie gut auch mit Sozia zu reisen geht.

    Nicht entmutigen lassen. wie schon einige schrieben, Fahrwerk auf die zusätzlichen Kilos anpassen, ein paar Regeln im Miteinander und ansonsten machts die Übung und Gewohnheit.

  • Zehfuer1993
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    • 8. Mai 2025 um 08:10
    • #25

    Naja, den Artikel lesen ja nicht nur R7 Fahrer..... Natürlich Topcase wenn möglich, kein muß...8)

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